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Unfall

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  1. Unfall

    Autor: Magroll 07.09.21 - 09:43

    Ich finde es ja toll das das Thema aktuell so gehypt wird, aber es ist nach wie vor auch sicher nicht ungefährlich. Gibt es bei einer solchen "Mission" den ersten tödlichen Unfall, wird das Thema Weltraumtourismus sicher auf Jahre wieder tot sein.

    Ich weiß nicht ob ich aktuell mitfliegen würde, selbst wenn man es mir kostenlos anbieten würde. Dazu hänge ich zu sehr am Leben und bin zu sehr Angsthase / AufNummerSicherGeher...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.21 10:00 durch Magroll.

  2. Re: Unfall

    Autor: Stefan Eßer 07.09.21 - 12:10

    Magroll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es ja toll das das Thema aktuell so gehypt wird, aber es ist nach
    > wie vor auch sicher nicht ungefährlich. Gibt es bei einer solchen "Mission"
    > den ersten tödlichen Unfall, wird das Thema Weltraumtourismus sicher auf
    > Jahre wieder tot sein.
    >
    > Ich weiß nicht ob ich aktuell mitfliegen würde, selbst wenn man es mir
    > kostenlos anbieten würde. Dazu hänge ich zu sehr am Leben und bin zu sehr
    > Angsthase / AufNummerSicherGeher...

    Die Risiko-Kalkulation für das Space-Shuttle lag bei ca. 1/70 bis 1/100 für einen Verlust von Crew und Vehikel (LOCV).

    Praktisch alle früheren Raketen hatten Rettungssysteme, die auch mehrfach ausgelöst wurden, zuletzt bei einem Sojus-Start, bei dem einer der 4 Segmente die die 1. Stufe bilden mit der 2. Stufe kollidierte. Das Space-Shuttle hatte nichts in der Art, und Verlust des Fahrzeugs bedeutet damit fast sicheren Verlust der Crew.

    Auch SpaceX hat ein Rettungssystem, dessen Funktion spektakulär in einem unbemannten Flug getestet wurde. Angenehm für die Insassen dürfte das nicht sein, die Beschleunigung ist sehr hoch und die Kapsel wird danach zum Teil sehr abrupt gedreht und für das Abbremsen in der Atmosphäre ausgerichtet.

    Inzwischen sind die tolerierten Risiko-Grenzwerte sehr viel strikter als zur Zeit des Space-Shuttle, etwa bei 1/200.

    Dabei ist aber ein Abbruch mit geretteter Crew jetzt sehr wahrscheinlich, und die Falcon 9 hat schon bewiesen, dass sie bei Problemen mit einem Triebwerk problemlos ihre geplante Umlaufbahnerreichen kann. Falls der Ausfall nicht sehr kurz nach dem Start passiert, könnte das sogar mit 2 ausgefallenen Triebwerken gelingen.

    Jedenfalls ist der Flug mit Falcon 9 und Crew Dragon sehr viel weniger riskant als ein Shuttle-Flug war. Und die Falcon 9 hat sich in über 100 Starts bewährt, mit einer Explosion eines früheren Modells im Flug, bei dem die unbemannte Kapsel anscheinend unbeschädigt geblieben ist (aber nicht darauf programmiert war die Fallschirme zu öffnen und deshalb beim Aufprall aufs Meer zerstört wurde).

    Mir wären die Kosten, Aufwände für die Vorbereitung etc. zu hoch für das kurze Vergnügen im All (wobei mehr als ein Astronaut schlimm unter Übelkeit gelitten haben soll). Die Risiken sind nicht Null, aber auch nicht extrem hoch, solange man nicht darauf besteht, bei jedem Flug dabei zu sein.

  3. Re: Unfall

    Autor: Hotohori 08.09.21 - 11:54

    Wobei der Flug länger dauert als ein paar Minuten. Da würden sich die Vorbereitungen schon eher lohnen.

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