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Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

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  1. Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: johnDOE123 09.01.19 - 20:29

    Offensichtlich ist der Rest der Strecke der Flaschenhals.

  2. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: Anonymer Nutzer 09.01.19 - 20:47

    Sehe ich genauso. 1 Gbit Download ist ein Scherz wenn der Upload lächerliche 50 Mbit beträgt. Das ist ein reines Marketingprodukt, sonst nichts. Denn beim Download wirklich 1 Gbit auszureizen dürfte nur am Sonntagmorgen um 5 Uhr möglich sein und auch nur dann wenn man mehrere Downloads gleichzeitig am Laufen hat (wenn überhaupt). Der Upload mag zwar für viele ausreichend sein, aber wenn man bedenkt, dass der Tarif das maximal mögliche darstellt, bleiben die Bedürfnisse einiger User dann halt doch wieder außen vor.

    Ich möchte auch nicht wissen wie stark der 1 Gbit Tarif in der Realität überbucht ist oder mittelfristig sein wird. Wahrscheinlich müssen sich tausende Gbit-Kunden die 10 Gbit einer DOCSIS 3.1 Leitung teilen. Meine Erfahrung mit Vodafone Kabel war so, dass ich Freitagabend irgendwo im Bereich 0,5 Mbit unterwegs war, trotz einer 100 Mbit Leitung. Das Peering zu den üblichen Videoplattformen wie Netflix oder Youtube war so schlecht, dass ich meistens nur 90er-Jahre Realplayer Qualität hatte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.19 20:49 durch G-Tech.

  3. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: flow77 09.01.19 - 22:09

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich genauso. 1 Gbit Download ist ein Scherz wenn der Upload
    > lächerliche 50 Mbit beträgt. Das ist ein reines Marketingprodukt, sonst
    > nichts. Denn beim Download wirklich 1 Gbit auszureizen dürfte nur am
    > Sonntagmorgen um 5 Uhr möglich sein und auch nur dann wenn man mehrere
    > Downloads gleichzeitig am Laufen hat (wenn überhaupt). Der Upload mag zwar
    > für viele ausreichend sein, aber wenn man bedenkt, dass der Tarif das
    > maximal mögliche darstellt, bleiben die Bedürfnisse einiger User dann halt
    > doch wieder außen vor.
    >
    > Ich möchte auch nicht wissen wie stark der 1 Gbit Tarif in der Realität
    > überbucht ist oder mittelfristig sein wird. Wahrscheinlich müssen sich
    > tausende Gbit-Kunden die 10 Gbit einer DOCSIS 3.1 Leitung teilen. Meine
    > Erfahrung mit Vodafone Kabel war so, dass ich Freitagabend irgendwo im
    > Bereich 0,5 Mbit unterwegs war, trotz einer 100 Mbit Leitung. Das Peering
    > zu den üblichen Videoplattformen wie Netflix oder Youtube war so schlecht,
    > dass ich meistens nur 90er-Jahre Realplayer Qualität hatte.

    Mir ist auch aufgefallen dass das Peering stellenweise ein Problem darstellt. Ich meiner aber eher das Peering zwischen den Anbietern.
    Interessantes Statement von Hetzner über das Thema:
    https://wiki.hetzner.de/index.php/Double_Paid_Traffic

  4. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: johnDOE123 09.01.19 - 23:43

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist auch aufgefallen dass das Peering stellenweise ein Problem
    > darstellt.

    Lenkt nicht ab. Das Peering ist nicht der Grund, warum in den Kabelnetzen das Upstream/Downstream Verhältnis so klein ist.

  5. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: Rolf Schreiter 10.01.19 - 02:08

    Ich persönlich brauche so einen hohen Upload nicht.
    Von einer höheren Download-Rate profitiere ich im Alltag viel mehr, und das täglich...

  6. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: johnDOE123 10.01.19 - 07:07

    Rolf Schreiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich brauche so einen hohen Upload nicht.

