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DFN = staatlich

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  1. DFN = staatlich

    Autor: wire-less 26.01.18 - 16:35

    da spielt Geld keine Rolle.

    "Richtfunkanbindung mit einer Nutzbandbreite von rund 70 MBit/s".

    entweder uralt oder da hat ein Student mit Wlan rumgespielt.

    Wenn man sich die normalen Bergstationen so anguckt sind da die Mobilfunker allesamt drauf weil es gerade Ideal ist wenn man den höchsten Punkt der Gegend nutzt(Sichtverbindung). Und da sieht man dann immer die Richtfunkanlagen. Eine simple günstige Rifu Anlage liefert ca. 500MBit/s mit 99,995% jährlicher Verfügbarkeit. 2 davon und man hat auch sein Gigabit zum Bruchteil der Kosten.

    Auf die Idee ne Faser da hochzulegen kommt nur der der dafür nicht zahlen muss. Gerade im alpinen Bereich mit Steinschlag, Schnee, Temperaturen ... ist's noch etwas teurer.

  2. Re: DFN = staatlich

    Autor: ikhaya 26.01.18 - 16:40

    Wenn du aber in Zukunft mehr Leistung brauchst kann es wieder günstiger werden wenn du auf beiden Seiten der Faser neue optische Wandler installierst.
    Na sie werden sich da schon was gedacht haben

  3. Re: DFN = staatlich

    Autor: M.P. 26.01.18 - 17:38

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtfunkanlagen. Eine simple günstige Rifu Anlage liefert ca. 500MBit/s
    > mit 99,995% jährlicher Verfügbarkeit. 2 davon und man hat auch sein Gigabit
    > zum Bruchteil der Kosten.
    >
    Das will ich sehen - insbesondere im hochalpinen Gelände mit Starkregen, dichtem Schneefall und Antennenvereisung ...

    99,995 % Verfügbarkeit wären etwa 26 Minuten Ausfall pro Jahr ...

  4. Re: DFN = staatlich

    Autor: wire-less 26.01.18 - 18:18

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wire-less schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Richtfunkanlagen. Eine simple günstige Rifu Anlage liefert ca. 500MBit/s
    > > mit 99,995% jährlicher Verfügbarkeit. 2 davon und man hat auch sein
    > Gigabit
    > > zum Bruchteil der Kosten.
    > >
    > Das will ich sehen - insbesondere im hochalpinen Gelände mit Starkregen,
    > dichtem Schneefall und Antennenvereisung ...

    Die Dinger gibt's beheizbar. Auch in Sibirien gibt's Handys ...

    >
    > 99,995 % Verfügbarkeit wären etwa 26 Minuten Ausfall pro Jahr ...

    Das ist ein super Wert. Versuch sowas mal mit einem Faseranbieter oder deinem Energieversorger zu vereinbaren. Wenn da Geröll die Trasse abräumt dauert es Stunden bis Tage bis der Bautrupp das im Griff hat. Wenn's schneit ...

  5. Re: DFN = staatlich

    Autor: M.P. 26.01.18 - 18:27

    Naja, dann wäre es ja wahrscheinlich ein Leichtes gewesen, einen Anbieter zu bekommen, der das geliefert hätte, und die Verfügbarkeit auch vertraglich zugesichert - natürlich...

  6. Re: DFN = staatlich

    Autor: misushot 26.01.18 - 18:36

    Ja das ist Logik und Berechnung. Denke wir hätten es gemacht. Währe etwas günstiger als es hochzulegen.

  7. Re: DFN = staatlich

    Autor: wire-less 26.01.18 - 19:11

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, dann wäre es ja wahrscheinlich ein Leichtes gewesen, einen Anbieter
    > zu bekommen, der das geliefert hätte, und die Verfügbarkeit auch
    > vertraglich zugesichert - natürlich...

    Ja. Was meinst du wie Mobilfunker das lösen.

  8. Re: DFN = staatlich

    Autor: Mingfu 26.01.18 - 20:10

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da spielt Geld keine Rolle.

