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'Rechtsextrem'

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  1. 'Rechtsextrem'

    Autor: Pete Sabacker 13.05.19 - 20:45

    Bin ich der einzige Nicht-AfD-Wähler, der diese Partei nicht als rechtsextrem bezeichnen würde?

  2. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: throgh 13.05.19 - 20:50

    Gegenfrage: Als was würdest du sie denn bezeichnen? Bitte nicht als "demokratisch" oder "demokratisch legitimiert" denn das ignoriert vollends Kernprobleme dieser Partei, welche im Mindestmaß einen anti-demokratischen, rechtsextremen "Flügel" duldet und sich dessen Eskapaden auch noch zunutze macht respektive aus dessen Behauptungen auch noch Kapital schlägt.

    Und genau das macht die AfD ganz konkret zu einer rechtsextremen, menschenfeindlichen Partei.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  3. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: lear 13.05.19 - 21:57

    "rechtsrandfischend"

    Mal im Ernst, der ursprüngliche Verein um Lucke hatte zwar Schlußfolgerungen zu denen ich nicht kommen würde, aber durchaus auf pot. Bruchstellen und Problem hingewiesen und wäre wg. dem "alternativlos" Geschwätz von Merkel (Autokraten haben alternativlose Ansichten, Mädchen - Alternativen können ungewünscht oder schlecht durchdacht sein, aber "es gibt immer eine Alternative", s. Picard-Nachricht ;-) ein nützlicher Pol in der polit. Landschaft gewesen.

    Leider meinte man schnell wachsen zu müssen und können indem man nach rechtsaußen zwinkert - Lucke hat offensichtlich nie in ein Geschichtsbuch geschaut. Im Ergebnis haben erst die schrille Petry und dann die "Aufrechten" den Laden übernommen und jetzt ist das eine "bürglerliche" NPD, also die neue NPD, in die sich ein paar Bürger verirrt haben. Im Kern sind die rechtsextrem, ja. Die Diskussion ist nur in D. wg. der Geschichte problematisch, aber LePen ist fraglos rechtsextrem - das muß nicht zwingend bedeuten, daß die morgen systematisch Juden vergasen, aber wenn sie auf der Maus ausrutschen, schießen sie evtl. auf Kinder (natürlich nur von Ausländern) …

    Lange Rede, kurzer Sinn: wenn sie nur "rechts" aber nicht "rechtsextrem" sein wollen, müßen sie konsequent die ganzen extremen Spinner rauswerfen. Und lernen, wie man eine Maus benutzt.

  4. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: Shanks 13.05.19 - 22:20

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegenfrage: Als was würdest du sie denn bezeichnen? Bitte nicht als
    > "demokratisch" oder "demokratisch legitimiert" denn das ignoriert vollends
    > Kernprobleme dieser Partei, welche im Mindestmaß einen anti-demokratischen,
    > rechtsextremen "Flügel" duldet und sich dessen Eskapaden auch noch zunutze
    > macht respektive aus dessen Behauptungen auch noch Kapital schlägt.
    >
    > Und genau das macht die AfD ganz konkret zu einer rechtsextremen,
    > menschenfeindlichen Partei.

    Naja Gegenfrage sind dann aber CDU und SPD sowie die Grüne , FDP und Linke heute noch wirklich demokratisch?
    Gerade der Artikel 13/17 hat das doch wieder gezeigt. Genauso bei der Diesel Krise oder das Polizei Gesetz in Bayern.
    Hätte man alles durch Volksentscheide regeln können.
    Geht ja wie man sieht in der Schweiz auch.
    Der härteste Punkt den man hier anführen könnte wäre die Flüchtlingskrise. Diese wurde auch nicht demokratisch entschieden. Wäre die Flüchtlingskrise demokratisch im Bundestag geregelt worden vielleicht sogar mit einbezug der Bürger wäre die AFD nicht halb so stark.
    Ich sehe immer mehr Flüchtlinge in Mini und Geringverdiener Jobs. Daher wundert mich es nicht mehr warum das so schnell entschieden wurde.

  5. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: throgh 13.05.19 - 22:44

    Ähm, ich glaube du setzt da doch etwas verdrehte Gewichtungen: Erst einmal kaschiert man mit dem Wortlaut "Flüchtlingskrise" etwas was faktisch eine weltweite Zunahme katastrophalster Zustände ist. Und daran tragen die Industrienationen einfach einmal so direkt ihren Anteil. Demokratisch kann man Unrecht nicht einfach mal so wieder zur Seite schieben, auch wenn das dann den Anschein gewahrt hätte und vielleicht die rechtsnationalen, besorgten Bürger befriedet. Und dann? Unrecht bleibt ein Solches. Die AfD ist ein Ausdruck dessen was grundlegend schief läuft: Eigenverantwortung einfach mal so stetig "Anderen" in die Schuhe kippen. Das die anderen Parteien dahingehend auch nicht so wirklich perfekt sind, unstrittig.