    Immer wieder ein tolles Argument. Was man selbst nicht braucht, kann nicht wichtig sein.

  7. 6,25 %

    Autor: M.P. 10.01.19 - 08:07

    bei ADSL+ mit 16/1 (EDIT Veraltet jetzt sind es maximal 2,4 MBit/s, minimal 0,704 MBit/s) sind natürlich deutlich besser.
    Da liegen ja geradezu Welten dazwischen.

    BTW: Bucht man als DSL-Kunde statt "Magenta Zuhause L" mit 100 MBit/s Down "Magenta Zuhause XL" mit 250 MBit/s bekommt man eine Steigerung des Uploads um 0 %....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.19 08:12 durch M.P..

  8. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: SanderK 10.01.19 - 09:17

    johnDOE123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rolf Schreiter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich persönlich brauche so einen hohen Upload nicht.
    >
    > Immer wieder ein tolles Argument. Was man selbst nicht braucht, kann nicht
    > wichtig sein.
    Wo ist der Unterschied zu "Ich brauche mehr weil...." oder "Ich brauche nicht mehr weil..." es sind in beiden Fällen persönliche Aussagen. Beide kann man stehen lassen.
    Zumal der Flaschenhals auch nicht überall besteht. Ich krieg die 400 Gebuchten über das Kabelnetz immer! (Zumindest Messe ich jeden Tag um 20 Uhr.) Zu regulären Arbeitszeiten, eher weniger.

  9. Re: 6,25 %

    Autor: SanderK 10.01.19 - 09:19

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bei ADSL+ mit 16/1 (EDIT Veraltet jetzt sind es maximal 2,4 MBit/s, minimal
    > 0,704 MBit/s) sind natürlich deutlich besser.
    > Da liegen ja geradezu Welten dazwischen.
    >
    > BTW: Bucht man als DSL-Kunde statt "Magenta Zuhause L" mit 100 MBit/s Down
    > "Magenta Zuhause XL" mit 250 MBit/s bekommt man eine Steigerung des Uploads
    > um 0 %....
    Das Problem liegt eher Grundliegend an der Einstellung der Menschen. Vodafone Kabel, schlecht für Glasfaser. Vodafone und Kabel = Schlecht
    Ob das nun wirklich so ist, nun gut ;-)

  10. Der Flaschenhals sind die UKW-Fans unter den Kabelkunden

    Autor: M.P. 10.01.19 - 09:21

    Man zierte sich sehr lange UKW (88 ... 108 MHz) abzuschalten, um sich dafür keinen Shitstorm einzufangen.

    Dadurch ist nicht das komplette bei DOCSIS 3.1 mögliche Spektrum vom 5 ..... 208 MHz für den Rückweg verfügbar. Ein 20 MHz "Fenster" für UKW auszusparen, für das die Signalrichtung entgegengesetzt zur Nachbarschaft ist, ist Technisch äußerst schwierig...

    Der erste Schritt ist für Vodafone aber schon getan: UKW ist abgeschaltet (Im Gegensatz zu Unitymedia).
    Nun müssten aber noch große Teile der Linientechnik (Verstärker, Filter usw. ausgetauscht werden).
    Da ist aber die Telekom auch nicht besser dran, die in den MSANs für jeden Vectoring - Upgrade die Linecards tauschen muss ...


    Danach ist die Situation für besseren Upstream jedenfalls von der technischen Seite sehr viel einfacher. Spätestens bei Einführung von Full Duplex Docsis gibt es dann in einigen Jahren überhaupt keine technischen Argumente mehr für die extremen Asymmetrien der zugesicherten Datenraten in den Kabel-Internet-Verträgen ...

  11. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: M.P. 10.01.19 - 10:14

    Daran arbeitet man doch durchaus mit DOCSIS 3.1 (im Feld) und full Duplex DOCSIS (im Labor und bei Feldtests), auf der technischen Seite des Problems.

