1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Vorratsdatenspeicherung: Ein Gesetz…

Kann ich mich absichern?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Kann ich mich absichern?

    Autor: FrankHausheimer 19.05.15 - 19:12

    Kann ich mich vor dieser Überwachung eigentlich irgendwie absichern?

    Besonders interessiert der Bereich indem die meine Ip-Adresse angreifen. Bringt VPN oder ähnliches irgendwas? Wenn ja welchen sollte ich nehmen und kann ich den VPN-Dienst auch für mein Handy verwenden?

    Wären mal so ein paar Sachen die mich interessieren würden. Sichert ihr euch auch irgendwie ab oder sagt ihr euch das ihr eh nichts verbrochen habt?

  2. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: Anarchrist 19.05.15 - 19:28

    Daheim kannst du mit 'tails' arbeiten, sofern du von DVD bootest.
    Im Bios ggf. TPM deaktivieren. (Trusted Platform Module)
    Am besten einen dedizierten Rechner für Kommunikation mit tails und eine Daddelkiste.

    Mobil und sicher?
    Wohl nur mit einweg-wegwerf Telefon und SIM.
    Kenn mich da aber nich so richtig aus, aber jemand anders wird da bestimmt noch was zu sagen können.

    good luck

    I don't know what's the matter with people: they don't learn by understanding, they learn by some other way — by rote or something. Their knowledge is so fragile!
    - Richard Feynman -

  3. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: cmd 19.05.15 - 19:34

    Ich denke aus der Nummer kommst nicht raus.
    Da ja wie im Text beschrieben eben auch die Imsi,bei Netzwerken die IP Adresse gespeichert ist der Sack schon ziemlich zu.

    Es wird immer abstrakter, und die Eliten machen immer weniger Aufwand zu verbergen das sie uns anlügen, verar(2(en und betrügen.

    So offensichtlich wie in den letzten paar Jahren damit umgegangen wird das Politiker vorsätzlich ihre Wähler täuschen, und der normal Mensch immer weiter Richtung Boden gedrückt wird war es noch nie.


    Problematisch finde ich daran,daß man selbst in engsten Freundeskreis ja als VTler abgestempelt wird,sobald man solche Themen anspricht - obwohl es doch ja einige gibt die es besser wissen müssten.

  4. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: fuzzy 19.05.15 - 20:39

    Klar, VPN (mit Endpunkt im Ausland natürlich) geht, zumindest so lange wie dein PC unangetastet bleibt. Allerdings bleibt nicht verborgen, dass du VPN benutzt und wer der VPN-Anbieter ist. Macht man sich damit Verdächtig? Paranoide würden das bejahen.

    Baumansicht oder Zitieren oder nicht Posten - die Wahl ist eure!

  5. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: user_name2015 19.05.15 - 20:43

    FrankHausheimer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ich mich vor dieser Überwachung eigentlich irgendwie absichern?
    >
    > Besonders interessiert der Bereich indem die meine Ip-Adresse angreifen.
    > Bringt VPN oder ähnliches irgendwas? Wenn ja welchen sollte ich nehmen und
    > kann ich den VPN-Dienst auch für mein Handy verwenden?
    >
    > Wären mal so ein paar Sachen die mich interessieren würden. Sichert ihr
    > euch auch irgendwie ab oder sagt ihr euch das ihr eh nichts verbrochen
    > habt?

    Ein VPN Dienst ist noch relativ komfortabel und effektiv gegen einen Großteil der Vorratsdatenspeicherung. Hat zudem ein paar nette Nebeneffekte was Regionalsperren angeht. Es wird dann lediglich die Verbindung mit dem VPN Server mitgeloggt. Der VPN-Server sollte nicht in Deutschland stehen, wenn nicht gerade hunderte andere den gleichen Server mit der gleichen IP verwenden. So Asien, Afrika oder Südamerika vielleicht. Jedoch muss man sich auch im klaren sein, dass der VPN Anbieter dann alles mitloggen könnte und manche tun das auch, weil sie per Gesetz gewissen Ländern dazu verpflichtet sind.

    Beim Handy wird es kompliziert, gerade was den Standort angeht. Da bleibt eigentlich nichts anderes als Flugmodus, ausschalten oder entsorgen übrig. Bei Kommunikation nicht über SMS und normal Telefonieren, sondern evtl. App verwenden mit der man das übers Internet tun kann, sodass man mit VPN die Verbindungsdaten verschleiern kann. Um also die Frage zu beantworten. Ja, man kann VPN auf den meisten mobilen Smartphones nutzen. Android und IOS bringen beispielsweise VPN Unterstützung direkt mit.

