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Betrügen, das kann Vodafone!
Autor: Metalyzed 19.05.20 - 00:45
Ich hatte mal telefonisch meinen Handyvertrag preislich sehr gut um 2 Jahre verlängert. Handy flat mit 8 GB + Zusatzkarte fürs Tablet mit 6 GB zusätzlich flexibel zwischen beiden Geräten nutzbar für 14,95 Euro. War damals richtig gut verhandelt und sollte selbst heute noch einen guten Preis darstellen.
Der Hotline-Mitarbeiter hat alles ordnungsgemäß aufgezeichnet. Ich war voller Vorfreude, da mein alter Vertrag ausgelaufen (in CallYa gewandelt) war und ich schon seit Wochen kein mobiles Internet hatte. Und die Post von Vodafone kam und kam nicht.
Ich ruf dort dann nach 10 Tagen an und es existiert kein Vertrag, keine Gesprächsaufzeichnung, keine Anmerkung, nichts. Die haben alle Daten einfach gelöscht und behaupteten, es hätte nie einen Vertag gegeben.
Sicher kann man den Vertag bestimmt irgendwie vorzeitig kündigen, wenn da beim Abschluss was falsch gelaufen ist. Die haben sicher auch sowas wie ein Widerrufsrecht, nehme ich an?
Aber einfach den Vertrag verschwinden lassen, das ist doch mega dreist! Wenn ich mit denen einen für mich ungünstigen Vertrag eingehe, dann hab ich den auch 24 Monate an der Backe kleben und kann den nicht einfach löschen und ignorieren. Vodafone schickt mir dann trotzdem immer pünktlich Rechnungen und will die Kohle sehen.
Aber wie will man das beweisen? Die haben die „Vertagsunterzeichnung“ als Audioaufzeichnung. Und ich hab, richtig, gar nichts. Eigentlich sollte es nicht rechtens sein, wenn nur eine Vertragspartei den gültigen Vertrag hat und der andere Partner keine Kopie davon unaufgefordert zugestellt bekommt.
Alles andere eröffnet Betrügereien Tür und Tor. Und Vodafone nutzt das schamlos aus.
Für mich sind die damit gestorben, mit Betrügern mache ich keine Verträge. -
Re: Betrügen, das kann Vodafone!
Autor: Eheran 19.05.20 - 07:42
>Die haben sicher auch sowas wie ein Widerrufsrecht, nehme ich an?
Davon würde ich nicht ausgesehen. Für Kaufleute (bzw. dann halt bei Firmen das Verkaufspersonal mit fertig ausgearbeiteten Papieren usw.) gelten ganz andere Regeln, da es sich nicht um Laien handelt.
Hattest du denn damals direkt bei denen angerufen? Oder war das vielleicht ein 3. der nur indirekt für sie arbeitete? Und daher wissen sie nix vom Anruf? -
Re: Betrügen, das kann Vodafone!
Autor: DerBjoern 19.05.20 - 08:09
Nehmt eure Gespräche am besten auch auf. Dafür bieten viele Smartphones schon die Funktion von Haus aus mit oder lassen sich per app nachrüsten. Bei mir wird jedes gespräch automatisch aufgezeichnet.
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Re: Betrügen, das kann Vodafone!
Autor: Anrao 19.05.20 - 08:12
Metalyzed schrieb:
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> Ich hatte mal telefonisch meinen Handyvertrag preislich sehr gut um 2 Jahre
> verlängert. Handy flat mit 8 GB + Zusatzkarte fürs Tablet mit 6 GB
> zusätzlich flexibel zwischen beiden Geräten nutzbar für 14,95 Euro. War
> damals richtig gut verhandelt und sollte selbst heute noch einen guten
> Preis darstellen.
>
> Der Hotline-Mitarbeiter hat alles ordnungsgemäß aufgezeichnet. Ich war
> voller Vorfreude, da mein alter Vertrag ausgelaufen (in CallYa gewandelt)
> war und ich schon seit Wochen kein mobiles Internet hatte. Und die Post von
> Vodafone kam und kam nicht.
>
> Ich ruf dort dann nach 10 Tagen an und es existiert kein Vertrag, keine
> Gesprächsaufzeichnung, keine Anmerkung, nichts. Die haben alle Daten
> einfach gelöscht und behaupteten, es hätte nie einen Vertag gegeben.
>
> Sicher kann man den Vertag bestimmt irgendwie vorzeitig kündigen, wenn da
> beim Abschluss was falsch gelaufen ist. Die haben sicher auch sowas wie ein
> Widerrufsrecht, nehme ich an?
