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wieder so ein Rechtsverdreher...

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  1. wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: lenox 07.08.19 - 09:30

    der eine Geschäftsidee mit schnellem Profit gewittert hat, in meinen Augen, ein Bandit wie jeder andere



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.19 09:32 durch lenox.

  2. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: User_x 07.08.19 - 09:37

    Wieso, er zeigt damit nur auf wie dumm die Regeln sind.

    Bei uns kann man sich bis zu 3 Tage ohne Krankmeldung krank melden. Wenn die Unternehmen halt auf eine Krankmeldung bestehen, warum nicht?

    Mit 3 Tagen wird auch kein Arzt eine Diagnose stellen können und den Fall schnell abhandeln. Fur alles andere helfen die 3 Tage Aufschub auch nicht mehr.

  3. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: lenox 07.08.19 - 09:39

    jo, er zeigt es ja, seine Motivation ist trotzdem einfach schnell Kohle verdienen, nicht den Menschen das Leben zu erleichtern und auch nicht die Ärzte zu entlasten.

  4. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: User_x 07.08.19 - 09:43

    Heute zählt ws zur Intelligenz ja auch nicht unbedingt schlau zu sein, sondern das System zu seinem Vorteil zu nutzen.

    Siehe Umweltschutz und die Instrumentalisierung dee Biene.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.19 09:44 durch User_x.

  5. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: EinJournalist 07.08.19 - 10:06

    lenox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo, er zeigt es ja, seine Motivation ist trotzdem einfach schnell Kohle
    > verdienen, nicht den Menschen das Leben zu erleichtern und auch nicht die
    > Ärzte zu entlasten.

    Wenn Can Ansay ein profitgeiler Rechtsverdreher ist, könntest du genauso gut als unterinformierter Schwarzmaler betitelt werden. Das System ist schon nicht schlecht und hat bis auf die Missbraucher eigentlich nur Vorteile. Wenn, wie im anderen Thread, nicht mal jemand zu 100% durch die Fragen kommt, der eigentlich eine Erkältung hat, dann scheinen die das Ganze schon ein wenig durchdacht zu haben. Sagen wir Otto Paschulke hat kein Bock auf Klos putzen und will blau machen, der würde da schon mal keinen Schein bekommen, es sei denn er hat Erfahrung mit den richtigen Antworten.

    Typos sind beabsichhtight und sollen den Leser anregen, meinen Beitrag genauer zu lesen. Wer welche findet, der darf sie gerne behalten.

  6. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: demon driver 07.08.19 - 13:36

    lenox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo, er zeigt es ja, seine Motivation ist trotzdem einfach schnell Kohle
    > verdienen, nicht den Menschen das Leben zu erleichtern und auch nicht die
    > Ärzte zu entlasten.

    Na und? Erzähl mir mal, welches Unternehmen ein anderes Hauptinteresse hätte als möglichst schnell und möglichst viel "Geld zu verdienen". Im herrschenden Wirtschaftssystem ist die Gewinnerzielung nun mal immer der einzige Unternehmenszweck.

  7. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: Olliar 07.08.19 - 14:23

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lenox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > Na und? Erzähl mir mal, welches Unternehmen ein anderes Hauptinteresse
    > hätte als möglichst schnell und möglichst viel "Geld zu verdienen". Im
    > herrschenden Wirtschaftssystem ist die Gewinnerzielung nun mal immer der
    > einzige Unternehmenszweck.

    Ohje... wo lebst Du?
    Es gibt einige (Familien-) Unternehmen die nicht die "Gewinnerzielung mit allen (scheiß-)legalen Mitteln" anstreben, sondern sich -erstmal- im ihre Mitarbeiter sorgen.
    Denn sie wissen: Nur mit guten Mitarbeitern kommt es langfristig zu Gewinnen. Für alle...

