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Google eben...

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  1. Google eben...

    Autor: sio1Thoo 26.06.19 - 08:06

    Die zukünftige erschwerte Nutzung von Ad-Blockern in Chrome trägt auch nicht gerade zum Klimaschutz bei, wenn man mal bedenkt wie viel CPU-Ressourcen und damit Energie durch das Blocken von Tracker-Scripten und (Video)-Ads eingespart werden.

  2. Re: Google eben...

    Autor: Bouncy 26.06.19 - 08:26

    Kostenlose Angebote tragen auch nicht zum Klimaschutz bei, wenn man bedenkt wie viel Ressourcen es benötigt Werbung auszuliefern, geschweigedenn alleine für diesen Zweck überhaupt erst zu produzieren. Wäre alles kostenpflichtig und nicht werbefinanziert, könnte man enorme Strommengen einsparen. Kann man beliebig weit treiben, so eine Aussage...

  3. Re: Google eben...

    Autor: divStar 26.06.19 - 09:21

    Sollen die halt die Angebote kostenpflichtig machen.

    Adblocker kommen mir niemals mehr weg.

  4. Re: Google eben...

    Autor: Schattenwerk 26.06.19 - 10:04

    Und was hat dies nun mit dieser News zutun?

  5. Re: Google eben...

    Autor: Niaxa 26.06.19 - 10:16

    Das ist halt die Geiz ist geil Gesellschaft heute. Marktstrategisch läuft es für alle Bereiche, dank der relativ einfach zu analysierenden Kundschaft, wirklich perfekt. Den größten Anteil machen die Leute aus, die für nichts zahlen wollen. Wenn man ihnen Werbung vorsetzt um für einen Bruchteil des Inhaltes von z.B. einem Online Game nicht zahlen zu müssen, dann empfinden es die meisten immer noch als kostenlos. Und man verdient dann nicht nur hier, sondern man greift durch Vorteilspakete auch gleichzeitig noch die Leute ab, die sich spezielle Inhalte für Echtgeld noch dazu kaufen. Win win.... Das nenne ich mal eine perfekte Produktstrategie und ein Modell, welches dank des Konsumentenverhaltens, wunderbar funktioniert.

    Der Konsument ist der eigentliche Schuldige und findet das meiste eigentlich ziemlich genial, was da mit ihm veranstaltet wird. Z.B. komme ich aus einer Zeit, (und ich bin erst 34), als man noch für Spiele gezahlt hat und das Produkt in vollem Umfang nutzen konnte. Heute kaufe ich mir einen Vollpreistitel f8r 60¤ und kann die besten Sachen im Spiel gar nicht spielen... Denn da kommt ja fast überall noch dazu, dass ich mir die tollsten Gegenstände kaufen muss, sie als normale Spieler eben nicht zu Lebzeiten erspielen kann (wenn überhaupt möglich) und nicht nur das! Früher hat man einen guten Hersteller auch daran erkannt, dass er seinen Inhalt kostenlos erweitert hat, Updates und Addons nachgereicht hat, oder eben sein Spiel schon fertig auf den Markt gebracht hat. Heute zahle ich jedes Addon egal wie klein oder groß, zahle für Jahrespässe noch Mal 30-40¤ und erhalte was? Fertige Spiele? Kaum noch. Und wer das alles nicht will, wird wiederum in die Spirale getrieben, Werbung für vermeintlich kostenlosen Inhalt zu bekommen.

    Spass machen die ganzen Sachen gefühlt niemandem. Aktiv will aber auch keiner werden, denn Enthaltsam zu sein wird immer schwerer sein, als eben noch mal 20 und noch mal 99 und nach mal 30¤ zu zahlen, oder noch 10 Werbevideos pro 15 Minuten Spielzeit anzusehen. Und so wird das alles bis auf die Spitze getrieben. Dann wird geschrien man soll doch Google und alle Verantwortlichen endlich kastrieren in diesem Vorgehen. Aber konsumiert wird weiterhin. Wer soll den bitte hier was machen? Die Politik? Die soll sich doch bitte so weit es nun Mal geht, aus der Marktwirtschaft raus halten, vor allem wenn es allem Anschein nach genau richtig läuft, denn der Konsument zahlt und zahlt und zahlt und zeigt somit, dass er genau an diesen Geschäftspraktiken Interesse hat und somit gibt es auch keinen Grund etwas zu ändern.

    Nur weil Google eine solch gigantische Performance abliefert in diesen Bereichen, kann man das denen kaum vorwerfen und sollte auch Mal etwas langsam tun, mit Forderungen gegen Google und co. Sie liefern nur in beeindruckender Qualität genau das, was allem Anschein nach, alle verlangen.

