1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › VATM Virtuell: Nutzer sollen aus…

Würden sicherlich viele machen

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Würden sicherlich viele machen

    Autor: HammerTime 27.10.20 - 15:05

    Nur können sie gar kein Glasfaser bestellen.

    Ohne Angebot kann natürlich auch keine Nachfrage entstehen.

  2. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: pascalts 27.10.20 - 15:33

    Unser nächster Glasfaseranschluss-fähige Punkt ist knapp 700m quer durch bebautes Gebiet weg. Die Tiefbauarbeiten will keiner bezahlen.

  3. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: chefin 27.10.20 - 15:43

    Naja...das Angebot wird ja gemacht. Nicht flächendeckend gleichzeitig überall, weil das logistisch und ausbauteschnisch nicht möglich ist. Man muss also warten bis man dran ist.

    Aber es stimmt halt schon, dort wo es gemacht wird, ist die Nachfrage eher verhalten. Oftmals wird nichtmal eine 20% Zustimmung erreicht. Wenn also 80% kein Interessse haben, kann es so dringend ja auch nicht sein. Und vieles davon scheitert halt am Preis. Ich werde zwar, wenn Glasfaser bei uns angeboten wird schnell umsteigen. Aber ich werde da ziemlich alleine da stehen im direkten Umfeld. Und kann es keinem dieser Menschen verübeln. 5 Häuser aussenrum, wo ich weis, das die mit ultraschnellem Internet nix am Hut haben. Ich kann dann verstehen, das die keine Zwangsabgabe wollen um irgendwas zu finanzieren, das wir irgendwann vieleicht mal brauchen können. Highspeed brauchen wir jedenfalls nicht um Online einzukaufen oder Behördenkram abzuwickeln. Das brauchen wir zum Zocken und Filme schauen.

  4. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: Oktavian 27.10.20 - 15:50

    > Aber es stimmt halt schon, dort wo es gemacht wird, ist die Nachfrage eher
    > verhalten. Oftmals wird nichtmal eine 20% Zustimmung erreicht. Wenn also
    > 80% kein Interessse haben, kann es so dringend ja auch nicht sein.

    Genau das ist der Punkt. 100 MBit ist für die meisten Haushalte weit ausreichend, und die wirklich Killer-Anwendung, für die man ganz deutlich mehr bräuchte, ist nicht in Sicht.

    Und jetzt keine Zitate mit 640kb und so, jede Wachstumskurve erreicht irgendwann ihren Höhepunkt. Auch der Arbeitsspeicher in Rechnern stagniert schon seit viele Jahren.

    > Und
    > vieles davon scheitert halt am Preis. Ich werde zwar, wenn Glasfaser bei
    > uns angeboten wird schnell umsteigen. Aber ich werde da ziemlich alleine da
    > stehen im direkten Umfeld.

    Es ist oft nicht nur der Preis, es ist oft auch der Aufwand. Man braucht es nicht, soll man sich dafür wirklich den Vorgarten aufgraben lassen. Zudem ist es auch noch teurer und man braucht es halt eigentlich nicht.

    > Highspeed brauchen wir jedenfalls nicht um Online einzukaufen oder
    > Behördenkram abzuwickeln. Das brauchen wir zum Zocken und Filme schauen.

    Echt? Für Filme braucht man GBit? Also mir reichen die 100 MBit für mehrere Fernseher parallel. Ach ja, und neben Medienkonsum hab ich auch noch andere Hobbys, und die kosten auch Geld und binden viel Zeit.

  5. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: HammerTime 27.10.20 - 15:51

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja...das Angebot wird ja gemacht. Nicht flächendeckend gleichzeitig
    > überall, weil das logistisch und ausbauteschnisch nicht möglich ist. Man
    > muss also warten bis man dran ist.
    Dann offensichtlich falsch.

    Als ob die ganzen DSL Light Opfer nicht sofort bereit wären deutlich mehr für funktionierendes Internet zu bezahlen.

    Klar, wenn man jetzt 250 MBit ausbaut, wo die Konkurrenz schon 1000 MBit anbietet - da lockt man natürlich keinen hinterm Ofen hervor.

    > Aber es stimmt halt schon, dort wo es gemacht wird, ist die Nachfrage eher
    > verhalten. Oftmals wird nichtmal eine 20% Zustimmung erreicht. Wenn also
    > 80% kein Interessse haben, kann es so dringend ja auch nicht sein. Und
    > vieles davon scheitert halt am Preis.
    Komisch, dass es andere Anbieter problemlos hin kriegen. Klar, wenn es darum geht die Marktanteile zu halten und daher vorhandene, funktionierende Infrastruktur überbaut, dann bleibt man auf seiner neuen Infrastruktur sitzen. Warum man da nicht eher probiert die Breitbandlücke nachhaltig zu schließen (also dort ausbaut, wo die Leute mit weniger als 50, weniger als 16, gar weniger als 2 MBit leben müssen) - das ist doch einfach nur Marktprojektion.

