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Mal wieder Blockchaina als Buzzword

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  1. Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: Allandor 12.09.18 - 11:18

    Sry, aber Blockchains sind ziemlicher misst für solche Anwendungsfälle. Abgesehen davon das die Rechenlast enorm ist. Da gibt es einfachere und effektivere Methoden.
    Alles was man braucht ist Transaktionssicherheit und dafür gibt es genug anderen Möglichkeiten. Man muss nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen, nur weil es grad ein angesagtes Buzzword ist.

  2. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: neokawasaki 12.09.18 - 11:32

    Welche enorme Rechenlast meinst du - Mining bzw Transaktionsverarbeitung?

    Gerade das ist der Vorteil einer Blockchain - die wird mit großem Aufwand gesichert, damit man sie nicht mit kleinem Aufwand hacken kann. Guck dir die Bitcoin Blockchain an - gesichert vom mit großem Abstand leistungsstärksten Netzwerk für verteiltes Rechnen auf unserem Planeten. Ungehackt seit bald 10 Jahren.

    Wie allerdings die Blockchain dieses Projektes aussehen wird, weiß ich nicht.

    Aber wie sehen denn deine effektiveren Methoden für ebenbürtig sichere Alternativen aus?

  3. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: Allandor 12.09.18 - 12:38

    Der große Nachteil einer Blockchain ist, das die daten mehr oder minder nur Seriell verarbeitet werden können. Dezentral, aber letztlich seriell. Man erkauft sich die höhere Sicherheit hier mit dem dezentralen Ansatz und damit das man um einiges mehr Daten berechnen muss. Daten die einfach für eine simple Transaktion nicht nötig sind.
    Für so etwas simples wie einen online-shop ist das einfach viel zu viel aufwand. Und das eine Blockchain nicht gehackt werden kann, ist quatsch. Sogar relativ einfach. Nur die Beliebtheit von Bitcoin sorgt dafür (bzw. der Wert) das das Netzwerk einigermaßen sicher ist. 50+1 Angriff, damit kannst du aktuell so ziemlich jede Blockchain "knacken", wenn du genug resourcen hast. Aber darum geht es hier ja gar nicht, sondern so etwas für einen mehr oder minder simplen online-shop zu nutzen. Dort bedarf es einfach nur relativ simpler transaktionssicherheit. Die Blockchain sorgt ja "nur" dafür, das im nachhinein keine Daten mehr angepasst werden können. Das braucht ein Online-Shop aber nicht. Bei einer Währung hingegen ist es nötig, damit nicht die inflation von außen gesteuert wird.

    Blockchain ist aktuell einfach nur ein Buzzword wie AI/KI, Cloud und co. Nichts wirklich neues in den Sektoren, trotzdem versucht man die begriffe überall drauf zu schreiben.

  4. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: neokawasaki 12.09.18 - 14:02

    Ok, dann knack halt mal relativ einfach ne Blockchain start meine Frage zu beantworten ;) Werden wir bei Erfolg ja von lesen.

  5. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: 0xDEADC0DE 12.09.18 - 15:02

    neokawasaki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, dann knack halt mal relativ einfach ne Blockchain start meine Frage zu
    > beantworten ;) Werden wir bei Erfolg ja von lesen.

    Vielleicht muss man das gar nicht? Vielleicht ist der Ansatz ganz woanders... ;)

  6. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: Allandor 12.09.18 - 16:08

    neokawasaki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, dann knack halt mal relativ einfach ne Blockchain start meine Frage zu
    > beantworten ;) Werden wir bei Erfolg ja von lesen.

    such mal nach dem 50+1 Angriff. Damit kannst du die aktuellen Blockchains umschreiben wie du möchtest. Du brauchst nur genügend Rechenkraft.
    Das große Problem von Blockchains ist halt, das sie im Grunde seriell arbeiten. Parallelität kennen die nicht. Parallel bestätigen lassen, ja aber der erste Gewinnt. Wenn mehr als 50% des Netzwerks sagen, das ist so ok, dann wird das so wie es ist (ob korrekt oder nicht) rein geschrieben und alles bis dahin berechnete ist futsch.
    Bei Bitcoin wirst du das aktuell nicht schaffen, weil eben das Netzwerk so riesig ist und die dafür benötigte Rechenleistung zu groß wäre. Bei Währungen die schon deutlich kleiner sind, ist das aber schon passiert.

  7. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: neokawasaki 12.09.18 - 22:58

    <Loriot>Ach!</Loriot>

  8. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: as112 13.09.18 - 12:45

    neokawasaki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche enorme Rechenlast meinst du - Mining bzw Transaktionsverarbeitung?
    >
    > Gerade das ist der Vorteil einer Blockchain - die wird mit großem Aufwand
    > gesichert, damit man sie nicht mit kleinem Aufwand hacken kann.

