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Twicht muss die Lizenz haben?

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  1. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: Hallonator 22.06.17 - 16:35

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Unterschied ist, das RTL den Sendeplan aufstellt und entscheidet was
    > bei RTL läuft und was nicht.
    >
    > Diese Entscheidung treffen weder Twitch bei den Streamern, noch die Kabel
    > oder Sat Anbieter. Sie "strahlen aus" was die Sender/Streamer vorher
    > produziert haben und beim "Verteiler" einspeisen.
    >
    Und wenn jemand gegen die Bedingungen von Twitch verstößt, wird er von Twitch gesperrt. So wie ein Sender, der der Sendung eines Produzenten seinen Programmplatz nimmt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.17 16:37 durch Hallonator.

  2. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: tingelchen 22.06.17 - 18:44

    Derartige Rahmenbedingungen haben die Sat/Kabel Anbieter auch. Das ist vollkommen normal. Besonders im Hinblick auf das Urhebergesetz. Da gibt es nämlich so einen kleinen Zusatz. Nennt sich Störhaftung. Um entsprechend vor zu beugen und sich rechtlich ab zu sichern, muss man Rahmenbedingungen zustimmen.

    Bei den Kabel/Sat Anbietern wird dies weniger in der AGB sondern mehr im Vertraglichen Umfeld geregelt. Ausnahme bilden hier lediglich die ÖR. Welche unverbindlich und kostenfrei ausgestrahlt werden müssen. Schließlich zahlen wir dafür ja bereits Gebühren an die GEZ.

    Das hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf dass, was Twitch ist.

  3. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: kampfwombat 22.06.17 - 19:35

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Unterschied ist, das RTL den Sendeplan aufstellt und entscheidet was
    > bei RTL läuft und was nicht.
    >
    > Diese Entscheidung treffen weder Twitch bei den Streamern, noch die Kabel
    > oder Sat Anbieter. Sie "strahlen aus" was die Sender/Streamer vorher
    > produziert haben und beim "Verteiler" einspeisen.

    Twitch entscheidet nicht, was bei Ihnen läuft? Lies doch mal deren Terms of Service. Ich nehme an, wenn Du dort etwas "Fragwürdiges" streamst, wird die Leitung nach spätestens 5 Minuten gekappt sein. Nur ist z.B. Schleichwerbung für sie eben nicht fragwürdig. Sie könnten diese Regeln schon in ihr Programm aufnehmen, aber es ist ja sehr lukrativ.

    Sie haben halt im Gegensatz zu TV-Sendern den technischen Vorteil, dass sie viele Inhalte gleichzeitig raushauen können, und nicht so selektiv mit ihrem Programmplan sein müssen. Stattdessen heben sie einzelne Channels hervor. Die TV-Sender produzieren ihre Inhalte ja auch nicht selbst, sondern kaufen sie ein (manchmal von Tochter-Firmen).

    Ich denke, Twitch ist halt so etwas zwischendrin, an anderer Stelle hat jemand den Vergleich mit einem Öffentlichen Kanal gemacht. Ich denke, das passt ganz gut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.17 19:38 durch kampfwombat.

  4. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: robinx999 22.06.17 - 20:48

    > das Würde ja auch bedeuten, dass Kabelanbieter / Aastra und co. die Lizenz
    > bräuchten. statt jede Sendeanstalt

    Wobei hier die interessante Frage wäre ob Astra bzw. die Kabelanbieter jeden übertragen oder ob die evtl. jetzt schon eine Prüfungspflicht haben, dass die nur Sender mit Lizenz übertragen.

  5. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: tingelchen 22.06.17 - 21:27

    kampfwombat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tingelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Unterschied ist, das RTL den Sendeplan aufstellt und entscheidet was
    > > bei RTL läuft und was nicht.
    > >
    > > Diese Entscheidung treffen weder Twitch bei den Streamern, noch die
    > Kabel
    > > oder Sat Anbieter. Sie "strahlen aus" was die Sender/Streamer vorher
    > > produziert haben und beim "Verteiler" einspeisen.
    >
    > Twitch entscheidet nicht, was bei Ihnen läuft? Lies doch mal deren Terms of
    > Service. Ich nehme an, wenn Du dort etwas "Fragwürdiges" streamst, wird die
    > Leitung nach spätestens 5 Minuten gekappt sein. Nur ist z.B.
    > Schleichwerbung für sie eben nicht fragwürdig. Sie könnten diese Regeln
    > schon in ihr Programm aufnehmen, aber es ist ja sehr lukrativ.
    >
    Richtlinien innerhalb einer AGB sind etwas anderes als ein Sendeplan. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt. Richtlinien für die Inanspruchnahme einer Dienstleistung sind allgegenwärtig. Auch bei Sat oder Kabel.

