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Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

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  1. Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: AllDayPiano 13.05.20 - 07:27

    Homeoffice ist ein guter Mittelweg, wen man - aus diversen Gründen (z.B. Arztbesuch) nicht zur Regelarbeitszeit arbeiten kann. Es bietet ein großes Plus an Flexibilität für Angestellte.

    Homeoffice ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Soziale Isolation, selbst auferlegter Leistungsdruck etc. trüben den Spaß zwar, aber ein flexibles Modell, dass dem Mitarbeiter das Springen erlaubt, ist eigentlich der bessere Weg für reine Bildschirmarbeitsplätze.

    Im Unternehmen, für das ich arbeite, ist das leider noch nicht angekommen. Homeoffice bedeutet Kontrollverlust und erfordert einen Vertrauensvorschuss. Gedanklich hängen viel zu viele Führungsebenen immernoch im Patriarchat fest, und verhindern jegliche Mitarbeiter-Besserstellung, wo immer es möglich ist. Daher wurde das Homeoffice auch in Teilen bereits wieder abgeschafft (und das, obwohl nach wie vor Kontaktbeschränkungen gelten!), da wir ja weit genug auseinander säßen. Dass das alleine aber nicht der Grund dafür ist, möglichst von zu Hause aus zu arbeiten, ist wohl noch nicht durchgedrungen.

    Wenn die breite Masse von den Erkenntnissen aus Corona profitieren soll (nämlich, dass die Mitarbeiter dann nicht faul zuhause herumgammeln, sondern tatsächlich dort genauso arbeiten), dann funktioniert das nur über die gesetzliche Schraubzwinge.

    Aber ich denke, da werden wir lange warten können. Zumindest mal bis zum nächsten großen Knall.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  2. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: ZeldaFreak 13.05.20 - 08:15

    Wenn man auch noch Gleitzeiten hat, wäre das Wunderbar. Ich hänge jetzt offiziell 4 Stunden im Home Office und ich kann da nicht sagen ich fange früher an, weil ich so früh wach geworden bin. Ich könnte mich Mittags auch nicht mal etwa aufs Ohr hauen und dafür länger arbeiten.
    Unsere Firma macht brav Home Office, mit ein paar Ausnahmen und bei fast allen klappt es eigentlich. Ich wette aber darauf dass nach Corona wieder alles beim alten ist. Das wird bei den meisten so sein. Ich glaube auch nicht dass wir so schnell Corona frei werden. Es wird viel zu schnell nachgegeben, weil ein paar Leute quengel.

  3. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: schap23 13.05.20 - 08:15

    Homeoffice bedeutet nicht notwendigerweise flexible Arbeitszeiten. Auch im Homeoffice werden Dinge besser im Team erledigt. Und wenn man z.B. zusammen Software entwickelt, muß man auch zur selben Zeit am Computer sitzen. Vor sich hin wursteln und nur gelegentlich an einer Telephonkonferenz teilnehmen, funktioniert da nicht. Am Ende paßt nichts zusammen.

  4. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: AllDayPiano 13.05.20 - 08:37

    Aber da wäre es doch ein leichtes, Zeiten zu vereinbaren (Kernarbeitszeit z.B.).

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  5. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: TmoWizard 13.05.20 - 08:49

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Aber ich denke, da werden wir lange warten können. Zumindest mal bis zum
    > nächsten großen Knall.

    Nach den verfrühten Lockerungen und dem unvernünftigen Verhalten vieler Leute dürfte der nächste große Knall in gar nicht so weiter Ferne liegen!

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  6. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: geistig 13.05.20 - 09:24

    Auch bei meiner Firma sitzen wir wieder im Großraumbüro, sogar mit der Pflicht eine Maske zu tragen! Homeoffice ist jetzt im Gegensatz zu der Vor-Corona-Zeit nicht mehr erlaubt. Ob dies auf Dauer gut für die Firma ist bezweifel ich.

    Leider sind dadurch meine sehr produktiven Wochen des Homeoffices vorbei, da man dort in Ruhe arbeiten kann. Nicht jeder kann sich bei diesem Krach konzentrieren.

    Ich für meinen Teil denke nicht das sich Homeoffice in Deutschland durchsetzt, aber mir würde es schon reichen, wenn die Großraumbüros unattraktiv werden.

  7. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: AllDayPiano 13.05.20 - 10:03

    Ich habe bei Störgeräuschen auch eine ganz schlechte Konzentration. Die Wochen bisher waren phantastisch. Ich konnte so gut arbeiten, wie schon lange nicht mehr.

    Leider vorbei. Aber dann ist das nicht mein Problem.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  8. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: Moridin 13.05.20 - 11:09

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn man z.B. zusammen
    > Software entwickelt, muß man auch zur selben Zeit am Computer sitzen. Vor
    > sich hin wursteln und nur gelegentlich an einer Telephonkonferenz
    > teilnehmen, funktioniert da nicht. Am Ende paßt nichts zusammen.

    Dann habt ihr keine gute Arbeitsweise.
    Zusammenarbeit funktioniert gerade in der Softwareentwicklung Remote only und mit asynchroner Kommunikation sogar wesentlich effizienter. Denn dann muss alles vernünftig dokumentiert werden, und asynchrone Kommunikation sorgt dafür, dass jeder über das ausreichend nachdenken kann, was er kommuniziert.
    Der großen Nachteile synchroner Zusammenarbeit sind nämlich unzureichende Dokumentation und "Schnellschüsse" durch Reaktionsdruck, die oftmals unzureichende Lösungen darstellen.

  9. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: Olliar 13.05.20 - 13:45

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Ich entschuldige mich schon jetzt dafür: Falls ein Beitrag beim flaschen Adressat landet,
    >oder gar beim ganz falschen Thema landet, dann liegt es
    >
    > AN DER VERDAMMTEN SPRINGEREI VON GOLEM.DE!

    Melde Dich einfach nicht an. Dann springt es auch nicht :-)
    (Wenn Du angemeldet bist bekommst Du mehr "gezielte" Werbung und die verschiebt das Fenster...einmal mit Profis...)

  10. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: Olliar 13.05.20 - 13:50

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch im
    > Homeoffice werden Dinge besser im Team erledigt. Und wenn man z.B. zusammen
    > Software entwickelt, muß man auch zur selben Zeit am Computer sitzen. Vor
    > sich hin wursteln und nur gelegentlich an einer Telephonkonferenz
    > teilnehmen, funktioniert da nicht.

    Achso, Software entwicklet man im Team? Darum stellt SAP gezielt Autisten (Asperger) ein, weil die aufgrund ihrer angeborenen Krankheit bekanntlich so gut im Team arbeiten können?

    > Am Ende paßt nichts zusammen.

    Ah daaarum!
    :-)

  11. Re: Die sind halt mittlerweile in 2020 angekommen

    Autor: sambache 14.05.20 - 09:48

    Olliar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darum stellt SAP gezielt Autisten (Asperger) ein, weil die aufgrund ihrer angeborenen
    > Krankheit bekanntlich so gut im Team arbeiten können?

    Endlich eine gute Erkärung, warum die SAP Software so ist wie sie ist ;-)

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