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Designer sind bei vielen halt die Götter

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  1. Designer sind bei vielen halt die Götter

    Autor: flasherle 25.10.16 - 12:39

    Designer sind bei vielen halt die Götter, wie die Ärtzte. die Uxler sind doch nur irgendwelche Störquellen die mitreden wollen, aber nix zu melden haben....

  2. Re: Designer sind bei vielen halt die Götter

    Autor: MrAnderson 25.10.16 - 13:28

    Designer sind die, die es gelernt (studiert) haben Konzepte zu entwickeln. Dazu gehören unter anderm auch Formen, Farben oder wie hier die Typografie.

    Bei Apfel und Co. wird es wohl ähnlich sein, wie in vielen andere Unternehmen. Design gibt ganz am Anfang, bei der Umsetzung sind dann aber nur noch halbfähige Menschen (die irgendwas mit Medien machen wollten) am Werk, die den Sinn eines CI-/CD-Manuals nicht verstehen ... und schon gar nicht den Hintergrund für die dort enthaltenen Vorschriften. Entsprechend ist dann die Umsetzung.

    Zumindest in meinem Arbeitsumfeld zeigt sich das deutlich. Durch das Überangebot an "Gestaltungs-Schulen", wird (zumindest in DE) der Markt mit sogenannten Mediengestaltern überflutet, die halt ein bischen Photoshop (meist das falsche Programm) können und das als Kompetenz mitbringen. Ein Gefühl für Form, Farbe, Typo? Meist weit gefehlt. Ahnung wie das nachher umgesetzt werden soll: Null. Schlimm. Hauptsache ist wohl, sie können das Schulgeld bezahlen. :/

  3. Re: Designer sind bei vielen halt die Götter

    Autor: divStar 25.10.16 - 13:55

    Dafür verdienen Mediengestalter sehr schlecht - kein Wunder also, dass sie nicht unbedingt fähig sind. Außerdem sind Programme wie Photoshop sündhaft teuer - und wie soll man es lernen wenn man es nicht Zuhause hat? Das macht übrigens Microsoft mit ihrem HUP (Home-User-Program) richtig: wir kriegen das neueste Office Pro Plus als Mitarbeiter für 10-20 Euro hinterher geschmissen. Da man es dann vermutlich auch Zuhause nutzt, ersparen sich die IT-Firmen eine Schulung und MS bringt Produkte unter die Leute.

    Photoshop ist eigentlich nie "das falsche Programm", denn man kann fast alles damit machen. Es ist möglicherweise nicht immer das Programm mit dem man am schnellsten ins Ziel gelangt - aber WENN man es gut beherrscht, kann man so einiges damit machen (von Webdesign-Konzepten über Foto- und Gemälde-Nachbearbeitung bis hin zu Schriftzügen oder gar ganzen Katalogseiten, obwohl gerade für letzteres andere Programme wie InDesign eher in Frage kämen).

    Ein Verständnis von Form/Farbe und Schrift muss man auch erst einmal entwickeln. Viele Richtlinien sind zudem nicht unbedingt gut anzusehen oder Barrierefrei, dafür aber "Corporate Design". Barrierefreiheit ist halt noch nicht überall hin durchgedrungen. Aber ganz ehrlich: die Firmen sind doch selbst Schuld wenn sie die Menschen, die ein barrierefreies Design nutzen würden, auf der Strecke lassen. Sie haben dann halt einige Kunden weniger. Warum also die Aufregung o_O?

  4. Re: Designer sind bei vielen halt die Götter

    Autor: MFGSparka 25.10.16 - 14:11

    Ein Mediengetalter ist ja auch kein Designer. Da kommt zwar das Wort Gestalten vor aber ein Mediengestalter ist eigentlich nur ein Handlanger des Designers. Er muss umsetzen was dieser sich ausgedacht hat. Selbst ausdenken und Designen übschreitete seine definierte Kompetenz. Was nicht bedeutet, dass es nicht auch hervorragende Designer unter den Mediengestaltern gibt.

  5. Re: Designer sind bei vielen halt die Götter

    Autor: goto10 25.10.16 - 15:07

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das macht
    > übrigens Microsoft mit ihrem HUP (Home-User-Program) richtig: wir kriegen
    > das neueste Office Pro Plus als Mitarbeiter für 10-20 Euro hinterher
    > geschmissen. Da man es dann vermutlich auch Zuhause nutzt, ersparen sich
    > die IT-Firmen eine Schulung und MS bringt Produkte unter die Leute.

    Also try and error statt Schulung? Man bekommt es irgendwie hin und wird nie erfahren das es viel effektiver geht? Ob das für die Firmen wirklich so ein Vorteil ist?

    Im Übrigen macht das MS nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern um den Profit zu maximieren. Wer denkt schon gerne um und nutzt zwei verschieden Programme für die gleiche Aufgabe. Ich glaube an anderer Stellen nennt man das anfixen. ;-) Aber das machen sie wirklich richtig gut. Respekt!