    > Sie haben halt im Gegensatz zu TV-Sendern den technischen Vorteil, dass sie
    > viele Inhalte gleichzeitig raushauen können, und nicht so selektiv mit
    > ihrem Programmplan sein müssen. Stattdessen heben sie einzelne Channels
    > hervor. Die TV-Sender produzieren ihre Inhalte ja auch nicht selbst,
    > sondern kaufen sie ein (manchmal von Tochter-Firmen).
    >
    Die Kanäle macht nicht Twitch auf. Sondern die Streamer. So wie RTL und Co. die Kanäle bei z.B. Astra aufmachen und nicht Astra. Twitch hat die Kanäle nur gruppiert. Damit es für den Zuschauer, bei der Menge an Kanälen, einfacher ist den für sich passenden zu finden.

    > Ich denke, Twitch ist halt so etwas zwischendrin, an anderer Stelle hat
    > jemand den Vergleich mit einem Öffentlichen Kanal gemacht. Ich denke, das
    > passt ganz gut.
    >
    Twitch ist eine Platform zum Schalten seines eigenen Kanals und zum "ausstrahlen" diesem. Wobei "ausstrahlen" absichtlich in Anführungszeichen gesetzt ist. Da man in dem Sinne nichts ausstrahlen kann im Internet. Du machst den gleichen Gedankenfehler wie viele auch. Du versucht die bekannten Konzepte für die Verteilung von Radio und TV ins Internet zu übertragen. Aber das funktioniert einfach so nicht.

  6. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: violator 22.06.17 - 22:07

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben, dass macht Twich auch.. Twich ist nur die Plattform.. Du sendest da
    > deinen Sende Stream.

    Falsch, Twitch sendet meinen Stream. Genauso wie Pro7 TV-Total gesendet hat und nicht Stefan Raab.

  7. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: violator 22.06.17 - 22:09

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Twitch eine Lizenz braucht, dann brauchen diese die Sat und Kabel
    > Anbieter ebenfalls. Denn beide machen exakt das gleiche.

    Twitch ist nicht wie ein Kabelanbieter, sondern wie ein Sender. Das Gegenstück zum Kabelanbieter wären Telekom usw.

  8. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: kampfwombat 22.06.17 - 23:03

    tingelchen schrieb:
    > Twitch ist eine Platform zum Schalten seines eigenen Kanals und zum
    > "ausstrahlen" diesem. Wobei "ausstrahlen" absichtlich in Anführungszeichen
    > gesetzt ist.

    Ich würde sagen, Twitch ist eine Platform die Produzenten bezahlt um Content zu bekommen, den sie dann selbst ausstrahlen. Dass sie dabei nicht so wählerisch sind wie ein TV-Sender ist eben technisch bedingt möglich, auch da sie den Content rein nach Erfolg bezahlen können.

    Wie ein TV-Sender, der einfach alles von Produktionsfirmen einkauft, was ihm angeboten wird und dann im Nachhinein die erfolgreichen Sendungen entsprechend bezahlt.

    > Da man in dem Sinne nichts ausstrahlen kann im Internet. Du
    > machst den gleichen Gedankenfehler wie viele auch. Du versucht die
    > bekannten Konzepte für die Verteilung von Radio und TV ins Internet zu
    > übertragen. Aber das funktioniert einfach so nicht.

    Deine Vergleiche mit Astra und co. sind wohl kein Gedankenfehler? Dass der Vergleich nicht trivial ist, ist wohl klar, aber das Gesetz wurde eben für TV/Radio konzipiert und dann bleibt wohl nichts anderes übrig, als die Konzepte zu übertragen, solange es kein neues gibt. Die Metapher mit Twitch sozusagen als "Astra in Software" finde ich jedenfalls nicht brauchbar. Schliesslich bräuchte ich dann immer noch einen echten Satelliten, um den virtuellen Satelliten zu erreichen.