    Wenn Google ihre Werbung dementsprechend regulieren möchte, ist das nur eine Konsequenz aus der gesammelten Erfahrung. Das sich in dieser Mega Geldmaschinerie einige benachteiligt fühlen, ist nur natürlich. Jeder will vom Kuchen was abhaben.

    Gruß Niaxa



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.19 10:19 durch Niaxa.

  6. Re: Google eben...

    Autor: Clown 26.06.19 - 16:58

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist halt die Geiz ist geil Gesellschaft heute. Marktstrategisch läuft
    > es für alle Bereiche, dank der relativ einfach zu analysierenden
    > Kundschaft, wirklich perfekt. Den größten Anteil machen die Leute aus, die
    > für nichts zahlen wollen. Wenn man ihnen Werbung vorsetzt um für einen
    > Bruchteil des Inhaltes von z.B. einem Online Game nicht zahlen zu müssen,
    > dann empfinden es die meisten immer noch als kostenlos. Und man verdient
    > dann nicht nur hier, sondern man greift durch Vorteilspakete auch
    > gleichzeitig noch die Leute ab, die sich spezielle Inhalte für Echtgeld
    > noch dazu kaufen. Win win.... Das nenne ich mal eine perfekte
    > Produktstrategie und ein Modell, welches dank des Konsumentenverhaltens,
    > wunderbar funktioniert.
    >
    > Der Konsument ist der eigentliche Schuldige und findet das meiste
    > eigentlich ziemlich genial, was da mit ihm veranstaltet wird.

    Ich sehe das anders. Aber der Reihe nach...

    Zum einen ist "Geiz ist geil Gesellschaft" mE zu kurz gegriffen. Das ist nur die eine Seite. Die andere Seite ist die der immer größer und mächtiger werdenden Konzerne, die ebenfalls eine Geiz ist geil Strategie fahren, dazu aber global agieren können (und dasselbe gleichzeitig ihren Kunden quasi verbieten) und an jeder Menge Stellen mittels Synergien und/oder Verträgen mit anderen Konzernen mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Gewinn einfahren können.

    Zum anderen sprichst Du lapidar vom "Konsumverhalten" ohne zu beleuchten, dass selbiges zu den besterforschtesten Gebieten der Psychologie und Soziologie gehört.
    Die Konzerne sind also in der Lage gezielt manipulativ das Konsumverhalten zu steuern. In Maßen natürlich, Individualität und Intelligenz sind ja nicht per se ausgestorben ;)
    Aber auf jeden Fall soweit, dass es sich für die Anbieter lohnt in entsprechende Forschung zu investieren. Als Konsument bin ich da per se im Nachteil.

    Und darüber hinaus: In etlichen Bereichen bin ich als Konsument gar nicht in der Lage ein Problem mit Geld zu erschlagen. Es müsste also für die Ungeizigen auch noch Optionen geben. Die gibt es aber nur wenig bis gar nicht.

    > Z.B. komme
    > ich aus einer Zeit, (und ich bin erst 34), als man noch für Spiele gezahlt
    > hat und das Produkt in vollem Umfang nutzen konnte. Heute kaufe ich mir
    > einen Vollpreistitel f8r 60¤ und kann die besten Sachen im Spiel gar nicht
    > spielen... Denn da kommt ja fast überall noch dazu, dass ich mir die
    > tollsten Gegenstände kaufen muss, sie als normale Spieler eben nicht zu
    > Lebzeiten erspielen kann (wenn überhaupt möglich) und nicht nur das! Früher
    > hat man einen guten Hersteller auch daran erkannt, dass er seinen Inhalt
    > kostenlos erweitert hat, Updates und Addons nachgereicht hat, oder eben
    > sein Spiel schon fertig auf den Markt gebracht hat. Heute zahle ich jedes
    > Addon egal wie klein oder groß, zahle für Jahrespässe noch Mal 30-40¤ und
    > erhalte was? Fertige Spiele? Kaum noch. Und wer das alles nicht will, wird
    > wiederum in die Spirale getrieben, Werbung für vermeintlich kostenlosen
    > Inhalt zu bekommen.

    Ich bin jetzt 37 und habe das auch erlebt. Fand das auch toll, dass Spiele einfach fertig auf den Markt kamen und gut is. Aber man kann nicht einfach so die Vorteile der aktuellen Zeit ignorieren: Heute kommen pro Jahr viel mehr AA- und AAA-Titel raus, aus denen man frei wählen kann. Auch die Indie-Branche boomt ohne Ende, ebenfalls mit qualitativ sehr hochwertigen Titeln, vieles davon zu Bruchteilen eines Vollpreistitels. Und letztere sind immer früher günstig zu bekommen, da die Branche so kurzlebig geworden ist (obwohl das sicherlich auch eher ein Nachteil ist ;) ). Zudem eben auch etliche gut ertragbare (im Fall von Werbung) Free2Play-Titel, die viele Leute ansonsten abgeschreckt hätten. Das ist natürlich _auch_ Verdienst der neuartigen Monetarisierungsmethoden.