  6. Re: Designer sind bei vielen halt die Götter

    Autor: MrAnderson 25.10.16 - 15:34

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür verdienen Mediengestalter sehr schlecht - kein Wunder also, dass sie
    > nicht unbedingt fähig sind. Außerdem sind Programme wie Photoshop sündhaft
    > teuer - und wie soll man es lernen wenn man es nicht Zuhause hat? Das macht
    > übrigens Microsoft mit ihrem HUP (Home-User-Program) richtig: wir kriegen
    > das neueste Office Pro Plus als Mitarbeiter für 10-20 Euro hinterher
    > geschmissen. Da man es dann vermutlich auch Zuhause nutzt, ersparen sich
    > die IT-Firmen eine Schulung und MS bringt Produkte unter die Leute.

    Bin ich dir auf den Schlips getreten? Sorry
    Als Student bekommst du eine günstige Studi-Version (sicher auch heut noch)
    Wenn du nicht Studierst oder in Ausbildung bist, brauchst du es eh nicht.

    > Photoshop ist eigentlich nie "das falsche Programm", denn man kann fast
    > alles damit machen. Es ist möglicherweise nicht immer das Programm mit dem
    > man am schnellsten ins Ziel gelangt - aber WENN man es gut beherrscht, kann
    > man so einiges damit machen (von Webdesign-Konzepten über Foto- und
    > Gemälde-Nachbearbeitung bis hin zu Schriftzügen oder gar ganzen
    > Katalogseiten, obwohl gerade für letzteres andere Programme wie InDesign
    > eher in Frage kämen).

    NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEINE - Photoshop ist MEIST das falsche Programm.
    Wenn ich schon lese Schriftzüge und Katalogseiten in Photoshop. kopf->Tisch
    Ich hoffe du bist Amateur, dann verzeihe ich es dir.

    Falls du Profi bist: SECHS, setzen. [Selbstzensur, da der Post sonst gelöscht wird ;]

    >
    > Ein Verständnis von Form/Farbe und Schrift muss man auch erst einmal
    > entwickeln. Viele Richtlinien sind zudem nicht unbedingt gut anzusehen oder
    > Barrierefrei, dafür aber "Corporate Design". Barrierefreiheit ist halt noch
    > nicht überall hin durchgedrungen. Aber ganz ehrlich: die Firmen sind doch
    > selbst Schuld wenn sie die Menschen, die ein barrierefreies Design nutzen
    > würden, auf der Strecke lassen. Sie haben dann halt einige Kunden weniger.
    > Warum also die Aufregung o_O?

    NEIN ... Ein Verständnis für Form und Farbe hat man oder hat man nicht. Wenn man es nicht hat, darf man nicht Design studieren. Mediengestalter darf man dagegen werden ... die Schulen brauchen ja das Geld.
    btw. Corporate Design ist wesentlich mehr als Form und Farbe ... z.B. Barrierefreiheit könnte dazu gehören. CI ist ein Konzept, bei dessen Erstellung man über den Tellerrand in andere Fachgebiete schauen muss. Darum hat man im Design eine breite Ausbildung, während man als reiner Produktioner nur Pixelschieben lernt.

    Ja, ich reg mich tierisch über diese Banausen auf. Gerade wieder: Warum kommt das Logo nicht an? Ewig rumgesucht, bis die Kundin um die Ecke kommt. "Ha die Datei hat 52 MB" ... w t f ... ein Logo als Vektor mit 52MB ... mehr als 2 MB darf die PDF nicht haben ... auch die AI-Datei nicht viel mehr.

  7. Re: Designer sind bei vielen halt die Götter

    Autor: MrAnderson 25.10.16 - 15:37

    Ich stimme jedem deiner Worte voll zu!

    Nur ist das vielen leider nicht bewusst und sie treten als Designer auf.

  8. Re: Designer sind bei vielen halt die Götter

    Autor: flasherle 25.10.16 - 16:30

    leider ist bei vielen designer, auch den studierten, das problem das schönheit über usabilty geht, und dafür ist normaler weiße ein ux abeilung involviert. aber wie so oft ausshen wichtiger wie benutzerfreundlichkeit...

  9. Re: Designer sind bei vielen halt die Götter

    Autor: HierIch 25.10.16 - 17:49

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NEIN ... Ein Verständnis für Form und Farbe hat man oder hat man nicht.

    DOCH, man kann das auch lernen. 80% dessen, was ich als Designer mache, baut auf gelerntem Wissen auf. Sicher gibt es Naturtalente, aber man kann in diesem Beruf (wie eigentlich in allen kreativen Berufen) viel mit Fleiß ausgleichen.

    Das Argument "Entweder du kannst es, oder du lässt es lieber" dient meist nur dazu, den Wettbewerb klein zu halten.

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