    Ich denke, Twitch ist schlussendlich ein vergleichbares Phänomen wie Uber oder Airbnb, auf welches die Gesellschaft und die Politik eben (noch) keine Antwort hat. Alle "vermitteln" etwas an den Endverbraucher, was grösstenteils von einzelnen "Unternehmern" erarbeitet wird. Klar könnte man argumentieren, dass ein Uber-Fahrer, der sein eigenes Auto bewirtschaftet, ein Taxi-Unternehmen ist, oder einen Airbnb-Host ein Hotelier, und Uber/Airbnb nur "Vermittler" sind, die keine Verantwortung tragen.

    Man kann aber auch argumentieren, dass Twitch/Uber/Airbnb die wahren Anbieter sind, die nur ihre Geschäftsrisiken an Einzelpersonen "outgesourcet" haben, aber schlussendlich immernoch selbst das Produkt an den Mann bringen und somit auch dafür verantwortlich sind, was bei den Endkunden ankommt, und dass Gesetze eingehalten werden. Schliesslich machen sie ein gutes Geschäft damit, daher sollten sie auch rechenschaftspflichtig sein und nicht einfach die Risiken auf die Gesellschaft abwälzen, und nicht nur Schulterzucken wenn ein Streamer Schleichwerbung macht, der Uber-Fahrer durch Motorschaden seine Existenzgrundlage verliert, oder die Airbnb-Vermieter den Einheimischen den Wohnraum wegnimmt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.17 23:18 durch kampfwombat.

  9. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: tingelchen 23.06.17 - 00:08

    kampfwombat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tingelchen schrieb:
    > > Twitch ist eine Platform zum Schalten seines eigenen Kanals und zum
    > > "ausstrahlen" diesem. Wobei "ausstrahlen" absichtlich in
    > Anführungszeichen
    > > gesetzt ist.
    >
    > Ich würde sagen, Twitch ist eine Platform die Produzenten bezahlt um
    > Content zu bekommen, den sie dann selbst ausstrahlen. Dass sie dabei nicht
    > so wählerisch sind wie ein TV-Sender ist eben technisch bedingt möglich,
    > auch da sie den Content rein nach Erfolg bezahlen können.
    >
    > Wie ein TV-Sender, der einfach alles von Produktionsfirmen einkauft, was
    > ihm angeboten wird und dann im Nachhinein die erfolgreichen Sendungen
    > entsprechend bezahlt.
    >
    Da hast du etwas vollkommen falsch verstanden. Twitch bezahlt niemanden, noch muss man etwas an Twitch bezahlen. Das läuft alles auf rein freiwilliger Basis. Twitch refinanziert sich durch das Schalten von Werbung und durch die Subscriber. Es ist möglich einen Kanal kostenpflichtig zu abonnieren. Das sind 4,99¤ mtl. (wenn ich es richtig im Kopf hab). Von diesem Geld behält Twitch etwas ein. Wie viel. Keine Ahnung.

    Daher ist es sogar exakt anders herum. Wir bezahlen Twitch dafür das wir deren Platform nutzen dürfen. Genau so wie RTL & Co. die Kabel und Sat Betreiber bezahlen, damit die ihre Sender ausstrahlen.

    > > Da man in dem Sinne nichts ausstrahlen kann im Internet. Du
    > > machst den gleichen Gedankenfehler wie viele auch. Du versucht die
    > > bekannten Konzepte für die Verteilung von Radio und TV ins Internet zu
    > > übertragen. Aber das funktioniert einfach so nicht.
    >
    > Deine Vergleiche mit Astra und co. sind wohl kein Gedankenfehler? Dass der
    > Vergleich nicht trivial ist, ist wohl klar, aber das Gesetz wurde eben für
    > TV/Radio konzipiert und dann bleibt wohl nichts anderes übrig, als die
    > Konzepte zu übertragen, solange es kein neues gibt. Die Metapher mit Twitch
    > sozusagen als "Astra in Software" finde ich jedenfalls nicht brauchbar.
    > Schliesslich bräuchte ich dann immer noch einen echten Satelliten, um den
    > virtuellen Satelliten zu erreichen.
    >
    Ja, die Vergleiche sind nicht alle so prickelnd. Jedoch ist ein Satellit ein Dienst (in Hardware). Den wir als Kunden (TV Zuschauer) nutzen können. Wir brauchen dafür einen DVB-S Tuner. Server Software ist ein Dienst. Wir benötigen zur Nutzung ein Stück Client Software. Im Falle von Twitch entweder Browser oder Mobil App. Den echten Satelliten den du im letzten Satz erwähnst, gibt es auch. Nennt sich ISP ;)

    Darauf baut am Ende das ganze Internet auf. Beim Internet muss man strickt zwischen reinem Zugang und Dienst trennen.