    Aber als wären "Volksentscheide" auf einmal jetzt der allerletzte Schrei oder irgendeine Lösung. Dann entscheidet die pseudo-identitäre Gruppierung mit der Bzeichnung "Volk" und dann? Demokratisch legitimiertes Unrecht bleibt Solches und erst wenn Jeder seinen Teil dazu beiträgt, also bereit für den Diskurs ist und auch Meinungsmache klar identifiziert besteht die Chance auf Besserung. Ansonsten haben wir dann mit "Volksentscheiden" noch mehr Chaos als jetzt schon und noch mehr ekelhafteste Meinugnsmache sondersgleichen. Ich mag dabei dem Einzelnen / der Einzelnen keine Kompetenzen absprechen, aber solange "Demokratie" nur anhand dessen bewertet wird was sie individuell an Mehrnutzen bringt - und das ist insofern auch auf Artikel 13 / 17 der Fall - haben wir hier ein grundlegendes Problem, welches auch verkennt wofür dies Alles überhaupt steht: Nämlich Kompromisse und darauf basierende Lösungen / Entscheidungen. Dabei sage ich nicht, dass ich besagte Artikel wie auch die gesamte Urheberrechtsreform nun toll oder passend finde. Aber so wie das abgelaufen ist, haben sich mehr als genug Kritiker beileibe nicht mit Ruhm bekleckert und so auch unsägliche Gegenreaktionen provoziert.

    Und das Spiel mit der Provokation ist es auch, welches uns derweil den Hals bricht denn es ist teils kaum noch zu unterscheiden wo Satire aufhört und menschenverachtende Hetze beginnt. Das Chaos ist perfekt und Volksabstimmungen in einer solchen Szenerie wäre dann noch das absolute Glanzstück vollkommener Planlosigkeit und absoluter Verantwortlungslosigkeit: So hat nämlich immer der lauteste Schreihals auf einmal Recht und es gibt nur noch Lösungen gem. einer Mehrheit, welche dann die Minderheit komplett unterdrückt! Eine "Demokratie" kann so nicht funktionieren, wenn Minderheiten nicht einmal grundlegenden Schutz erfahren sondern jederzeit Gefahr laufen diskriminiert und ausgeschlossen zu werden weil es gerade so gesellschaftlich erwünscht ist. Davon abgesehen ist auf diesem Misthaufen bereits mehr als nur einmal nichts Gutes entstanden!

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    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.19 22:48 durch throgh.

  6. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: nixidee 14.05.19 - 00:38

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegenfrage: Als was würdest du sie denn bezeichnen? Bitte nicht als
    > "demokratisch" oder "demokratisch legitimiert" denn das ignoriert vollends
    > Kernprobleme dieser Partei, welche im Mindestmaß einen anti-demokratischen,
    > rechtsextremen "Flügel" duldet und sich dessen Eskapaden auch noch zunutze
    > macht respektive aus dessen Behauptungen auch noch Kapital schlägt.
    >
    > Und genau das macht die AfD ganz konkret zu einer rechtsextremen,
    > menschenfeindlichen Partei.
    Du und dein merkwürdiges Schubladendenken. Rechtsextrem ist in der AfD höchstens Bruchteil. Diese Partei ist irgendwo zwischen Konservativ und Rechts. Und Schuld an dem Aufstieg und viel Schlimmer, dem Verbleib, sind die linken Hetzer die keinen deut besser sind. Die AfD hat keine wirklichen Inhalte, es bleibt eine Protestpartei für die Einfachsten der Einfachsten. Man könnte Ihnen auf eine demokratiewürdige Art und Weise begegnen anstatt zu versuchen, sie mit der Nazikeule zu bearbeiten.

    Aktuell bekommt man den Spiegel vorgeschoben und weint.

  7. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: My2Cents 14.05.19 - 06:33

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegenfrage: Als was würdest du sie denn bezeichnen? Bitte nicht als
    > "demokratisch" oder "demokratisch legitimiert" denn das ignoriert vollends
    > Kernprobleme dieser Partei, welche im Mindestmaß einen anti-demokratischen,
    > rechtsextremen "Flügel" duldet und sich dessen Eskapaden auch noch zunutze
    > macht respektive aus dessen Behauptungen auch noch Kapital schlägt.
    >
    > Und genau das macht die AfD ganz konkret zu einer rechtsextremen,
    > menschenfeindlichen Partei.

    Wer die "Anti"Fa unterstützt ist keinen Deut besser.
    Und Politiker die bei Demonstrationen unter Plakaten mitlaufen auf denen "Deutschland verrecke" steht sind auch nicht geeignet für genau dieses Deutschland eine Politik zum Wohle aller Bürger zu betreiben.
    Also auch nur Glashaus und Stein.