    Sorry, da ist gar nichts gesichert. Was du woanders hacken kannst, kannst du auch im Bereich Bitcoins. Gab schon zig Fälle, wo Gelder abgezogen wurden. Mit anderen Worten, das Buzzwort Blockchain verhindert nicht die gleichen Lücken wie im normalen Geldverkehr auch. Weil die Leute wollen es bequem haben. Mein Konto wurde übrigens noch nie gehackt.

    > Guck dir
    > die Bitcoin Blockchain an - gesichert vom mit großem Abstand
    > leistungsstärksten Netzwerk für verteiltes Rechnen auf unserem Planeten.
    > Ungehackt seit bald 10 Jahren.

    Das Problem der Blockchain ist, dass der, der die Mehrheit der Rechenleistung erlangt - und das ist momentan China - die Blockchain gar nicht hacken braucht, sie bestimmen einfach die "Wahrheit".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.09.18 12:45 durch as112.

  9. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: neokawasaki 14.09.18 - 15:14

    Du wirfst leider vieles durcheinander.

    Ob eine Börse oder sonstiges gehackt wird, hat nichts mit der Blockchain zu tun. Die Bitcoin Blockchain wurde noch nie gehackt, obwohl es eins der finanziell lohnensten Hackerziele der Welt ist.

    Du tust außerdem so, als sei China eine Person, die die Blockchain unter Kontrolle hätte. Dabei handelt es sich um viele verschiedene Mining Pools, von denen keiner über 30% Mining Power kommt.

  10. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: tollebratwurst 14.09.18 - 23:38

    Das sehe ich auch so. Was bringt mir schon die Erklärung mit den Diamanten? "bekommt Hash" und "öffentlich einsehbar" ist viel zu vage. Da fehlen konkrete Details. Meistens ist es doch eine Blockchain, bei der nicht viel Wettbewerb besteht und dann gerne auch eine Zugangsberechtigung dabei sein soll. Zum einen ist so etwas unsinnig, weil entweder der Kontrolleur oder die Mehrheit recht haben sollte, nicht ein Mischmasch. Zum anderen ist dann die Hashrate noch mal kleiner. Wie auch immer, der dem Zugang gewehrt wurde, brauch nur nach jenen Tokens suchen, deren Wert eigentlich die Kosten für einen 50+1-Angriff übersteigt. Und das ist bei dem fehlenden Wettbewerb erleichtert. Das kommt eben durch die Zugangskontrolle, oder es machen die Anreize, weil es hier statt ums Geld Drucken um den Schutz von Werten geht. Das ist völlig anders als Bitcoin. Und wenn es das ist, muss jemand auch einen logischen Ansatz liefern, der über das im Artikel Gesagte hinaus geht.

    "Jemand kauft, etwas bekommt einen Hash, und es ist wie mit Diamanten" würde ich niemals vertrauen. Solche News, wenn es nicht gerade Privacy, Fairness, Smart Contracts und allerlei Optimierung betraf, ergaben in der Regel keinen Sinn. Eine Errungenschaft wie die Byzantine Fault Tolerance und Ähnliches würde man nicht mit Diamanenten und Cryptokitties erklären. So eklärt man höchstens seiner Oma ein Smartphone. Deshalb lese ich sowas schon gar nicht mehr ernsthaft.

    Zudem ist das hier wieder mal jemand, der behauptet, dass die Probleme aus der Welt seien, wenn er ein Debit-System (unfungible Tokens) einsetzt. Aber es wird immer ein anderer ein Credit-System haben müssen, bei dem die Rückabwicklung möglich ist. Denn ein allumfassendes Ersetzen unserer Geldgeschäfte durch ein Debit-System kann wegen der Betrügereien nicht funktionieren. Wir müssten unsere Gerichte fortan damit beschäftigen, wer wem was geklaut haben soll. Das geht bei Anonymität nicht. Was macht dieser Debit-Schlaumeier also eigentlich? Er wälzt die Probleme ab. Dafür muss ich ihn nicht toll finden. Und Geld lässt sich mit Hype ganz offensichtlich verdienen, daran zweifle ich schon lange nicht mehr.

  11. Re: Mal wieder Blockchaina als Buzzword

    Autor: andy01q 18.09.18 - 16:04

    Dass Blockchains nicht zwangsweise rechenintensiv sein müssen zeigen z.B. Dash und IOTA.
    Auch wenn die diverse Problemchen hatten, allerdings gab es bei Bitcoins anfangs auch einen Bug durch den eine sehr kleine Anzahl an Wallets hackbar waren. (Dass Bitcoin noch nie gehackt wurde ist damit falsch.)

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