    Für IOS: https://support.apple.com/de-de/HT1424
    Für Android: http://www.tecchannel.de/kommunikation/handy_pda/2033962/smartphone_android_praxis_vpn_einrichten_und_nutzen/

    Das ist "mir doch egal" und "ich hab doch nichts zu verbergen" ist so ein Kurzschlussgedanke.

    1. Missbrauch gibt es immer. Auch bei der Polizei gibt es so etwas hin und wieder. (aktuelles Beispiel: Polizist hat Asylanten gequält).

    2. Im Prinzip ist die Vorratsdatenspeicherung eine Form der Strafverfolgung.

    3. Den Gebrauch des Grundrechts auf Privatsphäre sollte man eigentlich nicht rechtfertigen müssen.

    4. Die Vorratsdatenspeicherung führt jede andere Form der wissentlichen Überwachung zu weniger gefühlter Freiheit

    5. Überwachung hat sich in der Vergangenheit als Problem herausgestellt.


    Folgende Video mit weiter Argumenten gegen Überwachung ist eigentlich ganz sehenswert:

    https://www.youtube.com/watch?v=iHlzsURb0WI





    Tor (The Onion Router) ist auch eine Möglichkeit, jedoch deutlich langsamer.

    Ich gehe jedoch davon aus, dass das Bundesverfassungsgericht auch dieses mal nicht versagt.

  6. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: DaChicken 19.05.15 - 23:29

    Anstatt zu schützen, wehrt euch lieber, in echt und nicht mit vpn und bla ;).

  7. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: Moe479 20.05.15 - 06:56

    finde auch man sollte sich nicht für etwas was einem zustehen sollte derart verbiegen müssen, vpn, tor ... tote briefkästem mit nachrichten in geheimschrift ... das ist nicht mehr frei, sondern erzwungen!

  8. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: G4ME 20.05.15 - 09:45

    Nun ja niemand will der erste auf der Straße sein. So sind die Deutschen eben.

  9. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: oSu. 20.05.15 - 10:44

    Vergiss die unsinnigen technischen Lösungen und beweg Dich zur nächsten Demo.
    Das wichtigste ist, dass zu Gesetz verhindern.

    Denn eins ist sicher, VPNs oder ähnliches werden als nächstes für illegal erklärt.

  10. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: TheBigLou13 20.05.15 - 11:48

    DaChicken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anstatt zu schützen, wehrt euch lieber, in echt und nicht mit vpn und bla
    > ;).

    und wie? Die Regierung ist in Realität nur eine gut überwachte Instanz. Da kannst du nicht mehr tun als meckern und es ertragen - WIE soll man sich als Bürger auch wehren

  11. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: Anarchrist 20.05.15 - 20:42

    DaChicken Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anstatt zu schützen, wehrt euch lieber, in echt und nicht mit vpn und bla
    > ;).

    Immer beides!!
    Um sich zu wehren ist Kommunikation unabdingbar. Und die muss geschützt werden.
    Unbedingt auch auf die Strasse gehen.
    Unbedingt auch drauf achten, bei wem man seine Kohle ausgibt.
    und vieles mehr
    ..
    :)

    I don't know what's the matter with people: they don't learn by understanding, they learn by some other way — by rote or something. Their knowledge is so fragile!
    - Richard Feynman -

  12. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: Anarchrist 20.05.15 - 20:49

    fuzzy Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, VPN (mit Endpunkt im Ausland natürlich) geht, ......

    Das reicht nicht!!!!

    Einfach mal bei tails auf der Website lesen, worauf es noch ankommt.
    Die Liste ist lang und geht von JavaScript bis zur prozessinternen Datenübermittlung.
    VPN.... pff.

    Dennoch unbedingt auch auf die Strasse gehen und die Meinung sagen.

    I don't know what's the matter with people: they don't learn by understanding, they learn by some other way — by rote or something. Their knowledge is so fragile!
    - Richard Feynman -

  13. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: FrankHausheimer 20.05.15 - 21:44

    Habe mich jetzt mal ein paar Stunden mit der Suche beschäftigt.

    Ich denke mal ich werde so vorgehen:

    -Vpn für den Pc und Handy benutzen (welchen ich nehme hab ich noch nicht entschieden)
    -auf Tablet umsteigen
    -das OS des Tablets ersetzen (Cm oder so)
    -Java Script im Browser deaktivieren
    -Browser wechseln

    Das ganze natürlich nur für den Fall das dieses Gesetz auch wirklich durchkommt. Wobei ich mir zumindest einen VPN zulegen werde, auch wenn das Gesetz nicht kommt. Deutschland ist ja nicht das einzige Land was gerne mal genauer nachguckt.