  6. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: tritratrulala 27.10.20 - 15:51

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja...das Angebot wird ja gemacht. Nicht flächendeckend gleichzeitig
    > überall, weil das logistisch und ausbauteschnisch nicht möglich ist. Man
    > muss also warten bis man dran ist.
    >
    > Aber es stimmt halt schon, dort wo es gemacht wird, ist die Nachfrage eher
    > verhalten. Oftmals wird nichtmal eine 20% Zustimmung erreicht. Wenn also
    > 80% kein Interessse haben, kann es so dringend ja auch nicht sein. Und
    > vieles davon scheitert halt am Preis.

    Siehe mein anderer Post dazu: es ist einfach ein elementarer Fehler, Glasfaserleitungen als Premium-Zugangstechnologie zu positionieren, die zwar schnell, aber eben auch teuer ist. So klappt das letztendlich nicht damit, die Technik breit auszurollen. Außer man erwischt Gemeinden, die bisher durch die Bank auf dem Trockenen sitzen.

    Wer jetzt schon VDSL mit 250 MBps bekommt, hat ja akut wahrscheinlich keinen Bedarf nach mehr. Wer will dann schon mehr zahlen? Die Anbieter sollten die Kunden m.M.n. lieber mit dem Aspekt der Zukunftssicherheit ansprechen und auch konkurrenzfähige Angebote mit wenig Bandbreite haben. Wenn man ein günstiges Angebot für Leute hat, denen 100 Mbps reichen, würde das mit dem Wechselwillen vielleicht ganz anders aussehen.

  7. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: HammerTime 27.10.20 - 15:56

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist der Punkt. 100 MBit ist für die meisten Haushalte weit
    > ausreichend, und die wirklich Killer-Anwendung, für die man ganz deutlich
    > mehr bräuchte, ist nicht in Sicht.
    Nur wären halt viele Haushalte froh, wenn sie 100 MBit bekommen würden. Sogar 50 oder 16 wäre für manche ein völliger Traum.

    Mit dem Vectoringanschluss im Haus lässt sich immer schön über "ausreichend" diskutieren.

    > Und jetzt keine Zitate mit 640kb und so, jede Wachstumskurve erreicht
    > irgendwann ihren Höhepunkt. Auch der Arbeitsspeicher in Rechnern stagniert
    > schon seit viele Jahren.
    Ich sehe keine Stagnation in der Bandbreite.

    Nehmen wir mal DSL:
    1999 0,768 Mbit
    2006 50 Mbit
    2014
    >
    > > Und
    > > vieles davon scheitert halt am Preis. Ich werde zwar, wenn Glasfaser bei
    > > uns angeboten wird schnell umsteigen. Aber ich werde da ziemlich alleine
    > da
    > > stehen im direkten Umfeld.
    >
    > Es ist oft nicht nur der Preis, es ist oft auch der Aufwand. Man braucht es
    > nicht, soll man sich dafür wirklich den Vorgarten aufgraben lassen. Zudem
    > ist es auch noch teurer und man braucht es halt eigentlich nicht.
    >
    > > Highspeed brauchen wir jedenfalls nicht um Online einzukaufen oder
    > > Behördenkram abzuwickeln. Das brauchen wir zum Zocken und Filme schauen.
    >
    > Echt? Für Filme braucht man GBit? Also mir reichen die 100 MBit für mehrere
    > Fernseher parallel. Ach ja, und neben Medienkonsum hab ich auch noch andere
    > Hobbys, und die kosten auch Geld und binden viel Zeit.

  8. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: Oktavian 27.10.20 - 16:00

    > Als ob die ganzen DSL Light Opfer nicht sofort bereit wären deutlich mehr
    > für funktionierendes Internet zu bezahlen.

    Die Frage ist, wie viel "deutlich mehr". Wer heute DSL-Light hat, wohnt in der Regel in einer Gegend mit sehr dünner Besiedlung. Glasfaser verlegen kostet aber pro laufendem Meter. Wir haben ja schon gehört, für einen km Glasfaser rechnet die Telekom mit 70.000 EUR. Was immer dieses "deutlich mehr" sein mag, es muss in der Lage sein, die Kosten in endlicher Zeit wieder einzuspielen.

    > Komisch, dass es andere Anbieter problemlos hin kriegen.

    Problemlos wäre jetzt übertrieben. DG versucht ja genau diesen Balance-Akt. Man sucht Gemeinden, die vergleichsweise dicht besiedelt sind und trotzdem vergleichsweise schlecht ausgebaut und gleichzeitig eine vergleichsweise zahlungskräftige Kundschaft haben. Trotzdem scheitern diese Projekte immer wieder an mangelnder Nachfrage.

    > Warum man da nicht eher probiert die Breitbandlücke nachhaltig zu
    > schließen (also dort ausbaut, wo die Leute mit weniger als 50, weniger als
    > 16, gar weniger als 2 MBit leben müssen)

    Weil in diesen Gegenden der Ausbau pro Anschluss vergleichsweise teuer ist. Da müssten die Anwohner schon verdammt "deutlich mehr" zu zahlen bereit sein.

