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Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

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  1. Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: ZarkRud 13.02.20 - 14:23

    im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen-Gebührenverschwendern, die quasi je Woche mit dem für sie Neuland Internet experimentieren und nicht wirklich was Funktionierendes zusammenbringen, kann ich mit den Kleinigkeiten der kommerziellen Streamingdienste leben. Da bleiben weder Videos stehen, noch steigen die Apps völlig aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.20 14:23 durch ZarkRud.

  2. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: drvsouth 13.02.20 - 14:57

    Nervig bei arte ist gerade:

    Schwedischer Film ist vorhanden in:

    * deutsch
    * deutsch mit dt. Untertitel
    * französisch
    * französisch mit fr. Untertitel
    * schwedisch mit französischem Untertitel

    Vielen Dank. Ich kann zwar so leidlich schwedisch und französisch, aber für die Kombi reichts dann trotzdem nicht.

  3. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: countzero 13.02.20 - 15:17

    Mich stören eigentlich nur zwei Sachen bei den Öffentlichen-Rechtlichen:

    Eine zentrale Mediathek wäre schöner als jeweils eine pro Sendeanstalt.

    Inhalte verschwinden zu schnell wieder aus der Mediathek.

    Ansonsten läuft es bei mir eigentlich ganz gut. Da hatte ich mit privaten Streaming-Anbietern schon mehr Probleme. Die App von Crunchyroll war z.B. eine Zeit lang unbenutzbar, da sie dauernd abgestürzt ist.

  4. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: Muhaha 13.02.20 - 16:55

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Inhalte verschwinden zu schnell wieder aus der Mediathek.

    Das ist aber nicht die Schuld der Sender, sondern einer CDU-Bundesregierung, die so lange von den Privatsendern bequatscht wurde, bis eine vollkommen beschissene Deplublizierungsregelung verabschiedet wurde, die den Aufbau eines aus Steuergeldern (!!!!!) finanzierten Archives verhindert. Weil die Dreckskack-Privatsender mit ihrem Rotz-Content nicht wollten, dass der Bürger online Dokumentationen anschaut, die mit seinen Steuergeldern produziert wurden. Weil der Bürger gefälligst seine Freizeit damit verbringen soll Bumms-, Rülps- und Fick-TV anzuschauen.

    Es gibt nur wenige Dinge, über die ich mich wirklich aufrege ... das hier zählt dazu!

  5. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: 1ras 13.02.20 - 21:18

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine zentrale Mediathek wäre schöner als jeweils eine pro Sendeanstalt.

    https://mediathekviewweb.de/

    Oder wer es lieber als Java-Programm haben möchte: https://mediathekview.de/

    Wäre natürlich trotzdem nett, wenn sich die Öffentlich-Rechtlichen selbst darum kümmern würden.

  6. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: 1ras 13.02.20 - 21:31

    ZarkRud schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen-Gebührenverschwendern, die quasi
    > je Woche mit dem für sie Neuland Internet experimentieren und nicht
    > wirklich was Funktionierendes zusammenbringen, kann ich mit den
    > Kleinigkeiten der kommerziellen Streamingdienste leben. Da bleiben weder
    > Videos stehen, noch steigen die Apps völlig aus.

    Immerhin brauche ich bei den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten nur einen halbwegs modernen Webbrowser und muss mich nicht mit DRM-Scheiss herumärgern, welcher mich als Kunden willkürlich von HD-Inhalten aussperrt.

  7. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: sevenacids 13.02.20 - 23:05

    drvsouth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nervig bei arte ist gerade:
    >
    > Schwedischer Film ist vorhanden in:
    >
    > * deutsch
    > * deutsch mit dt. Untertitel
    > * französisch
    > * französisch mit fr. Untertitel
    > * schwedisch mit französischem Untertitel
    >
    > Vielen Dank. Ich kann zwar so leidlich schwedisch und französisch, aber für
    > die Kombi reichts dann trotzdem nicht.

    Wenn man sich einen Film in Orginalsprache ansieht, dann doch weil man die auch versteht. Keine Ahnung, ob es nur mir so geht, aber mich lenken Untertitel merklich von der Handlung ab, weil man dann mehr mit lesen als mit zusehen beschäftigt ist - je mehr Dialog, desto schlimmer wird es. Englisch ist kein Problem, aber bei allem anderen ziehe ich doch die Synchronfassung vor.

  8. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: sofries 14.02.20 - 01:25

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > drvsouth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nervig bei arte ist gerade:
    > >
    > > Schwedischer Film ist vorhanden in:
    > >
    > > * deutsch
    > > * deutsch mit dt. Untertitel
    > > * französisch
    > > * französisch mit fr. Untertitel
    > > * schwedisch mit französischem Untertitel
    > >
    > > Vielen Dank. Ich kann zwar so leidlich schwedisch und französisch, aber
    > für
    > > die Kombi reichts dann trotzdem nicht.
    >
    > Wenn man sich einen Film in Orginalsprache ansieht, dann doch weil man die
    > auch versteht. Keine Ahnung, ob es nur mir so geht, aber mich lenken
    > Untertitel merklich von der Handlung ab, weil man dann mehr mit lesen als
    > mit zusehen beschäftigt ist - je mehr Dialog, desto schlimmer wird es.
    > Englisch ist kein Problem, aber bei allem anderen ziehe ich doch die
    > Synchronfassung vor.

