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  5. › VW: Tödlicher Arbeitsunfall mit einem…

Das ist wirklich so selten?

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  1. Das ist wirklich so selten?

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.15 - 11:44

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/276002/umfrage/gemeldete-toedliche-arbeitsunfaelle-in-deutschland-seit-1986/

    Ich hätte da jetzt stillschweigend damit gerechnet das sowas häufiger mal vorkommt - schon alleine wenn man denkt wie viele in eine Stahlpresse o.ä. kommen.

  2. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: Thurius 02.07.15 - 11:48

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > de.statista.com
    >
    > Ich hätte da jetzt stillschweigend damit gerechnet das sowas häufiger mal
    > vorkommt - schon alleine wenn man denkt wie viele in eine Stahlpresse o.ä.
    > kommen.

    Stahlpresse sind soweit abgesichert das man in der Regel 2 Schalter bedienen muss.
    Unfälle können dort nur passieren wenn man absichtlich die Schutzmaßnahmen manipuliert.

  3. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: non_sense 02.07.15 - 11:48

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte da jetzt stillschweigend damit gerechnet das sowas häufiger mal
    > vorkommt - schon alleine wenn man denkt wie viele in eine Stahlpresse o.ä.
    > kommen.

    Da ich selber mal als Mechatroniker gearbeitet habe und solche Maschinen eingerichtet habe, ja es kommt sogar recht häufig vor. Auch ich habe mich das eine oder andere mal dabei verletzt. Allerdings nicht ernsthaft. Es blieb bei kleinen Schrammen. Als ich im Artikel laß, dass es selten vorkommen würde, musste ich nachschauen, ob ich mich nicht verlesen hätte.

  4. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: Salzbretzel 02.07.15 - 11:53

    Die Stahlpresse ist in dem Moment eine Maschiene - mit der der Mensch interagiert.
    Die Fließband Roboter sind abgeschirmt und brauchen für Ihre Arbeit in der Regel kein zutun von Menschen.

    Ich kenne es noch mit der Rohrbiegemaschiene bei meinem Vater. Da gab es auch mal Geschichten von Unfällen im Betrieb.
    Aber wie gesagt, Äpfel und Birnen.

  5. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: Geh Nie Tief 02.07.15 - 14:28

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > de.statista.com
    >
    > Ich hätte da jetzt stillschweigend damit gerechnet das sowas häufiger mal
    > vorkommt - schon alleine wenn man denkt wie viele in eine Stahlpresse o.ä.
    > kommen.

    Nur ist eine Presse kein (autonomer) Roboter, eher so etwas ein überdimensionaler Hammer.

  6. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: theonlyone 02.07.15 - 14:53

    Der bereich ist abgesperrt und entsprechend geht auch jeder davon aus das in dem bereich keiner rumspringt.


    Wer das doch tut und die Maschine einschaltet, der nimmt die Konsequenzen eben billigend in kauf, oder ist schlichtweg naiv/blöd.

    Hat so ein roboter Schweißbrenner oder ähnliche Features dann hält man ja auch keine Körperteile in die Flamme ...

  7. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: cry88 02.07.15 - 15:14

    Die Dinger sind halt alle sehr gut abgesichert und dafür gebaut, dass sie von Idioten verwendet werden.

    Bei großen Unternehmen, hast du es dann noch, dass die Sicherheitsrichtlinien gut eingehalten werden. Nicht unbedingt, weil die Leute auf ihre Sicherheit wert legen, pff ganz und gar nicht, aber der Arbeitsschutz ist gerne mal äußerst radikal (einen fast 2m Russen, der aussieht wie nen Straßenschläger, zum heulen zu bringen, ist schon eine Leistung finde ich^^).

  8. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: serra.avatar 02.07.15 - 15:29

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > attitudinized schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hätte da jetzt stillschweigend damit gerechnet das sowas häufiger
    > mal
    > > vorkommt - schon alleine wenn man denkt wie viele in eine Stahlpresse
    > o.ä.
    > > kommen.
    >
    > Da ich selber mal als Mechatroniker gearbeitet habe und solche Maschinen
    > eingerichtet habe, ja es kommt sogar recht häufig vor. Auch ich habe mich
    > das eine oder andere mal dabei verletzt. Allerdings nicht ernsthaft. Es
    > blieb bei kleinen Schrammen. Als ich im Artikel laß, dass es selten
    > vorkommen würde, musste ich nachschauen, ob ich mich nicht verlesen hätte.

    naja das sehr selten im Artikel bezieht sich eben auf tödliche Unfälle und die sind sehr selten!

    Ist wie die Sekretärin, die schneidet sich auch mal an Papier, aber die Schnitte die dabei tödlich sind tendieren gegen Null!

  9. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: serra.avatar 02.07.15 - 15:31

    gibts es tatsächlich noch Leute die denken auf die Größe kommt es an ?

  10. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: Niaxa 02.07.15 - 15:43

    Autonom echt jetzt? Dann wars ja Mord!

  11. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: Cerdo 02.07.15 - 15:43

    http://www.thepwashow.com/wp-content/uploads/2013/09/bigshowcrying.jpg

  12. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: tingelchen 02.07.15 - 16:09

    Ja, Autonom. Die Maschinen arbeiten autonom ihr Programm ab. Es gibt kein Mensch der irgendwelche Knöpfe oder Hebel bedienen muss. Der Roboter macht das alles von alleine. Er muss lediglich einmal eingeschaltet und Programmiert werden.

