-
über gründe und ursachen will die telekom...
Autor: Rulf 10.03.17 - 16:14
nix sagen muß es heißen...
dann müssen sie nämlich endlich farbe bekennen, daß die flächendeckende abschaltung der festnetzanschlüsse für die kunden extreme nachteile bringt... -
bei diesen Horrorstorys...
Autor: postb1 10.03.17 - 18:24
...betreffend der IP-Umstellung frage ich mich immer wieder, warum wohl mein IP-Anschluss seit der (freiwilligen) Umstellung vor Jahren seit dem ersten Tag komplett störungsfrei läuft.
Ob ich da was falsch mache? ;) -
Re: bei diesen Horrorstorys...
Autor: Faksimile 11.03.17 - 22:20
Das dumme an der Sache ist nur, dass es wohl bei dem einen problemlos fuktioniert, bei dem anderen eben immer wieder Probleme aufweisst.
-
Re: bei diesen Horrorstorys...
Autor: M.P. 13.03.17 - 09:15
Es scheint so zu sein, daß die "Early Birds" hier einen Vorteil hatten.
Da waren noch sehr gut geschulte Spezialisten am Werk, die die vereinzelte Test-Hardware in den Vermittlungsstellen nach Kräften gepflegt haben, und auch beauftragt waren der neuen Hardware auf die Finger zu schauen, bevor sie in Massen angeschafft wird.
Jetzt ist das ein Massen-Produkt, und der Betrieb die Wartung und nicht zuletzt auch die Schulung des Betriebs-Personals steht unter einem Alltags-Kostendruck...
Ich hoffe nur für "postb1", dass sein Anschluss weiterhin gut funktioniert.... Heute kümmert sich im Zweifelsfall eben "normales" Personal um Probleme ...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.17 09:15 durch M.P.. -
Re: bei diesen Horrorstorys...
Autor: chefin 13.03.17 - 10:55
DiE
-
Re: bei diesen Horrorstorys...
Autor: chefin 13.03.17 - 11:07
Die Hardware sind Server von der Stange. Was brauchst du den genau? IP-Daten Eingang, IP-Daten Ausgang. Also Fibrechannelkarten.
Der rest ist Software, was bitte ist an Software jedesmal anders? Man benutzt eine eigene Software, die man selbst pflegt und da braucht es vor Ort keinen Spezialisten. Alles Fernwartung, Fernzugriffe.
Wo noch dedizierte Hardware ist: in den Outdoor Boxen. Und dort legt man die alten Geschichten einfach tot. Die 2 Drähte die dran geklemmt sind, bleiben doch wo sie sind, man legt lediglich den unteren Frequenzbereich still bzw nutzt ihn für zusätzliche DSL-Bandbreiten, wenn gewünscht.
Was also verursacht noch Störungen? Die Software, die Anmeldedatenbank, diverse Routereinstellungen. Hier könnte es schon sein, das man einen anderen DNS-Server einträgt. Öffentliche DNS-Server replizieren vieleicht die Daten nicht so wie gewünscht. Vieleicht auch weils nicht 100% Normgerecht ist.
Nur dieses NICHT-Normgerechte im TCP/IP-Protokoll gehorcht trotzdem einer Norm, aber einer aus der Telefonie. Sonst würden nicht weltweit die Telefonieanbieter einheitliche Geräte haben. Ein Telefon kann ich am Vodafon, Telekom oder Telefonica Anschluss betreiben, es funktioniert. Wenns nicht geht, sind jedenfalls keine Telekom Alleingänge schuld, sondern andere Dinge aussen rum.
Hier dürfte ein nicht unerheblicher Punkt sein, wenn man Router mit eigener Firmware flasht und OpenSource drauf macht. Da könnte es sein, das bestimmte Loadbalancing Mechanismen falsch interpretiert werden.
Ursachen sind jedenfalls genug da. Jeder der hier kritisieren will, sollte einfach mal mit Wireshark seine IP-Telefonie sniffen und schauen, was die genau macht. Ihm werden einige Dinge auffallen, die hinter einer paranoid eingestellten Firewall nicht sauber funktionieren. -
Re: bei diesen Horrorstorys...
Autor: bombinho 13.03.17 - 19:35
chefin schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Nur dieses NICHT-Normgerechte im TCP/IP-Protokoll gehorcht trotzdem einer
> Norm, aber einer aus der Telefonie. Sonst würden nicht weltweit die
> Telefonieanbieter einheitliche Geräte haben. Ein Telefon kann ich am
> Vodafon, Telekom oder Telefonica Anschluss betreiben, es funktioniert.
> Wenns nicht geht, sind jedenfalls keine Telekom Alleingänge schuld, sondern
> andere Dinge aussen rum.
Du hast aber ein Problem. Aus deiner Dose kommt kein IP. Und xDSL-faehige SIP-Telefone sind mir nicht bekannt. So ganz nebenbei war SIP schon immer ein wenig sensibel mit NAT. Und fuer reine IPv6-Geschichten ist es noch ein wenig zeitig, obwohl die Telekom einer der Player waere, denen die Etablierung zuzutrauen waere, wenn da nicht an jeder Ecke der Rotstift schon mit den Hufen scharrte.
Und nein es handelt sich nicht um eine Norm oder ein Protokoll (oder zwei) sondern um jede Menge verschachtelter Protokolle.
Es wird sich doch bestimmt jemand hier finden, der uns ueber den Stand von IPv6 bei der Telekom, speziell im Bereich SIP, auf die richtige Faehrte bringen kann? -
Re: bei diesen Horrorstorys...
Autor: M.P. 14.03.17 - 11:17
Naja, wenn das alles von der Stange ist - wieso gibt es so viele Ausfälle bei NGN-Anschlüssen?
Natürlich sind das schon Server von einer besonderen Stange:
Hochverfügbar, Energiesparend, hoher I/O Durchsatz usw...
Und natürlich laufen die auch nicht mit Software von der Stange - jedenfalls nicht in der Anfangszeit....



