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Inbetriebnahme einer Maschine

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  1. Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: EddyErpel 02.07.15 - 15:09

    Dass so etwas vorkommt ist tragisch. Es ist auch nicht auszuschließen, dass menschliches Versage im Spiel war. Aber wenn ich mir hier manche Kommentare durchlese, frage ich mich:
    Hat jemand von den Kommentatoren schon mal eine Maschine bzw. einen Roboter in Betrieb genommen? Gerade in der Inbetriebnahmephase ist das Risiko, auch bei Einhalten aller Sicherheitsregeln, niemals Null! Durch unterschiedliche Maßnahmen wird das Risiko zwar deutlich reduziert, aber niemals vollständig ausgeschlossen.
    Wer hier also rumposaunt ...fahrlässig...kann garnicht passieren...selbst Schuld... sollte vielleicht mal solch eine Maschine in Betrieb nehmen, bevor er das nächste mal seinen Senf abgibt.
    Nebenbei, niemand hier weiß, ob die Maschine im Schleichgang war und er vielleicht gestolpert ist oder was auch immer... Mit Halbwissen sollte man sich immer zurückhalten.

    Ich arbeite übrigens in einem Ingenieurbüro, und genau das ist unser Geschäft...

  2. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: serra.avatar 02.07.15 - 15:40

    naja wenn jemand ausserhalb die Maschiene inbetrieb nimmt, ohne sich zu vergewissern das die 2te Person innerhalb nicht gefährdet ist bzw. nicht in Reichweite der Notabschaltung kann man schon Fahrlässigkeit veranschlagen! DA hat man normalerweise immer die Hand in der Reichweite des Notaus-Knopfes!

    Tragisch allemal und die Kripo wird da sicher ermitteln!

    naja als Servicetechniker würde man des öfteres den Ingenieur / Entwickler gerne mal prügeln, wenn man wiedermal darüber stolpert was der nicht bedacht hat ;p nur so aus Erfahrung ;p Da wäre es manchmal angebracht wenn die am Anfang Ihrer Karriere mal unten Service schieben müssten!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.15 15:43 durch serra.avatar.

  3. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: tingelchen 02.07.15 - 16:33

    Eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Es gibt jedoch einen Sicherheitsabstand. So ein Roboter läuft/fährt ja nicht ;) D.h. sein Gefahrenbereich ist fest definiert. Solange das Teil also nicht "explodiert", so das Teile mit hoher Geschwindigkeit durch den Raum fliegen, kann mit einhalten des Sicherheitsabstandes ein Maximum an Sicherheit gewährleistet werden.

    Da es hier um die Einrichtung ging, muss man natürlich auch immer mal wieder ran. Dafür haben die Dinger (wie hier in den Beiträgen schon erwähnt) extra einen Schleichgang. Welcher einem das Ausweichen ermöglicht und/oder das Betätigen des Notaus.

    Hier wurde fahrlässig gehandelt. Und zwar von beiden. Und beide sind sich der Gefahren bewusst. Da es sich um Techniker gehandelt hat, die mit den Dingern täglich zu tun haben. Ich denke hier hat die Routine mal wieder zugeschlagen.

  4. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: MüllerWilly 02.07.15 - 17:31

    Ich habe bereits häufiger Wartungen an Robotern vorgenommen. Das ist in der Tat ein Problem. Man muss hierfür in den Arbeitsbereich des Roboters hinein. Wir haben dafür den Roboter am Kran befestigt und dann die Hydraulik gewartet.

    Natürlich schaut man, daß man den Roboter so weit wie möglich herunter fährt. Man hat einen enormen Respekt vor der Maschine, gerade weil man ja nicht weiß, welche Software gerade geladen ist. Auch wenn man im Wartungsmodus ist, jeder Roboter reagiert doch irgendwie ein wenig anders und wenn etwas kaputt ist, reagiert jeder Roboter in jeder Situation auch wieder anders.

    Ist z.B. ein Winkelmesser defekt, macht der Roboter plötzliche und unerwartete Bewegungen.