    > Spass machen die ganzen Sachen gefühlt niemandem.

    Nein, natürlich nicht. Es ist eben eine Frage der Kompromissbereitschaft. Bin ich bereit mir die Werbung anzuschauen, um dann weiter zu kommen? Oder lege ich dafür 5 Euro in Form von virtueller Währung hin.. Wobei: Obwohl ich kein Freund der völlig übertriebenen Preise in entspr. Echtgeldshops diverser Spielen bin, macht es dennoch nur wenig Unterschied, ob ich mich 20 Stunden mit einem Mobile-Spiel beschäftige und unterm Strich 30 Euro für virtuelle Währung ausgebe. Oder ein Vollpreisspiel für 60 (mittlerweile eher 70) Euro und dann vlt 40 Stunden beschäftigt bin; zumal die meisten Zeitfresser an modernen Vollpreisspielen Openworld-Titel sind, die zunehmend mehr in Arbeit als Spielspaß ausarten, aber das nur am Rande.

    > Aktiv will aber auch
    > keiner werden, denn Enthaltsam zu sein wird immer schwerer sein, als eben
    > noch mal 20 und noch mal 99 und nach mal 30¤ zu zahlen, oder noch 10
    > Werbevideos pro 15 Minuten Spielzeit anzusehen.

    Volle Zustimmung! Ein bisschen mehr Disziplin wäre da durchaus angebracht, aber damit ist das Ganze ja nicht vom Tisch.

    > Und so wird das alles bis
    > auf die Spitze getrieben. Dann wird geschrien man soll doch Google und alle
    > Verantwortlichen endlich kastrieren in diesem Vorgehen. Aber konsumiert
    > wird weiterhin. Wer soll den bitte hier was machen? Die Politik? Die soll
    > sich doch bitte so weit es nun Mal geht, aus der Marktwirtschaft raus
    > halten, vor allem wenn es allem Anschein nach genau richtig läuft, denn der
    > Konsument zahlt und zahlt und zahlt und zeigt somit, dass er genau an
    > diesen Geschäftspraktiken Interesse hat und somit gibt es auch keinen Grund
    > etwas zu ändern.

    Mit der gleichen Argumentation hätte man den Kampf für bessere Arbeitsbedingungen im letzten und vorletzten Jahrhundert auch klein reden können. Letzten Endes mussten gesetzliche Regelungen her, da insb. große Unternehmen nicht in der Lage sind, die Schwelle zu erkennen, ab der ihr Kurs nicht mehr tragbar ist. Es wird zwar immer behauptet, dass der Markt das alles alleine regele, aber letzten Endes stimmt das nicht je größer und mächtiger Unternehmen werden.

    > Nur weil Google eine solch gigantische Performance abliefert in diesen
    > Bereichen, kann man das denen kaum vorwerfen und sollte auch Mal etwas
    > langsam tun, mit Forderungen gegen Google und co. Sie liefern nur in
    > beeindruckender Qualität genau das, was allem Anschein nach, alle
    > verlangen.

    Obwohl die "Performance" durchaus beeindruckend ist, heißt das ja nicht, dass das auch so richtig ist. Ich empfehle hierzu mal das Video des Project Veritas zum aktuellen Google-Vorgehen.

    > Wenn Google ihre Werbung dementsprechend regulieren möchte, ist das nur
    > eine Konsequenz aus der gesammelten Erfahrung. Das sich in dieser Mega
    > Geldmaschinerie einige benachteiligt fühlen, ist nur natürlich. Jeder will
    > vom Kuchen was abhaben.

    Dem ginge voraus, dass man Google ein großes Maß an Vertrauen schenkt. Halte ich für gefährlich..
    Der Artikel hat schon richtig beschrieben, dass Google als Anbieter entsprechender Geräte und (sofern vorhanden) Reparaturservices hier ganz klar im Interessenskonflikt steht. Darüber hinaus zeigen die letzten Monate, dass die größeren Techunternehmen aus den USA scheinbar gerne auch mal zusammen halten, auch wenn das Vorgehen nicht direkt vorteilhaft für sie ist. Es ist also gar nicht undenkbar, dass die Aktion nur ein Gefallen für ein befreundete Unternehmen darstellt.

    Gruß und schönen Feierabend!

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

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