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Das sind aber Preise...

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  1. Das sind aber Preise...

    Autor: jones1024 27.10.20 - 06:47

    Gibt es da Absprachen? Oder was läuft da schief?

  2. Re: Das sind aber Preise...

    Autor: nille02 27.10.20 - 08:11

    jones1024 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es da Absprachen? Oder was läuft da schief?

    Das sind Kabelanbieter. Die Brauchen sich oft nicht mal absprechen weil die keine Konkurrenz zueinander sind.

  3. Selbstkonkurrenz ?

    Autor: senf.dazu 27.10.20 - 09:02

    >Das sind Kabelanbieter. Die Brauchen sich oft nicht mal absprechen weil die keine Konkurrenz zueinander sind.

    Das stimmt aber vielleicht nur bedingt ?

    Die Nutzer können wenn ihnen die Preise zu hoch erscheinen auch mit den Füßen abstimmen und in kleinere Tarife (weniger Datenrate) des geichen Anbieters wechseln oder den eigenen Datenkonsum begrenzen.

    Sprich der Anbieter macht sich selbst Konkurrenz mit seinem eigenen Tarifsystem und kann das Preisgefüge so optimieren das er das maximale Einkommen generiert. Er könnte ja auch sein Netz ausbauen und mehr Haushalten preiswertere oder schnellere Tarife anbieten - es sei denn das rechnet sich nicht. Sprich er hätte ne Motivation das zu tun was wirtschaftlich möglich ist.

    Aber die Preise find ich auch schon recht ordentlich. Hab mich da allerdings hierzulande über die Aussage des Deutsche Glasfaser Chefs gewundert der meinte das 70% oder so den 1G Tarif (für immerhin 90¤) gebucht haben und dabei bleiben (Rückwechseln nach dem kostenfreien Ausprobieren im 1. Jahr ist allerdings schwierig, man darf das Terminfenster nicht verpassen und DG "hilft" dabei nicht..). An erscheinen mir nur die beiden Einstiegstarife (45¤, 50¤ für 300 bzw. 400) so im Rahmen der üblichen DSL Tarife das die eine Nachfragebündelungsquote von 40% erzeugen können. Ich hab auch mit den Füßen abgestimmt und bin nach der 400M Probephase auf 300M zurückgewechselt .. preiswertes 1G kommt noch früh genug. Vodaphone denkt ja schon über 2G nach. Und die Telekom fängt jetzt auch mit 1G an ..



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.20 09:15 durch senf.dazu.

  4. Re: Selbstkonkurrenz ?

    Autor: Oktavian 27.10.20 - 09:11

    > Die Nutzer können wenn ihnen die Preise zu hoch erscheinen auch mit den
    > Füßen abstimmen und in kleinere Tarife (weniger Datenrate) des geichen
    > Anbieters wechseln oder den eigenen Datenkonsum begrenzen.

    Das würde ja eine doppelte Selbstbeschränkung bedeuten. Der Nutzer, der jetzt (knapp) über einem Datenvolumen X liegt und deshalb Zusatzgebühren zahlt, müsste nicht nur seinen Verbraucht wieder unter X drücken. Er müsste sogar unter X/2 oder X/4 kommen, dem Volumen des kleineren Tarifs.

    Dazu kommt, so einen Tarif muss es erst mal geben. Es ist durchaus denkbar, dass es nur einen Tarif gibt. Wir reden hier immerhin von Anbietern mit Gebietsmonopol.

    Zudem müsste es, damit es den Anbieter irgendwie trifft, eine relevante Zahl von Nutzern betreffen. Der Anteil derer, die nicht nur gelegentlich mal über 1,2TB im Monat kommen, dürfte extrem überschaubar sein.

    Weiterhin müsste dieser Nutzer dann auch noch entscheiden können, in einen anderen Tarif zu wechseln. Gar nicht so selten dürfte der Verursacher es hohen Volumens eher der jüngere Teil eines Haushalts sein, wo dann der Haushaltsvorstand beschließt, dass Filius einfach mal für ein paar Wochen der Datenhahn zugedreht wird, so als erzieherische Maßnahme.

    Ziemlich viele wenns...

