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...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

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  1. ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: Der Agent 13.01.20 - 20:47

    ...aber laut Internetprovidern hat man ja lieber bescheidenes 3G/4G als eine Überlandglasfaser.
    Ja, eine Überlandglasfaser hält vielleicht nur 25 Jahre statt 100+ aber dafür hat man sie jetzt und nicht erst in 20 Jahren wenn mal wer den Boden aufgräbt.

    Dieses zwangsweise Verlegen in 5 Kilometer Tiefe ist die größte Breitbandbremse in Mitteleuropa. Selbst Micro-Trenching ist ja noch recht teuer...

    Is schon klar, dass Überland in Städten sinnbefreit ist, aber am Land wo uU der Strom schon per Masten kommt, is schon egal ob man noch eine Glasfaser dazuhängt oder nicht. Und wenn man das vernünftigt macht, sieht's auch nicht so aus wie im Ostblock.

  2. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: Dcs69S 13.01.20 - 21:55

    Es ginge schneller und wäre auch viel ungefährlicher als Strom am Mast. Wenn ich mir die abenteuerliche Verdrahtung inklusive Stromzähler in manchen Mittelmeerregionen, da möchte ich bei Regen nicht drunter stehen.

  3. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: Sharra 13.01.20 - 22:44

    Die Haltbarkeit von Überlandleitungen spielt eigentlich gar keine Rolle. Selbst die unterirdischen Kupferleitungen werden alle 10-15 Jahre getauscht. Gleiches für Glasfaser, da neuere Faserleitungen bessere Leistung bieten.
    So schnell gehen die auch oberirdisch nicht kaputt, wie sie sowieso getauscht würden.

  4. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: Paule 13.01.20 - 23:27

    Sharra schrieb:
    -------------------------------------------------
    > Selbst die unterirdischen Kupferleitungen werden
    > alle 10-15 Jahre getauscht.

    Völliger Quatsch
    Oder kann sich ein Älterer hier daran erinnern, dass die Kupferkabel zu seinem Haus in seiner Lebenszeit auch nur einmal ausgetauscht wurden?

    Hauptkabel werden ggf. mal ausgetauscht, wenn der Bedarf an Adern steigt und man im selben Rohr auch ein Kabel mit mehr Adern einziehen kann, oder wenn ein altes Kabel kaputt ist (durch äussere Einflüsse).
    Ansonsten liegen die Telekom Kupferkabel etliche Jahrzehnte im Boden.

    > Gleiches für Glasfaser, da neuere Faserleitungen bessere
    > Leistung bieten. So schnell gehen die auch oberirdisch
    > nicht kaputt, wie sie sowieso getauscht würden.

    Oberirdisch gibt es außer der zwar geringen aber vorhandenen mechanischen Belastung durch im Wind schwankende Leitungen noch viele andere Möglichkeiten, wie die Leitungen zB bei Unwettern beschädigt/belastet werden können. Da dürfte die Haltbarkeit im Durchschnitt deutlich schlechter sein als bei Erdverlegung, was allerdings dennoch im Schnitt bestimmt ~15-20 Jahre bis zum nötigen Austausch bedeutet.

  5. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: Drag_and_Drop 13.01.20 - 23:58

    Selten so einen quatsch gelsen.
    Also mein Haus ist BJ. 79, da sind an der der Übergabestelle sogar noch die Originalen 64 Ampere Schmelzsicherungen drinnen...
    Die haben vor 2 Jahren nach über 60 Jahren das erst mal das Trinkwasserleitungsnetz vor dem Haus erneuert, warum die da zum Beispiel keine Leerrohre mit rein geballert haben, konnte mir mein Bürgermeister auch nicht sagen...

  6. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: Sharra 14.01.20 - 01:10

    Die Post hat in den 60ern Kabel verlegt, in den 80ern fast komplett erneuert, und die Telekom hat inzwischen auch nochmal fast alles ausgetauscht. Und nein, wir reden da nicht von den 2 erbärmlichen Äderchen, die bei dir aus der Wand hängen, sondern von Kabeln. So gut wie kein Kabel, über das heute Telefon läuft ist älter als 20 Jahre, von den TAL abgesehen. Dort wird immer erst dann getauscht, wenn es Probleme gibt.