  14. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: user_name2015 21.05.15 - 19:27

    Ich hab zwei sehr wichtige Dinge vergessen.

    1.Petitionen unterzeichnen:

    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2015/_04/_15/Petition_58459.nc.$$$.a.u.html

    2. Geld an netzpolitik.org und https://digitalegesellschaft.de/ spenden, welche Demonstrationen organisieren und Aufklärung leisten, wie dieser z.B. die Veröffentlichung dieses Gesetzesentwurfes der neuen VDS.

  15. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: user_name2015 21.05.15 - 19:32

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > finde auch man sollte sich nicht für etwas was einem zustehen sollte derart
    > verbiegen müssen, vpn, tor ... tote briefkästem mit nachrichten in
    > geheimschrift ... das ist nicht mehr frei, sondern erzwungen!

    Das ist leider war. Deswegen sind ja viele gegen die VDS, weil sie die Freiheit reduziert. Die Frage bezog sich lediglich darauf wie man sich mit technischen Mitteln absichern kann. Zu mindestens habe ich die Frage so verstanden. Ich hab jetzt mal noch zwei Vorschläge ergänzt die nicht rein technischer Natur sind, sondern politischer.

  16. Re: Kann ich mich absichern?

    Autor: fuzzy 22.05.15 - 08:50

    Es ist schade, dass du scheinbar nicht dazu in der Lage bist, diverse Details auseinanderzuhalten. Hier geht es um die Vorratsdatenspeicherung (lawful interception) der BRD. Um diese zu umgehen reicht jede Möglichkeit, die bewirkt, dass Datenverkehr bei dir nur verschlüsselt und nicht auf direktem Weg zum Ziel rausgeht. Schon kommt er nicht mehr von deiner IP und ist damit rechtlich nicht verwertbar. Ein Stückchen besser ist es noch, wenn der Tunnel-Endpunkt im Ausland liegt.

    Davon vollkommen unberührt ist die Tatsache, dass man einen Browser am „Fingerabdruck“ sehr gut identifizieren kann und es Dinge wie Evercookie gibt. Das ist allerdings auch nichts, um was es in diesem Artikel oder der Frage des OP geht.

    Und so verrückte Dinge wie Kommunikationsinhalte speichern macht in Deutschland eh keiner, stell dir mal vor was man da für Kapazitäten bräuchte. Wenn selbst der BND sagt, dass er nix kann, dann kann die Polizei damit erst recht nix anfangen.

    Baumansicht oder Zitieren oder nicht Posten - die Wahl ist eure!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Phone Research Field GmbH, Hamburg
  2. Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH, Braunschweig
  3. Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg
  4. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 3er Pack Lüfter LL120 RGB für 102,90€, Crystal 680X RGB Gehäuse für 249,90€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

  1. Intelligente Messsysteme: Zwangs-Rollout der vernetzten Stromzähler startet
    Intelligente Messsysteme
    Zwangs-Rollout der vernetzten Stromzähler startet

    Mit deutlicher Verzögerung kann der verpflichtende Rollout intelligenter Messsysteme starten. Die Vorteile für den Verbraucher dürften sich dabei weiter in Grenzen halten.

  2. Nvidia: Bethesda entfernt fast alle Spiele von Geforce Now
    Nvidia
    Bethesda entfernt fast alle Spiele von Geforce Now

    Nach Activision Blizzard auch Bethesda: Der Publisher streicht die eigenen Titel bei Geforce Now. Einzig ein Wolfenstein-Shooter mit Raytracing-Effekten bleibt in Bibliothek des Spielestreamingdienstes.

  3. Neue Infrastruktur: Berliner Kammergericht darf wieder ins Landesnetz
    Neue Infrastruktur
    Berliner Kammergericht darf wieder ins Landesnetz

    Fast ein halbes Jahr hat das Berliner Kammergericht nach einem Trojaner-Angriff im Notbetrieb gearbeitet. Nun soll das Gericht wieder ans Berliner Landesnetz angeschlossen werden - mit Laptops, die die Mitarbeiter statt USB-Sticks mit nach Hause nehmen können.


  1. 12:29

  2. 12:05

  3. 15:33

  4. 14:24

  5. 13:37

  6. 13:12

  7. 12:40

  8. 19:41