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Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

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  1. Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: LisaTapisa 03.06.15 - 12:03

    Was macht meine Oma die bei EasyBell einen 16.000 DSL Vertrag hat, aber nur max 4.000 bekommt? Weniger bezahlen wäre echt klasse für 4.000 - die Option ist aber nicht vorhanden.

    Entscheiden da die Gerichte auch was für den Verbraucher oder ist das wieder eine andere Geschichte und fällt vom Tisch?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.15 12:04 durch LisaTapisa.

  2. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: Der mit dem Blubb 03.06.15 - 12:21

    Ich denke dagegen kannst du nur etwas tun, wenn es einen kleineren Tarif, z.B. 6 MBit gäbe.

    Im Vertrag heißt es ja sicher auch bei esaybell irgendwo "bis zu 16 MBit". Gewöhnlich ist die Untergrenze dann der nächst kleinere Tarif.

  3. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: aac 03.06.15 - 12:42

    Ob weniger bezahlen geht? Daran glaube ich nicht. Was aber geht, ist außerordentlich kündigen. Siehe Gerichtsurteil:
    http://www.online-und-recht.de/urteile/Ausserordentliches-Kuendigungsrecht-bei-dauerhafter-Unterschreitung-der-versprochenen-DSL-Bandbreite-Amtsgericht-M%C3%BCnchen-20141107/

  4. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: kayozz 03.06.15 - 13:01

    Ich würde es so machen:

    1. Fax oder Einschreiben an den Anbieter mit Fristsetzung zur Problembehebung. In der Zwischenzeit durch Verbindungstests zu unterschiedlichen Tageszeiten Daten sammeln
    2. Nach Ablauf der Frist dem Anbieter ggf. nach einem 50% Rabatt fragen. Zeigt der sich uneinsichtig Ankündigen, dass du Beschwerde bei der Bundesnetzagentur einreichst und rechtliche Schritte einleitest.
    3. Beschwerde bei der Bundesnetzagentur einreichen, i.d.R. melden die sich zeitnah und eskalieren das Problem beim Anbieter.
    4. Beim Anbieter auf der Facebook-Seite deinen Unmut kundtun (Ohne Beleidigung), das wirkt meist besser als alles andere.
    5. Kündigung zu sofort, alternativ zum nächstmöglichen Termin.
    Wenn die Telefonnummer erhalten bleiben soll, würde ich aber nicht kündigen, sondern einen neuen Anbieter das machen lassen. Beim Anbieterwechsel hat man eine wesentlich bessere rechtliche Position (Der Anschluss darf maximal 1 Tag ausfallen, Rufnummer wird (wenn gewünscht) unmittelbar und nicht erst nachträglich portiert).

  5. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: flasher395 03.06.15 - 13:13

    Also ich bin bei 1&1 und derzeit einen 16Mbit/s Vertrag.
    Wir hatten mal Probleme mit der Leitung und teilweise sind nur 4-6Mbit/s angekommen. Da hab ich bei 1&1 angerufen und der Service meinte, dass bei dauerhaftem Unterschreiten von 6Mbit/s ein Rabatt von 5¤ möglich wäre.
    Erfahrungsgemäß ist es also auch mit deutlich weniger Druck und Aufwand möglich einen Rabatt zu erhalten.

  6. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: flasherle 03.06.15 - 13:30

    wer will aber rabatt? was bringt mir das wenn ich die 200erter leitung bestelle weil mir die 100erter nicht reicht, und ich nacher trotzdem nur 120 oder so bekomme? da hilft mir dann rabatt auch nix

  7. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: MochIch 03.06.15 - 13:30

    Gerichte sind nicht der richtige Weg. Besser erst mal alles im Guten versuchen. Dazu unbedingt richtig messen, denn eine gefühlte niedrige Downloadgeschwindigkeit kann auch heimische Ursachen haben.
    1) Entweder die Verbindungsgeschwindigkeit direkt im Modem auslesen oder den Kundendienst des DSL-Providers bitten, sie zu überprüfen. Manchmal ist die Baugruppe im Amt falsch konfiguriert, manchmal ist das Telefonkabel im Anschlusskasten schlecht verlegt, sodass ein Techniker in Kürze für Abhilfe schaffen kann.
    2) Eigene Messungen (DSL-Speedtest) durchführen, dabei aber den Rechner per Ethernetkabel mit dem Modem verbinden. WLAN hat unter Umständen eine Begrenzung und könnte das Ergebnis verfälschen.
    3) Abfragen, welche Downloadgeschwindigkeit am Standort möglich ist. Diese Vorabauskunft ist eigentlich bei allen DSL-Anbietern im Internet zu finden und kann zeigen, ob 16MB überhaupt machbar sind oder ob evtl. nur 2MB drin sind. Nachbarn sind auch eine gute Informationsquelle.
    4) Dann den Provider anschreiben und auf die unterschiedlichen Werte hinweisen. In der Regel sorgt er für Abhilfe (Baugruppen- oder Splittertausch) oder ermäßigt den Tarif.
    5) Exkalieren lassen, z.B. bei der Bundesnetzagentur oder Heise.