  7. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: Sharra 14.01.20 - 01:11

    Klar, hasse nisch gesehen, kanns nisch gebe.
    Weil du nichts mitbekommen hast, findet etwas per Definition nicht statt. Das nenne ich mal ein Ego sondergleichen.

  8. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: postb1 14.01.20 - 02:53

    Kabel werden dann UND NUR DANN getauscht, wenns unbedingt sein muss oder es gerade passt weil sowieso anderweitige Tiefbauarbeiten laufen.
    Die Kabel hier wurden in den 70ern eingegraben und das auch nur deshalb weil der Energieversorger damals die freilaufenden Stromleitungen durch Erdkabel getauscht hat.

  9. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: mark.wolf 14.01.20 - 07:13

    Leider gibt es im Freileitungsbau auch keine Kapazitäten.

  10. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: M.P. 14.01.20 - 08:26

    > Die Post hat in den 60ern Kabel verlegt, in den 80ern fast komplett erneuert, und die Telekom hat inzwischen auch nochmal fast alles ausgetauscht.

    In meiner Straße ist sein MINDESTENS 45 Jahren nichts gemacht worden inclusive der Zuleitung zum Verteilerkasten in der Straße - und da wurde nicht die Telefon-Hauptleitung erneut, sondern es kam Kabelfernsehen hinzu - der Verteilerkasten für Telefonleitungen ist rein passiv, und ist so bemoost und mit Flechten bedeckt, dass man fast befürchten muss, dass ein Hakenkreuz zum Vorschein kommt wenn man die Vegetation entfernt ...

    Wenn man 1960 und 1980 die Leitungen "fast komplett" erneuert hätte, wäre ja auch 2000 wieder ein Termin gewesen, alles "fast komplett" zu erneuern - wieso hat man da nicht gleich "fast komplett" Glasfasern gelegt ...

    1960 hat man begonnen, im großen Stil Trägerfrequenz-Fernleitungen zu bauen, 1980 wurde dann ISDN ausgerollt....

    In der Regel hat man dabei aber sicherlich versucht, so wenig, wie möglich am Leitungskörper zu machen. Häufig wurden nur Pupin-Spulen entfernt, um Trägerfrequenz, bzw digitale Übertragung zu ermöglichen ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.20 08:28 durch M.P..

  11. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: googie 14.01.20 - 09:20

    Drag_and_Drop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selten so einen quatsch gelsen.
    > Also mein Haus ist BJ. 79, da sind an der der Übergabestelle sogar noch die
    > Originalen 64 Ampere Schmelzsicherungen drinnen...
    > Die haben vor 2 Jahren nach über 60 Jahren das erst mal das
    > Trinkwasserleitungsnetz vor dem Haus erneuert, warum die da zum Beispiel
    > keine Leerrohre mit rein geballert haben, konnte mir mein Bürgermeister
    > auch nicht sagen...

    Super Typ, dein Bürgermeister! Hätte er halt für eure Gemeinde veranlassen können. Aber wenn in der Ausschreibung nur steht, dass das Trinkwassernetz getauscht werden soll und nicht auch noch Leerrohre mitverlegt werden sollen, dann werden auch keine verlegt und in 5 - 10 Jahren reist man die Gehwege/Straßen eben ein zweites Mal aus. So What? Ist ja nicht sein Geld...
    Hier bei uns in der Gemeinde (ca 3000 Einwohner) ist man so schlau. Hier wird es immer jeweils mitverlegt und auch der Glasfaserausbau wird durch die Gemeinde vorangetrieben und sukzessive ausgebaut

  12. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: chefin 14.01.20 - 09:37

    Der einfachste und daher einleuchtenste Punkt gegen Kabelmasten: sie sehen scheisse aus. Und ja, wir haben schon einiges was uns nicht gefällt da draussen stehen. Nur ist das kein Argument, noch mehr hinzustellen

    Es hört sich zwar so an als wollten extrem viele mehr Bandbreite, aber wenn man sich die Befragungen anscchaut, sind es gerade mal 10%. Und davon weit über die Hälfte nur mit 2-6MBit angebunden, die würden schon mit 25Mbit jubeln. Bedeutet unterm Strich das man diese Verschandelung nur dort macht, wo einzelne weit draussen angebunden werden müssen und die Menge an Menschen die davon profitieren höher ist als die Menge die es optisch blöd finden.