    In der Praxis fährt man den Roboter auf Pause bzw dreht die Geschwindigkeit auf 0%. Jetzt betritt man den Arbeitsbereich, repariert, und lässt den Roboter danach weiter arbeiten.

    Aber das geht nur bei einer geplanten Wartung. Bei einer ungeplanten Reparatur, oder wenn der Rest der Maschine weiter läuft, geht so etwas auch nicht. Stehen z.B. zwei Roboter in einem Arbeitsbereich, dann betritt man den Arbeitsbereich und arbeitet dort am ersten Roboter, während der Nachbarroboter im gleichen Arbeitsbereich weiter arbeitet. Kommt der Roboter, zieht man halt den Kopf ein. Allerdings spricht man sich hier mit den Kollegen ab. Entweder steht einer "schmiere" und warnt, oder ein Alarmsignal kündigt den Roboter an. So etwas geht natürlich nur, wenn der Roboter selten stört. Kommt der alle 5 Sekunden geht das natürlich nicht.

    Die Größte Gefahr ist aber immer das erste Einschalten nach jeder größeren Wartung. ein Winkelsensor falsch angeschlossen und schon gibt es eine mittlere Katastrophe.

    Hier schaut man immer, daß man den Roboter erst dann einschaltet, wenn keiner im Arbeitsbereich ist. Dann dreht man die Geschwindigkeit von 0% langsam hoch und lässt die ersten Diagnose oder Demo-Programme laufen.

    So wie sich der Bericht ließt, ist genau hierbei ein fataler Fehler passiert. Einer Kollege im Arbeitsbereich und einer an der Steuerung. Und dann kam eine schnelle und/der ruckartige Bewegung.

  5. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: Peter(TOO) 02.07.15 - 18:36

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja als Servicetechniker würde man des öfteres den Ingenieur / Entwickler
    > gerne mal prügeln, wenn man wiedermal darüber stolpert was der nicht
    > bedacht hat ;p nur so aus Erfahrung ;p Da wäre es manchmal angebracht wenn
    > die am Anfang Ihrer Karriere mal unten Service schieben müssten!

    Eigentlich sollte jeder Entwickler so 1-2 Wochen im Jahr auf Service gehen!

    Ich selbst war Entwickler im Industriebereich, war aber auch selbst im Feld.
    Das ging schon mit der Erstellung des Pflichtenheftes los, wo man im Feld mal geschaut hat, was eigentlich gebraucht wird und wie die typischen praktischen Abläufe sind. Das hat auch zu einem Fragen und Diskussionen mit den Leuten geführt, welche dann Schlussendlich mit den Geräten arbeiten müssen. Oft sind es Kleinigkeiten. welche nicht einmal zusätzliche Kosten verursachen, das praktische Arbeiten dann aber wesentlich vereinfachen! z.B. ist die Anordnung von Bedienelementen auf eine Frontplatte, bzw. Bildschirm, kostenneutral, kann aber die Bedienung vereinfachen oder verkomplizieren.
    Bei den Erstinstallationen im Feld, war ich dann auch selbst am werkeln. Manches erkennt man auch erst dann. Eine Spannungsmessung auf dem Labortisch ist einfach, in 6m Höhe auf eine Leiter kann das zu einer akrobatischen Nummer werden!
    Bei komplizierten Störungen im Feld, bin ich dann auch selbst vor Ort gegangen.

    Dazu muss ich noch anmerken, dass mich viele Kollegen darum beneidet haben. In den meisten Firmen wird mit den Kosten argumentiert, aber man sollte es als Fortbildung sehen, an einem Seminar ist ein Ing auch nicht produktiv tätig und erzeugt Kosten

    Nebenbei habe ich auch noch Semester- und Diplomarbeiten betreut. Dabei lernt man cor allem, was man bei einer Entwicklung alles falsch machen kann ;-) !

