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  5. › VATM: Vectoring in Mecklenburg…

Oh Wunder

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  1. Oh Wunder

    Autor: Crossfire579 03.05.16 - 21:52

    Wenn man zu viele teure Verteiler aufbauen müsste, könnte man aber auch direkt Glasfaser legen. Aber das währe ja auch verdammt zukunftssicherin Dörfern ;)

    Nichts gegen vectoring in eng besiedelten gebieten, da würde Glasfaser ja unverhältnismäßig viel kosten, aber auf Dörfern sollte man bitte kein Vectroing verbauen wo dann nur die Hälfte ankommt.

  2. Re: Oh Wunder

    Autor: plutoniumsulfat 03.05.16 - 21:56

    Auf Dörfern lohnt es einfach kaum. Wenn man dann noch weiter abgelegene Häuser anbinden möchte, erscheint es geradezu absurd, nur für 2-3 Häuser oder gar für ein einzelnes einen Verteiler vor die Hütte zu stellen.

  3. Re: Oh Wunder

    Autor: PhilSt 03.05.16 - 22:16

    Auch wenn das vielleicht böser klingt als es gemeint ist - es muss ja auch nicht das allerletzte Mini-Kaff irgendwo mit 100Mbit angebunden sein. Man nehme mir das nicht übel, aber wenn jemand an den AdW zieht dann WEISS er vorher, dass da wenig zu holen ist und dass man vielleicht etwas technisch abgeschlagen lebt. Sich dann danach darüber zu beschweren, dass man da kein schnelles Inet bekommt ist ein bisserl wie neben einen Biergarten zu ziehen und sich dann abends über den Betrieb dort zu beschweren, weil der zu laut ist.

  4. Re: Oh Wunder

    Autor: DerDy 03.05.16 - 22:18

    Mal ganz ehrlich: Lohnt es sich FTTH in dünn besiedelten Dörfern zu verlegen?
    Für den Hausbesitzer oder Mieter sicher, aber für ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen wohl kaum. Und wenn sich die Hausbesitzer an den Kosten nicht beteiligen wollen, dann wird der flächendeckende schnelle Breitbandanschluss in diesen Regionen noch länger auf sich warten.

  5. Re: Oh Wunder

    Autor: immerlarifari 03.05.16 - 22:41

    Glaubt Ihr 4 über mir, daß wir heute in jedem Haus Strom, Telefon und Fliessend-Wasser hätten, wenn unsere Vorväter so gedacht hätten wie Ihr?

    Denkt mal darüber nach!

  6. Re: Oh Wunder

    Autor: Zwangsbenutzer 03.05.16 - 22:44

    Ich wohne in 85123 ( zwischen München und Ingolstadt) und wir bekommen mit etwas Glück eine 2k Leitung. Mit Lte sieht es nicht besser aus, wenn ein Funkmast auf 2000 Einwohner aufgeteilt wird.

  7. Re: Oh Wunder

    Autor: RipClaw 03.05.16 - 22:46

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ganz ehrlich: Lohnt es sich FTTH in dünn besiedelten Dörfern zu
    > verlegen?

    Wenn man sich nicht ganz blöd anstellt lohnt sich das auf jeden Fall.

    Glasfaser hat nicht die gleichen Probleme mit der Dämpfung wie Kupfer und man muss auch nicht die ganze Gegend umgraben um die Leitungen zu verlegen.

    Man kann auf Masten und Trenching zurückgreifen oder aber auch die Kabel neben der Straße verlegen und zwar einfach so tief das da kein normaler Pflug dran kommt. Mit einem Kabelpflug kann man eine Menge Kabel in kurzer Zeit verlegen.

  8. Re: Oh Wunder

    Autor: gelöscht 03.05.16 - 22:48

    Und aus dem gleichem Grund werden dann keine landwirtschaftlichen Erzeugnisse mehr in die Stadt gefahren. Die Städter wussten ja schließlich vorher dass da keine Bauernhöfe für frische Milch und Eier sind.

    Auf Wasser müßt ihr Stadtmenschen dann auch verzichten, die Wasserwerke stehen leider ausserhalb der Städte.

    Will sagen: Infrastruktur steht _jedem_ Einwohner zu. Niemand hat mehr Recht auf Breitband nur weil er in der Stadt wohnt.
    Auch wenn die Stadtmenschen sich gerne als Überlegen darstellen, dabei sind sie nur Schmarotzer einer von _allen_ bezahlten Infrastruktur in den Städten.

  9. Re: Oh Wunder

    Autor: WoainiLustig 03.05.16 - 22:56

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ganz ehrlich: Lohnt es sich FTTH in dünn besiedelten Dörfern zu
    > verlegen?
    > Für den Hausbesitzer oder Mieter sicher, aber für ein wirtschaftlich
    > denkendes Unternehmen wohl kaum. Und wenn sich die Hausbesitzer an den
    > Kosten nicht beteiligen wollen, dann wird der flächendeckende schnelle
    > Breitbandanschluss in diesen Regionen noch länger auf sich warten.

