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Konsequenzen?

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  1. Konsequenzen?

    Autor: Micha_T 11.03.20 - 18:31

    Ich glaub kaum das solche Datenbanken zufällig offen liegen. Das wird gewollt offen gelassen damit andere Subunternehmen sich dran bedienen können.

    Es passiert doch eh nichts. Weder die User springen ab noch gibt es Geld oder sogar Haftstrafen.

    Alles lächerlich heutzutage. Sei ein großes Unternehmen und kauf dir dein Recht einfach.

  2. Re: Konsequenzen?

    Autor: chefin 12.03.20 - 07:04

    Das ist doch Blödsinn.

    Wieso sollte man sowas Absichtlich machen. Zugriffe kann man problemlos auch ohne öffentlichkeit gewähren, im gegenteil, nicht öffentlich ermöglicht es doch erst, Nutzen draus zu ziehen.

    Und was das bestrafen angeht....wenn soll man bestrafen. Vieleicht war ein Default in einer OpenSource falsch deklariert....es wurde als deaktiviert beschrieben, ist aber aktiv und MUSS deaktiviert werden bei Bedarf. Dann wärst sogar möglicherweise DU schuld, weil du der bist der diesen kleinen Schreibfehler reingebracht hat. Und nein, keine Sau kann alles kontrollieren. Sonst müsstest du jedes Bauteil deines Autos vor jedem Fahrtantritt kontrollieren. zB Reifen röntgen um mögliche Beschädigungen zu erkennen die zum platzen führen könnten.

    Es gibt also einfach Sachen, wo man sich drauf verlassen muss, das irgendwer vorher ausreichend kontrolliert hat.

    Wobei wir hier ausschliesslich von Strafrecht reden. Also ob man ein Gesetz verletzt hat. Zivilrechtlich(und das betrifft dann nur Verträge, auch solche die man durch installieren und Nutzen der App schliesst) muss man auch dann haften, wenn einem keine Schuld trifft. Betriebshaftung nennt man das. So wie du für das Auto haftest, auch wenn der Reifen platzt ohne das du was falsch gemacht hast. Strafrechtlich bist du raus (keine Körperverletzung), Zivilrechtlich musst du den Schaden aber trotzdem zahlen.

    Also was genau willst du eigentlich. Und vorsicht, wie ich oben angedeutet hab, es könnte dein Fehler gewesen sein, den einfach danach keiner bemerkt hat und so zum Problem wurde.

  3. Re: Konsequenzen?

    Autor: Gauss23 12.03.20 - 12:11

    Ernsthaft?

    Wenn man einen Onlinedienst hinstellt, muss man eben sicherstellen, dass nur das offen ist, was offen sein muss. Kann man von außen monitoren. Einfach regelmäßig die eigene Infrastruktur von extern per Portscan checken. Eine Firewall sollte immer nur das durchlassen, was unbedingt durch muss. Ohne Firewall sollte kein Dienst laufen.
    Aber so ist das im AWS Zeitalter, jeder kleine Admin denkt er könne einen komplexen Onlinedienst zusammenklicken. Da wird nur leider oft vergessen auf Sicherheit zu achten. Die vielen öffentlich Zugänglichen S3 Buckets sprechen das Bände. Offen gelassene MongoDBs sind auch so ein Klassiker.

    Der Chef haftet dafür in jedem Fall. Evtl sogar der Admin. Das sind eben die Spielregeln wenn man etwas gewerblich auf den Markt schmeisst.

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