    Eins ist jedenfalls sicher: weit über 40 MBit/s Upstream wird man mit Vectoring DSL auch nicht kommen ...

    Dagegen wären mit Full Duplex Docsis auch symmetrische Datenraten im Gigabit-Bereich möglich ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.19 10:15 durch M.P..

  12. Re:

    Autor: danist 10.01.19 - 10:42

    Also wir leben auf dem Land in Bayern. Unsere Gemeinde hat sich vor 2 Jahren entschieden, dass sie in Kooperation mit Vodafone FTTH ausbauen, haben seit ca. 1 Monat nun den Anschluss. Wir sind begeistert. Wir haben immer volle oder oft über 1 Gbit/s Download und 50 MBit/s Upload.
    Mehr Upload wäre natürlich super für Cloud Dienste etc. aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Ich denke in 1–2 Jahren wird der Upload bestimmt auf 500 MBit/s oder sogar 1 Gbit/s steigen.
    Also wir sind logischerweise begeistert von Vodafone. Fraglich ist natürlich wann und ob Vodafone in naher Zukunft bundesweit FTTH anbieten wird.

  13. Re: Re:

    Autor: M.P. 10.01.19 - 11:41

    Ist der Ausbau gefördert worden? Wenn jemand etwas zu den Ausbaukosten beiträgt, ist jeder Provider schnell dabei.
    In anderen Gebieten wartet man vielleicht darauf, dass jemand seine Geldbörse auf macht ...

  14. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: johnDOE123 10.01.19 - 12:05

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > johnDOE123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Rolf Schreiter schrieb:
    > > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > Ich persönlich brauche so einen hohen Upload nicht.
    > >
    > > Immer wieder ein tolles Argument. Was man selbst nicht braucht, kann
    > > nicht wichtig sein.
    > Wo ist der Unterschied zu "Ich brauche mehr weil...."

    Der Unterschied ist, dass er immer noch alles bekommt, was er braucht, auch wenn der Upstream schneller ist, aber umgekehrt ein lahmer Upstream nicht alle zufriedenstellt. Deswegen trägt "brauch ich nicht" ganz einfach nichts zur Diskussion bei.

    Die Kupferanschlussbetreiber reden gerne und oft von Glasfaser, um den Unterschied zu verwischen. Die Kabelnetzbetreiber tun so, als könnten sie mit FTTH mithalten. Können sie aber nicht. Sie bedienen nur die Menschen, denen ein wenig Upstream reicht und die kein Problem mit der Überbuchungslotterie haben.

  15. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: SanderK 10.01.19 - 12:27

    johnDOE123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > johnDOE123 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > Rolf Schreiter schrieb:
    > > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > > Ich persönlich brauche so einen hohen Upload nicht.
    > > >
    > > > Immer wieder ein tolles Argument. Was man selbst nicht braucht, kann
    > > > nicht wichtig sein.
    > > Wo ist der Unterschied zu "Ich brauche mehr weil...."
    >
    > Der Unterschied ist, dass er immer noch alles bekommt, was er braucht, auch
    > wenn der Upstream schneller ist, aber umgekehrt ein lahmer Upstream nicht
    > alle zufriedenstellt. Deswegen trägt "brauch ich nicht" ganz einfach nichts
    > zur Diskussion bei.
    >
    > Die Kupferanschlussbetreiber reden gerne und oft von Glasfaser, um den
    > Unterschied zu verwischen. Die Kabelnetzbetreiber tun so, als könnten sie
    > mit FTTH mithalten. Können sie aber nicht. Sie bedienen nur die Menschen,
    > denen ein wenig Upstream reicht und die kein Problem mit der
    > Überbuchungslotterie haben.
    Hatten wir nicht das Thema, dass es bei Glasfaser auch zu überbuchungen kommen kann?
    Im Prinzip stimmt mehr ist immer besser. Aber für mich halte beide Aussagen für die Diskussion darüber, für Gleichwertig, nur eine andere Perspektive.
    Der eine weiß in beiden Fällen was der andere Braucht.
    Das wiederum, wenn mehr Angeboten würde, der der nicht mehr Braucht genauso zufrieden wäre wie der der mehr Braucht. Steht außer Frage.

