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Dauerhaft (etwas teuerer) wäre vermutlich keine Option

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  1. Dauerhaft (etwas teuerer) wäre vermutlich keine Option

    Autor: Proti 23.05.22 - 03:08

    Nehmen wir mal an, man würde das ganze jetzt Dauerhaft machen.

    9¤ ist zu wenig. keine Frage.

    Aber so 15-25¤ wäre erträglich.

    Das reicht zwar sicher immer noch nicht, doch hier könnte der Staat eigentlich nun fördern und die Balance halten.

    Es muss ja nicht mal ein Zugticket sein. Der normale Stadtbereich reicht. (Natürlich wäre es schon schön auch zukunftig jeder Zeit in den Zug einsteigen und wieder aussteigen zu können, wie es gerade passt.)


    Dann gebe ich der Sache wirklich eine Chance.

    Doch leider wird es sicher danach so enden, dass alle frustriert (u.a. von der schlechten Vorbereitung (das ganze Ging einfach zuuuu schnell!)) sind und wieder lieber das Auto nehmen.
    Denn danach kommen wieder die richtigen Ticketpreise hervor.

    Das wäre in meinem Fall, nur in meiner Stadt ca. 65¤ im Monat.

    Für den Preis kann man trotzdem weiter das eigene Auto nehmen. Das kostet zwar am Ende 100-150¤ im Monat. Doch 65¤ ist der schlechte Komfort der Busse, Straßen und U-Bahnen einfach nicht Wert.

    Zumal die Tickets dann sicher auch nur für die eigene Stadt (wieder) gelten würden.

    Wehe den Leuten, die mal in einer anderen Stadt unterwegs sind. Die dürfen sich dann wieder mit den komplizierten Ticketvarianten der Stadt rumärgern...... wo man schnell Fehler machen kann und dann saftigen Strafen zahlen darf ....... und fahren dann auch lieber wieder ihr eigenes Auto.


    Fazit: Das ganze muss einfach Bezahlbar und einfach sein. Alles andere bringt die Leute nur wieder selbst auf die Straße

  2. Re: Dauerhaft (etwas teuerer) wäre vermutlich keine Option

    Autor: chefin 23.05.22 - 11:18

    In Deutschland wohnen 82 Millionen Menschen. 6 Millionen davon sind 6 Jahre oder jünger und fahren umsonst. Bleiben 76 Millionen. Nehmen wir an, wir zahlen 10 Euro pro Monat, dann sind das 760 Millionen Euro und 9,1 Milliarden im Jahr.

    Bei 20 Euro sind wir bei 18,2 Milliarden. Wenn jeder ein Ticket bucht.

    Nun erkläre mir wie du mit 18 Milliarden Euro im Jahr ein Zug und Busnetz für 82 Millionen Menschen machen willst. Aktuell kostet uns der ÖPV ca 100 Milliarden im Jahr, und das bei all seiner unzulänglichkeit und völlig ungeeignet 100% der Bevölkerung aufzunehmen. Bestenfalls 10% geht. Für 100% müsste man also die Kapazitäten verzehnfachen und damit auch die Kosten.

    Das Problem ist also, das wir einfach nicht bereit sind, diese Summen auch hinzulegen. Rechnet man die Flexibilität eines eigenen Fahrzeuges dazu und will eine ähnliche Flexibilität beim ÖPV erreichen landen wir wohl noch einiges mehr als die Verzehnfachung kalkulieren.

    Oder rechnen wir mal anders: 47 Millionen PKWs a 25.000 Euro im Schnitt über alles ist ein Gesamtwert von 1175 Milliarden Euro. Ungefähr die selbe Summe kommt an Steuer, Versicherung, Wartung, Sprit dazu. ÖPV wird nicht viel billiger werden, nur schlechter. Nicht so punktgenaue Abfahrzeiten, weniger Schutz gegen das Wetter, mehr Unbequemlichkeit beim Fahren, keine Möglichkeiten Sachen auch mal zwischen zu lagern die man unterwegs braucht.

    ÖPV für alle funktioniert nicht. Da können wir beten und betteln und was weis ich, es ist zu teuer.

  3. Re: Dauerhaft (etwas teuerer) wäre vermutlich keine Option

    Autor: BlindSeer 23.05.22 - 11:42

    Mit 65¤ bist du sogar noch sehr günstig. Zuletzt hatte ich hier nach Abzug vom AG- und Verkehrsbetreiberanteil (Jobticket) schon 70¤ gezahlt.

  4. Re: Dauerhaft (etwas teuerer) wäre vermutlich keine Option

    Autor: bplhkp 23.05.22 - 17:52

    Proti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Fazit: Das ganze muss einfach Bezahlbar und einfach sein. Alles andere
    > bringt die Leute nur wieder selbst auf die Straße

    Vor allem müsste die Qualität viel besser sein. Damit meine ich Zuverlässigkeit und Komfort. Völlig überfüllte Verkehrsmittel bei denen man in Presspassung nicht mal mehr einen ordentlichen Stehplatz bekommt und ständige Verspätungen wegen Zugstörungen, Stellwerksstörungen, Sturmschäden, Herbstlaub, Kälte, kranke oder streikende Fahrer.

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