  6. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: EddyErpel 02.07.15 - 20:15

    Bevor ich Ingenieur war, habe ich mehrere Jahre als Servicetechniker gearbeitet. Ich kenne also beide Seiten.
    Es ist ganz einfach nicht möglich, IMMER aus dem Gefahrenbereich zu bleiben, wenn eine Maschine einen Defekt hat. Wer das glaubt, hat nicht viel Erfahrung in dem Bereich.
    Ein defekter Sensor, dazu vielleicht noch ein Moment der Unaufmerksamkeit, und die Gefahr ist schnell sehr groß.
    Und wer jetzt kommt mit... Man muss halt aufpassen... Es freut mich, wenn es Menschen gibt, die über einen ganzen Tag keine halbe Sekunde unaufmerksam sind. Das gilt aber nur für die Wenigsten unter uns.
    Und wer in der Lage ist, ein Programm für einen Roboter zu schreiben, das in jeder erdenklichen Situation auch noch bei zwei oder drei Fehlern absolut sicher läuft, der sollte sich ganz schnell bei der NASA bewerben...

  7. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: cx348 02.07.15 - 20:48

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja wenn jemand ausserhalb die Maschiene inbetrieb nimmt, ohne sich zu
    > vergewissern das die 2te Person innerhalb nicht gefährdet ist bzw. nicht in
    > Reichweite der Notabschaltung kann man schon Fahrlässigkeit veranschlagen!
    Ja, *wenn* das so ist, kann man von Fahrlässigkeit reden. Nur dass es so ist, weißt du woher?!

    Ich kann EddyErpel nur voll und ganz beipflichten.
    Bei den Beiträgen mancher hier hat man echt den Eindruck, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gegessen und/oder eine gut funktionierende Glaskugel vor sich stehen.

    Natürlich *kann* es so gewesen sein, dass hier fahrlässig gehandelt wurde. Aber es kann eben auch ganz anders gewesen sein.

    Kann doch locker möglich sein, dass wirklich sämtliche Sicherheitsrichtlinien penibel eingehalten wurden (inkl. Schleichgang und Taste zur Notabschaltung in der Hand) und es eben einen Fehler in der Software oder einen technischen Defekt gab. Es mag zwar selten passieren, aber ein Roboter ist beileibe nicht unfehlbar. Wer garantiert mir denn z.B., dass sich der Roboter tatsächlich in allen denkbaren Szenarien langsam bewegt und es nicht aufgrund eines Fehlers in der Programmierung oder eines defekten Sensors unerwartet doch zu einer schnellen Bewegung kommt? Mal abgesehen davon muss es ja noch nicht mal eine aktive Bewegung sein. Bei einem entsprechenden mechanischen Defekt kann so ein Roboterarm auch ganz banal aufgrund von Gravitation schnell zu Boden sinken und dort dank seines hohen Eigengewichtes den armen Mitarbeiter einquetschen. Dafür braucht es noch nicht mal Strom. Und dagegen hilft auch kein Notausschalter.
    (Und wenn jetzt gleich der nächste Spezialist ums Eck kommt und sagt, dass es da ja vielleicht speziell für diesen Fall noch weitere Sicherheitsbremsen geben sollte: Auch die können defekt sein. Falls es sie überhaupt gibt.)

  8. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: xSureface 02.07.15 - 21:07

    cx348 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Mal abgesehen davon muss es ja noch nicht mal eine aktive Bewegung
    > sein. Bei einem entsprechenden mechanischen Defekt kann so ein Roboterarm
    > auch ganz banal aufgrund von Gravitation schnell zu Boden sinken und dort
    > dank seines hohen Eigengewichtes den armen Mitarbeiter einquetschen. Dafür
    > braucht es noch nicht mal Strom. Und dagegen hilft auch kein
    > Notausschalter.
    > (Und wenn jetzt gleich der nächste Spezialist ums Eck kommt und sagt, dass
    > es da ja vielleicht speziell für diesen Fall noch weitere
    > Sicherheitsbremsen geben sollte: Auch die können defekt sein. Falls es sie
    > überhaupt gibt.)

