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Was hat der Vermieter davon?

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  1. Was hat der Vermieter davon?

    Autor: Keridalspidialose 14.09.20 - 19:18

    Der schleift ja nur die entstandenen Kosten durch. Oder kann er da einen zusätzlichen Aufschlag einbeziehen? Oder gibt es Prämien von den Kabelanbietern für Vermieter?

    ___________________________________________________________

  2. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: trudodyr 14.09.20 - 19:30

    Der bekommt eine (geringe) Umsatzbeteiligung vom Kabelnetzbetreiber.

  3. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: geeky 14.09.20 - 19:54

    und er muss sich je nach Vertrag auch nicht um die Hausverkabelung kümmern, weil das dann ggf. ebenfalls der Kabelanbieter managed.

  4. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: bplhkp 14.09.20 - 20:05

    Der Vermieter hat seine Ruhe.
    Meine bisherigen Mietwohnungen hatten eine gesunde Eigentümerstruktur, mit vielen Eigentümern in den Wohnungen. Die waren auf einen unschlagbar günstigen Kabelanschluss aus.
    Und der Rest ist froh, dass die Mieter nicht auf die Idee kommen eine Satellitenschüssel an den Balkon zu spaxen und die Fenster für das Anschlusskabel zu durchbohren.

    Und als Mieter fand ich das auch nie verkehrt: unschlagbar günstig, kein Ärger beim Anschluss mit Technikern die dann nicht kommen (wie beim Telefonanschluss) und vor allem keine Kündigungsfrist wenn man wieder ausziehen will.

  5. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: biokeks 14.09.20 - 20:24

    trudodyr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der bekommt eine (geringe) Umsatzbeteiligung vom Kabelnetzbetreiber.


    Das wäre ja toll!

    Der VM hat höchstens was davon, wenn er im selben Haus wohnt, dann ist seine Kabelgebühr entsprechend günstiger als für ein Einfamilienhaus.

  6. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: Neuro-Chef 14.09.20 - 20:52

    bplhkp schrieb:
    > Und als Mieter fand ich das auch nie verkehrt: unschlagbar günstig, kein
    > Ärger beim Anschluss mit Technikern die dann nicht kommen (wie beim Telefonanschluss)
    Verstehe ich nicht, bei Defekten und Infrastruktur-Upgrades muss doch trotzdem jemand vorbeikommen.

    > und vor allem keine Kündigungsfrist wenn man wieder ausziehen will.
    Jetzt rein zum Glotzen, oder wie? Kabel-Internetverträge lief bei mir und allen betroffenen, die ich kenne, trotzdem 24 Monate.

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  7. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: Tuxraxer007 14.09.20 - 21:15

    geeky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und er muss sich je nach Vertrag auch nicht um die Hausverkabelung kümmern,
    > weil das dann ggf. ebenfalls der Kabelanbieter managed.
    Ist bei uns im Haus so, Unitymedia hat vor 3 Jahren das komplette Hausnetz noch erneuert und aufgerüstet um GBit-fest zu werden - komplett neue Unterverteilungen, Kabeltrassen, Verstärker, Anschlussdosen, Steigeleitungen - alles neu.

    Wenn das ein TV-Techniker gemacht hätten, währe es sicherlich richtig teuer geworden. Dafür zaheln wir rund 70,-/Jahr für den Kabelanschluss.

  8. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: ntldr 14.09.20 - 21:26

    Der Anschluss wird durch den Kabelnetzbetreiber erstellt und gewartet.

    Problem für die Vermieter ist nämlich, dass jeder Mieter ein Anrecht darauf hat einen Fernsehr anschließen zu können. Ist ein Kabelanschluss vorhanden und funktioniert dieser, hat der Vermieter sein Soll erfüllt. Die Kosten hat in jedem Fall der Mieter zu tragen.

    Ohne Kabelanschluss bleiben in der Regel noch folgende Optionen:
    1. IPTV via Telefondose. Problem hierbei ist, dass diese auch tatsächlich verfügbar und funktionsfähig sein muss. In vielen älteren Mietgebäuden wurde gerne gespart und es liegen weniger (funktionsfähige) Anschlüsse als Wohnungen im Boden. Auch ist die Internetleitung sowieso schon häufig ein Problem zwischen ISP und Mieter.
    2. Satellitenschüssel. Hier ist insbesondere die Montage ein sehr häufiger Streitpunkt, da der Vermieter natürlich keinen Eingriff in die Bausubstanz erlauben will.
    3. Antenne. Funktioniert als Zimmervariante häufig nur eingeschränkt und fällt insbesondere bei ausländischen Mietern schnell raus (da sogar ein Anspruch auf "Heimatsender" besteht). Mit Gemeinschaftsantenne eine Alternative, aber mit Aufwand verbunden.

    Mit dem Kabelanschluss kann der VM also (für ihn) kostenneutral und stressfrei die Grundversorgung erfüllen, ohne dass die Mieter in der Bausubstanz rumpfuschen können.