  9. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: HammerTime 27.10.20 - 16:00

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist der Punkt. 100 MBit ist für die meisten Haushalte weit
    > ausreichend, und die wirklich Killer-Anwendung, für die man ganz deutlich
    > mehr bräuchte, ist nicht in Sicht.
    Nur wären halt viele Haushalte froh, wenn sie 100 MBit bekommen würden. Sogar 50 oder 16 wäre für manche ein völliger Traum.

    Mit dem Vectoringanschluss im Haus lässt sich immer schön über "ausreichend" diskutieren.

    > Und jetzt keine Zitate mit 640kb und so, jede Wachstumskurve erreicht
    > irgendwann ihren Höhepunkt. Auch der Arbeitsspeicher in Rechnern stagniert
    > schon seit viele Jahren.
    Ich sehe keine Stagnation in der Bandbreite.

    Nehmen wir mal DSL:
    1999 0,768 Mbit
    2005 6 Mbit
    2006 50 Mbit
    2014 100 Mbit
    2018 250 Mbit

    Also ich sehe da keine Stagnation, im Gegenteil.

    > Es ist oft nicht nur der Preis, es ist oft auch der Aufwand. Man braucht es
    > nicht, soll man sich dafür wirklich den Vorgarten aufgraben lassen. Zudem
    > ist es auch noch teurer und man braucht es halt eigentlich nicht.
    Nur dass der Vorgarten gar nicht aufgegraben werden muss. Aber Telekomiker werden ja nicht müde, diese lüge immer und immer wieder zu behaupten. Bis sie dann selbst vielleicht mal ausbauen wollen. Dann wird sich plötzlich beschwert, warum die Hauseigentümer nicht zustimmen wollen. Komisch - warum nur?

    > Echt? Für Filme braucht man GBit? Also mir reichen die 100 MBit für mehrere
    > Fernseher parallel. Ach ja, und neben Medienkonsum hab ich auch noch andere
    > Hobbys, und die kosten auch Geld und binden viel Zeit.
    So unterschiedlich sind die Ansprüche, mir würden 100 MBit schlicht nicht mehr reichen. Das scheint ja auch vielen Usern so zu gehen. Dass häufig das Angebot nicht da ist, senkt das natürlich auch die Nachfrage. Warum versuchen Gigabit zu bekommen, wenn man es möchte, wenn die Verfügbarkeit eh nur 100 MBit anbietet?

  10. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: HammerTime 27.10.20 - 16:04

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist, wie viel "deutlich mehr". Wer heute DSL-Light hat, wohnt in
    > der Regel in einer Gegend mit sehr dünner Besiedlung. Glasfaser verlegen
    > kostet aber pro laufendem Meter. Wir haben ja schon gehört, für einen km
    > Glasfaser rechnet die Telekom mit 70.000 EUR. Was immer dieses "deutlich
    > mehr" sein mag, es muss in der Lage sein, die Kosten in endlicher Zeit
    > wieder einzuspielen.
    Also ich kann nicht erkennen, dass die Preise von Glasfaseranschlüssen übertrieben teuer sind. Und wer 30-50¤ für einen DSLlight Anschluss zahlt - den er defakto nicht nutzen kann - der zahlt sicherlich gern für einen 45¤ Glasfaser Anschluss mit 300/150 MBit. Relativ gesehen ja fast geschenkt.

    > Problemlos wäre jetzt übertrieben. DG versucht ja genau diesen Balance-Akt.
    > Man sucht Gemeinden, die vergleichsweise dicht besiedelt sind und trotzdem
    > vergleichsweise schlecht ausgebaut und gleichzeitig eine vergleichsweise
    > zahlungskräftige Kundschaft haben. Trotzdem scheitern diese Projekte immer
    > wieder an mangelnder Nachfrage.
    Ausnahmen bestätigen bekanntermaßen die Regel. Grundsätzlich ist das sehr selten und die von der Telekom gern wiederholte Lüge, dass so ein Ausbau privatwirtschaftlich nicht zu stemmen ist, wurde damit ja nachhaltig zerstört.

    > Weil in diesen Gegenden der Ausbau pro Anschluss vergleichsweise teuer ist.
    > Da müssten die Anwohner schon verdammt "deutlich mehr" zu zahlen bereit
    > sein.
    Zahlen die doch gar nicht soviel mehr:
    > https://www.deutsche-glasfaser.de/tarife/
    45¤ für 300/150.

  11. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: Oktavian 27.10.20 - 16:05

    > Nur wären halt viele Haushalte froh, wenn sie 100 MBit bekommen würden.
    > Sogar 50 oder 16 wäre für manche ein völliger Traum.
    >
    > Mit dem Vectoringanschluss im Haus lässt sich immer schön über
    > "ausreichend" diskutieren.

    Keine Frage, nur verdammt viele haben genau dieses "ausreichend" bereits. Wenn die gute Dame die motivieren will, solidarisch mehr Geld auszugeben für etwas, was sie nicht brauchen, dann wird das schwierig.