  8. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: serra.avatar 14.05.19 - 06:41

    naja schauen wir uns mal die letzten Jahre an: Einschränkungen von Grundrechten, bis hin zu Gesetzesvorlagen die vom Bundesverfassungsgericht gestoppt wurden, weil sie gegen Grundgesetz, Demokratie und Menschenrechte verstoßen ... wer hats getan? Also von "Rechten Parteien" kamen diese Gesetzesvorlagen nicht ...

    das ist ja das perverse, all diese Demokratischen Parteien nutzen gerade diese faschistischen Mittel um ihre Macht zu erhalten gegen die sie eigentlich sind ... den sie haben nichts aus der Geschichte gelernt: auch die Ermächtigungsgesetze die überhaupt erst zum deutschen Makel führten ... wurden von den Demokratischen Parteien verbrochen!

    Und dann haben wir da noch die Linsversieften ... für die faschistische Mittel gerade recht sind um Ihre Ideologie umzusetzen ... ist ja in Ordnung solange dies nicht durch Rechte passiert ...


    also NEIN mit dem Finger auf Rechts zu zeigen ist nicht hilfreich, die Demokratiefeinde sitzen ganz woanders!

    _________________________________________________________________
    Gott vergibt, ich nicht!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 06:48 durch serra.avatar.

  9. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: Pete Sabacker 14.05.19 - 07:10

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau das macht die AfD ganz konkret zu einer rechtsextremen, menschenfeindlichen Partei.

    Ich sehe nicht, dass Basis oder Parteispitze rechtsextrem oder antisemtisch eingestellt sind. Da gibt es natürlich einige Deppen in dieser wie in jeder anderen Partei, die man allerdings ruhiggestellt oder auf unwichtige Posten versetzt hat.

    > Naja Gegenfrage sind dann aber CDU und SPD sowie die Grüne , FDP und Linke heute noch wirklich demokratisch?

    Kam mir auch in den Sinn. Die sogenannte Realpolitik ging so einige Male völlig an der Realität und der Lebenswirklichkeit vorbei.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 07:12 durch Pete Sabacker.

  10. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: throgh 14.05.19 - 08:07

    So ich gehe einfach kummuliert auf den sprichwörtlichen Witz in in Tüten ein, der hier einmal wieder geäußert worden ist. Also zunächst einmal Beitrag 1:

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du und dein merkwürdiges Schubladendenken. Rechtsextrem ist in der AfD
    > höchstens Bruchteil. Diese Partei ist irgendwo zwischen Konservativ und
    > Rechts. Und Schuld an dem Aufstieg und viel Schlimmer, dem Verbleib, sind
    > die linken Hetzer die keinen deut besser sind. Die AfD hat keine wirklichen
    > Inhalte, es bleibt eine Protestpartei für die Einfachsten der Einfachsten.
    > Man könnte Ihnen auf eine demokratiewürdige Art und Weise begegnen anstatt
    > zu versuchen, sie mit der Nazikeule zu bearbeiten.
    >
    > Aktuell bekommt man den Spiegel vorgeschoben und weint.

    Ich und mein Schubladendenken? Wohl eher du und deine Ignoranz. Es kann halt nicht sein was nicht sein darf, immer schön die Augen verschließen und sich deutlich erkennbare Tendenzen dieser Partei irgendwie schön reden und schreiben. Aber das sind ja irgendwelche "Einzelfälle" und ansonsten ist die AfD "konservativ". Die stete Wiederholung und es wird dadurch auch nicht wahrer! ;-)

    Komment wir zu Beitrag 2:

    My2Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer die "Anti"Fa unterstützt ist keinen Deut besser.
    > Und Politiker die bei Demonstrationen unter Plakaten mitlaufen auf denen
    > "Deutschland verrecke" steht sind auch nicht geeignet für genau dieses
    > Deutschland eine Politik zum Wohle aller Bürger zu betreiben.
    > Also auch nur Glashaus und Stein.

    Nachgedacht und nicht verstanden: Dabei wird einmal mehr auch schön wieder diffamiert was nicht in den Kram passt und wehe dem man muss auch einmal selbst reflektieren. Übrigens: Ist der komplette Bundestag mitgelaufen? Oder sprichst du jetzt von Claudia Roth? Und selbst dann: Scheint ja ein nett probates Feindbild zu sein. Aber ulkig dabei: Einerseits wird erwartet, dass sich Politiker positionieren. Wenn sie das machen, soll es aber bitte "bürgerlich rechts" bis "rechtsextrem" sein ... dann hat man keine Probleme. Sonst hat man schlimmste Befürchtungen? Jaja, komm lass man stecken.

    Komment wir zu Beitrag 3:

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja schauen wir uns mal die letzten Jahre an: Einschränkungen von
    > Grundrechten, bis hin zu Gesetzesvorlagen die vom Bundesverfassungsgericht
    > gestoppt wurden, weil sie gegen Grundgesetz, Demokratie und Menschenrechte
    > verstoßen ... wer hats getan? Also von "Rechten Parteien" kamen diese
    > Gesetzesvorlagen nicht ...
    >
    > das ist ja das perverse, all diese Demokratischen Parteien nutzen gerade
    > diese faschistischen Mittel um ihre Macht zu erhalten gegen die sie
    > eigentlich sind ... den sie haben nichts aus der Geschichte gelernt: auch
    > die Ermächtigungsgesetze die überhaupt erst zum deutschen Makel führten ...
    > wurden von den Demokratischen Parteien verbrochen!
    >
    > Und dann haben wir da noch die Linsversieften ... für die faschistische
    > Mittel gerade recht sind um Ihre Ideologie umzusetzen ... ist ja in Ordnung
    > solange dies nicht durch Rechte passiert ...
    >
    > also NEIN mit dem Finger auf Rechts zu zeigen ist nicht hilfreich, die
    > Demokratiefeinde sitzen ganz woanders!

    Du hast ganz eindeutig ein Problem mit dem Jargon der "Wutbürger" und den Faschismus hast du ebenso nicht verstanden. Die ultimative "Meinungsfreiheit" gibt es nicht und wenn diese hier stetig dazu benutzt wird Hass und Verachtung zu kaschieren macht es das auch nicht wirklich besser. Zwei Möglichkeiten: Entweder haben wir dazu einen steten Diskurs oder aber rigide Gesetze. Mir ist Möglichkeit 1 sehr lieb wie teuer. Aber so wie hier im Golem-Kommentarbereich zu erkennen: Es werden immer die gleichen, plumpen Argumente wiederholt, immer die gleichen Anschuldigungen vorgebracht und wirklich auf meine Argumente gehst du beispielsweise auch nicht ein. Du hast dir nur jetzt einen irgendwie passenden Beitrag ausgesucht, um einmal wieder über die "Linksversifften" herziehen zu können. Das ermüdet irgendwann, darauf baust du, darauf bauen Andere und genau dann kann man wieder hübsch häßlich das Normativ dehnen und das Narrativ toxisch manipulieren.

    Passiert jetzt, passierte zuvor. Finde ich das NetzDG "gut"? Nö. Schlecht gemacht, da es die Handlung in die Hände privater, gewinnorientierter Unternehmen legt und die Begrifflichkeit "soziales Netzwerk" weiter ausgehöhlt keinen Sinn ergibt und nicht geklärt wird was dieses überhaupt auszeichnet: Werbung? Datenweitergabe? Kontakte? Irgendwas? Egal: Der Mensch schläft halt gerne und ist bequem. Das ist das Problem! Die restlichen Vorwürfe? Lächerlich und absichtlich spitzfindig.

    Komment wir zu Beitrag 4:

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe nicht, dass Basis oder Parteispitze rechtsextrem oder antisemtisch
    > eingestellt sind. Da gibt es natürlich einige Deppen in dieser wie in jeder
    > anderen Partei, die man allerdings ruhiggestellt oder auf unwichtige Posten
    > versetzt hat.

    Die Parteispitze: Jörg Meuthen, Alexander Gauland, Alice Weidel, Beatrix von Storch und Weitere kokettieren ganz deutlich mit menschenverachtenden Haltungen in der Partei. Gerne wird beispielsweise das Kyffhäusertreffen vom nationalistischen, rechtsextremen "Flügel" besucht. Du möchtest Beweise: Link

    Aber immer schön das Problem "kleinreden", dann passt es in einen handlichen Schuhkarton und existiert gar nicht. ;-) So wird es getan hier im Kommentarbereich: Und solange das die sog. "politische Mitte" emsig weiter betreibt ist sie ein Teil des Problems, da Minderheitenschutz defakto so nichts wert ist. So wird es hübsch probat geredet, dass die AfD von "Messermännern" reden wie schreiben kann und Anfragen über "Menschen mit Einschränkungen" stellt, um sich die Zahlen dann drehen und Falschaussagen basteln zu können. Alles halb so wild? Nein, es ist schlimm, war schlimm und bleibt auch schlimm. Und solange man weiter diskriminiert als "politische Mitte", um seiner selbst willen, ist man selbst Teil davon.

    Reicht mir aber auch jetzt: Ihr könnt euch gerne hier weiter austoben, also den Sandkasten weiter hübsch bearbeiten. Alles gesagt dazu: Die maulende Meute der sog. "Aufgewachten", "Aufgeklärten" und "Freiheitssuchenden" fühlt sich davon magisch angezogen. Immer schön Augen zu und Hände über die Ohren. Unbequeme Aussagen? Diffamieren. Mir ist das einfach zu simpel gestrickt und die Mühe nicht wert. Aber genau das ist eben das Problem, da dies nur wenig Interesse weckt und Gegenargumente kaum etwas bringen: Reflektiert selbst, beschwert euch hier über die vermeintlich verlorene "Meinungsfreiheit" oder was auch immer. Das Thema: Es ist eben nicht Alles sagbar ohne Diskurs und gesittetes Gespräch. Und Selbiges wurde bereits jetzt schon verlassen, da hier nicht auf Argumente eingegangen wird sondern nur ein dezidiert erkennbares Verhalten von der Platte abgespult wird. Bye, bye! ;)

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

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    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 08:25 durch throgh.

  11. Danke +1

    Autor: Palerider 14.05.19 - 09:35

    Meinen herzlichen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, es auch den 'merkfaulen' noch ein weiteres Mal im Detail zu erklären, auch wenn ich Zweifel habe, dass sie so lange Texte verstehen können/wollen.

    Man muss sich nur die Plakate ansehen, sie Bundestag hören, ihre Beiträge in den sozialen Medien aufmerksam lesen um zu merken, dass sie
    - Rückwärtsgewandt sind bis zum geht nicht mehr - das hat nichts mit konservativ zu tun. "Konservativ" will erhalten/bewahren, davon ist die AfD meilenweit weg.
    - Lügen wie gedruckt bzw. zum Zweck der puren Hetze Fakten bis zur absoluten Unkenntlichkeit verdrehen (man nehme nur die Vorname-Mohammed-Nummer in Berlin - widerlich!)
    - eine menschenverachtenden Denkweise haben (man denke an die Anfrage im BT zum Thema Zusammenhang Behinderung-Inzucht-Flüchtlinge)
    - mehrfach haben sie gezeigt, dass Meinungsfreiheit für sie bedeutet, dass andere ihnen nicht widersprechen dürfen.
    - Ihr Finanzgebaren noch zweifelhafter als das der anderen Parteien (fing beim Goldverkauf an und endet in den jetzigen Spendenaffären)

    Natürlich kann man die Augen schnell wegdrehen und auf Vergehen/Versäumnisse anderer Parteien schauen. Das ändert nur nichts an der AfD.
    Also klares JA - die sind rechtsextrem! Das ist nicht "Nazikeule", darauf kommt man auch nach ganz nüchterner Betrachtung.

  12. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: bombinho 14.05.19 - 09:51

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das die anderen
    > Parteien dahingehend auch nicht so wirklich perfekt sind, unstrittig.

    Oh, da legst du den Finger auf die Wunde. Was ich so teilweise aus CDU und CDU-Waehlerkreisen hoere, laesst mich regelmaessig denken, dass es doch gut ist, dass die AfD da am linken Rand als Ausgleich aufgetaucht ist.

    > Dann entscheidet die pseudo-identitäre Gruppierung
    > mit der Bzeichnung "Volk" und dann?

    Dir ist schon klar, wer der Souveraen in einer Demokratie ist, oder?

    > Demokratisch legitimiertes Unrecht
    > bleibt Solches und erst wenn Jeder seinen Teil dazu beiträgt, also bereit
    > für den Diskurs ist und auch Meinungsmache klar identifiziert besteht die
    > Chance auf Besserung.

    Wenn du dich mal mit den Strukturen einer Demokratie beschaeftigst, dann wirst Du feststellen, dass es da noch weitere Mechanismen gibt, die die Einhaltung von Recht gewaehrleisten und Fehler bei demokratischen Entscheidungen abfangen. Schau dir mal die Aufgabe des Bundesverfassungsgerichtes zum Beispiel an. Und nein, nicht nur das Volk kann irren, wie der Auslastungszustand die die enorme Zunahme von kassierten Gesetzen etc. in den letzten Jahren vorzeigt.

    > Ansonsten haben wir dann mit "Volksentscheiden" noch
    > mehr Chaos als jetzt schon und noch mehr ekelhafteste Meinugnsmache
    > sondersgleichen. Ich mag dabei dem Einzelnen / der Einzelnen keine
    > Kompetenzen absprechen, aber solange "Demokratie" nur anhand dessen
    > bewertet wird was sie individuell an Mehrnutzen bringt - und das ist
    > insofern auch auf Artikel 13 / 17 der Fall - haben wir hier ein
    > grundlegendes Problem, welches auch verkennt wofür dies Alles überhaupt
    > steht: Nämlich Kompromisse und darauf basierende Lösungen / Entscheidungen.

    Naja, mit ein wenig Muehe kann man sicher noch etwas antidemokratischer werden.
    Aber was genau willst du damit bezwecken? Wer soll denn deiner Meinung nach uneingeschraenkt regieren und Entscheidungen treffen?

    > Eine "Demokratie" kann so nicht
    > funktionieren, wenn Minderheiten nicht einmal grundlegenden Schutz erfahren
    > sondern jederzeit Gefahr laufen diskriminiert und ausgeschlossen zu werden
    > weil es gerade so gesellschaftlich erwünscht ist. Davon abgesehen ist auf
    > diesem Misthaufen bereits mehr als nur einmal nichts Gutes entstanden!

    Von welcher Demokratie sprichst du hier? Bis du klargestellt hast, wer genau die Entscheidungen treffen soll, laesst sich schwer sagen, wer da ueberhaupt eine Minderheit sein soll. Und wer benachteiligt wird und aufgrund welcher Mechanismen?
    Auf welche Demokratie beziehst du dich?

    Nachtrag: Ist dir klar, dass du hier Gleichberechtigung der Art forderst, dass nicht nur Minderheiten unterdrueckt werden sollen sondern auch Mehrheiten?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 10:02 durch bombinho.

  13. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: nixidee 14.05.19 - 09:57

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich und mein Schubladendenken? Wohl eher du und deine Ignoranz. Es kann
    > halt nicht sein was nicht sein darf, immer schön die Augen verschließen und
    > sich deutlich erkennbare Tendenzen dieser Partei irgendwie schön reden und
    > schreiben. Aber das sind ja irgendwelche "Einzelfälle" und ansonsten ist
    > die AfD "konservativ". Die stete Wiederholung und es wird dadurch auch
    > nicht wahrer! ;-)
    Deine Vorurteile machen es nicht besser. Die AfD ist dennoch relativ breit gefächert. Ernsthafte Rechtsextreme wurden oder haben sich weitestgehend aus der Partei entfernt. Die Politik und das Auftreten bleibt unter aller Sau aber man muss es halt nicht maßlos übertreiben, damit erreicht man das Gegenteil. Es erinnert an die Geschichte mit dem Hirtenjungen und dem Wolf.

  14. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: Pete Sabacker 14.05.19 - 10:00

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Parteispitze: Jörg Meuthen, Alexander Gauland, Alice Weidel, Beatrix von Storch und Weitere kokettieren ganz deutlich mit menschenverachtenden Haltungen in der Partei. Gerne wird beispielsweise das Kyffhäusertreffen vom nationalistischen, rechtsextremen "Flügel" besucht. Du möchtest Beweise: Link

    Dein zitierter Artikel verwendet das Wort "rechtsextrem" nicht einmal. 'Nationalistisch' würde ich sogar unterschreiben. Menschenverachtend und rechtsextrem jedoch nicht.

    > Aber immer schön das Problem "kleinreden", dann passt es in einen handlichen Schuhkarton und existiert gar nicht. ;-)

    Wie sagtest Du so schön? "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" - Das könntest Du Dir vielleicht auch mal zu Herzen nehmen. Bellende Hunde schmeißt die AfD bereits schon länger raus: Der Poggenburg wurde abgesägt, von Höcke und seinem "Tausendjährigen" hört man bereits lange nix mehr. Die Storch ist ein wenig bekloppt und der Gauland ein wenig verwirrt, alles wahr, aber um eine Wahrnehmung als 'rechtsextrem' ist die AfD mittlerweile alles Andere als bemüht.

    > Mir ist das einfach zu simpel gestrickt [...]

    Mir ebenfalls, soweit sind wir uns einig. Zu viel Polemik und Populismus, jedoch auf allen Seiten.

    > Und Selbiges wurde bereits jetzt schon verlassen, da hier nicht auf Argumente eingegangen wird sondern nur ein dezidiert erkennbares Verhalten von der Platte abgespult wird.

    Auch das werfen sich beide Seiten bereits seit einiger Zeit gegenseitig vor. Medienwirksamkeit zählt nunmal, nur deshalb hat man dem Höcke so lang keinen Maulkorb verpasst.

  15. Re: Danke +1

    Autor: nixidee 14.05.19 - 10:07

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss sich nur die Plakate ansehen, sie Bundestag hören, ihre Beiträge
    > in den sozialen Medien aufmerksam lesen um zu merken, dass sie
    > - Rückwärtsgewandt sind bis zum geht nicht mehr - das hat nichts mit
    > konservativ zu tun. "Konservativ" will erhalten/bewahren, davon ist die AfD
    > meilenweit weg.
    Im Gesamtpaket wollen sie einen gewissen Status Quo zurück.

    > - Lügen wie gedruckt bzw. zum Zweck der puren Hetze Fakten bis zur
    > absoluten Unkenntlichkeit verdrehen (man nehme nur die
    > Vorname-Mohammed-Nummer in Berlin - widerlich!)
    Also wie der Rest? Fakten sind in der Politik selten geworden. Für gewöhnlich diffamiert man die AfD mit lustigen Zahlenspielchen und Polemik. Anstatt sich ernsthaft damit auseinander zu setzen.

    > - eine menschenverachtenden Denkweise haben (man denke an die Anfrage im BT
    > zum Thema Zusammenhang Behinderung-Inzucht-Flüchtlinge)
    > - mehrfach haben sie gezeigt, dass Meinungsfreiheit für sie bedeutet, dass
    > andere ihnen nicht widersprechen dürfen.
    Also auch wie beim Rest? Wenn jemand die Gewalt gegen die AfD toleriert oder relativiert, dann ist er genauso Menschenverachtend. Dies ist keine Einbahnstraße.

    > - Ihr Finanzgebaren noch zweifelhafter als das der anderen Parteien (fing
    > beim Goldverkauf an und endet in den jetzigen Spendenaffären)
    Nein. Einfach nur nein. Sie sind da genauso schlimm wie der Rest, da sollte sich aber der Rest nicht dazu berufen fühlen, solche Praktiken zu kritisieren.

    > Natürlich kann man die Augen schnell wegdrehen und auf
    > Vergehen/Versäumnisse anderer Parteien schauen. Das ändert nur nichts an
    > der AfD.
    > Also klares JA - die sind rechtsextrem! Das ist nicht "Nazikeule", darauf
    > kommt man auch nach ganz nüchterner Betrachtung.
    Nein, die Partei an sich ist eben nicht Rechtsextrem. Alternativ hätten wir nach diesen Standards sehr viele Extremisten in den Parteien allgemein. Ein Kevin Kühnert ist auch nicht ungefährlicher für die Demokartie als ein Gauland. Da hast du also nicht ganz Unrecht, man sollte trotz der vielen Negativen Aspekte der AfD den Rest nicht unter den Tisch fallen lassen.

    Aktuell bietet man ein Schaubild wie Demokratie nie sein sollte. Anstatt sich Inhaltlich mit z.B. dem Programm und der Politik auseinander zu setzen, brüllt man in diesem Fall eben die AfD bei jeder Gelegenheit nieder.

  16. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: My2Cents 14.05.19 - 10:20

    throgh schrieb:
    > My2Cents schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Wer die "Anti"Fa unterstützt ist keinen Deut besser.
    > > Und Politiker die bei Demonstrationen unter Plakaten mitlaufen auf denen
    > > "Deutschland verrecke" steht sind auch nicht geeignet für genau dieses
    > > Deutschland eine Politik zum Wohle aller Bürger zu betreiben.
    > > Also auch nur Glashaus und Stein.
    >
    > Nachgedacht und nicht verstanden: Dabei wird einmal mehr auch schön wieder
    > diffamiert was nicht in den Kram passt und wehe dem man muss auch einmal
    > selbst reflektieren. Übrigens: Ist der komplette Bundestag mitgelaufen?
    > Oder sprichst du jetzt von Claudia Roth? Und selbst dann: Scheint ja ein
    > nett probates Feindbild zu sein. Aber ulkig dabei: Einerseits wird
    > erwartet, dass sich Politiker positionieren. Wenn sie das machen, soll es
    > aber bitte "bürgerlich rechts" bis "rechtsextrem" sein ... dann hat man
    > keine Probleme. Sonst hat man schlimmste Befürchtungen? Jaja, komm lass man
    > stecken.

    Also nur die übliche Antwort - man selbst ist moralisch überlegen und auf der "guten" Seite, also rechtfertigt der Zweck die Mittel. Organisationen wie die "Anti"Fa zu unterstützen ist ok, sind ja auch die "Guten" weil sie gegen "Rechts" sind. Dass sie zu Mitteln greifen die selbst in den Kreisen die sie zu bekämpfen vorgeben eher selten verwendet werden - geschenkt. Da ist dann auch die Kritik nur sehr leise so lange die Autos der "richtigen" Politiker brennen oder diese zusammengeprügelt werden - sind ja selbst schuld wenn sie in dieser Partei sind, nicht wahr?

    Ich würde mich übrigens persönlich in der Mitte sehen und habe auch von der ÖDP bis zur CxU schon alles gewählt.
    Aber dieses permanente Bashing gegen die pöhsen Rächten bringt mich mehr und mehr zum Nachdenken ob ein entsprechender Ausgleich auf der anderen Seite nicht dringend notwendig ist.

    Und wie sich Politiker positionieren geht mir sonst wo vorbei. Aber wer im deutschen Bundestag sitzt und dort auch repräsentative Ämter innehat sollte sich zumindest zum dem Land bekennen zu dessen Legislative er sich zählen darf. Ansonsten hat er als "Volksvertreter" dort nichts zu suchen - wobei auf der anderen Seite auch der Selbsthass natürlich repräsentiert werden muss.

  17. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: der_wahre_hannes 14.05.19 - 10:22

    Eine Partei, die Gestalten wie diesen Bernd Höcke, Weidel, Gauland, Trixi und Co. beheimatet, muss es wohl auch verkraften, als rechtsextrem bezeichnet zu werden. Oder geht den selbsternannten Schützern der Meinungsfreiheit eben diese Meinungsfreiheit dann doch zu weit, wenn man rechtsextreme Parteien auch als solche bezeichnet?

  18. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: Pete Sabacker 14.05.19 - 10:28

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Partei, die Gestalten wie diesen Bernd Höcke, Weidel, Gauland, Trixi
    > und Co. beheimatet, muss es wohl auch verkraften, als rechtsextrem
    > bezeichnet zu werden.

    Wer ist Trixi und welche Taten oder Eigenschaften an Weidel und Gauland lassen Dich diese als 'rechtsextrem' bezeichnen? Beim Höcke bin ich mir nichtmal sicher, ob der wirklich rechtsextrem ist oder bewusst Terminologien und Sätze so konstruiert hat, dass er einfach genau diese Vorwürfe provozieren wollte.

  19. Re: 'Rechtsextrem'

    Autor: My2Cents 14.05.19 - 10:46

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Partei, die Gestalten wie diesen Bernd Höcke, Weidel, Gauland, Trixi
    > und Co. beheimatet, muss es wohl auch verkraften, als rechtsextrem
    > bezeichnet zu werden. Oder geht den selbsternannten Schützern der
    > Meinungsfreiheit eben diese Meinungsfreiheit dann doch zu weit, wenn man
    > rechtsextreme Parteien auch als solche bezeichnet?

    Kühnert will Firmen Zwangsverstaatlichen, seine Vorstellungen dürften weitab vom Boden des deutschen Grundgesetzes und in direkter Konfrontation zu freiheitlich(!) demokratischen Grundordnung sein.
    Die SPD ist foglerichtig eine richtig linksextreme Partei? Die vom Verfassungsschutz beobachtet gehört? Kevin ist immerhin nicht irgendein Mitglied sondern Bundesvorsitzender der JuSos...?

  20. Re: Danke +1

    Autor: Palerider 14.05.19 - 10:56

    > Im Gesamtpaket wollen sie einen gewissen Status Quo zurück.
    >
    den von 1940?

    > > - Lügen wie gedruckt bzw. zum Zweck der puren Hetze Fakten bis zur
    > > absoluten Unkenntlichkeit verdrehen (man nehme nur die
    > > Vorname-Mohammed-Nummer in Berlin - widerlich!)
    > Also wie der Rest? Fakten sind in der Politik selten geworden. Für
    > gewöhnlich diffamiert man die AfD mit lustigen Zahlenspielchen und Polemik.
    > Anstatt sich ernsthaft damit auseinander zu setzen.
    Typische AfD-Argumentation zum ersten: Es geht nicht um 'den Rest', es geht um die AfD. Und sie hat nun mal diese verachtenswerte Aktion gebracht.

    >
    > Also auch wie beim Rest? Wenn jemand die Gewalt gegen die AfD toleriert
    > oder relativiert, dann ist er genauso Menschenverachtend. Dies ist keine
    > Einbahnstraße.
    >
    Und zum zweiten... es geht immer noch um die AfD und dies war keine Äußerung eines 'rechten Spinners irgendwo im Dorfverband sondern eine Anfrage im Bundestag!
    Trotzdem die Frage: wer hat wann Gewalt gegen AfDler toleriert?

    > > - Ihr Finanzgebaren noch zweifelhafter als das der anderen Parteien
    > (fing
    > > beim Goldverkauf an und endet in den jetzigen Spendenaffären)
    > Nein. Einfach nur nein. Sie sind da genauso schlimm wie der Rest, da sollte
    > sich aber der Rest nicht dazu berufen fühlen, solche Praktiken zu
    > kritisieren.
    >
    Es wäre völliger Unsinn Vergehen nicht zu kritisieren nur weil sie jemand anders auch schon begangen hat.


    > Nein, die Partei an sich ist eben nicht Rechtsextrem. Alternativ hätten wir
    > nach diesen Standards sehr viele Extremisten in den Parteien allgemein. Ein
    > Kevin Kühnert ist auch nicht ungefährlicher für die Demokartie als ein
    > Gauland. Da hast du also nicht ganz Unrecht, man sollte trotz der vielen
    > Negativen Aspekte der AfD den Rest nicht unter den Tisch fallen lassen.
    >
    ???? Kühnert kann schon von seiner Position aus nicht genauso gefährlich sein, er ist lediglich Vorsitzender einer Jugendorganisation. Er mag groben Unsinn reden aber menschenverachtend sind seine Positionen nicht. Aber Du lieferst ein schönes Beispiel, wie auch AfDler vorgehen: Die Partei ist nicht rechtsextrem weil der Kühnert ja auch gefährlich ist, Entkräftung der Beispiele, die ich genannt habe, lieferst Du aber null.

    > Aktuell bietet man ein Schaubild wie Demokratie nie sein sollte. Anstatt
    > sich Inhaltlich mit z.B. dem Programm und der Politik auseinander zu
    > setzen, brüllt man in diesem Fall eben die AfD bei jeder Gelegenheit
    > nieder.
    Bester AfD-Sprech, Kritik als Einschränkung der Meinungsfreiheit sehen... Es wird eben nicht "niedergebrüllt" sondern zu Recht scharf kritisiert, DAS ist Meinungsfreiheit. Alles andere ist im Gegenteil Verharmlosung.

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