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  5. › Vodafone: Störung im Kabelnetz soll…

Krass

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  1. Krass

    Autor: Henne231 30.06.16 - 23:37

    Ich bin immer wieder erstaunt wie anfällig die Technik der Provider ist. Nicht das ich sofort weine wenn das Internet mal nicht geht. Aber wenn jemand z.b. durch "einfache" Manipulationen an irgendwelchen Datenbanken ganze Region vom Netz nehmen kann finde ich das schon krass.

    War nicht auf vor kurzem auch das Telekom-Mobilnetz deswegen eingeschränkt?

  2. Re: Krass

    Autor: johnripper 30.06.16 - 23:53

    Eine ganze Region ist gut. Lt. heise.de war es deutschlandweit.

    Aber stimmt schon, dass es irgendwie krass ist. Irgendwie sind die Systeme dann doch wieder so zentralisiert, dass einen Single Point of Failure gibt.

  3. Re: Krass

    Autor: opodeldox 01.07.16 - 00:03

    johnripper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber stimmt schon, dass es irgendwie krass ist. Irgendwie sind die Systeme
    > dann doch wieder so zentralisiert, dass einen Single Point of Failure gibt.


    Den gibt es immer, in jedem System.

  4. Re: Krass

    Autor: rasenpfleger 01.07.16 - 00:24

    johnripper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine ganze Region ist gut. Lt. heise.de war es deutschlandweit.

    Scheint wohl so. Hier, Unterfranken, war tote Hose. Zuerst dachte ich an eine 'normale' Störung und habe versucht eine Störungsmeldung abzusetzen. Bei KDG ging das noch per Internet, bei Vodafön kriegt man nur eine 0800er Nummer angeboten. Also versucht dort anzurufen, aber aus dem O2-Netz wurde der Anruf sofort abgebrochen. Habs dann mit simquadrat probiert, da kam immerhin ein Klingelton (wow!), mehr aber auch nicht.

    Kurz nach 20 Uhr konnte sich das Kabelmodem wieder verbinden, Störungsmeldung konnte ich bis dahin keine absetzen. Alle IPv4-Verbindungen landen in einer Loop, IPv6 funktioniert einwandfrei. Vielleicht isses ne PR-Aktion von Vodafön *hehe*

    PS: gerade eben, 0:20, war wieder tote Hose, erst ein Modem-Reset hat die Verbindung wieder belebt

  5. Re: Krass

    Autor: xVipeR33 01.07.16 - 00:38

    Hat auch niemand was davon wenn jeder angerannt kommt um eine Störungsmeldung abzugeben. Die wissen selbst schon was für eine grandiose Scheiße sie da gebaut haben. Zurücklehnen und warten ist die zuverlässige Problemlösung. Beschwerden können bei KabelDE ausschließlich in Form von Kündigungen abgegeben werden, eine andere Sprache verstehen ISPs sowieso nicht. Naja, so kommt man wenigstens dazu im 2-Jahres-Rythmus zwischen langsamem DSL und unzuverlässigem Kabel zu wechseln. Nimmt man vielleicht noch ein paar Wechslerboni mit.

  6. Re: Krass

    Autor: Anonymer Nutzer 01.07.16 - 05:53

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > johnripper schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber stimmt schon, dass es irgendwie krass ist. Irgendwie sind die
    > Systeme
    > > dann doch wieder so zentralisiert, dass einen Single Point of Failure
    > gibt.
    >
    > Den gibt es immer, in jedem System.

    Naja eigentlich war das internet mal drauf ausgelegt ziemlich ausfallsicher zu sein.