    Es geht ja gerade nicht um die, die mehr brauchen und Geld auszugeben bereit sind. Die tun es dann auch. Die Dame spricht die an, die gut versorgt sind, sie sollen doch bitte etwas kaufen, was sie gar nicht brauchen.

    > Nehmen wir mal DSL:
    > 1999 0,768 Mbit
    > 2006 50 Mbit

    Und genau mit diesen 50MBit sind verdammt viele sehr glücklich, haben keinen Bedarf an mehr. Hier im Wohngebiet (160 Häuser) geht es bis 250 MBit. Diese maximale Stufe haben 4 gebucht, über 100 haben 50 MBit, der Rest die 100.

    Ich sehe da schon seit Jahren keine Steigerung mehr am Bedarf in der Breite über 50 bis 100 MBit.

  12. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: Oktavian 27.10.20 - 16:12

    > Also ich kann nicht erkennen, dass die Preise von Glasfaseranschlüssen
    > übertrieben teuer sind. Und wer 30-50¤ für einen DSLlight Anschluss zahlt -
    > den er defakto nicht nutzen kann - der zahlt sicherlich gern für einen 45¤
    > Glasfaser Anschluss mit 300/150 MBit. Relativ gesehen ja fast geschenkt.

    Dann ist doch super, und wir haben kein Problem. DG baut ihr Glasfasernetz in Höchstgeschwindigkeit aus, die Telekom geht pleite.

    Ich befürchte nur, die, die heute DSL Light habe, werden noch verdammt lange warten müssen, bis die Bagger rollen.

    > Ausnahmen bestätigen bekanntermaßen die Regel. Grundsätzlich ist das sehr
    > selten

    Wenn ich nur ein wenig suche, finde ich eine ganze Menge Artikel zu genau dem Problem. Und genau darum geht es ja im Artikel. Es besteht nicht allzu viel Interesse in den Gebieten, in denen ausgebaut werden soll, und auch die, die es eigentlich nicht brauchen, sollen es doch bitte kaufen.

    > > Weil in diesen Gegenden der Ausbau pro Anschluss vergleichsweise teuer
    > ist.
    > > Da müssten die Anwohner schon verdammt "deutlich mehr" zu zahlen bereit
    > > sein.
    > Zahlen die doch gar nicht soviel mehr:
    > > www.deutsche-glasfaser.de
    > 45¤ für 300/150.

    Eben das ist ja das Problem. Das ist das, was der Kunde zu zahlen bereit ist. Damit wird man derzeitige DSL-Light Anschlüsse kaum refinanzieren können.

  13. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: HammerTime 27.10.20 - 16:21

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann ist doch super, und wir haben kein Problem. DG baut ihr Glasfasernetz
    > in Höchstgeschwindigkeit aus, die Telekom geht pleite.
    Ja das wäre schön. Nur spielt die Telekom ja leider nicht fair:
    > https://www.golem.de/news/ueberbauen-telekom-setzt-vectoring-gegen-glasfaser-der-kommunen-ein-1707-129112.html

    > Ich befürchte nur, die, die heute DSL Light habe, werden noch verdammt
    > lange warten müssen, bis die Bagger rollen.
    Da die Telekom sich verweigert - ja.

    Warum uns ausgerechnet die Niederländer retten sollen, wo wir doch so ein superdupertolles Unternehmen die Telekom haben - keine Ahnung.

    > Wenn ich nur ein wenig suche, finde ich eine ganze Menge Artikel zu genau
    > dem Problem. Und genau darum geht es ja im Artikel. Es besteht nicht allzu
    > viel Interesse in den Gebieten, in denen ausgebaut werden soll, und auch
    > die, die es eigentlich nicht brauchen, sollen es doch bitte kaufen.
    Du magst eine Menge Artikel finden, aber sind es auch eine relevante Anzahl an Gebieten?

    Also, da du es belegen möchtest: Wie viel Prozent der Nachfragebündelungen der DG sind denn gescheitert? Bitte mit konkreten Belegen/Nachweisen.

    > Eben das ist ja das Problem. Das ist das, was der Kunde zu zahlen bereit
    > ist. Damit wird man derzeitige DSL-Light Anschlüsse kaum refinanzieren
    > können.
    Also ist die DG morgen pleite? Na mal gucken :-)

  14. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: HammerTime 27.10.20 - 16:25

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Frage, nur verdammt viele haben genau dieses "ausreichend" bereits.
    > Wenn die gute Dame die motivieren will, solidarisch mehr Geld auszugeben
    > für etwas, was sie nicht brauchen, dann wird das schwierig.
    Das ist falsch, schließlich wohnen wir noch in D. Wir sind es gewohnt solidarisch Geld für etwas auszugeben, was wir aktuell nicht brauchen, aber es später garantiert brauchen werden. Rente, Krankenkasse - such dir was aus.

