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So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

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  1. So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

    Autor: Wurzelgnom 16.02.14 - 15:26

    Gerade ausprobiert, virtuell fuhr die Tram gerade vorbei aber in der Realität hat es noch zwei Minuten gedauert. Die Informationen werden also offensichtlich nicht wirklich aus dem laufenden Betrieb entnommen. Technisch wäre es aber denke ich machbar.

  2. Re: So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

    Autor: budderbrot 16.02.14 - 15:40

    Bei mir das gleiche. M10 fährt virtuell ziemlich genau eine Haltestelle voraus. (In der Realität hinkt sie also eine Haltestelle hinterher).

    Der Regio 2 ist virtuell (ohne Verspätung) 5 Minuten zu früh am Bahnhof. Lässt also vermuten, dass der Regio virtuell 5 Minuten Vorlauf hat.

    So richtig hilfreich ist es daher nicht, außer auf diese Spannen ist verlass, sodass man sie gegenrechnen kann.

  3. Re: So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

    Autor: sav 16.02.14 - 18:26

    Selbst beim Ring, der ja nun wirklich relativ konstant und größtenteils ohne Fremdeinwirkung fährt, taugt die Anzeige nicht so richtig. Jede Bahn hat gut 30 Sekunden bis 2 Minuten Abweichung zur Realität. Für zwischendurch also vielleicht noch ganz nett, bei einigen wenig Frequentierten Verbindungen vielleicht auch irgendwie nützlich, aber im Großen und Ganzen doch nur eine Spielerei.

  4. Re: So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

    Autor: pythoneer 16.02.14 - 21:16

    Ich weiß nicht, ob es nur bei mir so ist, aber wenn ich mir die Busse/Tram ansehe, dann scheinen alle irgendwie "gleichzeitig" an ihren Haltestellen "einzurasten" ... ziemlich unnütz diese Anzeige, wenn es einfach nur die Abfahrtszeiten aus den Fahrplänen sind. Was soll man damit, außer das es sich bewegt – man erhält doch genau gar keine zusätzlichen Infos, oder?

  5. Re: So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

    Autor: Aerouge 17.02.14 - 10:27

    Die Frage ist wie nah an der Wirklichkeit die Daten sind.

    Angenommen es kommt zu nem Verkehrsunfall zwischen Straßenbahn und PKW (hatte ich in Köln öfters erlebt). Fährt die virtuelle Bahn dann weiter, oder wird der Unfall und dadurch entstehende Rückstau korrekt abgebildet?

    Gut ist jetzt in BB, aber ich denke, das nicht nur Kölner Straßenbahnen von PKWs gerammt werden.

    Von daher ist´s doch bedingt nützlich (Vorrausgesetzt es handelt sich wirklich um Live-Daten und nicht um virtuelle)

  6. Re: So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

    Autor: photoliner 17.02.14 - 10:37

    Es wird wie bei der Bahn wohl auch sein. Die Züge senden in regelmäßigen Takten ihre Position und ggf. Geschwindigkeit. Anhand dessen und des Routenverlaufs (sofern gut gepflegt) kann das System eine mögliche Bewegung simulieren. Wenn neue Daten reinkommen, wird der Zug/Bus auf die gesendete Position zurückgesetzt und der Spaß geht von vorne los.

    Überlegt doch bitte mal, was das für ein Wust an Daten wäre, die sekündlich bei mehreren Tausend Fahrzeugen generiert und verarbeitet würden.

    Es ist und bleibt eine Tendenz, mehr nicht.

  7. Re: So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

    Autor: Clown 17.02.14 - 11:10

    Eben. Das ging mir eben auch schon durch den Kopf. Wirklich live die Daten zu streamen kann man eh vergessen (Busse/Bahnen melden ihre Position auch nicht live, sondern nur in einer gewissen Taktung) und dann von Server zu Client schon mal erst recht nicht (man bedenke z.B. mobile Clients, deren Mobilverträge auch nur ein begrenztes Datenvolumen haben).
    Pro Objekt muss da ein Ursprungspunkt und ein Zielpunkt + Geschwindigkeit übertragen werden. Je nach Taktung kommt da schon einiges zusammen. Optimiert werden kann das auch nur ansatzweise, da Webdienst und da wird wohl alles über JSON o.ä. übertragen, also Text und damit verhältnismäßig viel Overhead.
    Und wer sich bei der Karte eben mal den Spaß erlaubt hat und alle Typen angeschaltet hat UND mal ordentlich rausgezoomt hat, wird feststellen, dass da hunderte Objekte sind, die dann alle sehr regelmäßig upgedatet werden müssen.
    Das hält auf die Dauer kaum ein Mobilfunkvertrag aus ;)

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  8. Re: So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

    Autor: Argeman 17.02.14 - 16:01

    Hunderte von Objekten müssen so oder so mehr oder weniger regelmäßig upgedated werden, egal ob jetzt mit live Daten oder simulierten Werten.
    Ich stelle nicht in Frage dass es technisch eine Herausforderung ist, aber klingt für mich nicht sonderlich unrealistisch. Facebook (um nur mal ein Beispiel zu nennen) sucht "live" irgendwelche Statusmeldungen für mich raus - und zwar auch einige hundert wenn es drauf ankommt. Und die Datenbansis sind hunderte Millionen von Statusmeldungen Täglich.

  9. Re: So ganz "Live" ist es aber dann doch nicht.

    Autor: photoliner 17.02.14 - 18:18

    Unrealistisch ist es sicherlich nicht. Nur muss man auch sehen, welche Firma welches Geschäftsmodell hat. Facebook ist daran interessiert, dass du möglichst viel von dir preisgibst. Insofern buhlt es gerazu um deine Gunst und muss sich so etwas eben einfallen lassen.

    Der VBB ist "nur" ein Verkehrsverbund, der die Kommunikation zwischen den einzelnen Verkehrsbetreibern sicherstellt. Sicherlich ist er auch daran interessiert, dass mehr Personen dessen Angebot (Fahren im ÖPNV) annehmen, jedoch stellt die Live-Datendarstellung nur ein Schmankerl dar und nicht mehr. Von daher werden auch nicht Massen an Geld in die Hand genommen, um echte Live-Daten aufzunehmen und darzustellen. Die Ressourcen müssten x-Fach größer ausgelegt sein.

    In meinen Augen ist es eh mehr ein Spielzeug. Gerade bei den dichten Taktungen im Ballungsgebiet Berlin. Ab dem C-Bereich und darüber hinaus in die Landkreise mag es hingegen schon sinnvoller sein. Da fährt vielleicht alle 30-60 Minuten ein Bus. Bei so wenigen Fahrzeugen je km² wäre allerdings auch wieder eine "echte" Live-Darstellung drin.

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