  7. Re: Krass

    Autor: AllAgainstAds 01.07.16 - 07:10

    Hier in Thüringen gab es wohl keine Auswirkungen, denn ich war immer online, aber ich muss mich dem "KRASS" mal anschließen. Das Management will ja immer Kosten sparen um den Profit zu erhöhen, aber leider hat zu viel Sparen auch negative Auswirkungen, sieht man ja immer wieder sehr deutlich … Bundeswehr & Co.
    So lange ein profitgieriger Manager ein Unternehmen leitet, kann niemals ein qualitativ hochwertiges Produkt raus kommen. Wenn die Hier nach noch mehr Profit die eigene Technik vernachlässigen lässt, kann das nichts werden.
    Nichts gegen das Geld verdienen, aber man muss auch mal in Hinterkopf behalten, das so ein Ausfall auch im schlimmsten Falle der Untergang eines Unternehmens bedeuten kann.

  8. Re: Krass

    Autor: derdiedas 01.07.16 - 07:21

    Definitiv nicht!

    Man kann alles redundant auslegen, und das es bei Vodafone und auch letztens bei der Telekom so großflächige Ausfälle gibt zeigt das die Ihre Hausaufgaben nicht machen.

    Ein Ausfall in einer Stadt oder Landkreis ist schon grob aber noch tolerierbar, aber das ganze Großstädte, Bundesländer oder wie jetzt bei KD Deutschlandweit etwas ausfällt zeugt von absoluter Inkompetenz. - Sowas darf nicht passieren!

    Gruß ddd

  9. Re: Krass

    Autor: der_wahre_hannes 01.07.16 - 07:53

    AllAgainstAds schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So lange ein profitgieriger Manager ein Unternehmen leitet, kann niemals
    > ein qualitativ hochwertiges Produkt raus kommen.

    Typischer Beißreflex, oder? Immer ist "das profitgierige Management" schuld, nie die anderen.

  10. Kündigen ist leider bei Kabel nicht so einfach

    Autor: Arystus 01.07.16 - 08:32

    Kündigen ist leider bei Kabel nicht so einfach. Bei mir gibt es nur VF/KD. Damit ist ein Wechsel ausgeschlossen. Alternativ könnte ich statt 100Mbit Kabel, 6Mbit Klingeldraht nehmen... Das ist keine Alternative.

    Wenn ich ehrlich bin, das ist die 1. Störung seit 3 1/2 Jahren und sie dauerte "nur" 4 Stunden (~17:30 - 21:30). Das ist, ehrlich gesagt, verkraftbar.

  11. Re: Krass

    Autor: traxanos 01.07.16 - 08:38

    Ja man kann alles redundant auslegen, aber nicht 100% ausfallsicher! Das ist der große Unterschied. Solange Daten dezentral gelesen werden können ist das meist auch kein Problem, wenn man aber Daten schreiben muss (z.B: User x hat sich am XXX um XXX mit XXX angemeldet) dann muss das zentral in einer DB erfolgen. Sonst können Dubletten entstehen. Und selbst wenn man eine Datenbank hat, die Primary / Primary kann hat, kann auch noch ein Softwarefehler und eine menschlicher Fehler zu einem total Ausfall führen!

    Also verhindern lässt sich das nicht, nur das Risiko minimieren... und je mehr Geld desto geringer das Risiko (theoretisch). Jetzt die große Frage wieviel Geld muss man rein stecken, wenn man sowieso nie 100% erreicht?

  12. Re: Krass

    Autor: elf 01.07.16 - 09:25

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > opodeldox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > johnripper schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Aber stimmt schon, dass es irgendwie krass ist. Irgendwie sind die
    > > Systeme
    > > > dann doch wieder so zentralisiert, dass einen Single Point of Failure
    > > gibt.
    > >
    > >
    > > Den gibt es immer, in jedem System.
    >
    > Naja eigentlich war das internet mal drauf ausgelegt ziemlich ausfallsicher
    > zu sein.

    Ist es doch. Bei mir ging es, obwohl ich kein Kabel-Kunde bin.
    Das Internet war nie darauf ausgelegt, dass jeder zu jeder Zeit Zugriff hat.