>
> Aber einfach den Vertrag verschwinden lassen, das ist doch mega dreist!
> Wenn ich mit denen einen für mich ungünstigen Vertrag eingehe, dann hab ich
> den auch 24 Monate an der Backe kleben und kann den nicht einfach löschen
> und ignorieren. Vodafone schickt mir dann trotzdem immer pünktlich
> Rechnungen und will die Kohle sehen.
>
> Aber wie will man das beweisen? Die haben die
> „Vertagsunterzeichnung“ als Audioaufzeichnung. Und ich hab,
> richtig, gar nichts. Eigentlich sollte es nicht rechtens sein, wenn nur
> eine Vertragspartei den gültigen Vertrag hat und der andere Partner keine
> Kopie davon unaufgefordert zugestellt bekommt.
>
> Alles andere eröffnet Betrügereien Tür und Tor. Und Vodafone nutzt das
> schamlos aus.
>
> Für mich sind die damit gestorben, mit Betrügern mache ich keine Verträge.
Man kann doch solche Gespräche auch aufzeichnen. Wenn die das machen, haben die auch nichts dagegen, wenn wir das machen. Und wenn nicht das ganze Gespräch, dann wenigstens den Teil beim Vertragsabschluss, so wie sie es machen.
Tatsächlich kann bei Werbeanrufen von Call-Centern eine Ansage vorm Telefonat "Ihr Gespräch wird aus Qualitätssicherungsgründen nach dem Piepston aufgenommen *pieps*" viele dieser Anrufe direkt beenden ;) -
Re: Betrügen, das kann Vodafone!
Autor: ClausWARE 19.05.20 - 08:16
Du weißt aber schon, das es eine Straftat ist, ein Telefongespräch aufzuzeichnen ohne expliziter Zustimmung des Gesprächspartners? Und die wirst Du nachweisen müssen im Falle des Falles!
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Re: Betrügen, das kann Vodafone!
Autor: GAK 19.05.20 - 09:48
ClausWARE schrieb:
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> Du weißt aber schon, das es eine Straftat ist, ein Telefongespräch
> aufzuzeichnen ohne expliziter Zustimmung des Gesprächspartners? Und die
> wirst Du nachweisen müssen im Falle des Falles!
Die meisten Callcenter haben heutzutage eine Ansage dass das Gespräch aufgenommen wird, man fragt einfach freundlich das selbe und bei 'nein' legt man auf und drückt Wahlwiederholung.
Falls man das zu oft wiederhole muss dann ruft man eben woanders an... -
Re: Betrügen, das kann Vodafone!
Autor: Michael H. 19.05.20 - 15:16
ClausWARE schrieb:
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> Du weißt aber schon, das es eine Straftat ist, ein Telefongespräch
> aufzuzeichnen ohne expliziter Zustimmung des Gesprächspartners? Und die
> wirst Du nachweisen müssen im Falle des Falles!
"Taping" nach MiFID II , WpHG, FinVermV oder Aufzeichnung von Leitstellenkommunikation nach EN 50518-2 ist sogar bei allen Firmen die mit Finanzgeschäften (Wertpapierhandel/Versicherer z.B.) arbeiten, Pflicht meines Wissens.
Da kannste inzwischen wenn ich mich nicht täusche nur Auflegen oder akzeptieren. Dient ja letztendlich dem Verbraucherschutz ;)
Einfach aus dem Grund, wie oben genannt, da wenn rechtliche Forderungen aufkommen, man entsprechend abgesichert ist gegen Betrug/Unwahrheiten etc... sei es für Mandant oder Versicherung z.B.
In diesem Fall, hätte der TE sicherlich gerne auf diese Grundlage vertraut.
Im Endeffekt musst du den Gesprächspartner dann nur darauf hinweisen. Da sie bei Telelkommunikationsunternehmen jedoch keine Pflicht sind, sondern rein obligatorisch, musst du fragen ob es ok ist. Im anderen Fall musst du nur darauf hinweisen dass es so ist. -
Re: Betrügen, das kann Vodafone!
Autor: Justizopfer 19.05.20 - 23:50
DerBjoern schrieb:
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> Nehmt eure Gespräche am besten auch auf. Dafür bieten viele Smartphones
> schon die Funktion von Haus aus mit oder lassen sich per app nachrüsten.
> Bei mir wird jedes gespräch automatisch aufgezeichnet.
wenn das ohne Zustimmung passiert machst du dich strafbar