  16. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: johnDOE123 10.01.19 - 13:02

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hatten wir nicht das Thema, dass es bei Glasfaser auch zu überbuchungen
    > kommen kann?

    Netze werden überbucht. Das ist ganz ohne Ausnahme so, weil es realistisch nicht anders geht. Kabelnetze sind trotzdem ein Sonderfall, weil sie erstens historisch bedingt so gebaut sind, dass sehr viele Anschlüsse auf ein gemeinsames Medium zugreifen. Broadcast-TV ist für alle gleich, also störte das nicht. Zweitens gibt es quasi keine Grenze, wie sehr man Kabelnetze überbuchen kann. Die sind in der Hinsicht wie Funk. Glasfasern sind im Prinzip Punkt-zu-Punkt. Die gemeinsame Nutzung muss man in der Form von Splittern extra einbauen. Die Überbuchung ist technisch beschränkt, außer an Stellen wo Engpässe durch Überbuchung auch leicht wieder behoben werden können. (Hohe Überbuchung im Hausanschlussbereich mit GPON ist trotzdem kritisch zu sehen, aber weit von der Überbuchung in Kabelnetzen entfernt.)

    > Im Prinzip stimmt mehr ist immer besser. Aber für mich halte beide Aussagen
    > für die Diskussion darüber, für Gleichwertig, nur eine andere Perspektive.

    Es ist egoistisch zu sagen, brauch ich nicht, und damit gegen eine bessere Netzinfrastruktur zu arbeiten, die von anderen benötigt wird. Die bessere Technik bedient auch gemächlichere Ansprüche. Wer die bessere Technik befürwortet, arbeitet nicht gegen den geringeren Bedarf. Im Gegenteil, denn Verfügbarkeit von besseren Anschlüssen drückt regelmäßig die Preise der langsameren Anschlüsse nach unten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.19 13:20 durch johnDOE123.

  17. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: SanderK 10.01.19 - 13:28

    johnDOE123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hatten wir nicht das Thema, dass es bei Glasfaser auch zu überbuchungen
    > > kommen kann?
    >
    > Netze werden überbucht. Das ist ganz ohne Ausnahme so, weil es realistisch
    > nicht anders geht. Kabelnetze sind trotzdem ein Sonderfall, weil sie
    > erstens historisch bedingt so gebaut sind, dass sehr viele Anschlüsse auf
    > ein gemeinsames Medium zugreifen. Broadcast-TV ist für alle gleich, also
    > störte das nicht. Zweitens gibt es quasi keine Grenze, wie sehr man
    > Kabelnetze überbuchen kann. Die sind in der Hinsicht wie Funk. Glasfasern
    > sind im Prinzip Punkt-zu-Punkt. Die gemeinsame Nutzung muss man in der Form
    > von Splittern extra einbauen. Die Überbuchung ist technisch beschränkt,
    > außer an Stellen wo Engpässe durch Überbuchung auch leicht wieder behoben
    > werden können. (Hohe Überbuchung im Hausanschlussbereich mit GPON ist
    > trotzdem kritisch zu sehen, aber weit von der Überbuchung in Kabelnetzen
    > entfernt.)
    Da hast Du auch vollkommen Recht! Wobei auch hier kann und wird ja dann ein Segment Splitting vorgenommen. Was wenn man es optimistisch Betrachten will, auch die Glasfaser wieder näher Bringt. Das ein direktes Verlegen ggf. eher Vorteile bringt, ist wieder ein anderes Blatt.
    > > Im Prinzip stimmt mehr ist immer besser. Aber für mich halte beide
    > Aussagen
    > > für die Diskussion darüber, für Gleichwertig, nur eine andere
    > Perspektive.
    >
    > Es ist egoistisch zu sagen, brauch ich nicht, und damit gegen eine bessere
    > Netzinfrastruktur zu arbeiten, die von anderen benötigt wird. Die bessere
    > Technik bedient auch gemächlichere Ansprüche. Wer die bessere Technik
    > befürwortet, arbeitet nicht gegen den geringeren Bedarf. Im Gegenteil, denn
    > Verfügbarkeit von besseren Anschlüssen drückt regelmäßig die Preise der
    > langsameren Anschlüsse nach unten.
    Jein, weil, es sehr wohl eine besseres Netz geben kann und ja auch Stellenweise gibt. Wobei die Upload-Raten in der Tat ja grottig sind, auch wenn das Netz ein Update bekommen hat, so ist meist ja ein nicht Gleichwertiges Up Down verhältniss ja schon fast die Regel. Auch bei FTTH. Sprich eine neue Netzinfrastruktur kann man auch mit niedrigen Upload-Raten haben.