    Das es skrupellose Menschen gibt, die das System für ihren persönlichen Vorteil auszunutzen versuchen ist ja bekannt, aber nicht erstebenbs wert. Teilweise sogar strafbar (vgl. VW).
    Es ist aber nicht das System, sondern immer die Menschen die es anwenden...

  8. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: trinkhorn 07.08.19 - 14:26

    Olliar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > lenox schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > Na und? Erzähl mir mal, welches Unternehmen ein anderes Hauptinteresse
    > > hätte als möglichst schnell und möglichst viel "Geld zu verdienen". Im
    > > herrschenden Wirtschaftssystem ist die Gewinnerzielung nun mal immer der
    > > einzige Unternehmenszweck.
    >
    > Ohje... wo lebst Du?
    > Es gibt einige (Familien-) Unternehmen die nicht die "Gewinnerzielung mit
    > allen (scheiß-)legalen Mitteln" anstreben, sondern sich -erstmal- im ihre
    > Mitarbeiter sorgen.
    > Denn sie wissen: Nur mit guten Mitarbeitern kommt es langfristig zu
    > Gewinnen. Für alle...
    > [...]

    Richtig. Die Firma hat als langfristiges und somit (scheinbar?) oberstes Ziel Gewinn. Sie ist nur schlau genug, fröhliche, gesunde, motivierte, etc. Arbeitnehmer als ein Mittel dazu einzusetzen und eben darein zu investieren.

  9. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: mnementh 07.08.19 - 14:29

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Olliar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > demon driver schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > lenox schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > Na und? Erzähl mir mal, welches Unternehmen ein anderes Hauptinteresse
    > > > hätte als möglichst schnell und möglichst viel "Geld zu verdienen". Im
    > > > herrschenden Wirtschaftssystem ist die Gewinnerzielung nun mal immer
    > der
    > > > einzige Unternehmenszweck.
    > >
    > > Ohje... wo lebst Du?
    > > Es gibt einige (Familien-) Unternehmen die nicht die "Gewinnerzielung
    > mit
    > > allen (scheiß-)legalen Mitteln" anstreben, sondern sich -erstmal- im
    > ihre
    > > Mitarbeiter sorgen.
    > > Denn sie wissen: Nur mit guten Mitarbeitern kommt es langfristig zu
    > > Gewinnen. Für alle...
    > > [...]
    >
    > Richtig. Die Firma hat als langfristiges und somit (scheinbar?) oberstes
    > Ziel Gewinn. Sie ist nur schlau genug, fröhliche, gesunde, motivierte, etc.
    > Arbeitnehmer als ein Mittel dazu einzusetzen und eben darein zu
    > investieren.

    Jupp. De Facto wirkt unser Wirtschaftssystem wie eine Umwelt in der durch natürliche Auslese nur die Unternehmen überleben die *ausreichend* Geld verdienen. Das heißt nicht unbedingt, dass man ein super-Ausbeuterladen sein muss um zu überleben, aber es muss eben doch genug Kohle reinkommen.

  10. Ja und?

    Autor: Bouncy 07.08.19 - 14:32

    lenox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo, er zeigt es ja, seine Motivation ist trotzdem einfach schnell Kohle
    > verdienen
    Ist auch meine Motivation. Deswegen arbeite ich nicht für Zweimarkfünfzig, sondern verkaufe meine Arbeitszeit zum Bestpreis. Ich pöser Schelm, wie kann ich nur so ein fieser Mensch sein. Respekt, dass du deine Freizeit opferst, ohne viel Geld als Motivation. Oder Mitleid...

  11. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: demon driver 07.08.19 - 15:15

    Olliar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > lenox schrieb:
    > > ---------------------------------------------------------------------------

    > > Na und? Erzähl mir mal, welches Unternehmen ein anderes Hauptinteresse
    > > hätte als möglichst schnell und möglichst viel "Geld zu verdienen". Im
    > > herrschenden Wirtschaftssystem ist die Gewinnerzielung nun mal immer der
    > > einzige Unternehmenszweck.
    >
    > Ohje... wo lebst Du?

