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  5. › Twitter: Jack Dorsey verliert sein…

300 Millionen Nutzer ist doch...

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  1. 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: RayBlackX 25.01.16 - 13:14

    auch nicht gerade wenig oder seh ich das falsch? Klar Facebook & Co haben deutlich mehr, aber in Relation zu vielen anderen ist es meiner Meinung nach gut...

  2. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: TrollNo1 25.01.16 - 13:32

    Kapitalismus... es muss immer mehr sein. Gleich viel wie gestern ist auch schlecht, daran verdienen die Aktionäre nichts!

  3. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: Trockenobst 25.01.16 - 13:38

    RayBlackX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > auch nicht gerade wenig oder seh ich das falsch? Klar Facebook & Co haben
    > deutlich mehr, aber in Relation zu vielen anderen ist es meiner Meinung
    > nach gut...

    300 Millionen die kein Geld einbringen sind erstmal nur teuer. Wenn es keine Werbung gibt, ist es schwierig. myspace soll auch noch Millionen von Hits haben <;^)

    Man könnte natürlich Premiumfunktionen für alle die Einführen die über 100.00 Follower erzwingen und die meisten haben das Kleingeld $100 im Jahr zu zahlen, aber das sind nur 1%. Mit den paar Millioenchen verdient man auch kein Geld.

    Twitter ist eine dieser typischen, logischen Ideen, die dem User immens was bringen (vor allem zur Selbstvermarktung) die aber sehr schwer zu monetarisieren sind.

    Nicht umsonst sind fast alle Twitter Clones gestorben. Die haben auch keinen Weg gefunden.

  4. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: thedesx 25.01.16 - 14:02

    Aber es gibt ja Werbung bei Twitter. Und nicht gerade wenig.
    Ich weiß echt nicht, warum die da kein Gewinn machen sollten.
    Server bereit stellen für 300 Millionen Leute kostet zwar schon was, aber es werden schließlich auch 300 Millionen Leute mehrmals am Tag Werbe-Tweets angezeigt.
    Großartig weiter entwickelt wird ja auch nichts.

  5. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: foho 25.01.16 - 14:59

    zu wenig in einer welt die auf stetiges wachstum aus ist. die aktionäre sehen ungerne stagnation. selbst wenn twitter 3 milliarden, stagnierende, user hätte wäre das negativ.
    in unserer welt ist nur gut was mehr wird, nicht was bleibt oder eben weniger wird.
    das wird einige unternehmen früher oder später böse in bedrängniss bringen.

  6. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: Moe479 25.01.16 - 15:16

    dann müsste man auch einen weiteren mehrwert bieten um mehr schätzung zu erfahren, manchmal ist weniger ebend doch nicht mehr ... ;-)

  7. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: Hotohori 25.01.16 - 16:33

    Und genau darum kann ich AGs nichts positives abgewinnen. Damit begibt man sich selbst auf die Reise die irgendwann mit einem Genickbruch enden wird.

    Normal sollte es eigentlich so sein, dass eine Firma irgendwann sagen kann "So, auf dem Stand auf dem wir heute sind, können wir prima überleben, mehr brauchen wir nicht unbedingt". Statt dessen heißt es halt bei AGs immer nur "mehr... mehr... mehr! MEHR! NOCH MEHR!!!". Ein selten dämliches Konzept das gute Ideen wie Twitter ruiniert. Man sieht ja selbst was nun mit Twitter passiert. Eines der Hauptmerkmale, nämlich das man nur kurze Nachrichten schreiben kann, wird langsam aufgelöst und damit entwickelt es sich immer mehr in eine Richtung wo andere Firmen schon sind. Etwas wirklich eigenständiges kann so kaum überleben, wenn es nicht per se absolut Massen tauglich ist.

    AGs sind jedenfalls lediglich für das Budget gut und um schnell reich zu werden, aber für das Produkt selbst, eher nicht.

