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Probleme über Probleme...

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  1. Probleme über Probleme...

    Autor: Sharra 03.03.17 - 13:17

    1. Sichtverbindung und gutes Wetter nötig. Nebel ist Gift für Laser
    2. Gewicht. Solarzellen arbeiten des Nachts nicht. Also braucht man wieder schwere Akkus. Was, wenn das Ding dann runterfällt?
    3. Bandbreite. 100Gbit klingen erstmal viel, aber damit soll ja nicht ein Haushalt versorgt werden, sondern eine ganze Empfangssstation

    Natürlich wäre sowas günstiger, als überall Glasfaser zu verlegen. Und natürlich ist es sinnvoll in diese Richtung zu forschen. Ich halte diesen Ansatz aber für ein halbgares Konzept. Und eine langfristige Lösung ist das schon gar nicht.

  2. Re: Probleme über Probleme...

    Autor: Niaxa 03.03.17 - 14:56

    Zu 3: Das ist dann so wie bei SkyDSL. Pure Abzocke indem man versprich nicht mehr als so und so viele Zugänge an einen Transponder zu binden und am Ende eben doch 1000de da drauf liegen. Dann dümpelt man mit 56k rum und wenn man SkyDSL anruft sagen die... Haben wir doch von anfang an gesagt, das es weniger sein kann wie die 6 oder 20 MBit ^^.

  3. Re: Probleme über Probleme...

    Autor: RipClaw 05.03.17 - 21:42

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Sichtverbindung und gutes Wetter nötig. Nebel ist Gift für Laser

    lt. Artikel sollen die Stationen in der Stratosphäre platziert werden. Da die Luft in dieser Höhe sehr trocken ist gibt es dort praktisch keine Wolken und keinen Nebel.
    Und nur zwischen diesen Stationen soll die Datenübertragung via Laser stattfinden.

    Die Verbindung zum Boden soll via Richtfunk gemacht werden. Das ist zwar auch anfällig für schlechtes Wetter aber längst nicht so stark wie ein Laser.
    Ist zwar keine ideale Lösung aber funktionieren könnte es prinzipiell.

  4. Re: Probleme über Probleme...

    Autor: Sharra 06.03.17 - 00:23

    Das ist richtig. Da oben funktionieren Laser relativ gut. Aber das ändert leider überhaupt nichts daran, dass über den Lichtstrahl, durch das Medium Luft, keine besonders hohe Bandbreiten zu erzielen sind.
    Wir erreichen 100Mbit/Anschluss, was dann also bei ca 100 Anschlüssen am Boden schon am Ende wäre. Und das unter optimalen Bedingungen. Jede Schwankung in der Laserverbindung kann mal eben 30-50% Kapazität fressen.

  5. Re: Probleme über Probleme...

    Autor: RipClaw 06.03.17 - 07:09

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist richtig. Da oben funktionieren Laser relativ gut. Aber das ändert
    > leider überhaupt nichts daran, dass über den Lichtstrahl, durch das Medium
    > Luft, keine besonders hohe Bandbreiten zu erzielen sind.
    > Wir erreichen 100Mbit/Anschluss, was dann also bei ca 100 Anschlüssen am
    > Boden schon am Ende wäre. Und das unter optimalen Bedingungen. Jede
    > Schwankung in der Laserverbindung kann mal eben 30-50% Kapazität fressen.

    Wenn man mal rein vom Artikel ausgeht dann jagen die zwischen 10 und 100 Gbit/s über den Laser. Und Forscher vom DLR haben letzter Jahr 1,72 TBit/s über einen Laser gejagt über eine Strecke von etwas mehr als 10 km.
    Das ist schon eine ordentliche Hausnummer und der normale Kabelverzweiger an dem bis zu 400 VDSL Anschlüsse hängen hat auch nur eine Anbindung von 1 Gbit/s.

    Die größten Herausforderungen die ich da eher sehe sind ist die Ausrichtung vom Laser zwischen beweglichen Stationen und die Dinger lange stabil in der Luft zu halten.
    Die Kommunikation zwischen Boden und Station sollte mit Modernen Richtfunk auch relativ zuverlässig funktionieren. Ansonsten dürfte das Konzept sagen wir mal "realistisch" sein auch wenn natürlich ein Glasfaserkabel zuverlässiger sein dürfte so lange da kein Bagger dran kommt.

  6. Re: Probleme über Probleme...

    Autor: Sharra 06.03.17 - 11:30

    1,7TB/s im Labor. In der Realität ziehst du dann gleich mal 30-40% ab, was eben leider immer so ist.
    Okay, blieben immer noch "gewaltige" 1TB/s übrig. Dann aber auch nur, wenn der Laser zu 100% perfekt ausgerichtet ist, und durch so überhaupt gar nichts gestört wird. Selbst Sonneneinstrahlung frisst hier schon wieder massiv Bandbreite. Ist also eher ein Nachtmedium...

    Könnte für kleine Ortschaften grade so noch reichen, ist aber auch nicht grade günstig, und schon gar nicht zukunftssicher. Da stecke ich das Geld doch besser in bodengebundene Glasfaser, die funktioniert auch später noch.

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