Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wegen Whatsapp: EU-Kommission will…

Wer den Schaden hat, sollte für den Schadenersatz nicht sorgen

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wer den Schaden hat, sollte für den Schadenersatz nicht sorgen

    Autor: AllDayPiano 18.05.17 - 12:27

    Liebe EU,

    was habt Ihr denn dabei gedacht? Dass ein zig milliarden schweres Unternehmen nicht in der Lage ist, ein sicheres Identifikationsmerkmal wie die Telefonnummer nicht abzugleichen?

    Es war doch von Anfang an klar: Facebook will die Handynummern. Auf der Facebookseite "Gib hier Deine Handynummer an, damit wir Dich im Notfall benachrichtigen können" (schon klar -.-) und bei Whatsapp 100%ig definitiv die echte Telefonnummer. Das ganze gepaart mit einer Horde Ignoranten, die auch noch den Facebookmessenger / Facebook-App benutzen ergibt eine Kombination aus unendlich wertvollen und verifizierten Daten!

    Whatsapp für sich genommen ist ja schon datenschutzrechtlich eine Katastrophe. Das komplette Telefonbuch wird abgeglichen und somit landen auch alle Telefonnummern + Namen auf den Servern von Whatsapp (lach), die die App gar nicht nutzen, und somit Whatsapp gar keinen Zugriff hätte.

    Selbst wenn nur 20% der deutschen Bürger Whatsapp nutzen würden, und jeder dieser Nutzer nur 5 Namen im Telefonbuch eingetragen haben, dann wäre das notwendige Kriterium erfüllt, um ALLE Namen ALLER Bürger inkl. Telefonnummern ableiten zu können.

    Sind wir mal ehrlich: Da schleckt sich jeder Zuckerbäcker die Finger danach ab. Und ein Berg von Zucker erst recht!

    Und jetzt kommt die große Erkenntnis: Facebook hat sich an den Deal nicht gehalten (weil es ihnen auch vollkommen scheiß egal ist!).

    Liebe EU, ihr habt schon versagt! Jetzt auch noch ein homöopatisches Sträfchen obendrauf zu packen - das könnt ihr euch eigentlich sparen. "Jetzt ist Mami aber böse!"

    Ich sage nicht, dass die Strafe für sich unnötig ist. Verdient ist sie zu recht. Aber eigentlich sollte die Hälfte durch die Wettbewerbshüter bezahlt werden. Denn die haben einem Bankräuber einen Goldbarren vor die Füße gelegt. Klar, dass man da zugreift.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. ADWEKO Consulting GmbH, deutschlandweit
  2. Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, verschiedene Standorte
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company, Bensheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. zusätzlich 5 EUR Sofortrabatt sichern
  2. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Ausweis: Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
Ausweis
Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
  1. 10 GBit/s Erste 5G-Endgeräte sind noch einen Kubikmeter groß
  2. Verbraucherzentrale Datenlimits bei EU-Roaming wären vermeidbar
  3. Internet Anbieter umgehen Wegfall der EU-Roaming-Gebühren

Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

  1. Vega 64 Strix ausprobiert: Asus' Radeon macht fast alles besser
    Vega 64 Strix ausprobiert
    Asus' Radeon macht fast alles besser

    Das Referenz-Design der RX Vega 64 ist recht heiß und laut - die Asus Vega 64 Strix dagegen kühl und leise. Das schafft bei der Grafikkarte etwas Luft für mehr Leistung und Effizienz. Interessant ist, dass AMD zwei Vega-Varianten liefert.

  2. Online-Tracking: Händler können Bitcoin-Anonymität zerstören
    Online-Tracking
    Händler können Bitcoin-Anonymität zerstören

    Viele Händler, die Bitcoin akzeptieren, gefährden die Anonymität der Nutzer durch Weitergabe von Trackingdaten. Aus übertragenen Daten wie der Ziel-Wallet und dem Überweisungsbetrag können Rückschlüsse auf weitere Transaktionen der Nutzer gezogen werden.

  3. ANS-Coding: Google will Patent auf freies Kodierverfahren
    ANS-Coding
    Google will Patent auf freies Kodierverfahren

    Mit ANS steht eine moderne Alternative zur Huffman-Kodierung bereit. Google will die Technik in dem Videocodec AV1 nutzen und hat ein Patent dafür eingereicht. Der Erfinder von ANS fühlt sich allerdings übergangen.


  1. 17:52

  2. 17:30

  3. 15:33

  4. 15:07

  5. 14:52

  6. 14:37

  7. 12:29

  8. 12:01