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Die Gefahr ist dennoch real!

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  1. Die Gefahr ist dennoch real!

    Autor: Tr1umph 06.12.16 - 18:20

    Es mag vielleicht nicht der eine Grund gewesen sein. Es hat aber mit Sicherheit auch dazu beigetragen und war möglicherweise letztendlich doch ausschlaggebend. Die Gefahr die durch personalisierte Werbung ausgeht sollte nicht kleingeredet werden, nur weil Newsseiten eben von dieser profitieren.

  2. Re: Die Gefahr ist dennoch real!

    Autor: EWCH 06.12.16 - 18:30

    jeder muss sich selbst ueberlegen welche Daten er z.B. an Facebook weitergibt.
    Personalisierte Werbung ist ja nichts neues, im ADAC gab es mehr Werbung fuer Treppenlifte als in der Bravo und wer auf Facebook angibt er sei 19 Jahre wird wohl eher Werbung fuer Spotify bekommen als fuer Gebissreiniger.
    Und wenn Clinton nicht moechte dass jemand sieht wie sie schlecht ueber Schwarze redet dann sollte sie nicht schlecht ueber Schwarze reden. Von Trump wurden bei uns auch nur seine Ausraster gezeigt, wenn man sich mal eine volle Rede von ihm ansieht dann wirkt er gleich ganz anders als der von Spiegel Online dargestellte Wahnsinnige.
    Problematisch ist es wenn Daten ungefragt abgegriffen oder weitergegeben werden, z.B. nach dem Kauf eines Unternehmens (Whatsapp).

  3. Re: Die Gefahr ist dennoch real!

    Autor: schap23 06.12.16 - 18:33

    Das Problem von personalisierter Werbung ist noch immer, daß man vielleicht Vieles über den Menschen weiß, es aber schwierig ist, das nutzbringend anzuwenden.

    Mitte der 90er Jahre wollte die Telekom unbedingt künstliche Intelligenz in ein Vertriebssystem einbauen lassen. Auf die Frage, wie die sich das denn vorstellten, kam immer wieder die Antwort, man könne z.B. einem Kunden, von dem man weiß, daß er von Beruf Förster sei, doch ein grünes Telephongerät anbieten.

  4. Re: Die Gefahr ist dennoch real!

    Autor: EWCH 06.12.16 - 18:51

    das verliert er doch im Wald - ausser im Winter. Dafuer koennte man ihm noch ein weisses Telefon andrehen.

  5. Re: Die Gefahr ist dennoch real!

    Autor: Trollversteher 07.12.16 - 10:03

    >jeder muss sich selbst ueberlegen welche Daten er z.B. an Facebook weitergibt.
    Personalisierte Werbung ist ja nichts neues, im ADAC gab es mehr Werbung fuer Treppenlifte als in der Bravo und wer auf Facebook angibt er sei 19 Jahre wird wohl eher Werbung fuer Spotify bekommen als fuer Gebissreiniger.

    Es ist aber sehr viel subtiler, die Behauptung "Ich führe meine social media Konten so, dass ich jederzeit die Kontrolle/Deutungshoheit darüber behalte" ist genau so naiv und verlogen wie das "Ich sehe zwar Fernsehwerbung, lass mich aber nicht davon beeinflussen" in den letzten Jahrzehnten. Diese Big Data Algorithmen stehen noch am Anfang, und es wird nicht lange dauern, bis sie solche "gezielt gestreute Noise" einfach als das erkennen kann, was sie ist und sie einfach herausfiltert.

    >Und wenn Clinton nicht moechte dass jemand sieht wie sie schlecht ueber Schwarze redet dann sollte sie nicht schlecht ueber Schwarze reden.

    Darum geht es doch gar nicht. Es geht um gezielt verbreitete Fake-Nachrichten, also von vorne bis hinten durchproduzierte Propaganda-Lügen. Und die haben im US Wahlkampf Clinton sehr viel härter getroffen/geschadet als Trump. Bei dem hat sich die "Medienschelte" tatsächlich darauf reduziert, provokante/skandalöse Sprüche aus seinen Reden zu zitieren und über seine Geschäftsgebaren in der Vergangenheit zu berichten.

    >Von Trump wurden bei uns auch nur seine Ausraster gezeigt, wenn man sich mal eine volle Rede von ihm ansieht dann wirkt er gleich ganz anders als der von Spiegel Online dargestellte Wahnsinnige.

    Komisch, ich habe mir die ein oder andere volle Rede angesehen, und hatte hinterher immer noch den Eindruck, den Deiner Meinung nach "Spiegel Online vermittelt hat".

  6. Re: Die Gefahr ist dennoch real!

    Autor: IchBIN 07.12.16 - 17:06

    Und auch, wenn es tatsächlich wahr wäre, dass die Manipulationen von Cambridge Analytica den Ausgang der Wahl maßgeblich beeinflusst haben, dürften wir nicht glauben, dass dem so ist - denn dann funktioniert die Methode bei der Bundestagswahl 2017 vielleicht nicht mehr.

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