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Volllaststunden / Wirtschaftlichkeit

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  1. Volllaststunden / Wirtschaftlichkeit

    Autor: Joey5337 12.01.21 - 13:00

    Artikel in diese Richtung habe ich schon etliche gelesen. Was immer fehlt ist eine Aussage zur Wirtschaftlichkeit.

    So eine Anlage zu bauen kostet Geld. Die Investitionen amortisieren sich schneller, je öfter die Anlage läuft. Wenn sie nur wenige Stunden läuft, dann rechnet sich das nicht. Das ist auch das Problem von Mini-Blockheizkraftwerke im Wohnhaus.

    Was ich also suche ist eine Aussage: Wie viele Volllaststunden pro Jahr braucht so eine Anlage, bis sie wirtschaftlich ist?
    Wann deckt der Verkaufserlös die Anlagenkosten? Strom darf gerne kostenlos gerechnet werden, ist ja Überschussstrom.
    Wie ist die Kostenstruktur? Wie lange hält so eine Anlage technisch?

  2. Re: Volllaststunden / Wirtschaftlichkeit

    Autor: EWCH 12.01.21 - 13:34

    > Was ich also suche ist eine Aussage: Wie viele Volllaststunden pro Jahr
    > braucht so eine Anlage, bis sie wirtschaftlich ist?
    > Wann deckt der Verkaufserlös die Anlagenkosten? Strom darf gerne kostenlos
    > gerechnet werden, ist ja Überschussstrom.

    Nur dass die Betreiber eine feste Einspeiseverguetung bekommen. Der Strom ist also mitnichten kostenlos, es zahlt nur jemand anderes.

  3. Re: Volllaststunden / Wirtschaftlichkeit

    Autor: chefin 12.01.21 - 13:38

    Um diese Fragen zu beantworten zahlen Investoren Millionenbeträge an Ingenieursbüros. Dann entscheiden sie, ob etwas gebaut wird oder nicht. Wird es gebaut, kann man bei Investoren davon ausgehen, das sie eine Wirtschaftlichkeit gesehen haben. Nun sind das weiterhin Menschen und sie können sich täuschen. Manchmal liegt halt eine Bandbreite vor, die zwischen gute Gewinne und ziemlich drauf legen liegt. Das nennt man dann Risikokapital.

    Wenn das alles läuft und sie die ersten Bilanzen veröffentlichen, dann liegen die Zahlen auf dem Tisch. Dann erfahren es auch die, welche keine Millionen bezahlen. Aktuell wirst du wohl diese Informationen kaufen müssen, wenn du sie HEUTE willst. Und wie das bei Forschungsprojekten ist, es sind noch Unwägbarkeiten im Spiel. Solange man das nicht alles löst und auch mal real einige Monate betreibt, ist alles spekulativ.

  4. Re: Volllaststunden / Wirtschaftlichkeit

    Autor: Dwalinn 12.01.21 - 15:16

    Wie jetzt ja auch schon daher kann man zumindest für so ein Pilotprojekt das erstmal ignorieren.

  5. Re: Volllaststunden / Wirtschaftlichkeit

    Autor: Benutztername12345 12.01.21 - 15:27

    Ich denke um das rauszufinden macht man dieses Projekt;)
    Wobei vieles ja auch politische Stellschrauben sind: CO2-Abgabe, mögliche Vorgaben zu Verwendung von grünem Wasserstoff in der Industrie usw. Übertrieben gesagt (so wird es nicht kommen): Wenn die Politik vorschreibt, dass X % des in der Industrie verwendeten Wasserstoffs grün sein muss kann die Anlage fast beliebig hohe Preise verlangen und spielend leicht wirtschaftlich sein.

  6. Re: Volllaststunden / Wirtschaftlichkeit

    Autor: gaciju 12.01.21 - 15:27

    Benutztername12345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke um das rauszufinden macht man dieses Projekt;)

    Nein, das macht man um Fördermittel abzugreifen.

    Da ist doch jetzt schon klar was raus kommt oder welche neue Erkenntnis erhoffst du dir?

  7. Re: Volllaststunden / Wirtschaftlichkeit

    Autor: Benutztername12345 12.01.21 - 15:31

    Kannst du das belegen?

  8. Re: Volllaststunden / Wirtschaftlichkeit

    Autor: subjord 12.01.21 - 15:52

    gaciju schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Benutztername12345 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich denke um das rauszufinden macht man dieses Projekt;)
    >
    > Nein, das macht man um Fördermittel abzugreifen.
    >
    > Da ist doch jetzt schon klar was raus kommt oder welche neue Erkenntnis
    > erhoffst du dir?

    Es kommt ja nicht Ja oder nein raus.
    Es kommt raus, dass sie mehrere verschiedene Probleme hatten, die sie auf unterschiedlichen Wegen lösen oder auch nicht lösen konnten. Dafür ist ja solch ein Reallabor da.

    Mit der Wirtschaftlichkeit kann ich mir das gut vorstellen, dass es im laufe dieses Jahrzehnts sich lohnt so etwas zu betreiben. Die Kosten für solche Anlagen fallen mit der Zeit stark. Das heißt was in 4 Jahren wirtschaftlich ist wenn es zu 100% ausgelastet wird ist in 9 Jahren Wirtschaftlich auch wenn es nur zu 30% ausgelastet wird (und dafür die Stromkosten deutlich geringer sind).

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