    Der Roboterarm ist bei Weitem nicht so schwer, dass er das Trägheitsmoment der Achsantriebe überwindet, gleichzeitig die Sicherheitsbremsen ignoriert und dann auch noch jemanden so schnell und ruckartig einquetscht das er daran stirbt. Zumal du anscheint den Artikel weder gelesen oder verstanden hast. Der Roboter hat eine Bewegung "Aktiv" ausgeführt die zum Tode des Besagten Arbeits führte. Ob dies nun Softwarefehler seitens Programmierer, fahrlässigkeit seitens beider Arbeiter oder nur des Außenstehenden bzw. des Verunglückten war klärt die Staatsanwaltschaft derzeit. Es kann natürlich auch Ein defekt gewesen sein der die Geschwindkeit falsch berechnet hat und der Roboter somit schneller fuhr. Aber das sind nur Spekulationen ohne Fakten

  9. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: cx348 02.07.15 - 21:29

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Zumal du anscheint den Artikel weder gelesen oder verstanden
    > hast.
    Immer diese Unterstellungen...
    Ich gehe zwar auch sehr stark davon aus, dass es tatsächlich "aktiv" war, aber ganz zu 100 % eindeutig sind die Formulierungen im Artikel höchstens dann, wenn man sie auf die Goldwaage legt, was bei solchen Texten meist eine schlechte Idee ist. Als Gegenbeispiel brauchst du nur mal ein paar Zeitungsartikel vom letzten Herbststurm raussuchen. Da steht auch regelmäßig drin, dass Menschen von umfallenden Bäumen "erfasst" und irgendwo dagegen gedrückt wurden, obwohl wohl jedem klar sein sollte, dass der Baum das nicht tatsächlich aktiv getan hat. ;)

    >Aber das sind nur Spekulationen ohne
    > Fakten
    Richtig! Genau das ist ja auch der Punkt, auf den ich hinaus wollte.
    Nur wollte ich eben betonen, dass es umgedreht genauso Spekulation ist, zu behaupten, es sei Fahrlässigkeit gewesen.

  10. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: xSureface 02.07.15 - 21:32

    Fahrlässigkeit muss bewiesen werden, ich weiß aber aus zuverlässigen quellen, dass ebn besagter Roboter "aktiv" gefahren ist. Warum er Besagte Person eingequetscht hat wird aber derzeit geklärt. Und ob es nun Fahrlässig war oder nicht ist derzeitig Spekulativ.

  11. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: picaschaf 02.07.15 - 21:58

    Kann mich mal jemand aufklären war genau man für Wartungstätigkeiten an einem Roboterarm macht während der überhaupt in Betrieb (unter Strom) ist? Ich kann mir kaum vorstellen, dass man für ein Softwareupdate in die Nähe der Maschine gehen muss. Höchstens für mechanische Wartungstätigkeiten, aber dafür braucht es meiner Auffassung nach keine Betriebsbereitschaft.

  12. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: xSureface 02.07.15 - 22:12

    Die Machine war noch nicht in Produktion sondern in der Inbetriebnahme. Quasi Funktionen Integrieren und Ablauf Erstellen sowie Testen

  13. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: simpletech 02.07.15 - 22:32

    Um mal Licht ins Dünkel zu bringen.
    Ein Roboter besitzt einen Schlüsselschalter für die Umschaltung von Hand in Automatik. Zum setzen der Automatik und fahren in hoher Geschwindigkeit muss dieser betätigt werden. Dann muss der Roboter quittiert und das Programm gestartet werden. Dies kann nicht automatisch passieren.
    Beim Einrichten hat der Einrichten das Teachpendant in der Hand und um den Roboter
    Zu bewegen muss der Totmannschalter betätigt bleiben und der Roboter bewegt sich nur mit Einrichtgeschwindigkeit. Anders ist es nicht möglich, auch nicht durch einen Softwarefehler. Wenn der arme Mann im Arbeitsbereich steht und der zweite Mann versetzt den Roboter in Automatik und startet diesen war dies menschliches Fehlverhalten. Punkt. Ein Roboter schaltet sich nicht alleine ein. Und Pausenfunktion oder Geschwindigkeit auf 0 stellen wie mancher hier meint ist kein sicherer Zustand des Roboters. Der Roboter besitzt außer Software auch Sicherheitshardware die aktiv betätigt werden muss. Ich baue mit meiner Firma seit über 20Jahren Roboteranlagen für die Automobilindustrie nur falls jemand fragt.
    Wer nachlesen will:
    http://new.abb.com/products/robotics/de
    http://www.kuka-robotics.com/de/