    Das wir Strommasten haben liegt dran, das 99,99% der Menschen den Strom auch brauchen und wollen. Und selbst da findet aktuell ein Umdenken statt, man möchte Neubauten unter der Erde gelegt haben. Und das wird inzwischen auch oft gemacht. Weil man das nicht sieht, fällt es uns nicht auf. Aber wir haben im Umkreis um unseren Ort ca 6 Windparks inzwischen mit bis zu 10 Windräder. Wir sind also eine stromexportierende Region, unsere Leitungsmasten konnten das aber nicht mehr aufnehmen. Deswegen sind diese Windparks direkt mit einem Trafo ans Mittelspannungsnetz angebunden, das unterirdisch verlegt wurde. Alle 6 Parks haben nicht einen Strommasten mehr gebracht, aber jeder Park hat nun seinen eigenen Trafo und könnte noch einiges mehr an Leistung verkraften.

    Und nun sollen wir Telefonleitungen wieder an Masten nageln? Vergiss es, man muss halt einfach Geduld haben. Mussten wir schon immer. Das Stromnetz ist auch nicht von heute auf Morgen aufgebaut worden. Ich wohne in einem Ort, das erst ende der 60er Kanalisation bekommen hat, davor hatte jedes Haus eine 3-Stufige Hauskläranlage und das Wasser ist in den Bach gegangen. Alle paar Wochen wurden die Fäkalien abgepumpt die sich in der Kläranlage gefangen haben. Andere Städte hatten schon 15 Jahre vorher diesen Scheiss von der Backe. Und es war ein Scheiss, das alle paar Wochen abzupumpen damals.

    Aber wir sind nunmal drauf angewiesen das irgendwer das bauen muss und da wir heute im digitalen Zeitalter aufwachsen vergessen wir leicht, das nicht digitale Arbeiten nunmal Zeit brauchen.

  13. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: nachgefragt 14.01.20 - 12:27

    Ich denke es werden so einige bestätigen können das "fast komplett erneuert" hier ziemlich relativ ist. Hier kommt das VDSL auch noch aus genau dem selben Draht der 1980 bei Errichtung des Hauses schon vorhanden war.

    Ich habe erst vor 2-3 Woche eine Telekom-Vertreterin vom Hof gejagt, die nicht mal wusste dass ich Bestandskunde bin und was ich für eine Anbindung habe, mir aber ganz dringlichst dazu geraten hat auf die "neue Leitung" zu wechseln.
    Was daran nun neu sei, konnte Sie mir nicht erklären, außer dass es nun wohl zu weniger Verbindungsabbrüchen kommen soll. *lach* Ich habe Sie dann gebeten meine Nachbarn auf die selbe Art und Weise zu überzeugen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.20 12:28 durch nachgefragt.

  14. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: M.P. 14.01.20 - 13:51

    Das war sicherlich keine Vertreterin der Telekom, sondern eine Mitarbeiterin eines "Vertriebspartners" der Telekom, die von ihrem Arbeitgeber eine Vorgabe zur Anzahl von Verträgen, die wöchentlich "gekeult" werden muss bekommen hat ...

    Das ist noch schlimmer, als ein Call-Center-Job:
    - Die körperliche Unversehrtheit ist nicht besonders sicher.
    - Man ist nicht im Warmen
    - Man darf nicht sitzen

  15. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: nachgefragt 14.01.20 - 16:49

    ja die hatte halt völlig offensicht keinerlei zugriff auf irgendwas. war mir schon klar dass die keine telekomangestellte aus dem t-punkt ist, die mal kurz ne runde dreht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.20 16:51 durch nachgefragt.

  16. Re: ...oder in manchen Gegenden einfach aufhängen...

    Autor: M.P. 14.01.20 - 17:43

    Ihr Chef wird das schon haben, in der Regel kriegen solche Servicepartner Zugriff auf die Kundendatensätze, solange man gewisse gesetzte "Häkchen" beim Abschluss des Vertrages übersehen hat ...
    Möglicherweise kriegen die aber mit gewissen Tricks auch Rumpf-Daten von Kunden heraus, die der Weitergabe der Daten an Vertriebspartner wiedersprochen haben...

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