    > Es geht ja gerade nicht um die, die mehr brauchen und Geld auszugeben
    > bereit sind. Die tun es dann auch. Die Dame spricht die an, die gut
    > versorgt sind, sie sollen doch bitte etwas kaufen, was sie gar nicht
    > brauchen.
    Leider hast du die Dame falsch widergegeben. Sie hat gesagt, was man kurzfristig erstmal noch nicht braucht. Und ich denke dass sie da etwas sinnvolles anspricht, denn die wenigsten Leute kaufen etwas langfristiges wie einen Infrastruktur aufgrund der Ist-Situation, sondern auch in Hinblick auf die Zukunft.

    > Und genau mit diesen 50MBit sind verdammt viele sehr glücklich, haben
    > keinen Bedarf an mehr.
    Ja, heute, 2020. Schaut 2025 oder 2030 aber anders aus. Da werden sie mit 50 MBit verdammt unglücklich sein, so wie heute die DSL Light User, deren Bandbreite vor 15 Jahren noch State-of-the-Art waren.

    > Hier im Wohngebiet (160 Häuser) geht es bis 250
    > MBit. Diese maximale Stufe haben 4 gebucht, über 100 haben 50 MBit, der
    > Rest die 100.
    Schau dir die Werte doch nochmal 2025 oder 2030 an. Du wirst eine kontinuierliche und dauerhafte Steigerung sehen.

    > Ich sehe da schon seit Jahren keine Steigerung mehr am Bedarf in der Breite
    > über 50 bis 100 MBit.
    Nur weil du wie er falsch liegst, machen dich falsche Vorhersagen nicht zu Bill Gates.

  15. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: Oktavian 27.10.20 - 16:31

    > > Dann ist doch super, und wir haben kein Problem. DG baut ihr
    > Glasfasernetz
    > > in Höchstgeschwindigkeit aus, die Telekom geht pleite.
    > Ja das wäre schön. Nur spielt die Telekom ja leider nicht fair:
    > > www.golem.de

    Das ist fair, das nennt man Marktwirtschaft. Das ist das gleiche Spiel, warum neben einem McDonalds meist direkt ein Burger King steht. Opportunitätskosten nennt man das ganze. Es ist sehr sinnvoll für die Telekom, genau da zu bauen, wo jemand anders auch bauen will. Genauso ist es für Burger King sinnvoll, genau da eine Braterei hinzusetzen, wo McDonalds auch gerade eine baut.

    Außerdem ist es doch vollkommen egal. Die Leute da draußen wollen doch unbedingt Glasfaser. Also nehmen sie doch die und nicht das Angebot der Telekom. Oder sollte es am Ende so sein, dass es den meisten einfach egal ist, wie die Daten ankommen?

    > > Ich befürchte nur, die, die heute DSL Light habe, werden noch verdammt
    > > lange warten müssen, bis die Bagger rollen.
    > Da die Telekom sich verweigert - ja.

    Warum soll das Aufgabe der Telekom sein. Jeder darf sich berufen fühlen, hier auszubauen. Wir sind ein freies Land, DG darf, Vodafon, 1&1, KD und wer noch so alles will.

    > Warum uns ausgerechnet die Niederländer retten sollen, wo wir doch so ein
    > superdupertolles Unternehmen die Telekom haben - keine Ahnung.

    Wieso "wir"? Nur weil die Telekom mal in Deutschland gegründet wurde? Das ist ein Unternehmen wie jedes andere. Wenn die DG ein Geschäft darin sieht, DSL Light Gebiete auszubauen, super. Wenn Vodafon oder KD oder ein Energieversorger oder ein Abwasserentsorger das möchte, lasst die Bagger fahren. Ich sehe hier keine besondere Verpflichtung der Telekom.

    > Also, da du es belegen möchtest: Wie viel Prozent der Nachfragebündelungen
    > der DG sind denn gescheitert? Bitte mit konkreten Belegen/Nachweisen.

    Ist doch wahnsinnig uninteressant, aber es ist genau Gegenstand des Artikels. Die Dame behauptet, dass das ein Problem sei. Sie bettelt ja gerade darum, dass man doch bitte bei solchen Maßnahmen mitmachen soll, da sonst keine Glasfaser verlegt wird. Mir ist das doch egal, ich brauch das nicht.

    > Also ist die DG morgen pleite? Na mal gucken :-)

    Die Ausbaugebieter der DG, die ich so kenne, liegen eher in dem Bereich, wo man vorher "bis zu 16 MBit" buchen konnte. Schon etwas dichter besiedelt, aber eben kein VDSL. Aber warten wir es ab, ich bin da völlig entspannt.

  16. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: HammerTime 27.10.20 - 16:47

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist fair, das nennt man Marktwirtschaft. Das ist das gleiche Spiel,
    > warum neben einem McDonalds meist direkt ein Burger King steht.
    > Opportunitätskosten nennt man das ganze. Es ist sehr sinnvoll für die
    > Telekom, genau da zu bauen, wo jemand anders auch bauen will. Genauso ist
    > es für Burger King sinnvoll, genau da eine Braterei hinzusetzen, wo
    > McDonalds auch gerade eine baut.
    Nur haben weder McDonalds noch BurgerKing das Monopol eines Ex-Staatsunternehmen übernommen.