    > Ich denke, Twitch ist schlussendlich ein vergleichbares Phänomen wie Uber
    > oder Airbnb, auf welches die Gesellschaft und die Politik eben (noch) keine
    > Antwort hat. Alle "vermitteln" etwas an den Endverbraucher, was
    > grösstenteils von einzelnen "Unternehmern" erarbeitet wird. Klar könnte man
    > argumentieren, dass ein Uber-Fahrer, der sein eigenes Auto bewirtschaftet,
    > ein Taxi-Unternehmen ist, oder einen Airbnb-Host ein Hotelier, und
    > Uber/Airbnb nur "Vermittler" sind, die keine Verantwortung tragen.
    >
    Klar ist es ein "Neumodisches" Phänomen aus dem #Neuland ;) Und ja. viele Gesetze finden hier nicht so recht Anwendung. D.h. aber dann, das man die Gesetze anpassen muss und nicht das man etwas einfach zu irgendwas deklariert. Nur damit es dann so passt, wie man es gerne hätte.

    > Man kann aber auch argumentieren, dass Twitch/Uber/Airbnb die wahren
    > Anbieter sind, die nur ihre Geschäftsrisiken an Einzelpersonen
    > "outgesourcet" haben, aber schlussendlich immernoch selbst das Produkt an
    > den Mann bringen und somit auch dafür verantwortlich sind, was bei den
    > Endkunden ankommt, und dass Gesetze eingehalten werden. Schliesslich machen
    > sie ein gutes Geschäft damit, daher sollten sie auch rechenschaftspflichtig
    > sein und nicht einfach die Risiken auf die Gesellschaft abwälzen, und nicht
    > nur Schulterzucken wenn ein Streamer Schleichwerbung macht, der Uber-Fahrer
    > durch Motorschaden seine Existenzgrundlage verliert, oder die
    > Airbnb-Vermieter den Einheimischen den Wohnraum wegnimmt.
    >
    Jeder der einen Dienst startet will damit Kohle machen. Das ist der Sinn eines Dienstes, welches die eigene Firma anbietet. Allerdings würde ich Uber und Twitch nicht über einen Kamm scheren. Die Fälle sind doch einzeln für sich zu betrachten.

    Twitch verschiebt hier aber die Risiken nirgendwo hin. Im Gegenteil. Twitch trägt ein sehr großes finanzielles Risiko. Denn das Geschäft geht ja nur dann auf, wenn auch genügend große Kanäle vorhanden sind, wo sich das Schalten von Werbung lohnt und die Zuschauer die Kanäle auch Abonnieren. Passiert dies nicht, fällt das Modell in sich zusammen.

  10. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: tingelchen 23.06.17 - 00:09

    Und wieder einer der es nicht verstanden hat.

    Die ISP's sind bei dieser Diskussion komplett außen vor. Denn sie haben absolut nichts mit Twitch zu tun. Im Höchstfall könnte man sie mit der Übertragungstechnik vergleichen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.17 00:18 durch tingelchen.

  11. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: kampfwombat 23.06.17 - 01:07

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hast du etwas vollkommen falsch verstanden. Twitch bezahlt niemanden,
    > noch muss man etwas an Twitch bezahlen. Das läuft alles auf rein
    > freiwilliger Basis. Twitch refinanziert sich durch das Schalten von Werbung
    > und durch die Subscriber. Es ist möglich einen Kanal kostenpflichtig zu
    > abonnieren. Das sind 4,99¤ mtl. (wenn ich es richtig im Kopf hab). Von
    > diesem Geld behält Twitch etwas ein. Wie viel. Keine Ahnung.

    Wo habe ich da irgendetwas falsch verstanden? Twitch bekommt Einnahmen von Werbekunden, und Abo-Gebühren von Zuschauern. Bei "Partnern" wird wird davon ein gewisser Teil an den Streamer ausbezahlt.
    Ergo: Twitch bezahlt erfolgreiche Content-Anbieter.