    Gesendet mit der Forumapp via Hitricks-Phone

  14. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: simpletech 02.07.15 - 22:37

    EddyErpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor ich Ingenieur war, habe ich mehrere Jahre als Servicetechniker
    > gearbeitet. Ich kenne also beide Seiten.
    > Es ist ganz einfach nicht möglich, IMMER aus dem Gefahrenbereich zu
    > bleiben, wenn eine Maschine einen Defekt hat. Wer das glaubt, hat nicht
    > viel Erfahrung in dem Bereich.
    > Ein defekter Sensor, dazu vielleicht noch ein Moment der Unaufmerksamkeit,
    > und die Gefahr ist schnell sehr groß.
    > Und wer jetzt kommt mit... Man muss halt aufpassen... Es freut mich, wenn
    > es Menschen gibt, die über einen ganzen Tag keine halbe Sekunde
    > unaufmerksam sind. Das gilt aber nur für die Wenigsten unter uns.
    > Und wer in der Lage ist, ein Programm für einen Roboter zu schreiben, das
    > in jeder erdenklichen Situation auch noch bei zwei oder drei Fehlern
    > absolut sicher läuft, der sollte sich ganz schnell bei der NASA bewerben...
    Roboter sind eine eigene Gruppe von Maschinen ausgestattet mit Sicherheitshardware und nicht nur Software. Beim Einrichten hat man ein Teachpendant. Und im Automatikgetriebe innerhalb des Arbeitsbereichs sich aufzuhalten ist Fahrlässig. Dafür wird man nicht nur bei VW in Sicherheit unterwiesen wo dies untersagt wird.
    Punkt.

    Gesendet mit der Forumapp via Hitricks-Phone

  15. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: plutoniumsulfat 02.07.15 - 23:44

    Und das machen alle Roboterhersteller?

  16. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: EddyErpel 03.07.15 - 07:33

    Der einzig sichere Zustand einer Maschine ist Nothalt.
    Und das auch nur, wenn die Nothaltkette nicht fehlerhaft ist.

    Jeder Einrichtbetrieb / Schleichbetrieb / manuelle Modus kann durch einen / mehrere Defekte und / oder Softwarefehler unterbrochen werden!
    Nicht umsonst gibt es spezielle Sicherheitssteuerungen (z.B. Simatic safety).
    Und auch die können unmöglich dafür sorgen, dass eine Maschine niemals in einen gefährlichen Zustand kommt.

    Natürlich wird durch mehrstufige Sicherheitsketten das Risiko deutlich reduziert, beim Einrichten einer Maschine kann es aber zu Situationen kommen, wo einzelne Sicherheitsstufen nicht aktiv sind. Und das erhöht das Risiko.

    Wer der Meinung ist, dass Sicherheitseinrichtungen das Risiko auf Null reduzieren, hat etwas mehr Vertrauen in Maschinen, als gesund ist.

    Ich sage keineswegs, das sowas schnell passieren kann, ich sage auch nicht, dass es definitiv ein Maschinenfehler war.

    Ich sage nur, es ist möglich, dass bei Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen, die in dieser Situation für die Techniker möglich waren, dennoch ein Restrisiko bleibt!
    Und deshalb sollte man sich mit Verurteilungen der Beteiligten zurückhalten.

  17. Re: Inbetriebnahme einer Maschine

    Autor: Clown 03.07.15 - 11:37

    Immer dieses "Punkt."... Als würde das der Behauptung einen unwiderlegbaren Charakter geben...
    Schon lustig ;) *popcornhol*

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

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