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  5. › VW: Tödlicher Arbeitsunfall mit einem…

Mitarbeiter von Fremdfirmen

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  1. Mitarbeiter von Fremdfirmen

    Autor: Thurius 02.07.15 - 11:45

    >Ein VW-Sprecher sagte der HNA, dass auch die Mitarbeiter von Fremdfirmen in den >Arbeitsschutz eingewiesen werden. Die Staatsanwaltschaft in Kassel hat ein >Ermittlungsverfahren eingeleitet.

    Das Problem bei Mitarbeitern von Fremdfirmen ist, das die sich selten an den Arbeitsschutz halten.
    Schon oft erlebt. Leider.

  2. Re: Mitarbeiter von Fremdfirmen

    Autor: operat9r 02.07.15 - 11:53

    Habe mich letztens mit jemandem von Kuka unterhalten und anscheinend führen die die Erstinstallation/Programmierung in den Automobilwerken durch, das war also vermutlich kein Mitarbeiter einer kleinen Zeitarbeitsfirma, sondern jemand der top ausgebildet ist.

  3. Re: Mitarbeiter von Fremdfirmen

    Autor: Mauw 02.07.15 - 12:02

    Ich wette, dass der Arbeitsschutzes der Fremdfirma 100%ig vorschreibt, dass man die Maschine nicht in Betrieb nehmen darf, so lange sich noch Personen im Gefahrenbereich aufhalten. Aber die Arbeit geht natürlich wie immer schneller, wenn man auf solche Kleinigkeiten verzichtet.

    Sofern es sich nicht um ein grobes Versehen handelte oder (Gott bewahre) um Kollegenmord, habe ich ehrlich gesagt reichlich wenig Verstädnis dafür. Selbst Schuld ... Ich fummel doch z.B. auch nicht bei mir zu Hause an den Steckdosen rum, ohne vorher die Sicherung raus zu drehen, nur weil ich zu faul bin ins EG zu laufen ...

  4. Re: Mitarbeiter von Fremdfirmen

    Autor: tonictrinker 02.07.15 - 13:07

    Nunja. Oft ist es so, dass die Fremdfirmenmitarbeiter ein Pamphlet vorgesetzt bekommen, in denen das alles steht. Die Frage ist wie ernst solche Einweisungen dann jweils vom Vorgesetzten genommen werden. Gerade wenn man sich länger kennt oder halt schon länger dabei ist, neigen viele zum "Na du weißt ja was da drin steht bla bla.". Du unterschreibst das Ding und damit hängt alles von Dir ab.

    Was hier immer so leicht vorausgesetzt wird, ist dass der Mann ja besser hätte aufpassen können.
    Allerings arbeiten gerade Fremdbeauftragte Firmen oft unter enormem Zeitdruck. Nach Arbeitsschutz fragt da keiner, denn alle haben ja den Wisch unterschrieben.

  5. Re: Mitarbeiter von Fremdfirmen

    Autor: Mauw 02.07.15 - 13:31

    Brauchst mir nichts zu erzählen ... Ich arbeite als IT Consultant für verschiedene Firmen und das Thema Zeitdruck ist auch mir nicht fremd. Trotzdem drücke ich nicht irgendwelche Knöpfe oder mache irgendwas "schnell, schnell". Wenn etwas X Zeit benötigt oder gut vorbereitet werden muss, dann dauert es eben so lange. Ich hab schon so viele Kunden von Admins übernommen, die die Infrastruktur nach dem Motto "schnell schnell" aufgebaut haben. Hier mal ein bisschen gefrickelt, da mal 5 Programme installiert und am Ende weis keiner mehr wofür was da ist, obs noch produktiv genutzt wird oder es wird geheult, wenn was auf Grund von Inkompetenz nicht funktioniert.

    Um mal beim Thema zu bleiben ... Ich kann es nur schwer nachvollziehen. Gerade einem Techniker "vom Fach" sollte klar sein, was so ein Industrieroboter anrichten kann. Das gilt für beide. Ich setze mich doch auch nichts unangeschnallt ins Auto und wundere mich dann, wieso es mich beim Unfall durch die Winschutzscheibe haut. Entweder wurde das zwischen den beiden schlecht abgesprochen oder sein Kollege wollte ihn abmurksen. Sollte der Einschaltzeitpunkt aber bewusst so gewählt worden sein, scheinen die Leute einfach nicht an ihrem Leben zu hängen. Das sollte einem eigentlich wichtiger sein, als der Chef der Zeitdruck macht. Es dauert eben seine Zeit ordentlich und vor allem sicher zu arbeiten. Hätte mein Chef ein Problem damit, hätte er morgen meine Kündigung auf dem Tisch und am Folgetag einen freundlichen Besuch vom Arbeitsschutz.