    Siehe Twitch-Seite:
    "As a Twitch Partner, you gain access to features such as:
    (...) As you use Twitch to grow your audience, you'll also earn a share of the revenue generated from all broadcasts on your channel!
    (...) Twitch Partners can earn even more revenue through channel subscriptions. If you choose to enable this feature, viewers can purchase a monthly subscription to your channel (...)."

    > Jeder der einen Dienst startet will damit Kohle machen. Das ist der Sinn
    > eines Dienstes, welches die eigene Firma anbietet. Allerdings würde ich

    Das ist ja völlig legitim. Nur Kohle machen und andere den Kopf hinhalten lassen ... naja.

    > Twitch verschiebt hier aber die Risiken nirgendwo hin. Im Gegenteil. Twitch
    > trägt ein sehr großes finanzielles Risiko. Denn das Geschäft geht ja nur
    > dann auf, wenn auch genügend große Kanäle vorhanden sind, wo sich das
    > Schalten von Werbung lohnt und die Zuschauer die Kanäle auch Abonnieren.
    > Passiert dies nicht, fällt das Modell in sich zusammen.

    Ein gewisses Grundrisiko besteht bei jedem Business, gerade am Anfang. Und wie bei allen Internet-Geschichten muss man eine kritische Masse erreichen, um für Business-Partner und User attraktiv zu sein. Diese Masse hat Twitch aber schon. Alles was jetzt zwingend zu tun bleibt, ist on demand Serverkapazitäten bei Amazon AWS anzupassen. Die Nutzerzahl kann fluktuieren, solange sie über einem gewissen Wert bleibt. Für den Streamer ist es doch eher "alles oder nichts". Er muss sich überlegen, welcher Content ankommt, wenn es den Leuten nicht gefällt, ist es Essig.

    > Und wieder einer der es nicht verstanden hat.

    Und Du bist hier der Versteher vom Dienst?

    > Die ISP's sind bei dieser Diskussion komplett außen vor. Denn sie haben absolut nichts > mit Twitch zu tun. Im Höchstfall könnte man sie mit der Übertragungstechnik vergleichen.

    Die Debatte um Netzneutralität hat doch gezeigt, dass die ISP sind bei einer solchen Diskussion überhaupt nicht aussen vor sind. Vielleicht hat Twitch im Moment keine direkten Verträge mit ISPs für Prioritäten, aber das könnte durchaus noch kommen. Und ohne ISPs hat Twitch überhaupt gar keine Zuschauer (so wie TV-Sender nicht ohne Kabel-/Satanbieter).

  12. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: Berner Rösti 23.06.17 - 13:30

    lord.dodoka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gunah schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > das Würde ja auch bedeuten, dass Kabelanbieter / Aastra und co. die
    > Lizenz
    > > bräuchten. statt jede Sendeanstalt
    >
    > Nein, es würde bedeuten, dass Sender wie Pro7, RTL, SWR etc. die Lizenz
    > benötigen. Aber Sendungen wie Tagesschau, Galileo, und der Sandmann nicht.

    Tagesschau, Galileo und der Sandmann werden im Auftrag und in presserechtlicher Verantwortung von ARD und Pro7 produziert.

    Gibt Twitch etwa die Sendungen von Gronkh, Smiet, usw. in Auftrag und ist für die Inhalte verantwortlich?

  13. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: root666 23.06.17 - 15:26

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > D.h. aber noch lange nicht das es auch richtig ist. Denn Gesetze müssen
    > angewandt werden. Wenn man aber das Medium nicht versteht, auf das man sich
    > bezieht, kann man auch die Gesetze nicht richtig anwenden ;)
    >
    > Twitch ist nicht gleich zu setzen mit RTL und Co.

    Liveübertragung die durch eine Produktionsfirma übernommen wird, bedeutet dann, dass die Produktionsfirma die Sendelizenz braucht? Nach der Logik braucht dann jede Produktionsfirma eine Sendelinzenz und nicht der Sender.

  14. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: tingelchen 23.06.17 - 16:21

    Der Streamer ist Redakteur, Produzent und Sender in einem. Ist das so schwer zu verstehen?