    Das ändert die ganze Sache, das zeigt ja auch die Existenz einer BNetzA. Eine BFoodA ist mir nicht bekannt, dir?

    > Außerdem ist es doch vollkommen egal. Die Leute da draußen wollen doch
    > unbedingt Glasfaser. Also nehmen sie doch die und nicht das Angebot der
    > Telekom. Oder sollte es am Ende so sein, dass es den meisten einfach egal
    > ist, wie die Daten ankommen?
    Lernfähigkeit zeichnet dich irgendwie nicht so sehr aus :-)

    > https://forum.golem.de/kommentare/internet/deutsche-telekom-die-zukunft-ist-glas/unterschiedliche-techniken-interessieren-den-kunden-ueberhaupt-nicht/138658,5778259,5778410,read.html#msg-5778410

    > Warum soll das Aufgabe der Telekom sein. Jeder darf sich berufen fühlen,
    > hier auszubauen. Wir sind ein freies Land, DG darf, Vodafon, 1&1, KD und
    > wer noch so alles will.
    Tun sie ja auch. Nur sollte klar sein, dass ein Unternehmen wie DG mit 500 Mitarbeitern etwas länger brauchen wir, als eine Telekom mit 211.000.

    Aber dass du der Telekom es nicht mehr zutraust, das hätte ich nicht erwartet. Woher kommt dieser plötzliche Pessimums? Sonst war die Telekom bei dir doch immer dufte und die Nummer 1?

    > Wieso "wir"? Nur weil die Telekom mal in Deutschland gegründet wurde? Das
    > ist ein Unternehmen wie jedes andere. Wenn die DG ein Geschäft darin sieht,
    > DSL Light Gebiete auszubauen, super. Wenn Vodafon oder KD oder ein
    > Energieversorger oder ein Abwasserentsorger das möchte, lasst die Bagger
    > fahren. Ich sehe hier keine besondere Verpflichtung der Telekom.
    Du siehst keine? Naja, das sieht der Gesetzgeber aber irgendwie anders:
    > https://www.teltarif.de/versorgungspflicht-post-bundespost-telekom/news/75598.html

    > Ist doch wahnsinnig uninteressant, aber es ist genau Gegenstand des
    > Artikels.
    Wenn du deine Behauptungen wahnsinnig uninteressant findest, warum postest du sie dann?

    Dann mach das Forum doch interessanter und spare es dir, Behauptungen zu posten, die du selbst komplett uninteressant findest und dann nicht mal die Mitleser und -diskutanten damit weiterbringst, dass du sie belegst.

    So verschwendest du nur aller Leute Zeit.

    > Die Dame behauptet, dass das ein Problem sei.
    Nö.

    > Sie bettelt ja gerade darum, dass man doch bitte bei solchen Maßnahmen mitmachen soll, da
    > sonst keine Glasfaser verlegt wird. Mir ist das doch egal, ich brauch das
    > nicht.
    Nein, auch das ist falsch widergegeben. Bitte genau lesen und nicht das hinein lesen, was dir gerade in den Kram passt.

    > Die Ausbaugebieter der DG, die ich so kenne, liegen eher in dem Bereich, wo
    > man vorher "bis zu 16 MBit" buchen konnte. Schon etwas dichter besiedelt,
    > aber eben kein VDSL. Aber warten wir es ab, ich bin da völlig entspannt.
    Dann hätte die DG ja ein massives Finanzierungsproblem, da deiner Behauptung nach ja niemand 300 MBit braucht und die 16 komplett ausreichend sind. Komisch ist das.

  17. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: berritorre 27.10.20 - 16:49

    Glasfaser ist teuer. Liegt aber eben auch daran, dass die Glasfaser in Deutschland verbuddelt wird. Versteh' mich nicht falsch. Ich finde das im Prinzip sogar gut. Die Chance von Ausfällen ist damit wesentlich geringer.

    Hier (in Brasilien) läuft so ein Ausbau entweder unterirdisch wo Röhren vorhanden oder über die Strommasten (ja, hier kommt der Strom im Normalfall überirdisch. Das ist natürlich wesentlcih einfacher und günstiger. Dafür fällt hier der Strom auch in guten Gegenden São Paulos gerne mal aus, wenn es regnet, weil eben Bäume auf die Kabel fallen, die Transformatoren an den Masten "explodieren", etc.

