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Nur 50 Mio Umsatz?

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  1. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: Apfelbaum 17.10.19 - 17:30

    Witcher III ist das beste Beispiel. Google mal danach, die Entwickler sagen selbst, dass ihr DRM freies Spiel zu Beginn massenhaft kopiert wurde. Im Nachhinein hat es jedoch -entsprechend der diversen preislichen Lage- viele Millionen Käufe dieses Spiels gegeben.

    Wenn man für ein _gutes_ Produkt bezahlen _kann_, dann tut man das auch _gerne_.

    @Niaxa @All: Ist das so eine komplizierte Nummer hier? Wenigstens CDProject Red kapierts.

  2. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: Hotohori 17.10.19 - 19:35

    Das ist halt der Punkt: nur weil ein Schaden schwer zu beziffern ist, heißt es nicht das es keinerlei Schaden gegeben hat. Viele reden sich aber genau das immer ein, damit sie mit ihrem illegalen treiben 1. weiter machen und 2. ruhig schlafen können.

  3. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: Hotohori 17.10.19 - 19:37

    Auf Netflix gab es noch NIE alles. Sehr vieles gab es niemals dort, dafür aber z.B. bei Amazon Prime Video und auch die hatten NIE alles.

  4. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: Niaxa 17.10.19 - 19:43

    Das ist Quark. Nur weil sich jemand perdu nur Kostenlos illegal Filme reinzieht und er die Kohle nicht hat oder generell der Meinung ist, für sowas nicht zahlen zu müssen, ist es dennoch Schaden.

    Nach deiner Theorie steht den Filmemachern ab dem Moment wo alle beschließen kostenlos zu schauen, kein Cent mehr zu. Auf so nen Mist muss man erst mal kommen. Sehr kreativ mein lieber. Aber halt doch nur eine Ausrede.

  5. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: Niaxa 17.10.19 - 19:47

    Ja genau... das Märchen der Demoliebhaber die ja Spiele sofort nachkaufen, statt sie kostenlos zu Ende zu zocken xD. Gaaaanz sicher ist das so.

  6. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: Niaxa 17.10.19 - 19:52

    Irgendwo muss man halt ansetzen. Und wenn das schon so ist, würde ich den geringsten verfügbaren digitalpreis nehmen und gut ist. Das eine faire Schadensbezifferung hier schwer ist, das bestreite ich ja gar nicht. Was ich bestreite ist das hier keinerlei Schaden entsteht, auch wenn diese Ansicht viel damit zu tun hat, dass die Künstler hinter den Werken oft stink reich sind.

  7. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: MaGru 17.10.19 - 20:11

    Also ich habe alle Spiele, die ich gecrackt als Schüler und Studi gezockt habe und gut fand heute legal in meiner Steam-Bibliothek. Und die hat inzwischen 200 Titel.
    Ich hätte sie nie gekauft, wenn ich sie nicht früher hätte spielen können. Das gleiche übrigens mit Musik.
    Du kaufst sicher auch Autos ohne Testfahrt, weil die dem Hersteller Schaden verursacht...

    Alle Menschen, die ich kenne, die Filesharing oder Hoster ernsthaft nutzen, sind leidenschaftliche Gamer bzw. Musik- und Kinofans, die über die Jahre ein Vermögen für ihr Hobby ausgeben.

  8. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: AllDayPiano 17.10.19 - 20:40

    Danke!

    Mir geht diese Diskussion auch gehörig auf den Senkel.

    Die Argumentation ist die gleiche, wie sich unberechtigt Zutritt zu einem Konzert zu verschaffen. "Ja aber wenn ich mich nicht reingemogelt hätte, hätte ich ja trotzdem nicht zwangsläufig auch eine CD gekauft. Oder ein Streaming. Da sind bei Spotify dem Künstler ja nur wenige Cent entgangen."...

    Und würden alle so denken, dann würde niemand mehr Musik produzieren, einen Film drehen oder ein Buch schreiben.