    Auf der Erde, auf der im wesentlichen ein einziges Wirtschaftssystem herrscht, das nun mal bestimmte, feste Rahmenbedingungen setzt.

    > Es gibt einige (Familien-) Unternehmen die nicht die "Gewinnerzielung mit
    > allen (scheiß-)legalen Mitteln" anstreben,

    Dann ist ja gut, dass ich "mit allen (scheiß-)legalen Mitteln" nicht geschrieben habe, aber warum tust du so, als hätte ich das?

    > sondern sich -erstmal- im ihre Mitarbeiter sorgen.

    Das können sie gar nicht "erstmal", denn dafür brauchen sie Geld, und das kriegen sie nur durch dauerhaft erfolgreiches Streben nach Gewinn – die ökonomischen Rahmenbedingungen des Wirtschaftsystems zwingen sie dazu, und am Ende noch das Finanzamt, das den Laden schließt, wenn die Gewinnerzielungsabsicht nicht hinreichend erkennbar wird.

    Dass es ein paar kleine Unternehmen gibt, die versuchen, trotz Gewinnerzielungszwang das beste für ihre Leute herauszuholen, streite ich nicht ab, aber das funktioniert systembedingt immer nur im Nachgang eines erfolgreichen Geschäftsbetriebs. Und dieser basiert wiederum notwendig darauf, die Arbeitskraft der Leute auszubeuten, egal wie menschenfreundlich das Unternehmen ist – und der Begriff ist hier zunächst rein technisch zu verstehen, so wie halt Bodenschätze ausgebeutet werden.

    > Denn sie wissen: Nur mit guten Mitarbeitern kommt es langfristig zu Gewinnen. Für alle...

    Oh, haben wir jetzt Märchenstunde? Wenn der Satz irgendeinen Realitätsbezug hätte, würde die Realität in den Millionen und Abermillionen der schon länger bestehenden Betriebe dieser Welt doch wohl etwas anders aussehen, als sie's tut. Dann wäre ein Großteil davon entweder längst pleite gegangen, oder sie hätten alle nur gute und zufriedene Mitarbeiter...

    > Das es skrupellose Menschen gibt, die das System für ihren persönlichen
    > Vorteil auszunutzen versuchen ist ja bekannt, aber nicht erstebenbs wert.
    > Teilweise sogar strafbar (vgl. VW).

    Der Geschäftsbetrieb verlangt nicht unbedingt Skrupellosigkeit, und das habe ich nicht behauptet – nur Gewinnerzielung, und Skrupellosigkeit ist dabei mitunter hilfreich. Tatsächlich verstößt auch gegen das Gesetz, wer als Mitarbeiter mit entsprechender Funktion Entscheidungen trifft, die der Gewinnerzielung zuwiderlaufen.

    > Es ist aber nicht das System, sondern immer die Menschen die es anwenden...

    Das genaue Gegenteil ist richtig, und zwar gleich in mehrerer Hinsicht.

    Tatsache ist in jedem Fall, dass für das Gewinnziel Skrupellosigkeit zwar nicht notwendig ist, aber tendenziell hilft. Deswegen finden entsprechende Charaktere auch tendenziell eher den Weg in verantwortliche Positionen als andere. Und andersherum macht sich die gewinnerzielungsbasierte Welt auch erst die Menschen, die nachher diese Posten ausfüllen. Die sind nicht schon in der befruchteten Eizelle so gewesen.

    Wer alle diese Zusammenhänge, einschließlich der grundlegendsten Funktionszusammenhänge der Wirtschaft, nicht sehen will, der muss sich schon mit richtig viel Anstrengung permanent die Augen zuhalten.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.19 15:26 durch demon driver.