    Darum sag ich auch schon seit Jahren, wenn mal wieder eine Firma an die Börse geht: "noch eine Firma die ihre Seele an den Teufel verkauft hat." ;)

  8. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: picaschaf 25.01.16 - 19:50

    Du hast da ein merkwürdiges Bild von der Unternehmerwelt. Gilt deine Meinung auch für nicht-börsennotierte AGs? Oder AGs mit nur einem Aktionär, der gleichzeitig GF ist? Oder KGaAs? Dass stereotypen gesellschaftlich nicht so anerkannt werden haben wir doch spätestens mit der Rassismus- und Feminismusdiskussion gelernt.

  9. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: Trockenobst 25.01.16 - 22:02

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der gleichzeitig GF ist? Oder KGaAs? Dass stereotypen gesellschaftlich
    > nicht so anerkannt werden haben wir doch spätestens mit der Rassismus- und
    > Feminismusdiskussion gelernt.

    Es gibt aber eine Menge Firmen, gerade im Mittelstand, die sich genau ansehen wie groß sie werden müssen und welches Wachstum zu welchen Preis möglich ist.

    Und einige entschließen sich sehr erfolgreich gegen den Börsengang, gegen das zweite Werk auf Pump, gegen den gang nach China.

    Sogar der Chefkapitalist Dell persönlich hat seine Bude von der Börse genommen. Gerade weil IT-Hardware weit volatiler geworden ist und er langfristiger Planen wollte, als einfach nur aufs nächste Quartal zu schauen.

    In diesem Sinne ist Verweigerung von Wachstum inzwischen auch eine sehr korrekte Option.

  10. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: DerDy 25.01.16 - 23:39

    thedesx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Server bereit stellen für 300 Millionen Leute kostet zwar schon was, aber
    > es werden schließlich auch 300 Millionen Leute mehrmals am Tag Werbe-Tweets
    > angezeigt.
    Es sind ja nicht nur Server, die bereitgestellt werden müssen. Mit einem "dicken" Server in Kalifornien wirst du nicht die ganze Welt mit schneller Bandbreite erreichen, da müssen weitere Technologien und Firmen herangezogen werden.

    Die Server benötigen geschultes Personal und Entwickler, die die Software weiterentwicklen, auch wenn Du als Twitter-User nur wenig mitbekommst.
    Dann die Lizenzkosten von Software und Patenten, das ist meist teurer als die Serverhardware.

    Und Einnehmen kann Twitter nur dann, wenn die Leute auch auf die Werbebanner klicken. Twitter ist nicht wie TV, wo das reine Anzeigen von Werbung schon Umsatz generiert.

  11. Re: 300 Millionen Nutzer ist doch...

    Autor: picaschaf 26.01.16 - 06:54

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der gleichzeitig GF ist? Oder KGaAs? Dass stereotypen gesellschaftlich
    > > nicht so anerkannt werden haben wir doch spätestens mit der Rassismus-
    > und
    > > Feminismusdiskussion gelernt.
    >
    > Es gibt aber eine Menge Firmen, gerade im Mittelstand, die sich genau
    > ansehen wie groß sie werden müssen und welches Wachstum zu welchen Preis
    > möglich ist.
    >
    > Und einige entschließen sich sehr erfolgreich gegen den Börsengang, gegen
    > das zweite Werk auf Pump, gegen den gang nach China.
    >
    > Sogar der Chefkapitalist Dell persönlich hat seine Bude von der Börse
    > genommen. Gerade weil IT-Hardware weit volatiler geworden ist und er
    > langfristiger Planen wollte, als einfach nur aufs nächste Quartal zu
    > schauen.
    >
    > In diesem Sinne ist Verweigerung von Wachstum inzwischen auch eine sehr
    > korrekte Option.

    Ich habe nie das Gegenteil behauptet ;) Ich habe mich eher an der Aussage "AG = böse, weil Börsen Fantastilliarden-Bereicherungszocker" gestört. Anorganisches Wachstum gibt es unabhängig von der Rechtsform und vor allem auch abseits der Börse. Ob das gut oder schlecht ist will ich gar nicht ansprechen.

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