    Natürlich lohnt sich das.
    Ist ja nicht die Frage ob man Gewinn macht, sondern wie schnell wie viel.

  10. Re: Oh Wunder

    Autor: shoggothe 03.05.16 - 23:00

    Es geht um das exklusive Ausbaurecht der Telekom. Es sind Anschlüsse mit bis maximal 100 Mbit vorgesehen, die jetzt schon unterdimensioniert sind und in wenigen Jahren wieder erneuert werden müssten. Die Aussage ist, ohne Exklusivität würden Fördermittel effizienter eingesetzt werden können.

    edit: und es würde natürlich auch Mitbewerber geben, die den Wettbewerb fördern würden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.16 23:01 durch shoggothe.

  11. Re: Oh Wunder

    Autor: xMarwyc 03.05.16 - 23:06

    PhilSt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn das vielleicht böser klingt als es gemeint ist - es muss ja auch
    > nicht das allerletzte Mini-Kaff irgendwo mit 100Mbit angebunden sein. Man
    > nehme mir das nicht übel, aber wenn jemand an den AdW zieht dann WEISS er
    > vorher, dass da wenig zu holen ist und dass man vielleicht etwas technisch
    > abgeschlagen lebt. Sich dann danach darüber zu beschweren, dass man da kein
    > schnelles Inet bekommt ist ein bisserl wie neben einen Biergarten zu ziehen
    > und sich dann abends über den Betrieb dort zu beschweren, weil der zu laut
    > ist.

    Bitte nicht wieder das Thema. Ich seh den Shitstorm schon kommen. Internet sollte Teil der Grundversorgung sein, und deshalb gilt es wenigstens eine Mindestbandbreite anzubieten. Obs jetzt 32 MBit sein müssen oder 100 MBit steht auf einem anderen Blatt. Vermieter und Eigentümer müssen auch langsam mal erkennen, inwiefern sich die Internetverfügbarkeit auf die Immobilie bzw. dessen Preis auswirkt. Und wenn sie es heute nicht tun, dann spätestens in 4-5 Jahren. Ich könnte niemals irgendwo leben, wo nicht mindestens 32 MBit da sind. Und selbst 32MBit sind dank schlechten Uploadwerten für mich zu gering. Komme mit 20 MBit im Download aus, wenn der Upload genauso hoch ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.16 23:08 durch xMarwyc.

  12. Re: Oh Wunder

    Autor: Sphinx2k 03.05.16 - 23:50

    Das Problem es wird erzählt das dann 100MBit für alle drin sind. Das nur Häuser das auch bekommen die nahezu neben dem Verteiler stehen wird immer schön unterschlagen.
    Trotzdem wird dort so getan als wenn die Gegend versorgt ist weshalb es nichts mehr aus den Fördertöpfen gibt. Da liegt der Hund begraben.

  13. Re: Oh Wunder

    Autor: DerDy 03.05.16 - 23:56

    immerlarifari schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaubt Ihr 4 über mir, daß wir heute in jedem Haus Strom, Telefon und
    > Fliessend-Wasser hätten, wenn unsere Vorväter so gedacht hätten wie Ihr?
    Ich sehe zwischen deinen genannten Punkten Strom, Telefon und Fliessend-Wasser einen großen Unterschied zu Internet 100+MBit/s.

    Deine genannten Punkte hat man oder hat man nicht, während Internet durchaus auch in geringeren Geschwindigkeiten vorliegen kann. Und die Verbreitung von Strom, Telefon und warmen fließendem Wasser hat auch viele Jahrzehnte gedauert! Das kam auch nicht in wenigen Jahren in die Haushalte. Zudem durften die Hausbewohner diesen Ausbau, Installation und Anschluss häufig selber bezahlen. Wie ist es heute beim Internetausbau?

    Das Bundesamt für Statistik gibt an, dass im Jahr 2015 über 97% der Haushalte mindestens 6MBit/s haben, über 78% sogar mehr als 30MBit/s.
    Also es ist nicht so, als wenn Internet eine Mangelware in Deutschland ist. Frag mal die älteren Bürger aus den neuen Bundesländern, was Mangelwirtscahft ist und wie sich die auswirkt.

  14. Re: Oh Wunder

    Autor: DerDy 04.05.16 - 00:00

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerDy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mal ganz ehrlich: Lohnt es sich FTTH in dünn besiedelten Dörfern zu
    > > verlegen?
    >
    > Wenn man sich nicht ganz blöd anstellt lohnt sich das auf jeden Fall.
    Wenn man sich nicht ganz blöde anstellt, dann kostet das Verlegen von Glasfaser pro Kilometer ca 70.000 Euro. Und in den meisten Fällen wollen die Hausbesitzer sich null an den Kosten beteiligen, jammern ist eben billiger.

    Wenn das Verlegen von Glasfaser einfach und günstig ginge, dann würden doch die Bewohner in den "weißen DSL-Flecken" den Breitbandausbau doch selber in die Hand nehmen. Doch bis auf ganz wenige Ausnahmen ist das bisher noch nicht passiert.