    Das Schmarotzersystem funktioniert nur, weil es genug ehrliche Menschen gibt, die ehrlich bezahlen.

    Es gibt für mich Ausnahmen: z.B. gebührenfinanzierte Inhalte durch die Gemeinschaft bezahlt, weil das verquere Recht keinen unbegrenzten Zugriff erlaubt, aber hier ist die Ausnahme sehr eng gesteckt.

  9. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: berritorre 17.10.19 - 21:01

    Sehe ich auch so. Bin zwar kein Freund der Content-Mafia, einfach weil sie es nicht gebacken bekommen, ihre Inhalte denen die dafür bereit sind zu zahlen vernünftig zur Verfügung zu stellen. Aber auch diese "es gab ja keinen realen Schaden, weil ich hätte das nie wirklich gekauft" ist natürlich schmarrn.

    Ich würde mir auch nie einen Ferrari kaufen. Also kann ich mir den ja nehmen. Steht eh nur beim Händler auf dem Hof rum.

  10. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: berritorre 17.10.19 - 21:07

    Ganz klar. Alle die die Spiele 'kostenlos' runterladen, machen das nur zum Testen und löschen das Spiel nach kurzer Zeit freiwillig wieder oder kaufen sich das Spiel dann. Ist klar. Mag es hin und wieder geben, aber man kann sich alles auch schön reden.

  11. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: berritorre 17.10.19 - 21:22

    Die Lobby kommt natürlich mit dem Worst-Case-Szenario. Vor Gericht muss das dann halt entsprechend eingeordnet werden. Aber die Ausreden, von wegen die Leute hätten es sowieso nie gekauft (dann lade es halt auch nicht runter, so wichtig kann es dann ja nicht sein), das geht mir gehörig auf den Senkel.

    Das ist wie mit dem Argument der "Influencer": Ich bezahle mit "Exposure". Fuck you. Davon kann keiner leben. Exposure ist alles schön und gut, aber irgendwer muss es dann auch kaufen. Und was glaubst du wie das läuft? Wenn man es selbst runtergeladen hat und das dann dem Kumpel erzählt (exposure), dann wird der natürlich sofort in den Laden rennen um es zu kaufen. Eh klar. Oder halt fragen, Ob man ihm nicht eine Kopie geben kann. Man hat es ja schon, und es ist viel billiger...

    Und in diesem Fall ist es nicht nur so, dass Leute sich ein Spiel (oder anderen Content), für das man eigentlich bezahlen muss, für "lau" holt. Sondern es gibt auch noch Leute, die damit ihr Geld verdienen, und es sind nicht die, die das Spiel entwickelt haben.

    Auch ich hatte früher illegale Downloads auf dem Rechner. In den 90er hat irgendwie jeder gezogen. In der UniBib gab es schönes flottes Internet. Viele sassen da mit ihrem Notebook zum "Studieren". Der Hauptgrund war aber wohl eher, dass man dort ordentlich über Napster und Co saugen konnte.

    Irgendwann habe ich dann aber begriffen, wie Scheisse das für die Content-Ersteller ist. Ich habe damals angefangen, Websites zu bauen und es gibt immer wieder Leute, die einfach deine Leistung (wie klein sie auch war) zu kopieren und als ihre auszugeben. Oder ich bin Hobbyfotograf. Finde es extrem frech, wenn Leute sich einfach die Bilder aus der Googlesuche holen und dann anderweitig verwenden (zumindest öffentlich) und sich damit deiner Leistung bemächtigen. Egal ob man damit sein Geld verdient oder nicht.

    Keiner braucht diese Spiele, Musik, Filme, etc., wenn man das Geld nicht hat gibt es mehrere Möglichkeiten. Geld sparen und dann kaufen. Oder, Überraschung: einfach mal verzicht üben.