  9. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: Flatsch 15.09.20 - 07:44

    ntldr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Anschluss wird durch den Kabelnetzbetreiber erstellt und gewartet.
    >
    > Problem für die Vermieter ist nämlich, dass jeder Mieter ein Anrecht darauf
    > hat einen Fernsehr anschließen zu können. Ist ein Kabelanschluss vorhanden
    > und funktioniert dieser, hat der Vermieter sein Soll erfüllt. Die Kosten
    > hat in jedem Fall der Mieter zu tragen.
    >
    > Ohne Kabelanschluss bleiben in der Regel noch folgende Optionen:
    > 1. IPTV via Telefondose. Problem hierbei ist, dass diese auch tatsächlich
    > verfügbar und funktionsfähig sein muss. In vielen älteren Mietgebäuden
    > wurde gerne gespart und es liegen weniger (funktionsfähige) Anschlüsse als
    > Wohnungen im Boden. Auch ist die Internetleitung sowieso schon häufig ein
    > Problem zwischen ISP und Mieter.
    > 2. Satellitenschüssel. Hier ist insbesondere die Montage ein sehr häufiger
    > Streitpunkt, da der Vermieter natürlich keinen Eingriff in die Bausubstanz
    > erlauben will.
    > 3. Antenne. Funktioniert als Zimmervariante häufig nur eingeschränkt und
    > fällt insbesondere bei ausländischen Mietern schnell raus (da sogar ein
    > Anspruch auf "Heimatsender" besteht). Mit Gemeinschaftsantenne eine
    > Alternative, aber mit Aufwand verbunden.
    >
    > Mit dem Kabelanschluss kann der VM also (für ihn) kostenneutral und
    > stressfrei die Grundversorgung erfüllen, ohne dass die Mieter in der
    > Bausubstanz rumpfuschen können.

    Haussatelitenanlage und fertig. Wird aber auch über Nebenkosten umgelegt und der Mieter gewinnt nichts.

    Irgendwie beschweren sich über den Kram auch nur Leute, die das eh nicht tangiert, weil sie kein oder wenig TV gucken.. und sie Mär, das man als dsl Nutzer das mir zahlt, ist genauso blödsinn

  10. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: friespeace 15.09.20 - 08:52

    Als Vermieter bist du da zumindest in einer größeren Wohnanlage, an der dir nur ein Teil gehört, erstmal mitgefangen. Die Gemeinschaft hat sich halt (wann auch immer) für diese Lösung entschieden. Die Verträge sind sehr langfristig, da kommt man also nicht raus.
    Aber es hat ja eben auch Vorteile. Der Anbieter kümmert sich um die Wartung und auch Upgrades und kann kann recht günstig einen Internetanschluss dazu buchen.

  11. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: Mjoellnir 15.09.20 - 10:03

    Richtig. Als Vermieter hat man davon in erster Linie eins: Ruhe.
    Krude Theorien wie Umsatzbeteiligung o.ä. kommen mal wieder vom Verein "Pöse Vermieter machen uns das Leben schwer e.V."

    Auf diesem Wege stellt man die geforderte Grundversorgung unkompliziert sicher, die Kehrseite der Medallie ist aber, dass man die relativ hohen Kosten dafür zu decken hat.

    Nun ja, als Vermieter ist man dank BILD und Co ja sowieso immer der Arsch weil man den armen armen Mietern nur das Geld aus der Tasche ziehen will um seine Millionen zu scheffeln.

    Freundlichst, ein Vermieter.

    PS: Ich stelle die Grundversorgung in meinem Objekt noch ganz "klassisch" mit Telefonstrippe und Satschüssel zur Verfügung. Kein Kabelzwang. Mittlerweile steht auch Glasfaser zur Verfügung.
    Ich verstehe aber jeden Vermieter der den Weg übers Kabel wählt.

  12. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: buuii 15.09.20 - 11:04

    Wenn der Vermieter sich mindestens 3 oder 5 Jahre daran bindet ist erstmal der komplette Kabelanschluss kostenlos. Danach wird es wahrscheinlich irgendwelche Prämien geben oder die Vermieter sind dann zu faul zu kündigen...

  13. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: Dr. Fritz Prengel 15.09.20 - 11:25

    Ich wohne in einem 62-Parteien Neubau, der letztes Jahr Februar fertiggestellt wurde und hier gibt es nur Kabel und das auch nur über Vodafone.

    Die Kosten für den Fernsehanschluss sind nicht in den Nebenkosten enthalten, aber wenn man dann Internet über Kabel nutzt, kommen die frei empfangbaren Sender trotzdem an (wobei ich nicht weiß, ob da ohne Internetnutzung auch was ankommt). Wohne da seit der Fertigstellung und seit dem waren schon 4 mal irgendwelche Vodafonevertriebler an der Tür die mir einen Fernsehtarif andrehen wollten und dann immer behauptet haben, man würde das Fernsehen dann jetzt 'abklemmen' oder 'abdrehen' da ich das ja nicht nutzen/nicht zahlen würde. Passiert ist bisher nichts.

    Kann mir jedenfalls schwer vorstellen, dass da die Hausverwaltung nicht in irgend einer Form von profitiert, wenn 62 Mietparteien gezwungen sind, entweder Verträge bei Vodafone abzuschließen oder nichts zu haben und das finde ich ziemlich fragwürdig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.20 11:27 durch Dr. Fritz Prengel.

  14. Re: Was hat der Vermieter davon?

    Autor: Neuro-Chef 15.09.20 - 14:34

    Flatsch schrieb:
    > und sie Mär, das man als dsl Nutzer das mir zahlt, ist genauso blödsinn
    Sicher nicht. Hat die Wohnung eine beschaltete Kabeldose, während du nicht fernsiehst und Internet per Klingeldraht beziehst, musst du den Kabelanschluss regulär trotzdem mitbezahlen.

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