    Trotzdem sorgt es halt für einen schnelleren Glasfaserausbau. War am Wochenende in einem Condominio mitten in der "Pampa", da bist du teilweise hunderte von Metern durch den Wald gefahren, ohne auch nur ein Haus zu sehen. Und gaaanz am anderen Ende des Eingangs in diese abgeschlossene Wohnanlage an einem Stausee gibt es dann auch noch Häuser, die haben doch tatsächlich Glasfaserzugang. Ich war wirklcih überrascht. Denn mit dem Handyempfang war es an der Ecke schon eng. Klar, das dürfte die Ausnahme sein. Es handelt sich halt um eine Wohnanlage hauptsächlich für die Wochenendhäuser von Reichen. Trotzdem, wenn man sich die Lage anschaut (ca. 30km von der nächsten grösseren Stadt, mitten im Wald am Stausee) finde ich es schon überraschend. Das wurde aber natürlich nicht von einem der Riesen wie Vivo (Telefonica), Tim, Claro (embratel, Carlos Slim) oder Oi umgesetzt, sondern es ist ein kleiner lokaler Glasfaseranbieter. Und die Installationsgebühr ist auch recht happig mit R$ 800. Heute zwar "nur" so um die 120 Euro, aber das ist knapp unter dem brasilianischen Mindestlohn.

    Trotzdem, ich wäre fast vom Hocker gefallen. Vor ein paar Jahren hast du nicht mal in den guten Vierteln in São Paulo überall Glasfaser bekommen. Heute gibt es auch in kleineren Orten und auf dem Land teilweise gutes Internet, weil eben kleinere lokale Anbieter eingesprungen sind. Die haben sich ihre Nische gesucht. Wenn es um die Grossen gingen, dann würde es da in den nächsten 10-20 Jahren nicht mal DSL geben.

  18. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: Oktavian 27.10.20 - 16:50

    > Das ist falsch, schließlich wohnen wir noch in D. Wir sind es gewohnt
    > solidarisch Geld für etwas auszugeben, was wir aktuell nicht brauchen, aber
    > es später garantiert brauchen werden. Rente, Krankenkasse - such dir was
    > aus.

    Ja, solange wir dazu gezwungen werden. Viele finden aber auch Wege, genau dieses System zu verlassen.

    Ich hätte gar keine Probleme damit, wenn Glasfaserausbau zum Staatsziel erklärt wird und dann über Steuern solidarisch finanziert. Das ist dann eine demokratische Entscheidung, wir schaffen das, also los. So wie demokratisch über Rente, Krankenkasse, etc. entschieden wurde.

    Aber den privatwirtschaftlichen Kauf zum solidarischen Akt zu erklären, das ist schon maximal albern.

    > Leider hast du die Dame falsch widergegeben. Sie hat gesagt, was man
    > kurzfristig erstmal noch nicht braucht.

    Jaja, man kauft üblicherweise Dinge, die man braucht. Vielleicht kaufe ich auch jetzt mal Dinge, die ich später brauche, wenn gerade der Preis günstig ist. Aber jetzt Dinge zu kaufen, die ich vielleicht nicht brauchen werde, das ist schon lustig. Sie nennt es solidarisch, ich würde es eher unsinnig nennen.

    > Und ich denke dass sie da etwas
    > sinnvolles anspricht, denn die wenigsten Leute kaufen etwas langfristiges
    > wie einen Infrastruktur aufgrund der Ist-Situation, sondern auch in
    > Hinblick auf die Zukunft.

    Dann sollte man zumindest ein klares Bild vom Bedarf in der Zukunft haben. Die Prognosen, die ich kennen, sind da extrem dürftig. In der Regel ist es eine simple Extrapolation des Wachstums des letzten Jahrzehnts.

    > > Und genau mit diesen 50MBit sind verdammt viele sehr glücklich, haben
    > > keinen Bedarf an mehr.
    > Ja, heute, 2020. Schaut 2025 oder 2030 aber anders aus. Da werden sie mit
    > 50 MBit verdammt unglücklich sein,

    Woraus schließt Du das? Welche Killeranwendungen sieht du am Horizont, die in 4 Jahren 50 MBit unzureichend werden lassen?

  19. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: HammerTime 27.10.20 - 16:57

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, solange wir dazu gezwungen werden. Viele finden aber auch Wege, genau
    > dieses System zu verlassen.
    Vielleicht wirst du dazu gezwungen, aber nicht jeder ist so asozial. Im Gegenteil, ein großer Teil ist da sehr sozial und solidarisch.

    > Ich hätte gar keine Probleme damit, wenn Glasfaserausbau zum Staatsziel
    > erklärt wird und dann über Steuern solidarisch finanziert. Das ist dann
    > eine demokratische Entscheidung, wir schaffen das, also los. So wie
    > demokratisch über Rente, Krankenkasse, etc. entschieden wurde.
    Das klappt leider nicht mehr, verlinkte hatte ich ja, wie die Telekom mit dieser Konkurrenz um geht. Tatsächlich hätte man die Bundespost zerschlagen sollen und in Netzbau und -betrieb aufteilen müssen. Das ist ein Fehler, der die heutige Situation bedingt.

    > Aber den privatwirtschaftlichen Kauf zum solidarischen Akt zu erklären, das
    > ist schon maximal albern.
    Klar, reine Verzweiflung. Der größte Konzern im Bereich lügt und lügt und lügt eben und verschiebt den schon Jahrzehnte überfälligen Ausbau immer weiter nach hinten.