    Vielleicht war das gar nicht so teuer. Denn die von M-Net mit der Durchführung beauftragte LEW Telnet ist eine vollständige Tochter der Lechwerke, der wiederum auch 100 Prozent der Wendelsteinbahn gehört. Die könnte ohnehin den Plan gehabt haben, ihre Bergstation per Glasfaser anzubinden (dürfte entlang der Bahntrasse auch nicht zu kompliziert sein). Das Stück bis zum Gipfel macht das Kraut dann nicht unbedingt fett.

    Zumal vielleicht auf ein Zusatzgeschäft spekuliert werden könnte: Bisher schickt der BR sämtliche über den Wendelstein abgestrahlten Programme über verschiedene Strecken per Richtfunk dort rauf. Eventuell könnte man denen später mal Glasfaser verkaufen.

    Außerdem könnte der Sendebetrieb auch ein Problem für andere Richtfunknutzer darstellen: Um jedwede denkbare Störung des Rohsignals zu vermeiden, wird man dort sehr wahrscheinlich mit großen Sicherheitsaufschlägen bezüglich Frequenzen und Trassen für andere Richtfunknutzer rechnen, so dass man dort dann eventuell keine entsprechend attraktiven Zuteilungen erhält.

  9. Re: DFN = staatlich

    Autor: anonym 26.01.18 - 21:29

    die frage die sich mir eher stellt ist: betreibt das DFN die Leitung und hat nur den Bau an die lokalen Unternehmen abgegeben oder "nutzen sie nur das Internetsignal". Ersteres würde mir grade mehr einleuchten, da sie dann die Leitung einfach ins x-win einstöpseln und gut ist. ein standort weniger mit sonderinfrastruktur.

  10. Re: DFN = staatlich

    Autor: Mingfu 26.01.18 - 22:03

    Die Leitung wird definitiv nicht durch das DFN betrieben. M-Net sagt in einer Pressemitteilung, dass es ein M-Net-Connect-Geschäftskundenanschluss ist.

  11. Re: DFN = staatlich

    Autor: LinuxMcBook 27.01.18 - 01:05

    Ich konnte das auch nicht so recht glauben.

    Guckt euch hier mal die ganzen fetten Richtfunkantennen auf dem Berg an:

    http://www.wendelstein-observatorium.de/pics/Wendelstein_2017_Andreas_Leder.jpg

    Kann mir keiner erzählen, dass da nur 80MBit/s möglich sind.

  12. Re: DFN = staatlich

    Autor: anonym 27.01.18 - 01:12

    Die sind aber nicht alle fürs Internet von dem Observatorium, sondern z.b. vom BR.

  13. Re: DFN = staatlich

    Autor: M.P. 27.01.18 - 14:59

    Vielleicht war auch das das Problem - der Gipfel wird aus allen Richtungen schon mit Richtkeulen von Richtfunkstrecken bepflastert, sodass es problematisch wäre, noch eine Strecke aufzubauen ...

  14. Re: DFN = staatlich

    Autor: Pedrass Foch 27.01.18 - 16:26

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Guckt euch hier mal die ganzen fetten Richtfunkantennen auf dem Berg an:
    >
    > www.wendelstein-observatorium.de
    >
    > Kann mir keiner erzählen, dass da nur 80MBit/s möglich sind.

    Du kannst aus Form und Maßen der Richtantenne beziehungsweise des Radoms auf die Bitrate schließen? Donnerwetter! Das solltest Du unbedingt publik machen, diese Fähigkeit ist einzigartig und würde vermutlich hoch bezahlt.

  15. Re: DFN = staatlich

    Autor: Bogggler 27.01.18 - 18:44

    Bei der Anbindung spielte vor allem auch die garantierte Verfügbarkeit eine Rolle. Richtfunktechnisch wirds da höchstens über lizensierte Frequenz gehen und da ist auch Fraglich wieviel noch frei ist. Um dann die benötigte garantierte Verfügbarkeit zu gewährleisten dann auch redundant.

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