  12. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: tribal-sunrise 17.10.19 - 21:57

    Mit dem Unterschied dass Ferraris ein ‚endliches‘ Gut sind. Hast Du zwei hast Du doppelt so viele mit dem doppelten wert/preis. ‚Kopieren‘ kannst Du ihn nicht. Kopierst Du eine Bluray/Filmdatei verdoppelst Du dadurch nicht den Wert. Ich weiß die Diskussion kann man endlos führen. Ich finde es auch nicht gut dass so viel kopiert wird. Trotzdem ist der Schaden nie so hoch wie er - theoretisch - angenommen wird eben weil es nur ein theoretischer Wert ist. Streiten kann man natürlich über die mögliche Abweichung.

  13. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: John2k 17.10.19 - 22:51

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keiner braucht diese Spiele, Musik, Filme, etc., wenn man das Geld nicht
    > hat gibt es mehrere Möglichkeiten. Geld sparen und dann kaufen. Oder,
    > Überraschung: einfach mal verzicht üben.

    Die größten downloader sind vermutlich jugendliche.
    Viel zeit, aber kein geld. Geld konzentriert sich auf wichtiges, ohne echtheit nicht spielbares etc...
    Diese gruppe würde vermutlich auch wenn es keinerlei illegalen downloads mehr geben würde, keinen mehrumsatz generieren.
    Gehen sie arbeiten und gründen dann eine familie, spielt wieder das schicksal in die hände und man hat wenig zeit, aber dafür geld. Man kauft nur noch einige spiele pro jahr, die man auch wirklich spielt. Klar gibt es da auch abweichungen nach iben oder unten.
    Und ja, man kann denke ich sagen, dass bei den meisten, die laden, zwar downloads stattfinden, aber wirklich nutzen tut man die masse davon nicht.
    Es kann gar nicht alles das eigene interesse treffen und so wird vieles nur angetestet und fliegt wieder weg.
    Für viele ist es eher ein hobby. Wie briefmarkensameln oder so. Die sammeln halt digitales.
    Klar können filme und musik konsumiert werden. Aber niemand mit logischem verstand würde die mehrheit seines Einkommens für medienkonsum einsetzen. Es ist mehr ein ding, weil es einfach geht.
    Es würde nicht nennenswert mehr umsatz generieren, wenn plötzlich kein filesharing mehr möglich wäre.

    Filme/Musik und Bücher sind schlichte massenware geworden. Sieht man deutlich am preis, wo die lobby sie nicht mehr hochhalten kann.
    Gebrauchtmarkt z.b.
    Gebrauchte Musik und bücher überall für niedrigste preise käuflich erwerbbar. Bücher nimmt nicht mal teikweise ejemand mehr geschenkt.
    Spiele sind gebraucht auch sehr günstig zu haben.
    Deswegen auch die kreativindustrie. Neues weckt bedarf und kann teurer verkauft werden. Zwei wochen später kräht kein hahn mehr nach dem x-ten massenprodukt.

  14. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: Aki-San 18.10.19 - 07:07

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich ist das nur deshalb eine Diskussion, weil alle
    > Filesharingliebhaber der Meinung sind, das ein Schaden nur dann ein Schaden
    > ist, wenn materielle Dinge kaputt gehen oder abgenutzt werden.
    >
    > Es gibt hier aber nun mal nur eine Möglichkeit den Schaden zu beziffern und
    > das ist vollkommen legitim. Dabei muss man auch nicht davon ausgehen, ob
    > jemand etwas gekauft hätte oder nicht, wenn es nicht saugbar gewesen wäre.
    > Hier wird Leistung beansprucht die nicht bezahlt wurde und ob du diese
    > Leistung auch in Anspruch nimmst auf legalem Wege oder nicht, ist scheis
    > egal. DAS sollte langsam bekannt sein und nichts anderes, denn genau daran
    > halten sich auch Schadensersatzforderungen von Anwälten und Gerichten.
    >
    > Aber das wäre jetzt wieder ne Endlosdiskussion mit zig Schmarrotzern, die
    > nicht begreifen wollen, das Leistung auch Geld kostet und sie kein
    > Grundrecht auf Luxusgüter wie Filme und Musik haben. Deswegen bin ich
    > gleich wieder raus und wünsche euch allen fröhliches prozessieren, wen es
    > betrifft.