    Es geht meiner Meinung nach sehr viel verloren, wenn synchronisiert wird, egal in welcher Sprache. Der Originalton, egal ob in japanisch, koreanisch, spanisch oder schwedisch ist Teil des Films wie er gedacht er und manche Charaktereigenschaften, die durch Sprache oder Tonalität geprägt werden, gehen bei der Synchronisation verloren. Bei One Piece etwa haben die meisten Charaktere eine eigene individuelle Lache (etwa zhizhizhi oder yohohoho) die im japanischen Perfekt reinpasst in den Synchronisationen aber nicht passend umgesetzt werden kann. Andere Serien geben den Charakteren eine regionale Identität, indem mit dem Dialekt gespielt wird (etwa Nordfrankreich gegen Südfrankreich). All does kann man auch schätzen wenn man die entsprechenden Sprachen nicht oder nur wenig gut beherrscht. Das lesen von Untertiteln finde ich nicht so ablenkend. Wenn man keine Leseschwäche oder besonders schlechte Augen hat, so kann man denn Text ohne große Anstrengungen folgen.

  9. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: Muhaha 14.02.20 - 07:58

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Keine Ahnung, ob es nur mir so geht, aber mich lenken
    > Untertitel merklich von der Handlung ab, weil man dann mehr mit lesen als
    > mit zusehen beschäftigt ist - je mehr Dialog, desto schlimmer wird es.

    Das ist nur eine Frage der Gewöhnung. Ich war früher auch Gegner von Untertiteln, aber nach ein paar Jahren Animes mit japanischer Tonspur und deutschen oder englischen Untertiteln nehme ich den Text nicht mehr als Störfaktor, sondern als Teil der Szene war.

    Und wenn ich müde und abgespannt bin und der Schauspieler in seiner Muttersprache irgendwas in den nicht vorhandenen Bart murmelt, möglichst auch noch Dialekt ... schalte ich die Untertitel ein, auch wenn ich die Sprache beherrsche.

    > Englisch ist kein Problem, aber bei allem anderen ziehe ich doch die
    > Synchronfassung vor.

    Ich wähle NUR NOCH den Originalton und schalte dann Untertitel dazu. Synchro geht bis auf ganz wenige Ausnahmen überhaupt nicht mehr. Ich ertrage es nicht mehr ständig die gleichen, aalglatten 20-30 Stimmen aus der Berliner Synchro-Szene zu hören, weil Berliner Studios den deutschen Synchro-Bereich dominieren.

  10. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: _2xs 14.02.20 - 08:25

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man sich einen Film in Orginalsprache ansieht, dann doch weil man die
    > auch versteht.

    Nein. Vorallem wen die Syncro scheiße ist.

  11. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: Atzeonacid 14.02.20 - 12:02

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Ich wähle NUR NOCH den Originalton und schalte dann Untertitel dazu.
    > Synchro geht bis auf ganz wenige Ausnahmen überhaupt nicht mehr. Ich
    > ertrage es nicht mehr ständig die gleichen, aalglatten 20-30 Stimmen aus
    > der Berliner Synchro-Szene zu hören, weil Berliner Studios den deutschen
    > Synchro-Bereich dominieren.

    Ich finde den Typen zwar nicht witzig, aber den ekligen Tonfall von deutschen Synchronsprechern kriegt er ganz gut hin:
    https://youtu.be/O1f0AuzRus0



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.20 12:04 durch Atzeonacid.

  12. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: Peter V. 16.02.20 - 10:10

    _2xs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sevenacids schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man sich einen Film in Orginalsprache ansieht, dann doch weil man
    > die
    > > auch versteht.
    >
    > Nein. Vorallem wen die Syncro scheiße ist.
    Finde manche Synchros auch schlecht aber noch schlechter ist es, bei einem Film nichts zu verstehen. Vielleicht noch das Bild ausmachen, weil der Beleuchter schlecht war?

  13. Re: Egal - aber Netflix funktioniert wenigstens

    Autor: altuser 23.02.20 - 03:27

    www.ardmediathek.de gibt es seit 2008 - völlig unbekannt? Eine Verknüpfung mit der ZDF-Familie (und umgekehrt) wurde bislang vielseits torpediert, scheint aber langsam zu entstehen (www.heise.de/newsticker/meldung/ARD-und-ZDF-verknuepfen-ihre-Mediatheken-4587733.html). Verschwindende Inhalte sind keine Erfindung des ÖRR, er wird dazu gezwungen (de.wikipedia.org/wiki/Depublizieren).

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