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Der Unterschied

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  1. Der Unterschied

    Autor: fghjklöä 11.11.10 - 09:42

    "Schlicht nicht richtig verstanden habe von Notz die Zustellregeln, so der 1&1-Sprecher. Hier seien die gleichen Festlegungen wie für das papierene Einschreiben gültig."

    Das Einschreiben nehme ich persönlich in Empfang und quittiere dies mit meiner Unterschrift.
    Dann kann ich es lesen.
    Die Email kann und wird z.B. bei mir automatisch abgeholt
    und nicht unbedingt gelesen, wenn ich für unterschiedliche Zeiträume nicht an (m)einem PC bin.
    Ganz abgesehen davon, daß es ja reicht, wenn die Mail den Server
    der Behörden verlassen hat.

    "Der netzpolitische Sprecher der Grünen, Konstantin von Notz, hatte beklagt, dass die De-Mail nach drei Tagen als rechtskräftig zugestellt gilt, nachdem sie den Server der Behörden verlassen habe. "

    Das sind für mich Lücken und Nachtgeile, die der Endverbraucher
    auszubaden hat.
    Wo war denn jetzt eigentlich nochmal der Vorteil, weswegen ich
    die DE-Mail so dringend brauche?

  2. Re: Der Unterschied

    Autor: hb 11.11.10 - 09:47

    fghjklöä schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Einschreiben nehme ich persönlich in Empfang und quittiere dies mit
    > meiner Unterschrift.

    Das Einwurfeinschreiben nimmst du nicht persönlich in Empfang, es sei denn, du hälst Wache neben deinem Briefkasten.

    > Das sind für mich Lücken und Nachtgeile, die der Endverbraucher
    > auszubaden hat.

    Nein, die Tatsache, dass "Zugang" nicht unbedingt Kenntnisnahme bedeutet, haben alle asynchronen Kommunikationsmethoden gemein.

  3. Re: Der Unterschied

    Autor: hgf 11.11.10 - 09:57

    hb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fghjklöä schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Einschreiben nehme ich persönlich in Empfang und quittiere dies mit
    > > meiner Unterschrift.
    >
    > Das Einwurfeinschreiben nimmst du nicht persönlich in Empfang, es sei denn,
    > du hälst Wache neben deinem Briefkasten.

    Von einem "Einwurfeinschreiben" habe ich da nichts gelesen.

    >
    > > Das sind für mich Lücken und Nachtgeile, die der Endverbraucher
    > > auszubaden hat.
    >
    > Nein, die Tatsache, dass "Zugang" nicht unbedingt Kenntnisnahme bedeutet,
    > haben alle asynchronen Kommunikationsmethoden gemein.

    Dann gehen eben noch andere möglichkeiten zu Lasten des Endverbrauchers.
    Macht es nicht besser.

  4. Re: Der Unterschied

    Autor: hb 11.11.10 - 10:03

    hgf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann gehen eben noch andere möglichkeiten zu Lasten des Endverbrauchers.
    > Macht es nicht besser.

    Nein, sie gehen nicht zu Lasten des Endverbrauchers. Sie bewirken eine Teilung der Risiken auf dem Nachrichtenweg, den es wäre unfair, wenn entweder Sender oder Empfänger alle Risiken allein tragen müssten.

    Und was das mit "Endverbraucher" zu tun haben soll, ist mir auch nicht klar. Der Endverbraucher kann genauso senden, wie er empfangen kann. In der Tat versende ich öfters für den Empfänger unbequeme Nachrichten ("Hiermit kündige ich meinen Handyvertrag..."), als dass ich solche Post bekomme.

  5. Re: Der Unterschied

    Autor: fdsa 11.11.10 - 10:11

    hb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hgf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann gehen eben noch andere möglichkeiten zu Lasten des Endverbrauchers.
    > > Macht es nicht besser.
    >
    > Nein, sie gehen nicht zu Lasten des Endverbrauchers. Sie bewirken eine
    > Teilung der Risiken auf dem Nachrichtenweg, den es wäre unfair, wenn
    > entweder Sender oder Empfänger alle Risiken allein tragen müssten.

    Nunja, der Sender will doch etwas,
    dann sollte er bitte auch das Risiko tragen,
    daß seine Nachricht ankommt.
    Da wir nicht im Busch leben, wird es bei entsprechned dringlicher Notwendigkeit Möglichkeiten geben, Wünsche
    außerhalb der DE-Mail durchzusetzen.
    Fehlende Haftinsassen bspw. werden ja auch nciht per Brief
    eingesammelt.

    >
    > Und was das mit "Endverbraucher" zu tun haben soll, ist mir auch nicht
    > klar. Der Endverbraucher kann genauso senden, wie er empfangen kann. In der
    > Tat versende ich öfters für den Empfänger unbequeme Nachrichten ("Hiermit
    > kündige ich meinen Handyvertrag..."), als dass ich solche Post bekomme.

    Endverbraucher ist der Empfänger.
    Wenn der sich seinerseits entschliesst
    irgendetwas zu senden, ist er kein Endverbraucher mehr.
    Das wäre dann der Empfänger seiner De-Mail.
    Für das kündigen von z.B. Handyverträgen verwende ich
    Einschreiben und das kann gerne so bleiben.

  6. Re: Der Unterschied

    Autor: DragonHunter 11.11.10 - 10:25

    fghjklöä schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Der netzpolitische Sprecher der Grünen, Konstantin von Notz, hatte
    > beklagt, dass die De-Mail nach drei Tagen als rechtskräftig zugestellt
    > gilt, nachdem sie den Server der Behörden verlassen habe. "
    >
    > Das sind für mich Lücken und Nachtgeile, die der Endverbraucher
    > auszubaden hat.
    > Wo war denn jetzt eigentlich nochmal der Vorteil, weswegen ich
    > die DE-Mail so dringend brauche?

    Bei einem Brief gilt diese 3-Tages-Frist genauso, wenn nicht durch einen Nachweis des Zustellers, das genaue Empfnagsdatum festgestellt wurde..
    das wurde es ungefähr 100 Mal hier im Forum erklärt

    es ändert sich in DIESEM Punkt rein gar nichts...
    oder doch
    du musst nicht mehr an deine Haustür, du kannst weiter am Schreibtisch sitzen und deine De-Mail ignorieren...

  7. Re: Der Unterschied

    Autor: hb 11.11.10 - 10:52

    fdsa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nunja, der Sender will doch etwas,
    > dann sollte er bitte auch das Risiko tragen,
    > daß seine Nachricht ankommt.

    Zum Glück funktioniert unser Rechtssystem anders, als du es gerne hättest. Aber das wird langsam off-topic, denn es hat absolut garnichts mit De-Mail zu tun.

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