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Zahlen auf den Tisch

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  1. Zahlen auf den Tisch

    Autor: AllDayPiano 16.12.13 - 12:55

    Wieso wird sowas stillschweigend abgeschlossen? Ich möchte schon gerne wissen, wieviel jetzt so ein Stream kostet.

  2. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: Lemo 16.12.13 - 13:03

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso wird sowas stillschweigend abgeschlossen? Ich möchte schon gerne
    > wissen, wieviel jetzt so ein Stream kostet.

    Mit welchem Recht begründest du dieses Interesse?

  3. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: Michael H. 16.12.13 - 13:43

    Warum sowas stillschweigend passiert?

    - weil die Konkurrenz sich sonst verarscht fühlt weil sie deutlich deutlich mehr zahlen
    - weil die Gema sonst nicht mehr verlangen könnte und mit offenen karten spielen müsste und damit keine Dummen mehr hat die viel mehr dafür zahlen als andere
    - weil der Verein sonst pleite gehen würde weil jeder merkt wie er verarscht wird...

  4. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: nille02 16.12.13 - 13:47

    Wenn sie mehr zahlen haben sie halt schlecht gehandelt. Es geht hier nicht um Grundgüter. Warum sollte man sich in eine schlechte Verhandlungsposition drängen.

    In der Regel weißt du auch nicht was deine Kollegen verdienen.

  5. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: r3verend 16.12.13 - 13:56

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso wird sowas stillschweigend abgeschlossen? Ich möchte schon gerne
    > wissen, wieviel jetzt so ein Stream kostet.
    Was meinst du mit stillschweigend?
    https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_vra/tarif_vr_od9.pdf

    Das sind im Prinzip ca 30 % weniger als das was man von Youtube verlangt hat.

  6. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: AllDayPiano 16.12.13 - 14:13

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso wird sowas stillschweigend abgeschlossen? Ich möchte schon gerne
    > > wissen, wieviel jetzt so ein Stream kostet.
    >
    > Mit welchem Recht begründest du dieses Interesse?

    Weil die GEMA ein Verein aus gesetzlichen Bestimmungen heraus ist, und somit ein öffentliches Interesse wahrt.

    Abgesehen davon:

    bei hoher Interaktivität des Dienstes EUR 0,00375 pro Stream,

    Da wundert mich nicht, dass Youtube da nicht drauf einsteigen will. Das wären knapp 4 Euro pro 1000 Views. Die Vergütung kommerzieller Kanäle bewegt sich zwischen 1-5 Euro. Das würde die Kosten um 100% erhöhen. Dass Youtube da ein Problem mit hat, wundert mich nicht weiter.

    Wenn man sich darüber hinaus überlegt: Ein Lied mit 1.000.000 deutscher Views kostet dann 3750 Euro für die Gema, etwa 5000 Euro an den Uploader des Videos, bei 45 MB pro Lied (HD) und etwa 5ct./GB Traffic 2250 Euro. Das macht dann insgesamt 11.000 Euro und wird damit um knapp 52% teurer. Die Kosten für die Hardware sind da noch außen vor. Alleine um diese Kosten zu decken müsste eine Werbung demnach 2ct pro View kosten (die wiederum aber selbst Traffic und Kosten verursacht).

    Dieses ganze Hosting ist teuer! Und so werbeverseucht, wie MyVideo ist, können die das vielleicht bezahlen, aber wenn Youtube genauso wird, dann schaue ich dort halt keine Videos mehr.

  7. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: teenriot 16.12.13 - 15:11

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie mehr zahlen haben sie halt schlecht gehandelt. Es geht hier nicht
    > um Grundgüter. Warum sollte man sich in eine schlechte Verhandlungsposition
    > drängen.
    >
    > In der Regel weißt du auch nicht was deine Kollegen verdienen.

    Sowas mag für Bewerber in einem freien Markt gelten, aber für Monopolisten mit Sonderrechten gelten andere Maßstäbe.

