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"Rundfunk" im Internet gibt es nicht.

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  1. "Rundfunk" im Internet gibt es nicht.

    Autor: ManMashine 24.06.17 - 03:09

    Nur echter Rundfunk, mit eigener für diesen alleinigen Zweck zur Verfügung stehender Infrastruktur wie Sendern und Sendeanlagen, die für reine Empfangsgeräte, ohne interaktive möglichkeiten (außer Sendersuche, laut/leise regler und sendespeicher) gedacht sind, ist echter Rundfunk. Siehe Radio und Fernsehen. Radio sogar noch am ehesten.

    Internet streaming innerhalb des Internets, welche mit Geräten wie PCs, smartphones oder internetfähigen Fernsehern wiedergegeben werden, sind KEIN Rundfunk sondern internet inhalte die genauso dynamisch geladen werden wie Mediathek videos, Audiofiles wie MIDI, WAV, MP3 oder AAC oder eben auch Bilder und Datenpackete wie Spiele und CD/DVD images oder eben auch Text. Eine Übertragung innerhalb einer dafür in erster Linie nicht gedachter Infrastruktur, ist dann nicht möglich und daher auch nicht automatisch Rundfunk, weil es deutlich mehr Aufwand benötigt diese Inhalte auch zu sehen oder zu hören.

    Aber das können oder wollen diese sich stets im Recht fühlenden Anzugträger der Mafiösen Medienanstalten gar nicht wahrhaben. Wer in Deutschland Medien machen möchte die sich der staatlichen Zensur entziehen wollen wird so dermaßen gnadenlos fertig gemacht. Ich mag Gronkh (den Honk) zwar zwar nich aber hier zeigt sich wiedereinmal wie dermaßen "vorheriges Jahrundert" die "Bewahrer der Medienhohheit in Deutschland" in ihren Köpfen sind.

    Es wird sich noch viel zu selten gegen so etwas gewehrt. Und es ist höchste Zeit. Die Dinosaurier haben mächtig schiss dass ihnen die Konkurenz klar macht dass man heute nicht mehr so weitermachen kann wie in den letzten 70 Jahren.

    Die können sich winden wie sie wollen. Dieser Zug hat keine Bremsen. Veränderungen werden kommen und das Medien Monopol wird seine Macht abgeben müssen. Da sie das nicht wollen wird es eben eklig.

    Mein Beruf ist es zu sehen und das Gesehene zu zeigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.17 03:15 durch ManMashine.

  2. Re: "Rundfunk" im Internet gibt es nicht.

    Autor: masel99 24.06.17 - 08:34

    Was Rundfunk ist und was nicht, ist im RStV definiert.
    §2 (1) "Rundfunk ist ein linearer Informations- und Kommunikationsdienst; er ist die für die Allgemeinheit und zum zeitgleichen Empfang bestimmte Veranstaltung und Verbreitung von Angeboten in Bewegtbild oder Ton entlang eines Sendeplans unter Benutzung elektromagnetischer Schwingungen."

    §2 (3) Kein Rundfunk sind Angebote, die
    1. jedenfalls weniger als 500 potenziellen Nutzern zum zeitgleichen Empfang angeboten
    werden,
    2. zur unmittelbaren Wiedergabe aus Speichern von Empfangsgeräten bestimmt sind,
    3. ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dienen,
    4. nicht journalistisch-redaktionell gestaltet sind oder
    5. aus Sendungen bestehen, die jeweils gegen Einzelentgelt freigeschaltet werden.

    So einen Beschluß der Medienanstalt kann man gerichtlich überprüfen lassen, hat aber anscheinend niemand Lust dazu oder ist zur Auffassung gelangt das die Definition dann doch zutrifft. Das die Definition dort überarbeitet werden sollte sagen die Medienanstalten selbst, aber das ist nunmal Sache der Politik. Also wie wärs wenn du dich entsprechend engagierst? Aber irgendwo im Golemforum anonym meckern ist natürlich einfacher.

    Im Übrigen kann man Youtube-Videos hochladen bis die Leitung qualmt, das ist kein Rundfunk und benötigt damit keine Lizenz.

  3. Was redest Du da?

    Autor: Icestorm 24.06.17 - 10:15

    Schließlich sitzen wir alle vor neuartigen Empfangsgeräten. Das wurde so beschlossen, und was beschlossen wird stimmt!
    Stimmts?

    ;)

  4. Re: Was redest Du da?

    Autor: divStar 24.06.17 - 14:02

    Diese Gesetze wurden aber von mittlerweile senilen Lobbypolitikern geschaffen - mit der Realität des Rundfunks hat das gar nichts zu tun. Aber wie willst du das Geschwür "ÖR" entfernen wenn es durch das noch größere Geschwür "Politik" eingesetzt und absichtlich nicht aktualisiert wurde? Politiker sind nicht dumm, sondern berechnend. Ergo kann man denen zurecht unterstellen, dass sie so etwas mutwillig hervorgerufen haben. Man braucht sich nur ansehen was für alte Säcke uns regieren - da sollte man froh sein, dass die "Farbfernsehen" kennen.
    Jedenfalls fühle ich mich durch die ganz sicher nicht repräsentiert, da sie einfach mental und von ihrem Verständnis der Welt Gott sei Dank ein Auslaufmodell sind.

  5. Re: Was redest Du da?

    Autor: tonictrinker 24.06.17 - 15:28

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie willst du das Geschwür "ÖR" entfernen ... ?

    Die einzigen Medienbetriebe, die noch den Hauch von Qualität liefern?
    Die politischen Inhalte haben, davon abgesehen, sowieso immer die gleiche Richtung, auch bei den Privaten.

    Letztendlich handelt es sich bei den größeren Streamern um kommerzielle Angebote. Denn der Gedanke hinter den Produktionen ist es, mittels Vermarktung durch eine Plattform (Youtube zum Beispiel) Geld zu verdienen. Und nix anderes. Vom Spaß am Streamen wird man nämlich nicht satt.
    Da es sich auch nur um eine andere Form eines Angebots von professionell aufbereiteter Unterhaltung handelt (egal, wie kumpelhaft der Ton auch ist), ist es nur fair, wenn diese sich auch an entsprechende Regeln zu halten haben. Diese müssen natürlich angepasst auf das Medium und die Kapazitäten der Streamer sein.

  6. Re: Was redest Du da?

    Autor: masel99 24.06.17 - 15:59

    Richtig. Wo ist der Unterschied ob ich Radio über Analog FM oder DAB oder per Internet Stream z.B. per IP Radio höre? Warum soll es da Unterschiede bei den Regeln geben?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.17 16:09 durch masel99.

  7. Offensichtlich ist die Definition scheiße.

    Autor: __destruct() 25.06.17 - 14:49

    Wieso halten wir eigentlich so lange an uralten Gesetzen fest. Es ist höchste Zeit, sie wegzuwerfen und neue zu machen!

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