    Man kann den Glasfaserausbau nicht mit dem Verlegen von Netzwerkkabeln daheim vergleichen, auch wenn es auf dem ersten Blick ähnlich aussieht.

  15. Re: Oh Wunder

    Autor: Cok3.Zer0 04.05.16 - 00:37

    Das wäre doch mal ein sinnvoller Einsatzzweck der Bundeswehr im Innern!

  16. Re: Oh Wunder

    Autor: DerDy 04.05.16 - 00:54

    WoainiLustig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich lohnt sich das.
    Ja, für den Hausbesitzer, aber nicht immer für das Unternehmen, dass den FTTH Ausbau betreibt.

    > Ist ja nicht die Frage ob man Gewinn macht, sondern wie schnell wie viel.
    Natürlich muss die Frage gestellt werden, ob ein Gewinn möglich ist. Im nächsten Schritt kann man dann schauen, wie lange es dauert, diesen Überschuss zu erhalten. In ländlichen Regionen ist ein Gewinn eher fragwürdig, müssen die recht fixen Kosten beim Glasfaserausbau auf ganz wenigen Haushalten aufgeteilt werden. Und dann ist es noch fragwürdig, ob die Haushalte FTTH annehmen. Bei der Deutschen Glasfaser sieht man ja recht häufig, dass sie ihre Quote von 40% Abnahme nicht erreichen.

  17. Re: Oh Wunder

    Autor: Anonymer Nutzer 04.05.16 - 02:20

    70000 euro/km ? Quelle bitte.

    Gerade auf dem land ist das verlegen spottbillig. Aber kostet halt auch. Und der roi liegt weiter in der zukunft weil halt nicht 1000 anschlüsse /km^2 da sind.

  18. Re: Oh Wunder

    Autor: postb1 04.05.16 - 05:08

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf Dörfern lohnt es einfach kaum. Wenn man dann noch weiter abgelegene
    > Häuser anbinden möchte, erscheint es geradezu absurd, nur für 2-3 Häuser
    > oder gar für ein einzelnes einen Verteiler vor die Hütte zu stellen.

    Und genau deswegen werden auf Käffern mit gerade mal einem Dutzend Häusern auch keine FTTC-Anlagen gebaut. Die Anwesen sind dort nicht selten auch hunderte Meter auseinander, so daß gleich mehrere ODSLAM benötigt würden - FTTC ist ja bekanntlich sehr reichweitensensibel nach hinten raus; das Kupfer darf für die heute geforderten Datenraten nicht viel länger als 200 meter sein. Die Faser geht dort gleich bis zu den Anwesen weiter. Zumindest hier in der ländlichen Gegend ist das so bei den staatlich geförterten Breitbanderschließungen, auch abgelegene Ortsteile werden hier in die Erschließungsgebiete mit aufgenommen. Je weiter abgelegen das Anwesen ist, desto höher die Chance auf FTTB. Zumal dort, wo sich Fuchs&Hase gutenacht sagen auch kaum teurer Tiefbau für FTTB nötig ist, weil sowieso alles per Freileitung über Telefonmast installiert ist.

  19. Re: Oh Wunder

    Autor: Ovaron 04.05.16 - 05:49

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau deswegen werden auf Käffern mit gerade mal einem Dutzend Häusern
    > auch keine FTTC-Anlagen gebaut.

    Also alles gut? Wenn die Zusagen bezüglich der Bandbreiten eingehalten werden kann dem Kunden egal sein wie sie eingehalten werden.

    > FTTC ist ja bekanntlich sehr reichweitensensibel nach hinten raus; das
    > Kupfer darf für die heute geforderten Datenraten nicht viel länger als 200
    > meter sein.

    400 Meter beträgt afair die Reichweite für Fullsync. Wenn 80 Mbit reichen dürfen es auch mal 500 Meter sein.

    > Je weiter abgelegen das Anwesen ist,
    > desto höher die Chance auf FTTB. Zumal dort, wo sich Fuchs&Hase gutenacht
    > sagen auch kaum teurer Tiefbau für FTTB nötig ist, weil sowieso alles per
    > Freileitung über Telefonmast installiert ist.

    Um so besser.

  20. Re: Oh Wunder

    Autor: jones1024 04.05.16 - 07:11

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ganz ehrlich: Lohnt es sich FTTH in dünn besiedelten Dörfern zu
    > verlegen?
    > Für den Hausbesitzer oder Mieter sicher, aber für ein wirtschaftlich
    > denkendes Unternehmen wohl kaum. Und wenn sich die Hausbesitzer an den
    > Kosten nicht beteiligen wollen, dann wird der flächendeckende schnelle
    > Breitbandanschluss in diesen Regionen noch länger auf sich warten.

    Die Telekommunikationsfirmen haben aber auch eine Verpflichtung gegenüber der Bevölkerung (oder sollten diese zumindest haben). Bei Infrastruktur darf es halt nicht nur um Profit gehen, sondern auch um Verfügbarkeit. All dies müssen Politiker regeln!!!!

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