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Zwei Pizza Regel

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  1. Zwei Pizza Regel

    Autor: derdiedas 10.03.20 - 15:39

    https://karrierebibel.de/zwei-pizza-regel/

    Seit gut einem Jahr halte ich mich an diese Regel und muss sagen das die Arbeit um einiges produktiver und reibungsloser funktioniert.

    Seit dem ich konsequent versuche Meetings mit unter 8 Teilnehmern zu gestalten gibt es wesentlich mehr Beteiligung. Steigere ich die Anzahl der Teilnehmer geht die Beteiligung drastisch runter (warum sollen Psychologen klären, ich halte mich mit meinen Theorien mal zurück).

    Die perfekte Anzahl scheint 5-6 zu sein, aber leider muss man ja einige Einladen weil Sie sich ansonsten übergangen fühlen.

    Meine Beobachtung, 5-6 Teilnehmer - mind. 4 Teilnehmer diskutieren konstruktiv die anderen beiden geben aber wenn es um Ihre Kernkompetenz geht sporadisch wertvolle Beiträge, wie ein habt Ihr auch daran gedacht?.

    Sind es 10 Teilnehmer diskutieren nur noch 2 und ab 12 wird es zu einer Broadcast Veranstaltung bei der einer meint alle anderen "belabern" zu müssen, und maximal einer sieht sich noch genötigt ein "ist doch alles Blödsinn" in den Raum zu werfen.

    Kurzum irgendwas passiert da psychologisch was ich noch nicht allumfassend begriffen habe das Menschen von dem konstruktiven nach Möglichkeiten suchenden in den destruktiven nach Gründen suchenden Modus kippen lässt.

    Was wohl auch erklärt warum man mit einzelnen Menschen i.d.R. vernünftig reden kann, aber eine größere Gruppe vollkommen Argumentationsresistent ist.

    Gruß DDD



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.20 15:41 durch derdiedas.

  2. Re: Zwei Pizza Regel

    Autor: Oktavian 10.03.20 - 16:18

    > Seit gut einem Jahr halte ich mich an diese Regel und muss sagen das die
    > Arbeit um einiges produktiver und reibungsloser funktioniert.

    Kann ich genau so bestätigen, und ein Telco/Online-Meeting würde ich die Zahl glatt auf eine Pizza reduzieren.

    > Seit dem ich konsequent versuche Meetings mit unter 8 Teilnehmern zu
    > gestalten gibt es wesentlich mehr Beteiligung. Steigere ich die Anzahl der
    > Teilnehmer geht die Beteiligung drastisch runter (warum sollen Psychologen
    > klären, ich halte mich mit meinen Theorien mal zurück).

    Ab etwa 7 bis 8 Teilnehmer funktioniert eine Gruppe nicht mehr aus sich heraus. Sie braucht Strukturen, einen Moderator, der die Diskussion leitet. Sie brauche einen Alpha, einen Beta, einen Omega. Wenn sich eine Gruppe der Größe regelmäßig trifft, pendelt sich das ein, aber Meetings sind ja meist von eher themengetriebener Zusammensetzung ohne feste Gruppenstruktur.

    > Die perfekte Anzahl scheint 5-6 zu sein, aber leider muss man ja einige
    > Einladen weil Sie sich ansonsten übergangen fühlen.

    Das vermeide ich inzwischen konsequent, indem ich sie einzeln bespaße. Das kostet mich zwar mehr Zeit, schont aber Zeit und Nerven der anderen und führt zu Resultaten.

    > Sind es 10 Teilnehmer diskutieren nur noch 2 und ab 12 wird es zu einer
    > Broadcast Veranstaltung bei der einer meint alle anderen "belabern" zu
    > müssen, und maximal einer sieht sich noch genötigt ein "ist doch alles
    > Blödsinn" in den Raum zu werfen.

    Diese Größe macht allenfalls bei Entscheidungsgremien ohne Diskussion Sinn. Sowas habe ich in Lenkungsausschüssen. Da stehe ich halt vorne und verkündige, das Gremium nicht. Diskussionen gibt es nur sehr selten, denn das Meeting ist ja gut vorbereitet, alle wissen vorab um die Inhalte. Das Nicken ist nur ein formaler Akt.

    Wenn es mal Diskussion gibt, leitet die ganz klar der Ranghöchste, dann funktioniert es.

    > Kurzum irgendwas passiert da psychologisch was ich noch nicht allumfassend
    > begriffen habe das Menschen von dem konstruktiven nach Möglichkeiten
    > suchenden in den destruktiven nach Gründen suchenden Modus kippen lässt.

    Hängt meiner Meinung nach tatsächlich an der Größe, da die Gruppe dann Struktur braucht. Damit geht sie durch die klassichen Phasen forming-storming-norming-performing. Da die Zeit aber zu kurz ist, überspringt sie das forming und bleibt im storming stecken.

  3. Re: Zwei Pizza Regel

    Autor: Peter V. 10.03.20 - 16:26

    Hat nicht jeder Guru seine tolle goldene Regel? Ich habe das Gefühl, dass der nächste "Experte" genau das Gegenteil empfiehlt.

  4. Re: Zwei Pizza Regel - Familie

    Autor: freerider 16.03.20 - 20:26

    Da ist der Bezos aber auf was gestoßen! Wie ist denn das aktuelle Gehirn des Homo Sapiens sapiensis entstanden?
    200.000 Jahre (mindestens) brauchte es, und diese Zeit war bestimmt von familiärem Leben, d.h. Vatter, Mutter, Kinder (3+), Großeltern (ab 50-60 J war aber allerspätestens Schluss!)

    Irgendwie hat sich wohl rausgepegelt (frag die Mathematiker), daß in Höhlengesprächen zwischen 8 Gehirnen (verteilt auf 3 Generationen)
    am meisten bei rumkommt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.20 20:30 durch freerider.

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