    Ich sehe das anders. Die Komsumindustrie ist ein Witz und das LSG/Urheberrecht sollte mal auf den Stand anderer "Rechte" gebracht werden. Warum kann ein popeliger Film oder ein Bild Jahrhunderte geschützt werden, aber Medikamente nur 10 Jahre? Oder andere Patente haben auch limitierte Laufzeiten und werden dann öffentliches Gut.

    Dies sollte auch bei Kultur der Fall sein. 10 Jahre gibts Kohle dann geht es ins öffentliche Gut über. Dies würde auch dann den Erhalt alter Kulturgüter wesentlich vereinfachen (z.B. Emulatoren / Romsharing für Alt Konsolen / Modding für Spiele / Nutzen von Musik etc.)

    MumboJumbo ist ein gutes Beispiel für die Verkommenheit von "Verwertung". Ein transformierter Teil (wenige Sekunden) seine Intros sorgte dafür, das hunderte Video runtergenommen wurden, wobei der "Verwerter" faktisch keinen Mehrwert durch die Verwertung dieses Sekundenbruchteils an Musik hat.

    Das ist die eine Seite. Die andere ist der Verfall von "Kultur". Spiele in der heutigen Zeit sind reiner überteuerter Müll und Demo Versionen sind so stark beschnitten, dass diese absolut unaussagekräftig sind, wenn es überhaupt demo versionen gibt. Es gibt genug "Schmarotzer" die erstmal ein Spiel runterladen und dann auch nach 100h das Spiel kaufen, da es einfach gut ist.

    Die dritte Seite wäre dann noch das Verwerter Modell bei dem die eigentlichen Künstler am wenigsten profitieren. Oder hat du jemals gesehen das ein Kamermann/Frau anteilsmässig Geld von Urheberrechtsverletzungseintreibungen bekommen hat? Nein. Verwerter kriegen den dicken Brocken, danach die Verlage/Publisher/Studios etc. und ab und zu kriegen die "Haupt" Künstler ein paar Krümmel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.19 07:08 durch Aki-San.

  15. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: masterx244 18.10.19 - 08:38

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz klar. Alle die die Spiele 'kostenlos' runterladen, machen das nur zum
    > Testen und löschen das Spiel nach kurzer Zeit freiwillig wieder oder kaufen
    > sich das Spiel dann. Ist klar. Mag es hin und wieder geben, aber man kann
    > sich alles auch schön reden.

    War bei mir damals (Beta 1.2 rum) bei Minecraft so. Gab damals noch keine offizielle Demoversion. nach nen paar Tagen wars dann direkt gekauft.

  16. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: PiranhA 18.10.19 - 08:45

    Was man auch nicht vergessen darf, dass die Strafzahlung ja auch deutlich größer als ein legaler Kauf sein muss, damit es auch eine abschreckende Wirkung gibt.
    Deswegen kostet Schwarzfahren 60 Euro und nicht 1,50 Euro, was eine Fahrkarte kosten würde. Wenn der Worst-Case ist, dass man den legalen Preis zahlen muss, dann gibt es doch keine Motivation es nicht wenigstens zu versuchen.
    Das gleiche sehen wir doch in den Innenstädten. Das Parkticket kostet 6 Euro, das Knöllchen 10 Euro, aber nut 20% Wahrscheinlichkeit, dass man das Knöllchen kriegt. Folge keiner zahlt das Parkticket, bis das Knöllchen teurer geworden ist. Die Zahlen variieren natürlich. In Parkhäusern ist man pro Tag auch mal bei 16-20 Euro.