  12. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: MickeyKay 07.08.19 - 15:26

    lenox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der eine Geschäftsidee mit schnellem Profit gewittert hat, in meinen Augen,
    > ein Bandit wie jeder andere
    Ja, genau wie Taxifahrer oder Bus-Unternehmen! Wollen die doch tatsächlich Geld dafür haben, wo ich doch genausogut zu Fuß gehen kann! Alles Betrüger!11!!1!!!!
    Ooooooooder wird hier stattdessen ein Service angeboten, der den Nutzern Zeit spart und Komfort bietet? Hm?

  13. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: heikom36 07.08.19 - 15:49

    >Bei uns kann man sich

    Ja, bei EUCH - bei anderen geht es nicht weil der Gesetzgeber das nicht vorschreibt.
    Mein Chef will auch keine Krankmeldung. Der glaubt mir, wenn ich dem ne Email schreibe, dass ich krank bin.
    Bei anderen sieht es anders aus - rein gesetzlich muss am ersten Tag die Krankmeldung vorliegen.Wenn nicht, kann der Arbeitnehmer Probleme bekommen.

  14. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: das_mav 07.08.19 - 17:33

    lenox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo, er zeigt es ja, seine Motivation ist trotzdem einfach schnell Kohle
    > verdienen, nicht den Menschen das Leben zu erleichtern und auch nicht die
    > Ärzte zu entlasten.

    Wie motiviert ist man denn heute bittesehr, wenn man für seine Idee kein Geld bekommt?

    Die Argumentation ist mindestens fragwürdig. Wäre er nur auf das Geld aus ist nicht einmal ihm, sondern viel eher den Ärzten ein Strick zu drehen. Diese verstoßen damit nämlich viel eher gegen ethische Grundlagen als ein Unternehmer mit Angestellten und einem legalen Geschäftsmodell.

    > Heute zählt ws zur Intelligenz ja auch nicht unbedingt schlau zu sein,
    > sondern das System zu seinem Vorteil zu nutzen.
    >
    > Siehe Umweltschutz und die Instrumentalisierung dee Biene.

    Das ist mmn. ziemlich exakt der Unterschied zwischen Intelligenz und Klugheit. Die gibt es nicht im Paket und das eine ist ohne das andere oftmals nutzlos.

    Dass das Dass mit das verwechselt wird, führt irgendwann dazu, dass das Dass das nicht mehr erträgt und dass das Dass das Das dann tötet.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.19 17:34 durch das_mav.

  15. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: User_x 07.08.19 - 23:11

    Naja, rein ethisch spricht aus medizinischer Sicht niemals etwas gegen eine Auszeit, die tut immer gut.

    Aber anders geht es auch, krank in die Firma andere anstecken bis die ganze Abteilung fehlt - das macht man einmal und der AG wird nicht mehr Zweifeln sondern aus Vorsicht lieber das Fernbleiben unterstützen.

  16. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: Ph4te 08.08.19 - 18:27

    Nein, das ist nicht ganz richtig. Du musst am ersten Tag deinem AG Bescheid geben, aber das Attest muss erst vorliegen, wenn die Krankheit länger dauert als drei Tage. Der AG darf sie aber schon am ersten Tag verlangen.

  17. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: heikom36 10.08.19 - 00:11

    Ph4te schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das ist nicht ganz richtig. Du musst am ersten Tag deinem AG Bescheid
    > geben, aber das Attest muss erst vorliegen, wenn die Krankheit länger
    > dauert als drei Tage. Der AG darf sie aber schon am ersten Tag verlangen.

