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Freie Meinungsäusserung vs. Möglichkeiten des Internets

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  1. Freie Meinungsäusserung vs. Möglichkeiten des Internets

    Autor: Aki-San 07.06.19 - 07:45

    Grundlegend: Ich bin kein Freund von Hasspostings und unterstütze diese in keinster Weise.

    Jedoch sollte man in der heutigen Zeit mal lernen, mit der Technologie besser umzugehen und sich "mal nicht so anstellen". Internet hat seit Anbeginn der Zeit die Möglichkeit des Blockierens bereitgestellt. Wenn einer Mist postet -> block. Wenn er einen neuen Account macht -> IP-Block. Wenn dieser umgangen wird -> Andere lokalisierende Blocks / automatische Blocks.

    Wenn jemand eine klare Grenze überschreitet, z.B. Androhung einer Straftat, klar, dann sollte eingegriffen werden. Handelt es sich aber "nur" um Belästigung oder Beleidigung oder Verleumdung. Dann sollte man doch erstmal auf moderative Optionen setzen.

    Polizisten werden nicht mehr und wenn diese mit Verfolgung von Beleidigungen im Internet beschäftigt sind, bleibt weniger Zeit für gute Ermittlungen in anderen Fällen (Gewaltverbrechen/Sexualverbrechen etc.).

    Man, wenn ich für jede Beleidigung die mir im Internet an den Kopf geworfen wurde einen Cent bekommen hätte, hätte ich Jeff Bezos Scheidung aus der Portokasse zahlen können...

    Vor allem in der "Gamingkultur". Einfach muten und gut ist. :/

    Ich bin natürlich offen für andere Standpunkte und vielleicht gibt es ja die ein oder andere Ansicht, die auch meinen Horizont noch erweitert! :)

  2. Re: Freie Meinungsäusserung vs. Möglichkeiten des Internets

    Autor: Daem 07.06.19 - 08:22

    Du gehst scheinbar nur von Kommentaren und Posts aus. Wenn du mich hier im Anschluss beleidigst und meine Familie vergasen möchtest, kann ich persönlich das natürlich ausblenden und dich blockieren und würde auch nichts weiter darauf geben. Aber das ändert sich, wenn du einen Blog hast und in einem deiner täglichen Posts schilderst du, wie krank und kaputt ich bin und dass ich dem Land nur schade und dass mir jemand eine Lektion erteilen sollte. Dazu gibst du dann vermeintliche Belege. Der nächste kommt und sieht das als Fakt, weil ja belegt. Wenn er genug agitiert ist, kann mir durchaus etwas zustoßen.
    Ist natürlich alles verspitzt ausgedrückt. Ich will nur sagen, dass es nicht einfach mal um kurze "deine Mudda" Beleidigungen in Kommentaren geht.

  3. Re: Freie Meinungsäusserung vs. Möglichkeiten des Internets

    Autor: Aki-San 07.06.19 - 11:27

    Daem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du gehst scheinbar nur von Kommentaren und Posts aus. Wenn du mich hier im
    > Anschluss beleidigst und meine Familie vergasen möchtest, kann ich
    > persönlich das natürlich ausblenden und dich blockieren und würde auch
    > nichts weiter darauf geben. Aber das ändert sich, wenn du einen Blog hast
    > und in einem deiner täglichen Posts schilderst du, wie krank und kaputt ich
    > bin und dass ich dem Land nur schade und dass mir jemand eine Lektion
    > erteilen sollte. Dazu gibst du dann vermeintliche Belege. Der nächste kommt
    > und sieht das als Fakt, weil ja belegt. Wenn er genug agitiert ist, kann
    > mir durchaus etwas zustoßen.
    > Ist natürlich alles verspitzt ausgedrückt. Ich will nur sagen, dass es
    > nicht einfach mal um kurze "deine Mudda" Beleidigungen in Kommentaren geht.

    Sehe ich genauso! Auch wenn dies vielleicht nicht ganz so deutlich heraus kam. Aber wenn man mal sieht für was alles Anzeigen gestellt werden, dann sind wir eben in einem Bereich wo auf 10 wirkliche Vergehen quasi 1000 "deine mudda" Beleidigungen anfallen, dies war eher mein Punkt.

    Also mehr den Leuten den Spass daran nehmen. Natürlich ist ein dedizierter Block oder ein Youtubekanal schon mehr als nur einfaches Beleidigen! Wie deutlich im Artikel stand, geht es ja meistens um die Randgruppen rechts und links die dann mehr als nur ein bisschen über die strenge schlagen.

    Trotzdem danke für deinen Input! :)

  4. Re: Freie Meinungsäusserung vs. Möglichkeiten des Internets

    Autor: Basti K 07.06.19 - 22:35

    Daem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du gehst scheinbar nur von Kommentaren und Posts aus. Wenn du mich hier im
    > Anschluss beleidigst und meine Familie vergasen möchtest, kann ich
    > persönlich das natürlich ausblenden und dich blockieren und würde auch
    > nichts weiter darauf geben. Aber das ändert sich, wenn du einen Blog hast
    > und in einem deiner täglichen Posts schilderst du, wie krank und kaputt ich
    > bin und dass ich dem Land nur schade und dass mir jemand eine Lektion
    > erteilen sollte. Dazu gibst du dann vermeintliche Belege. Der nächste kommt
    > und sieht das als Fakt, weil ja belegt. Wenn er genug agitiert ist, kann
    > mir durchaus etwas zustoßen.
    > Ist natürlich alles verspitzt ausgedrückt. Ich will nur sagen, dass es
    > nicht einfach mal um kurze "deine Mudda" Beleidigungen in Kommentaren geht.


    Würde das Beispiel nicht unter "Üble Nachrede" fallen und damit selbst im Analogen Falle schon Strafbar sein? Genauso wie Aufruf zu Gewalttaten ("kill all x").

    Das "Die Falschinformation wird keiner überprüfen" Argument finde ich irgendwie auch nicht passend. Im Internet habe ich wenigstens die Chance dies zu tun, im Gegensatz zum echten Leben (z.B. in der Kneipe).

    Ich würd lieber gerne wissen, was manche für Grütze behaupten, als eine staatlich geregelte "Hatespeech"-Liste verbotener Aussagen, siehe wie gut solche Regularien in China fruchten.

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