  8. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: cepe 03.06.15 - 14:13

    Ich nachhinein schwierig.

    Vorab kann ich nur empfehlen, bei normalen DSL Anschlüssen welche über die TAL der Telekom laufen, auch immer erst bei der Telekom nachfragen. Die machen (im Regelfall) eine genaue Messung und teilen das echte Ergebnis mit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.15 14:14 durch cepe.

  9. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: .02 Cents 03.06.15 - 14:40

    Das geeignete Messverfahren ist auf jeden Fall wichtig - "gefühlte" Bandbreite bringt ebensowenig, wie Downloadraten von irgendwelchen Diensten (Youtube etc), und wie du sagst WLAN, aber auch 10 MBit HUBs u.ä. Netzelemente können ebenfalls die Ergebnisse verfälschen.

    Im zweifelsfall ist man aber an der Hotline beim 1st Level Support - die geben vielleicht tatsächlich irgendeinen Rabatt, aber bei den meisten Telkos sind die eher trainiert, Leute entweder abzuwimmeln, oder Vertragserweiterungen aufzuschwatzen u.ä.

    Ich denke eine Kündigung aus besonderem Grunde kombiniert mit einer Fristgerechten Kündigung (Etwas in der Art: Ich kündige hiermit aus wichtigem Grund <beschreiben>. Sollten Sie dies nicht anerkennen, kündige ich in jedem Fall fristgerecht zum nächstmöglichen Termin. Schriftliche Bestätigung einfordern). Dazu braucht man weder Anwalt, noch Gerichte.

    Ist so eine Kündigung ausgesprochen, hat man beim nächsten Telefonat deutlich bessere Chancen, am 1st Level vorbei zu jemandem durchgestellt zu werden, mit dem man über inhaltliches reden kann. Dabei muss man natürlich sachlich bleiben und sich nicht im Ton vergreifen - Pauschale Angriffe auf die Firma oder gar perönlich werden hilft hier nicht weiter.

    Wenn aber das Ziel ist, einfach nur einen niedrigeren Tarif für die gebotene Leistung zu bekommen, und der wird bei der Telko nicht angeboten, dann hilft eh nur eines - wechseln zu einem Anbieter, dessen Tarifgestaltung den eigenen Vorstelllungen entspricht. Es dürfte bei kaum einem Anbieter im Retail / Privatkunden Bereich möglich sein, für einen Einzelanschluss Sondertarife zu verhandlen.

  10. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: KaHe 04.06.15 - 06:32

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke eine Kündigung aus besonderem Grunde kombiniert mit einer
    > Fristgerechten Kündigung (Etwas in der Art: Ich kündige hiermit aus
    > wichtigem Grund . Sollten Sie dies nicht anerkennen, kündige ich in jedem
    > Fall fristgerecht zum nächstmöglichen Termin.

    Das "Sollten sie dies nicht anerkennen, ...." weglassen, kling wie eine Unsicherheitsklausel, ich würde gerne Kündigen wenn Sie es erlauben, Antwort "Nein" und nun.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.15 06:34 durch KaHe.

  11. Re: Wie ist das aktuell bei zu schwache Leistung?

    Autor: flasher395 04.06.15 - 11:05

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wer will aber rabatt? was bringt mir das wenn ich die 200erter leitung
    > bestelle weil mir die 100erter nicht reicht, und ich nacher trotzdem nur
    > 120 oder so bekomme? da hilft mir dann rabatt auch nix

    Tja was soll man sagen, klar wäre höhere Geschwindikeit gut, aber wenn eben nur ein Kupferkabel liegt kannst du nicht erwarten mehr als 25/50Mbit zu bekommen mit DSL incl. Vectoring oder so. Ich rede hier explizit eben nicht von zu hoher Auslastung der vorhandenen Netz-Kapazitäten, so dass der Provider nicht die versprochene Leistung liefern kann. Ich rede von der leider normalen Situation, dass nur ein Teil der Leistung ankommt, weil die verlegten Leitungen am Limit sind.

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