    Nur angemerkt:
    Natürlich immer auch nur dann, wenn man dazu in der Lage ist.
    Verlangen kann der AG sie. Wenn aber echte Gründe vorhanden sind, dass man es nicht am ersten (oder vielleicht auch noch Woche später) mitteilen konnte, dann kann man daraus keinen Strick ziehen. Die Beweislast liegt beim Arbeitgeber.
    Bekommt man keinen Termin weil zu viele Notfälle und gefüllte Terminkalender das verhindern, dann kann man keine AU vorlegen. Das wäre dann auch kein Grund für eine Abmahnung oder Kündigung. Der Arbeitnehmer muss das schon selbst zu verantworten haben.
    Am besten so schnell wie möglich vorlegen wenn man sie hat. Und einfach vorher ganz normal nach einem Termin beim Arzt anfragen. Man ist auch nicht verpflichtet so lange zu suchen, bis ein Arzt sofort kann und lange Wege muss man auch nicht in Kauf nehmen. Man ist ja krank und nicht leistungsfähig.

  18. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: crazypsycho 11.08.19 - 16:11

    heikom36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ph4te schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, das ist nicht ganz richtig. Du musst am ersten Tag deinem AG
    > Bescheid
    > > geben, aber das Attest muss erst vorliegen, wenn die Krankheit länger
    > > dauert als drei Tage. Der AG darf sie aber schon am ersten Tag
    > verlangen.
    >
    > Nur angemerkt:
    > Natürlich immer auch nur dann, wenn man dazu in der Lage ist.
    > Verlangen kann der AG sie. Wenn aber echte Gründe vorhanden sind, dass man
    > es nicht am ersten (oder vielleicht auch noch Woche später) mitteilen
    > konnte, dann kann man daraus keinen Strick ziehen. Die Beweislast liegt
    > beim Arbeitgeber.

    Die Beweislast liegt natürlich beim Arbeitnehmer.

    > Bekommt man keinen Termin weil zu viele Notfälle und gefüllte
    > Terminkalender das verhindern, dann kann man keine AU vorlegen. Das wäre
    > dann auch kein Grund für eine Abmahnung oder Kündigung. Der Arbeitnehmer
    > muss das schon selbst zu verantworten haben.

    Das kann durchaus ein Grund zur Abmahnung sein. Schließlich haben Ärzte Sprechstunde, da braucht man keinen Termin und man kann auch zu einem anderem Arzt gehen.

    > Am besten so schnell wie möglich vorlegen wenn man sie hat. Und einfach
    > vorher ganz normal nach einem Termin beim Arzt anfragen. Man ist auch nicht
    > verpflichtet so lange zu suchen, bis ein Arzt sofort kann und lange Wege
    > muss man auch nicht in Kauf nehmen. Man ist ja krank und nicht
    > leistungsfähig.

    Einfach ohne Termin zum Arzt gehen.
    Man weiß ja welche Ärzte man in der Nähe hat. Darüber informiert man sich ja schon beim Einzug.

    Man hat an sich immer eine Möglichkeit zum Arzt zu gehen. Da Arbeitgeber wird auch keine Probleme haben vorm Richter die Möglichkeiten aufzuzeigen, welche der Arbeitnehmer gehabt hätte. Eine Kündigung kann man da vielleicht noch abwenden, eine Abmahnung werden aber die meisten Richter als gerechtfertigt ansehen.

  19. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: heikom36 12.08.19 - 10:46

    >Die Beweislast liegt natürlich beim Arbeitnehmer.

    Wenn der Arbeitnehmer eine AU vorlegt und der Arbeitgeber sagt, das glaube ich dir nicht, dann liegt die Beweislast beim Arbeitgeber.

  20. Re: wieder so ein Rechtsverdreher...

    Autor: crazypsycho 12.08.19 - 18:12

    heikom36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Die Beweislast liegt natürlich beim Arbeitnehmer.
    >
    > Wenn der Arbeitnehmer eine AU vorlegt und der Arbeitgeber sagt, das glaube
    > ich dir nicht, dann liegt die Beweislast beim Arbeitgeber.

    Du hast davon gesprochen, dass man eben diese nicht vorlegt und der AG beweisen müsste, dass es doch möglich gewesen wäre.
    Aber es ist anders rum. Wenn man keine AU vorlegt, muss der AN nachweisen, dass ihm dies nicht möglich war.

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