  13. Re: Krass

    Autor: elf 01.07.16 - 09:29

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann alles redundant auslegen

    Hat das Arbeitsamt seinerseits ja auch, sogar dreifach. Und trotzdem ist es für längere Zeit zum Totalausfall gekommen...

  14. Re: Krass

    Autor: Niaxa 01.07.16 - 09:42

    Ausfallsicherheit ist halt so eine Sache. Und so eine Kleinigkeit ist es nicht, an einer Datenbank zu manipulieren.

  15. Re: Krass

    Autor: opodeldox 01.07.16 - 10:38

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja eigentlich war das internet mal drauf ausgelegt ziemlich ausfallsicher
    > zu sein.

    Das Internet ist doch auch in Ordnung? Der Provider hat Probleme mit seinen Zugängen.

  16. Re: Krass

    Autor: opodeldox 01.07.16 - 10:40

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann alles redundant auslegen

    Nein kann man nicht, erst recht nicht wirtschaftliche. Davon abgesehen gibt es Fehler die in einem redundanten System alle Komponente betreffen können, so dass die Redundanz gar nicht bewirkt.

  17. Re: Krass

    Autor: erzgebirgszorro 01.07.16 - 10:49

    Auch Datenbanken kann man ziemlich Ausfallsicher gestalten. Man kann zum Beispiel einen aktiven Datenbank-Cluster betreiben an dem ein Standby-Cluster hängt, der eine gewissse Zeit hinterher läuft. Damit kann man logische Fehler beheben, wenn diese innerhalb der Nachlaufzeit der Standby-Datenbank erkannt werden.

  18. Re: Krass

    Autor: traxanos 01.07.16 - 10:58

    Habe eben schon geschrieben - redundant != 100% ausfallsicher. Die gibt es nicht. ein einfacher Software-Bug würde auch bei einem Active/Standby Cluster zu einer Störung führen. Und der menschliche Fehler spielt auch eine Rolle.

    Übrigens ein richtiger Cluster besteht immer auf 3 Einheiten und nicht auch Active/Standby, da sieht man wieder wie wenig Ahnung die Leute haben.

    Nur bei 3 Einheiten, weis der andere das er nicht der ausgefallene ist. Und STONITH ist übrigens keine Lösung für ein großes System.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.16 11:01 durch traxanos.

  19. Re: Krass

    Autor: Solarix 01.07.16 - 11:12

    Ach das Problem wird mal wieder Layer 8 gewesen sein.
    Wette irgendein schläfriger Netzwerkadmin wird das Routing verbaselt haben.

    Unser FirmenISP hatte was ähnliches vor Kurzem zustande gebracht.
    Einer deren Networker hatte im QoS die Bandbreite der IP telefonie für unser Callcenter statt auf 10Mbit auf 10Kbit gesetzt.

    Die Fehlersuche hat 10h gedauert^^

  20. Re: Krass

    Autor: erzgebirgszorro 01.07.16 - 14:25

    Ich glaube du lehnst dich hier gerade ziemlich weit aus dem Fenster. Ich verdiene mein Geld damit hochverfügbare Oracle Datenbankinfrastrukturen aufzubauen, also weiß ich durchaus etwas Bescheid in dem Bereich. Und ein "richtiger" Cluster kann durchaus auch aus nur zwei Systemen bestehen. Zudem sprach ich von einem Gesamtkonstrukt bestehend aus einem n-fachen Cluster auf der einen Seite und einem n'-fachen Cluster auf der anderen Seite, wo die Datenreplikation zeitlich so hinterher läuft, dass eine gewisse zeitliche Toleranz besteht, in dem man einen logischen Fehler noch rel. leicht verhindern kann.

    Zudem gibt es auch Möglichkeiten Softwarefehler als Fehlerursachen nahezu auszuschließen; Stichwort heterogene Datenbankreplikation. Es wird dir niemand eine absolute Garantie 100% auf irgendein System geben. Allerdings ist es durchaus möglich Systeme zu entwerfen, die 99,999 % Sicherheit bieten. Kostet nur...

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