  8. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: teenriot 16.12.13 - 15:15

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lemo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > AllDayPiano schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wieso wird sowas stillschweigend abgeschlossen? Ich möchte schon gerne
    > > > wissen, wieviel jetzt so ein Stream kostet.
    > >
    > > Mit welchem Recht begründest du dieses Interesse?
    >
    > Weil die GEMA ein Verein aus gesetzlichen Bestimmungen heraus ist, und
    > somit ein öffentliches Interesse wahrt.
    >
    > Abgesehen davon:
    >
    > bei hoher Interaktivität des Dienstes EUR 0,00375 pro Stream,
    >
    > Da wundert mich nicht, dass Youtube da nicht drauf einsteigen will. Das
    > wären knapp 4 Euro pro 1000 Views. Die Vergütung kommerzieller Kanäle
    > bewegt sich zwischen 1-5 Euro. Das würde die Kosten um 100% erhöhen. Dass
    > Youtube da ein Problem mit hat, wundert mich nicht weiter.
    >
    > Wenn man sich darüber hinaus überlegt: Ein Lied mit 1.000.000 deutscher
    > Views kostet dann 3750 Euro für die Gema, etwa 5000 Euro an den Uploader
    > des Videos, bei 45 MB pro Lied (HD) und etwa 5ct./GB Traffic 2250 Euro. Das
    > macht dann insgesamt 11.000 Euro und wird damit um knapp 52% teurer. Die
    > Kosten für die Hardware sind da noch außen vor. Alleine um diese Kosten zu
    > decken müsste eine Werbung demnach 2ct pro View kosten (die wiederum aber
    > selbst Traffic und Kosten verursacht).
    >
    > Dieses ganze Hosting ist teuer! Und so werbeverseucht, wie MyVideo ist,
    > können die das vielleicht bezahlen, aber wenn Youtube genauso wird, dann
    > schaue ich dort halt keine Videos mehr.

    Dito.
    Gema hat mal wieder keine Skrupel andere kaputt zu machen, so wie bei den Clubs bereits. Die Gema lässt lieber andere sterben als mal von unrealistischer Vergütung für Nichtstun abzurücken.
    Passiert natürlich im Sinne der Künstler, sagt die Gema *hust*.
    Künstler sind sehr daran interessiert das niemand ihr Werke öffentlich machen kann.

  9. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: tehsre 16.12.13 - 15:18

    Google bezahlt sicher keine 5ct/GB. Ich kann mir eigtl kaum vorstellen, dass sie viel mehr als 1/ct GB bezahlen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.13 15:22 durch tehsre.

  10. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: Lemo 16.12.13 - 15:32

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gema hat mal wieder keine Skrupel andere kaputt zu machen, so wie bei den
    > Clubs bereits. Die Gema lässt lieber andere sterben als mal von
    > unrealistischer Vergütung für Nichtstun abzurücken.
    > Passiert natürlich im Sinne der Künstler, sagt die Gema *hust*.
    > Künstler sind sehr daran interessiert das niemand ihr Werke öffentlich
    > machen kann.

    Das alte Lied. Wenn der Künstler die GEMA nicht beauftragt kann die GEMA auch nichts gegen ihn tun. Würde Google hier sein System ändern könnte man viel einfacher seine eigenen Videos freischalten lassen, falls Google (AUSDRÜCKLICH GOOGLE) sie auf Verdacht blockt.

    Kein Künstler kann sich über die GEMA aufregen wenn er sie selbst beauftragt, dann sollen sie die Anmeldung bei der GEMA sein lassen

  11. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: teenriot 16.12.13 - 15:50

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gema hat mal wieder keine Skrupel andere kaputt zu machen, so wie bei
    > den
    > > Clubs bereits. Die Gema lässt lieber andere sterben als mal von
    > > unrealistischer Vergütung für Nichtstun abzurücken.
    > > Passiert natürlich im Sinne der Künstler, sagt die Gema *hust*.
    > > Künstler sind sehr daran interessiert das niemand ihr Werke öffentlich
    > > machen kann.
    >
    > Das alte Lied. Wenn der Künstler die GEMA nicht beauftragt kann die GEMA
    > auch nichts gegen ihn tun.

    Und wenn man in der DDR studieren wollte aber keinen Bock auf FDJ hatte, hat man die FDJ einfach ausgelassen. Wenn man 1972 Karriere machen wollte aber keine Lust hatte seine Homosexualität zu verstecken, konnte man es rausposaunen.
    Nichtzwang-Zwang, was'n Blödsinn. Wer sowas sagt ist ein Kandidat für Zwangsjacke.

    > Würde Google hier sein System ändern könnte man
    > viel einfacher seine eigenen Videos freischalten lassen, falls Google
    > (AUSDRÜCKLICH GOOGLE) sie auf Verdacht blockt.

    Sein System ändern=sich selbst kaputt machen=Umsatz großteilig abschöpfen lassen
    (Tip: Umsatz!=Gewinn). Gewinnabschöpfung ist schon nicht schön, aber als gottgleiche Gema führt man mal eben direkt den Umsatz ab.

    > Kein Künstler kann sich über die GEMA aufregen wenn er sie selbst
    > beauftragt, dann sollen sie die Anmeldung bei der GEMA sein lassen

    Sag mal hast du mal die Künstler gefragt ob sie freiwillig bei der Gema sind und was sie davon halten? Nicht? Na so eine Überraschung.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.13 15:54 durch teenriot.