    Er erarbeitet sich ein Konzept/Inhalt -> Redakteur
    Er setzt sein Konzept/Inhalt um -> Produzent
    Er speist es auf eine Platform ein -> Sender

    Die großen Anstalten haben das getrennt. Das kann nicht alles nur eine Person regeln. Auch kann man natürlich Inhalte einkaufen -> Filme/Serien. Man muss doch unterscheiden können. Ist nicht so schwer ;)

  15. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: Takeru 23.06.17 - 16:22

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tagesschau, Galileo und der Sandmann werden im Auftrag und in
    > presserechtlicher Verantwortung von ARD und Pro7 produziert.
    >
    > Gibt Twitch etwa die Sendungen von Gronkh, Smiet, usw. in Auftrag und ist
    > für die Inhalte verantwortlich?

    Und dieser Auftrag wird oft erst nach einer Bewerbung erteilt. Um bei im Internet gängiger Terminologie zu bleiben: TV Sender sind nun mal auch nur Invite-Only, ergo ist der "Auftrag" der ausgestellte "Invite", um damit seine Inhalte finanzieren zu lassen, produzieren zu können und beim Dienstleister auszustrahlen. Auf diesen wird sich vorher intern sowie extern mit einer Anfrage (Exposé, Kostenvoranschlag, Dauer, Format, etc.) beworben. Der Schluss daraus ist: "Im Auftrag" ist meist nur eine bürokratische Hürde, aber kein Naturgesetzmäßigkeit. TV Anstalten wollen bloß immer im Recht bleiben. Recht =/= Naturgesetz.

    In der Diskussion ist oft gefallen, dass Twitch selber keinen Content kreieren bzw. von sich aus verbreiten würde, wie eine gewöhnliche Sendeanstalt. Diese Aussage ist absolut falsch. Twitch als Firma und viele ihrer Mitarbeiter unter dem Banner von Twitch erstellen Inhalte. Der einfachste Fall hierfür ist der Kanal unter dem einen namen "Twitch" (Quelle: https://www.twitch.tv/twitch/). Twitch betreibt ebenfalls Einkauf von Sendelizenzen (oder andere Deals, z.B. als Werbung). Dieser Content wird jedoch nicht immer unter Kanälen verbreitet, die den Namen "Twitch" inne haben, wie es beispielsweise bei normalen TV Sendern der Fall wäre, sondern Kanäle werden nach dem jeweiligen Inhalt benannt. Beispiele dafür sind "Bob Ross" (Quelle: https://www.twitch.tv/bobross) oder "Food" mit unterschiedlichen Kochsendungen die meist für das Fernsehen produziert waren (alt wie neu, Quelle: https://www.twitch.tv/food). Unter dem namen "Twitchpresents" wird ebenfalls Twitch-eigener Content sowie lizenzpflichtiges Material (Beispiel: Power Rangers) ausgesandt.

    Wenn wir nun diesen unsäglichen und auch eher falschen Vergleich mit TV Sender weiterführen müssen, dann würde Twitch eher eine TV Sendeanstalt darstellen, die über eine vielzahl an Sendefrequenzen verfügt und diese frei an ihre Kunden weitervermietet. Also mehr oder weniger "On-Demand-Broadcasting" statt vom Sender vorgeschriebener Zeitslots. Beispiel RTL würde einer anderen Firma eben On-Demand die Frequenz von RTL Nitro leihen, nur dass Twitch eben nahezu unendlich viel mehr hat und somit auch dem Konsumenten unbekannte Frequenzen vergeben kann. Eigentümer der Frequenz ist jedoch immer noch Twitch und übergeordnet Amazon.

    Diese Tatsachen führen nun zu keiner Problemlösung. Jedoch zeigt es viel mehr, dass die Problemstellung im Moment eher an der Materie vorbei geht.