  5. Re: Selbstkonkurrenz ?

    Autor: senf.dazu 27.10.20 - 09:20

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Nutzer können wenn ihnen die Preise zu hoch erscheinen auch mit den
    > > Füßen abstimmen und in kleinere Tarife (weniger Datenrate) des geichen
    > > Anbieters wechseln oder den eigenen Datenkonsum begrenzen.
    >
    > Das würde ja eine doppelte Selbstbeschränkung bedeuten. Der Nutzer, der
    > jetzt (knapp) über einem Datenvolumen X liegt und deshalb Zusatzgebühren
    > zahlt, müsste nicht nur seinen Verbraucht wieder unter X drücken. Er müsste
    > sogar unter X/2 oder X/4 kommen, dem Volumen des kleineren Tarifs.
    >
    > Dazu kommt, so einen Tarif muss es erst mal geben. Es ist durchaus denkbar,
    > dass es nur einen Tarif gibt. Wir reden hier immerhin von Anbietern mit
    > Gebietsmonopol.
    >
    > Zudem müsste es, damit es den Anbieter irgendwie trifft, eine relevante
    > Zahl von Nutzern betreffen. Der Anteil derer, die nicht nur gelegentlich
    > mal über 1,2TB im Monat kommen, dürfte extrem überschaubar sein.
    >
    > Weiterhin müsste dieser Nutzer dann auch noch entscheiden können, in einen
    > anderen Tarif zu wechseln. Gar nicht so selten dürfte der Verursacher es
    > hohen Volumens eher der jüngere Teil eines Haushalts sein, wo dann der
    > Haushaltsvorstand beschließt, dass Filius einfach mal für ein paar Wochen
    > der Datenhahn zugedreht wird, so als erzieherische Maßnahme.
    >
    > Ziemlich viele wenns...

    Keine Frage, der Anbieter kann einem das Leben durch seine Tarifgestaltung schwer machen.

    Da sieht man aber wie wichtig z.B. Dinge wie freie Routerwahl sind - dessen Anbieter könnte ja Möglichkeiten zu Datenratenkontrolle einbauen wenn er unabhängig verkaufen kann.

    Und auch USA haben zwar wohl kein soziales Gewissen von staatlicher Seite, eine Wettbewerbsaufsicht haben sie aber an sich auch. Da könnte man den Anbietern durchaus mal ne Vorgabe über eine Spreizung der Tarife machen. Das mit dem Einstiegstarif für sozial schwache wird dann vielleicht schon schwieriger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.20 09:23 durch senf.dazu.

  6. Re: Selbstkonkurrenz ?

    Autor: bofhl 27.10.20 - 09:41

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das sind Kabelanbieter. Die Brauchen sich oft nicht mal absprechen weil
    > die keine Konkurrenz zueinander sind.
    >
    > Das stimmt aber vielleicht nur bedingt ?

    Das ist in den USA und da gibt es in vielen Gegenden nur einen einzigen Anbieter und den musst du nehmen!

    >
    > Die Nutzer können wenn ihnen die Preise zu hoch erscheinen auch mit den
    > Füßen abstimmen und in kleinere Tarife (weniger Datenrate) des geichen
    > Anbieters wechseln oder den eigenen Datenkonsum begrenzen.

    Würde vielleicht hin Europa/Deutschland so funktionieren - aber in den USA gibt es schlicht nur die Auswahl: kein Internet-Anschluss oder einen Internet-Anschluss!

  7. Re: Selbstkonkurrenz ?

    Autor: wupme 27.10.20 - 10:51

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Das sind Kabelanbieter. Die Brauchen sich oft nicht mal absprechen weil
    > > die keine Konkurrenz zueinander sind.
    > >
    > > Das stimmt aber vielleicht nur bedingt ?
    >
    > Das ist in den USA und da gibt es in vielen Gegenden nur einen einzigen
    > Anbieter und den musst du nehmen!

    Trifft nicht nur auf Kabel zu, sondern auch auf DSL Leitungen.
    Freie Anbieterwahl existiert dort schlichtweg fast nirgends. Weswegen auch die Qualität die da geliefert wird teilweise unter aller Kanone ist, der Kunde kann ja nicht wechseln.

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