  17. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: TrollNo1 18.10.19 - 09:25

    Die 60 Euro stehen aber in jedem Bus und man weiß vorher, was passiert.
    Diese utopischen Schadensersatzforderungen sind ja nirgends festgeschrieben.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  18. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: deutscher_michel 18.10.19 - 10:09

    Das musst du mal erklären: Wenn jemand keine Kohle hat wie du schreibst und Filme daher illegal guckt - wo entsteht da genau ein Schaden oder ein entgangener Gewinn?

  19. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: berritorre 18.10.19 - 17:17

    >Für viele ist es eher ein hobby. Wie briefmarkensameln oder so. Die sammeln halt digitales.
    Das unterschreibe ich. Hatte einen Kollegen, der hatte wer weiss was ich wieviele Terabyte an Filmen, Musik, etc zu Hause auf seinen Platten. Die Leitung lief quasi 24/7 heiss. Unmöglich, dass er auch nur die Hälfte der Filme die er da gespeichert hatte, auch noch angesehen hat. Er musste ja auch noch mal arbeiten, zwischendurch.

    > Klar können filme und musik konsumiert werden. Aber niemand mit logischem verstand
    > würde die mehrheit seines Einkommens für medienkonsum einsetzen. Es ist mehr ein ding,
    > weil es einfach geht.

    Richtig, das macht es für mich aber nicht (viel) besser.

    > Es würde nicht nennenswert mehr umsatz generieren, wenn plötzlich kein filesharing mehr
    > möglich wäre.
    Würde hier in Brasilien ein Ladendiebstahl meist auch nicht. Die Leute klauen meist nicht aus Spass an der Freude (aber die gibt es natürlich), sondern weil ihnen das Budget fehlt. Trotzdem ist es falsch. Meiner Meinung nach.

    Wenn die Leute wenigstens dazu stehen würde, dass sie etwas illegales tun. Aber nein, es muss auch noch begründet und schön geredet werden. Man ist ja sozusagen Robin Hood. Irgendwie müssen sie es sich ja offensichtlich selbst begründen, dass das alles schon so in Ordnung ist, was sie da machen. Ist auch viel einfacher als mal zu reflektieren.

  20. Re: Nur 50 Mio Umsatz?

    Autor: berritorre 18.10.19 - 17:27

    Was den Schaden angeht gehe ich konform. Aber nur weil der Wert des Schadens niedriger ist, wird es ja nicht gleich gut.

    Das Problem bei der Mehrheit des Contents ist eben, dass das was man bezahlt nicht den Wert des Contents darstellt. Wenn ich mir den Film im Kino anschaue, bezahle ich ja nicht die gesamten Produktionskosten. Die Kosten werden auf sehr viele Konsumenten verteilt. Und die Content-Ersteller haben da durchaus ein relativ grosses Risiko. Die gehen da mit ziemlicher Vorleistung heran, ohne eine Garantie darauf, dass die Kosten auch wieder reinkommen. Und es gibt ja auch genügend Flops, mit denen wohl eher Verlust gemacht wird. Die müssen dann durch die Blockbuster wieder ausgeglichen werden. Sehe aber irgendwie auch keine Möglichkeit, das anders zu regeln.

    Also müssen die Hersteller darauf hoffen, dass möglichst viele Leute am content interessiert sind und dafür bezahlen. Und wenn sich nur jeder 10 oder gar 100ste der sich das Teil illegal beschafft hat, es gekauft hätte, wenn er/sie eben nicht die einfache Möglichkeit gehabt hätte es umsonst herunter zu laden, dann hilft das sicher.

    Klar, wir könnten jetzt argumentieren, dass die sowieso viel zu viel verdienen. Aber zum einen: Was ist viel zu viel, wer entscheidet das?
    Zum anderen: Wenn man wirklich meint dem wäre so, dann ist meiner Meinung nach die einzig richtige Lösung der Konsumverzicht und nicht einfach das Produkt herunterladen.

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