  16. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: tingelchen 23.06.17 - 16:47

    kampfwombat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tingelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da hast du etwas vollkommen falsch verstanden. Twitch bezahlt niemanden,
    > > noch muss man etwas an Twitch bezahlen. Das läuft alles auf rein
    > > freiwilliger Basis. Twitch refinanziert sich durch das Schalten von
    > Werbung
    > > und durch die Subscriber. Es ist möglich einen Kanal kostenpflichtig zu
    > > abonnieren. Das sind 4,99¤ mtl. (wenn ich es richtig im Kopf hab). Von
    > > diesem Geld behält Twitch etwas ein. Wie viel. Keine Ahnung.
    >
    > Wo habe ich da irgendetwas falsch verstanden? Twitch bekommt Einnahmen von
    > Werbekunden, und Abo-Gebühren von Zuschauern. Bei "Partnern" wird wird
    > davon ein gewisser Teil an den Streamer ausbezahlt.
    > Ergo: Twitch bezahlt erfolgreiche Content-Anbieter.
    >
    > Siehe Twitch-Seite:
    > "As a Twitch Partner, you gain access to features such as:
    > (...) As you use Twitch to grow your audience, you'll also earn a share of
    > the revenue generated from all broadcasts on your channel!
    > (...) Twitch Partners can earn even more revenue through channel
    > subscriptions. If you choose to enable this feature, viewers can purchase a
    > monthly subscription to your channel (...)."
    >
    Du abonnierst aber nicht Twitch, sondern einen Streamer. Oder präziser. Den Kanal eines Streamers. Natürlich geht der Streamer mit dem Sub-Btn. eine vertragliche Bindung mit Twitch ein. Das ist ja auch vollkommen in Ordnung so. Dadurch wird der Streamer aber nicht auf einmal zu einer reinen Produktionsfirma ;)
    Die Sendeanstalten gehen ja auch eine geschäftliche Beziehung mit den Kabel/Sat Betreibern ein. Werden die dann auch auf einmal nur noch Produktionsfirmen? Dann können sie sich ja zurück lehnen und sich die Lizenzkosten von den Kabel/Sat Betreibern erstatten lassen ;)

    Twitch kümmert sich um die Abbuchung beim Kunden. Sonst müsste der Streamer dies selbst machen. Er kann dies, wenn er den Aufwand betreiben will. Man ist nicht gezwungen einen Sub-Btn durch Twitch einrichten zu lassen.

    > > Jeder der einen Dienst startet will damit Kohle machen. Das ist der Sinn
    > > eines Dienstes, welches die eigene Firma anbietet. Allerdings würde ich
    >
    > Das ist ja völlig legitim. Nur Kohle machen und andere den Kopf hinhalten
    > lassen ... naja.
    >
    In wie fern hinhalten? An welcher stelle steckt Twitch seinen Kopf in den Sand? Der Streamer ist für den Inhalt seines Streams selbst verantwortlich. Er erzeugt ihn und er ist es der ihn bei Twitch einspeist. Warum sollte man nun die Verantwortung für den Inhalt vom Streamer auf Twitch schieben?

    Gut, kann man machen. Dann aber muss man Twitch auch das Recht einräumen den Inhalt und Sendeplan selbst bestimmen zu dürfen und der Streamer muss dem dann folge leisten.

    > > Die ISP's sind bei dieser Diskussion komplett außen vor. Denn sie haben
    > absolut nichts > mit Twitch zu tun. Im Höchstfall könnte man sie mit der
    > Übertragungstechnik vergleichen.
    >
    > Die Debatte um Netzneutralität hat doch gezeigt, dass die ISP sind bei
    > einer solchen Diskussion überhaupt nicht aussen vor sind. Vielleicht hat
    > Twitch im Moment keine direkten Verträge mit ISPs für Prioritäten, aber das
    > könnte durchaus noch kommen. Und ohne ISPs hat Twitch überhaupt gar keine
    > Zuschauer (so wie TV-Sender nicht ohne Kabel-/Satanbieter).
    >
    Der ISP ist da raus, weil er lediglich den Zugang bereitstellt. Man kann einen Internetdienst nun einmal nur dann in Anspruch nehmen, wenn man auch einen Internetanschluss hat.

    Daher kann man das klassische Konzept auch nicht 1:1 auf das Internet übertragen.

    Der ISP hat nur die Aufgabe die Datenpakete so schnell und zuverlässig wie möglich von A nach B zu bringen. Nicht mehr und nicht weniger. Und nein... nach der EU Verordnung darf Twitch die Netz Betreiber nicht für eine bevorzugte Behandlung bezahlen. Denn der Netz Betreiber ist dazu verpflichtet die Datenpakete von Internetdiensten diskriminierungsfrei zu transportieren.
    Wenn Twitch eine bevorzugte Behandlung will, dann muss es ein Spezialdienst werden. Der kostet dann extra Geld und man muss damit leben, dass der potenzielle Kundenkreis massiv zusammenschrumpft. Denn ein Spezialdienst darf kein Internetdienst sein und ein Internetdienst kein Spezialdienst. Man ist also entweder das eine oder das andere.