    Mord ist es dennoch nicht. Bzw. würde ich jetzt nicht davon ausgehen das der Mitarbeiter seinen Kollegen wirklich ermorden wollte ;)

  13. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: tingelchen 02.07.15 - 16:14

    Na die Statistik lässt ja hoffen :) Immerhin nehmen die Unfälle rapide ab. Die Tendenz ist hier definitiv positiv.

    Allerdings ist aus dieser Statistik nicht ersichtlich um welche Todesursache es sich handelt. Auf ein hohes Aufkommen an tödlichen Unfällen durch Roboter zu schließen ist daher reine Mutmaßung.

  14. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: Niaxa 02.07.15 - 16:21

    Als Autonomie (altgriechisch αὐτονομία, autonomía, „Eigengesetzlichkeit, Selbstständigkeit“, aus αὐτός, autós, „selbst“ und νόμος, nómos, „Gesetz“) bezeichnet man den Zustand der Selbstbestimmung, Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, Selbstverwaltung oder Entscheidungsfreiheit. Ihr Gegenteil ist die Heteronomie.

    Das was du meinst ist Automatisch. Wenn der Roboter Autonom handeln könnte, könnte er sich auch entscheiden, auch beim einschalten, den definierten Arbeitsablauf zu unterbrechen um den Menschen nicht zu verletzen. Da ein selbstbestimmendes Wesen sich an die Gesetze unseres Landes zu halten hat, war es zu mindest mal vorsätzlicher Mord.

    Damit meine ich, der Killer war nicht der Gärtner sondern der RObo :-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.15 16:24 durch Niaxa.

  15. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: tingelchen 02.07.15 - 16:34

    ^^

    Dann mein Fehler :)

  16. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: xSureface 02.07.15 - 17:01

    Son Roboter ist für Die Instandhaltung zugänglich über sogenannte Schutztüren. Wenn solche geöffnet werden ist die Funktion der Maschiene aus Sicherheit unterbrochen. Golem schieb aber sie waren beim Einrichten, dort sind meistens die Schutztüren noch ohne Große Funktion sodass sich ein Inbetriebnehmer auch vergewissern muss dass der Gefahrenbereich "Sauber" ist und erst dann die Maschiene Bedient

  17. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: MüllerWilly 02.07.15 - 17:15

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schon alleine wenn man denkt wie viele in eine Stahlpresse o.ä. kommen.

    Bei einer Presse passiert nichts. Beweis hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=iVftIfCTc5w

  18. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: ThomasGoe 02.07.15 - 17:49

    Ich habe mal in den Sommerferien vor einigen Jahren in einem Werk an einer 800 to Stanze gearbeitet. Ein Kollege erzählte mir, das genau an DIESER Maschine in den 80er mal jemand ums Leben kam.
    Natürlich hatte die Maschine eine Lichtschrank, die beim Auslösen sofort stoppte bzw. nach ganz oben fuhr.
    Allerdings hatte ofenbar bei der Installation dieser Lichtschranke keiner bedacht, das dort eines schönen Tages an diesem Gerät ein derartiger schmächtiger Hänfling für diese Maschine zugeteilt wird, als dieser sich dann ganz, ganz lang macht um in der Mitte der Stanze ein Werkzeugstück auszutauschen, war der Raum zwischen Lichtschranke und Verkleidung der Maschine offenbar "groß genug" um der Schutzschaltung mitzuteilen, das sich gerade keine Person dazwischen befinden....dann wurden viele,viele Tonnen in 1,2 sec in Marsch gesetzt.
    Denn Rest des Arbeitstages hatten dann alle in dem Werkabschnitt die das mitbekommen hatten, vorzeitig Feierabend..
    Von irgendwelchen Konsequenzen für einen Verantwortlichen hatte ich nix in Erfahrung bringen dürfen.

  19. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: Akiba 02.07.15 - 19:15

    Das ist wirklich so selten. Ich arbeite schon seit 15 Jahren mit Industrierobotern. Und die Sicherheitsvorkehrungen sind wirklich sehr streng. Ich habe noch von keinen einzigen Arbeitsunfall in meinem Umfeld gehört der mit Robotern zu tun hat.

    In den allermeisten Firmen muss man wenn man eine automatisierte Anlage betritt mit seinem persönlichen Sicherheitsschloss die Eingangstüre versperren damit sie nicht versehentlich geschlossen werden kann. Ohne geschlossene Schutztür kann die Anlage nicht starten. In vielen Firmen werden die Mitarbeiter einmal verwarnt und das zweite mal entlassen, sollten sie diese Regel nicht befolgen.

    Das einzeige was immer noch gefährlich ist, ist wenn jemand den Roboter von Hand verfährt und dabei den Mitarbeiter in der Anlage übersieht. Das dürfte hier passiert sein.

  20. Re: Das ist wirklich so selten?

    Autor: horotab 02.07.15 - 19:34

    Ich denke mal, der Typ, der den Roboter eingeschaltet hat, wird wegen grob Fahrlässiger Tötung angeklagt werden, glaube aber nicht, dass der dafür jetzt für Jahre in den Bau kommt

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