  18. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: M.P. 10.01.19 - 13:51

    Bei mir ist es die harte Realität, die mich bei Kabel-Internet bleiben lässt.
    Die Telekom bietet ADSL+ mit 16 MBit/s Down und 2,3 MBit/s Up (Hybrid mit LTE würde auch angeboten)

    Unitymedia liefert mir zur Zeit 100 MBit/s Up und 5 MBit/s Down. Ich könnte auch 400/40 bekommen.

    Weitere Anbieter nutzern das Telekom-Netz und sind deshalb auch nicht mit mehr als 16/2,3 zu bekommen.

    Derzeit bin ich zufrieden mit 100/5.


    Alles andere sind an meinem Standort akademische Diskussionen ohne praktischen Wert...

  19. Re: Bei einem Upstream-Verhältnis von 5% ist es egal, bis wo die Glasfaser geht.

    Autor: LinuxMcBook 10.01.19 - 20:38

    Rolf Schreiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich brauche so einen hohen Upload nicht.
    > Von einer höheren Download-Rate profitiere ich im Alltag viel mehr, und das
    > täglich...

    Kannst du bitte mal exemplarisch an 2-3 Beispiel darlegen, wo du im Alltag durch die Erhöhung des Downstreams von 400 MBit (Docsis 3.0) auf 1 GBit genau profitierst?

  20. Re: Der Flaschenhals sind die UKW-Fans unter den Kabelkunden

    Autor: LinuxMcBook 10.01.19 - 20:43

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun müssten aber noch große Teile der Linientechnik (Verstärker, Filter
    > usw. ausgetauscht werden).
    > Da ist aber die Telekom auch nicht besser dran, die in den MSANs für jeden
    > Vectoring - Upgrade die Linecards tauschen muss ...
    >
    > Danach ist die Situation für besseren Upstream jedenfalls von der
    > technischen Seite sehr viel einfacher.

    Der Aufwand um das Kabelnetz Full (duplex) DOCSIS 3.1 fähig zu machen ist aber enorm.
    Wie du ja selber schreibst muss neben der aktiven Technik inkl. der Hausverstärker auch ziemlich viel an der passiven Technik getauscht werden, die teils in Wänden oder Böden ohne leichten Zugriff verbaut ist.

    Das ganze Unterfangen wird also z.B. viel komplexer als es die Aufrüstung auf Vectoring im CuDa-Netz war.
    Ich vermute mal, dass es so teuer und langwierig (10 Jahre?) sein wird, dass es sich verglichen mit FTTH nicht lohnen wird.

    Auch wenn ich hier gern mal die Diskussion führe, ob 1 GBit oder gar mehr wirklich jetzt schon nötig sind, so ist doch der Bedarf nach mehr als 40 oder 50 MBit Upload jetzt!! schon gegeben.

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