  12. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: Lemo 16.12.13 - 15:59

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn man in der DDR studieren wollte aber keinen Bock auf FDJ hatte,
    > hat man die FDJ einfach ausgelassen. Wenn man 1972 Karriere machen wollte
    > aber keine Lust hatte seine Homosexualität zu verstecken, konnte man es
    > rausposaunen.
    > Nichtzwang-Zwang, was'n Blödsinn. Wer sowas sagt ist ein Kandidat für
    > Zwangsjacke.

    Man hat in Deutschland die Wahl. Man muss nicht bei der GEMA angemeldet sein. Ich bin es, war es früher nicht.

    Aber ein System ohne GEMA wäre für alle Beteiligten viel besser, direkte Entlohnung der Künstler via YouTube und gut ists. 2 Mal abkassieren verstehe ich echt nicht, grade weil Google ja den Künstlern schon freiwillig was zahlt (bzw. jedem Uploader bei genügend Views)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.13 16:11 durch Lemo.

  13. Re: Zahlen auf den Tisch

    Autor: teenriot 16.12.13 - 16:17

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wenn man in der DDR studieren wollte aber keinen Bock auf FDJ hatte,
    > > hat man die FDJ einfach ausgelassen. Wenn man 1972 Karriere machen
    > wollte
    > > aber keine Lust hatte seine Homosexualität zu verstecken, konnte man es
    > > rausposaunen.
    > > Nichtzwang-Zwang, was'n Blödsinn. Wer sowas sagt ist ein Kandidat für
    > > Zwangsjacke.
    >
    > Man hat in Deutschland die Wahl. Man muss nicht bei der GEMA angemeldet
    > sein. Ich bin es, war es früher nicht.

    Wer ist man?
    Hat MAN denn auch die freie Wahl keine Gema-Gebühren ohne Mehraufwand abzuführen als Club-Besitzer wenn man Gema-freie Musik spielt?
    Und btw: Geht das Geld tatsächlich an die Künstler die in Clubs gespielt werden?
    Der einzige der hier irgendetwas zu 100% freiwillig wählt ist die Gema-Elite bei der Wahl ihrer Einkünfte die sie Künstlern zu verdanken haben die sie nicht vergüten.

    > > > Würde Google hier sein System ändern könnte man
    > > > viel einfacher seine eigenen Videos freischalten lassen, falls Google
    > > > (AUSDRÜCKLICH GOOGLE) sie auf Verdacht blockt.
    > >
    > > Sein System ändern=sich selbst kaputt machen=Umsatz großteilig
    > abschöpfen
    > > lassen
    > > (Tip: Umsatz!=Gewinn). Gewinnabschöpfung ist schon nicht schön, aber als
    > > gottgleiche Gema führt man mal eben direkt den Umsatz ab.
    > >
    >
    > Ich meinte eine Seite auf der man ganz einfach bestätigen kann, dass man
    > selbst nicht bei der GEMA ist und deswegen die Videos zeigen lassen möchte.
    > Das meinte ich. Hat direkt nichts mit Google und dem Blockieren zu tun,
    > eher mit dem Freischalten.

    Man könnte ja auch die allen Rechtsprinzipien spottende Gema-Zumutung ändern, auf das man nicht vorsorglich alles Sperren muss um rechtlichen Schaden prophylaktisch abzuwenden.
    >
    > > > Kein Künstler kann sich über die GEMA aufregen wenn er sie selbst
    > > > beauftragt, dann sollen sie die Anmeldung bei der GEMA sein lassen
    > >
    > > Sag mal hast du mal die Künstler gefragt ob sie freiwillig bei der Gema
    > > sind und was sie davon halten? Nicht? Na so eine Überraschung.
    >
    > Noch mal: Ich bin bei der GEMA. Ich bin freiwillig dort hin.
    > Wer meldet sich denn unfreiwillig bei der GEMA an? Ok, evtl. schreibt dir
    > das dein Plattenlabel vor oder meldet dein Werk dort an, aber selbst da hat
    > man ja freiwillig unterschrieben und die Bedingungen waren ja klar.

    Du bist glücklich mit der Gema, du bist freiwillig dort - schön für dich.
    Ändert nichts daran das es vielen anderen nicht so geht.

    Es soll Arbeiter geben die Unterschreiben das ihre Festanstellung in Zeitarbeit umgewandelt wird. Das ganze ist ein höchstfreiwilliger Vorgang selbstverständlich.

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