  6. Re: Mitarbeiter von Fremdfirmen

    Autor: Peter Brülls 02.07.15 - 14:50

    Mauw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Um mal beim Thema zu bleiben ... Ich kann es nur schwer nachvollziehen.
    > Gerade einem Techniker "vom Fach" sollte klar sein, was so ein
    > Industrieroboter anrichten kann. Das gilt für beide. Ich setze mich doch
    > auch nichts unangeschnallt ins Auto und wundere mich dann, wieso es mich
    > beim Unfall durch die Winschutzscheibe haut.

    Du nicht, aber zig Leute tun das. Vielleicht nicht bei Autobahnfahren, aber beim losfahren und auch bei kurzen Fahrten innerorts. Gerade *weil* sie davon ausgehen, dass eben in der Zeit nichts passiert.

    > Entweder wurde das zwischen den beiden schlecht abgesprochen oder sein Kollege
    > wollte ihn abmurksen.

    Du reduzierst völlig auf unnötig auf zwei Szenarien. Es gibt mehr und ein völlig plausibles ist eben, dass der Betreffende meint, es werde schon nichts passieren und mal eben in den gesperrten Bereich klettert.

    Das kann singuläres Versagen gewesen sein oder vielleicht war er öfters mal leichtsinnig. Letzteres ist natürlich noch ein selbstverstärkender Prozess, denn jedesmal wenn nichts passiert, wird derjenige dann bestätigt.

    Passiert dann mal doch was, resultiert das dann ja auch durchaus in einer Verhaltensänderung, gerne mal mit religiöser Inbrunst - wie etwa dem Fahrradhelmtragen nur beim Radfahren. Wenigstens zeitweise.

    Bei tödlichen Vorfällen natürlich nicht.

  7. Re: Mitarbeiter von Fremdfirmen

    Autor: cry88 02.07.15 - 15:21

    Mauw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte der Einschaltzeitpunkt aber bewusst so gewählt worden sein, scheinen
    > die Leute einfach nicht an ihrem Leben zu hängen. Das sollte einem
    > eigentlich wichtiger sein, als der Chef der Zeitdruck macht. Es dauert eben
    > seine Zeit ordentlich und vor allem sicher zu arbeiten.
    Ich glaube weniger, dass dort Zeitdruck herschte. Wenn nen Techniker da länger braucht, dann wird das halt noch extra in Rechnung gestellt. So groß ist die Konkurenz ja nicht, dass man da Miese macht, oder?

  8. Re: Mitarbeiter von Fremdfirmen

    Autor: xSureface 02.07.15 - 16:56

    Ich Arbeite auch als Dienstleister und nehme auch Maschienen Inbetrieb. Da gibt es mehrere Szenarien die vorgefallen sein können. Entweder der Inbetriebnehmer außerhalb der Station Wusste nicht das dort einer drin ist und hat sich nicht an die sicherheitsregeln des berufs gehalten und nicht geschaut ob die maschiene frei ist oder der kollege in der Anlage rief ihm zu er solle mal Bewegung X ausführen und der Inbetriebnehmer hat Fahrlässig ausgeführt ohne gefahrenbereiche zu prüfen. Und was Zeitdruck an geht kommt es aufs jeweilige Projekt an, wie in allen firmen eig. haben manche Projekte mehr Priorität und werden dementsprechend unter Zeitdruck zwischengeschoben. Spekulation sollten da lieber Den Ermittlern vorbehalten sein. Aber Trotzdem Traurige Geschichte

  9. Re: Mitarbeiter von Fremdfirmen

    Autor: simpletech 02.07.15 - 22:44

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mauw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sollte der Einschaltzeitpunkt aber bewusst so gewählt worden sein,
    > scheinen
    > > die Leute einfach nicht an ihrem Leben zu hängen. Das sollte einem
    > > eigentlich wichtiger sein, als der Chef der Zeitdruck macht. Es dauert
    > eben
    > > seine Zeit ordentlich und vor allem sicher zu arbeiten.
    > Ich glaube weniger, dass dort Zeitdruck herschte. Wenn nen Techniker da
    > länger braucht, dann wird das halt noch extra in Rechnung gestellt. So groß
    > ist die Konkurenz ja nicht, dass man da Miese macht, oder?

    Doch

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