    Man hätte gern das die ISP's mit im Boot sitzen. Dann wird es für die Anwälte einfacher mit der Durchsetzung des Urheberrechts. Weil man dann keine Beweisführung mehr durchführen muss, sondern einfach den ISP zur Setzung eines Filters zwingen kann.

  17. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: Takeru 23.06.17 - 16:47

    Nachträglich ein anderer Gedankengang bzw. eine Frage:
    Sobald wir den Weg gehen sollten, dass ein Streamer eine Sendelizenz besitzen muss, sind wir dann auch nicht wieder bei der symbolischen Gema-Problematik? Das Internet ist nun mal inhärent international. Somit würde auch jeder ausländische Streamer in Deutschland ausstrahlen. Würden diese nun auch eine Sendelizenz für Deutschland benötigen und wenn nicht der Stream für Deutschland gesperrt werden müssen? Wie ist das bei ausländischen TV Sendern? Mir fehlt auch gänzlich der Begriff Grauzone in dieser Diskussion. Im Moment klingt die Diskussion mehr danach wer mehr Recht hat, als wenn es schon einen Ausgang gäbe bzw. dass es nach Klageschrift einen illegalen Betreiber geben muss (egal ob Twitch oder Streamer). Recht ist jedoch relativ.

  18. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: EWCH 23.06.17 - 16:57

    > Tagesschau, Galileo und der Sandmann werden im Auftrag und in
    > presserechtlicher Verantwortung von ARD und Pro7 produziert.
    >
    > Gibt Twitch etwa die Sendungen von Gronkh, Smiet, usw. in Auftrag und ist
    > für die Inhalte verantwortlich?

    Das ist der Knackpunkt: wer hat die redaktionelle Kontrolle bzw. wie kann verhindert werden dass jemand im Fernstehen bzw. bei Youtube oder Twitch die Regierung kritisiert. Bei der ARD gibt es dazu den von den Regierungsparteien dominierten Rundfunkrat aber Twitch hat nichts vergleichbares. Also muss man eine Stufe weiter vorne ansetzen und die Youtuber per Genehmigungsverfahren auf Linie bringen.

  19. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: Berner Rösti 23.06.17 - 17:03

    Takeru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tagesschau, Galileo und der Sandmann werden im Auftrag und in
    > > presserechtlicher Verantwortung von ARD und Pro7 produziert.
    > >
    > > Gibt Twitch etwa die Sendungen von Gronkh, Smiet, usw. in Auftrag und
    > ist
    > > für die Inhalte verantwortlich?
    >
    > Und dieser Auftrag wird oft erst nach einer Bewerbung erteilt. Um bei im
    > Internet gängiger Terminologie zu bleiben: TV Sender sind nun mal auch nur
    > Invite-Only, ergo ist der "Auftrag" der ausgestellte "Invite", um damit
    > seine Inhalte finanzieren zu lassen, produzieren zu können und beim
    > Dienstleister auszustrahlen.

    Das ist jedoch komplett irrelevant, da der Fernsehsender die presserechtliche Verantwortung trägt. Und die fängt schon damit an, dass er entscheiden, ob diese Sendung oder der Beitrag ins Programm genommen wird.

    Damit entscheidet der Fernsehsender allein, was ausgestrahlt wird.

  20. Re: Twicht muss die Lizenz haben?

    Autor: Berner Rösti 23.06.17 - 17:05

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Tagesschau, Galileo und der Sandmann werden im Auftrag und in
    > > presserechtlicher Verantwortung von ARD und Pro7 produziert.
    > >
    > > Gibt Twitch etwa die Sendungen von Gronkh, Smiet, usw. in Auftrag und
    > ist
    > > für die Inhalte verantwortlich?
    >
    > Das ist der Knackpunkt: wer hat die redaktionelle Kontrolle bzw. wie kann
    > verhindert werden dass jemand im Fernstehen bzw. bei Youtube oder Twitch
    > die Regierung kritisiert.

    Hier habe ich aufgehört zu lesen.

    Scheint heute ein bisschen zu heiß unter deinem Aluhut zu sein...

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