    > Jaja, man kauft üblicherweise Dinge, die man braucht. Vielleicht kaufe ich
    > auch jetzt mal Dinge, die ich später brauche, wenn gerade der Preis günstig
    > ist. Aber jetzt Dinge zu kaufen, die ich vielleicht nicht brauchen werde,
    > das ist schon lustig. Sie nennt es solidarisch, ich würde es eher unsinnig
    > nennen.
    Tja, leider bleibt ja nicht viel anders übrig.

    Wenn eben heute die Nachfragebündelung kommt, macht es Sinn da mitzumachen, wenn man in den nächsten Jahren vielleicht mit der aktuellen Bandbreite unglücklich sein könnte. Macht man es eben nicht, dann sitzt man in 10 Jahren eben da mit Pech mit gekaufter Immobilie und komplett untauglicher Anbindung.

    Nichts weiter wird sei hier gemeint haben. Das kann ich durchaus nachvollziehen und ist mitnichten albern.

    > Dann sollte man zumindest ein klares Bild vom Bedarf in der Zukunft haben.
    > Die Prognosen, die ich kennen, sind da extrem dürftig. In der Regel ist es
    > eine simple Extrapolation des Wachstums des letzten Jahrzehnts.
    Klar, der Konzern mit der größten Abdeckung hat es ja komplett versäumt auszubauen und steht nur mit einen komplett untauglichem Angebot und Kundenstruktur da. Die Konkurrenz verkauft nur noch Bandbreiten als Minimum, die er gar nicht liefern kann und wundert sich dann, warum er nur noch Oma Erna als Kunde hat und jetzt nicht mal mehr 1% seiner tollen SuperVectoring Anschlüsse los wird. Warum wohl?

    > Woraus schließt Du das?
    Hast du meine letzten Postings überhaupt mal gelesen?

    > Welche Killeranwendungen sieht du am Horizont, die
    > in 4 Jahren 50 MBit unzureichend werden lassen?
    50 MBit sind heute bereits unzureichend, wenn du mit mehr als einer Person im Haushalt lebst.

  20. Re: Würden sicherlich viele machen

    Autor: Jusito 27.10.20 - 17:01

    HammerTime schrieb:
    > Nehmen wir mal DSL:
    > 1999 0,768 Mbit
    2004 2 Mbit
    > 2005 6 Mbit
    Bis 2018 in anderem Ortsteil 2 Mbit
    Mit 25+ ist man schon Mal deutlich über den Berg, vernünftigen Router vorausgesetzt (Bufferbloat, garantierte Mbit pro Client,...)

    Hier Upgrade 2019.12 anstatt 12 Mbit nun 25, wurde mittlerweile hochgesetzt auf 32/8.

    + zwei Leute die das Internet aktiv nutzen (600-1000 GB im Monat)
    12/2 geht auch, ist halt nur langsamer und erfordert einen vernünftigen Router gerade wegen Software, welche die Leitung frisst und eben Buffer Bloat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.20 17:16 durch Jusito.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Limbach Gruppe SE, Heidelberg
  2. Hays AG, Leipzig
  3. Stadt Köln, Köln
  4. STRABAG AG, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 569€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. moto g8 power 64GB 6,4 Zoll Max Vision HD+ für 159,99€)
  3. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,98€)
  4. 214,90€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektrisches Carsharing: We Share bringt den ID.3 nach Berlin
Elektrisches Carsharing
We Share bringt den ID.3 nach Berlin

Während Share Now seine Elektroautos aus Berlin abgezogen hat, bringt We Share demnächst den ID.3 auf die Straße. Die Ladesituation bleibt angespannt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Verbraucherschützer Einige Elektroautos sind nicht zuverlässig genug
  2. Innovationsprämie Staatliche Förderung drückt Preise gebrauchter E-Autos
  3. Papamobil Vatikan will auf Elektroautos umstellen

Pixel 4a 5G im Test: Das alternative Pixel 5 XL
Pixel 4a 5G im Test
Das alternative Pixel 5 XL

2020 gibt es kein Pixel 5 XL - oder etwa doch? Das Pixel 4a 5G ist größer als das Pixel 5, die grundlegende Hardware ist ähnlich bis gleich. Das Smartphone bietet trotz Abstrichen eine Menge.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Schnelle Webseiten Google will AMP-Seiten nicht mehr bevorzugen
  2. Digitale-Dienste-Gesetz Will die EU-Kommission doch keine Konzerne zerschlagen?
  3. Google Fotos Kein unbegrenzter Fotospeicher für neue Pixel

Weiterbildung: Was IT-Führungskräfte können sollten
Weiterbildung
Was IT-Führungskräfte können sollten

Wenn IT-Spezialisten zu Führungskräften aufsteigen, müssen sie Fachwissen in fremden Gebieten aufbauen - um Probleme im neuen Job zu vermeiden.
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern
  2. IT-Jobs Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
  3. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden