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Wichtige Infrastruktur

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  1. Wichtige Infrastruktur

    Autor: trinkhorn 19.09.19 - 09:57

    Ernst gemeinte Frage, ich finde das Konzept toll, aber:
    Führt das nicht dazu, dass tausende Privathaushalte in ihrer Energieversorgung von Industrieunternehmen, also im Falle der Aurubis AG von Shareholdern (aus der ganzen Welt?) abhängig werden, deren Kerngeschäft nicht diese Versorgung darstellt?
    Sollte es langfristige Verträge geben hieße es ja im Umkehrschluss, dass das Land Hamburg (oder die Stadt, oder wer auch immer), unter Umständen ein ineffizientes Unternehmen subventioniert, um diese Infrastruktur zu erhalten. (Bei einer Neubausiedlung heißt langfristig ja wohl mindestens 50 Jahre, aber wer kann schon sagen ob in 40 Jahren noch in Deutschland Kupfer gegossen wird/würde...)

  2. Re: Wichtige Infrastruktur

    Autor: Walter Plinge 19.09.19 - 10:04

    Das hängt doch wohl ganz davon ab, wie die Verträge ausgestaltet sind. Genauso gut könnte Aurubis in 40 Jahren einfach ein Energieversorger sein (also ohne angeschlossene Kupferproduktion, dafür mit nachhaltiger Energieerzeugung) oder von einem solchen aufgekauft worden sein. Wäre ja nicht das erste Unternehmen, dass in seiner Geschichte sein Hauptgeschäftsfeld verlagert.

  3. Re: Wichtige Infrastruktur

    Autor: trinkhorn 19.09.19 - 10:08

    Klar, könnte auch sein. Oder sie gehen nächstes Jahr pleite, oder die Belegschaft streikt im Winter 2 Tage. Dann sitzen die Verbraucher auf einmal im kalten?

  4. Re: Wichtige Infrastruktur

    Autor: theFiend 19.09.19 - 10:22

    Fernwärme gibt es ja schon ewig, und die meisten Kraftwerke über die das gemacht wird sind auch schon lange in privater Hand. Meist regeln die Verträge eine gewisse Grundlast, die halt aufrecht erhalten werden muss. Je nach spezieller Industrie ist das mal schwerer, mal leichter.
    Darum hat man das bisher wohl fast ausschließlich bei Kraftwerken so gemacht.

  5. Re: Wichtige Infrastruktur

    Autor: mannzi 19.09.19 - 11:31

    Im optimalfall sollte es halt ein öffentliche Netz sein, in das alle sich beteiligenden Unternehmen einspeisen. Da ist's dann "fast" egal, ob ein oder 2 Unternehmen streiken.
    Überschüssige Energie kann dann in elektrische Energie umgewandelt werden. Immernoch besser als sie direkt in der Umgebung zu verteilen.

  6. Re: Wichtige Infrastruktur

    Autor: Kay_Ahnung 19.09.19 - 15:55

    mannzi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im optimalfall sollte es halt ein öffentliche Netz sein, in das alle sich
    > beteiligenden Unternehmen einspeisen. Da ist's dann "fast" egal, ob ein
    > oder 2 Unternehmen streiken.
    > Überschüssige Energie kann dann in elektrische Energie umgewandelt werden.
    > Immernoch besser als sie direkt in der Umgebung zu verteilen.

    Jop steht sogar so im Artikel:
    "Zum IW3-Konzept gehört, die Wärme verschiedener Erzeuger und Speicher über ein virtuelles Kraftwerk zu steuern und auf einem "lokalen Wärmemarktplatz" zu handeln. Die Bündelung aller Erzeuger und Verbraucher ermögliche eine "kosteneffiziente Quartiersversorgung"."

    Wenn man dann verschiedene Erzeuger und Speicher hat ist es relativ egal was ein einzelnes Unternehmen macht, wenn Aurubis beschließt weniger zu Produzieren oder den Preis zu erhöhen dann übernehmen andere. Wirklich problematisch wird es nur wenn mehrere Unternehmen weniger Produzieren aber soetwas regelt sich dann entweder über einen höheren Preis der dazu führt das es sich wieder lohnt mehr anzubieten oder über die Speicher (je nachdem was zu der Produktionsminderung führt).

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