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Da weiß man erst mal nicht, was man denken soll
Autor: clulfdp 12.04.12 - 11:01
Nach einer Weile stellt sich aber die Idee ein, dass es doch eigentlich egal ist. Der internationale Datenverkehr wird sowieso schon von den Internet-Knoten-Servern aus von den Nachrichtendiensten der Welt überwacht. Wenn man unverschlüsselte Informationen verschickt, dann muss man sowieso davon ausgehen, dass diese von allen Nachrichtendiensten mitgelesen und ausgewertet werden können, etwa zur Terror-Abwehr.
Wenn jetzt mache Unternehmen dem Gesetzes-Vorhaben nicht wiedersprechen, oder es sogar begrüßen, dann sehe ich mich in meiner Einstellung bestätigt, diesen Firmen freiwillig einfach überhaupt keine Daten zu geben, indem ich ihre Dienste nicht benutze.
Alles in allem tangiert mich das Ganze also nur periphär, da es kaum eine praktische Bedeutung für mich hat. -
Re: Da weiß man erst mal nicht, was man denken soll
Autor: tangonuevo 12.04.12 - 14:05
Es ist ein Unterschied, ob so was unautorisiert und heimlich passiert oder vom Gesetz gedeckt ist.
Im ersten Fall kriegt ein Unternehmen mächtig Ärger, wenn es z.b. einfach Emails unterdrückt. Im zweiten Fall hast du noch nicht mal die Möglichkeit vor Gericht zu gehen.
Im ersten Fall wird sich die Regierung oder Firma genau überlegen, ob sie eine solche Massnahme anwendet, da sie auch mit Nachteilen verbunden ist. Im zweiten Fall hat sie die legale Rechtfertigung und damit auch kaum Anreiz es nicht anzuwenden.



