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Es wird gefördert und dann kostet es mehr? Ach!

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  1. Es wird gefördert und dann kostet es mehr? Ach!

    Autor: johnDOE123 29.11.18 - 12:39

    Vielleicht könnte der Staat mal aufhören, in den Markt mit Unsummen verzerrend einzugreifen, und stattdessen vernünftige, den Wettbewerb fördernde Rahmenbedingungen schaffen. Private Anbieter zeigen längst, dass die von der Telekom verschmähten Gebiete wirtschaftlich ausbaubar sind. Aber die Telekom will ja nicht ungefördert ausbauen, also betätigt sich der Staat mal wieder als nicht ganz unvoreingenommener Einkäufer mit der Volkskreditkarte und über 30% Anteilen am "ehemaligen" Staatskonzern.

  2. Re: Es wird gefördert und dann kostet es mehr? Ach!

    Autor: pumok 29.11.18 - 14:00

    +1

    In anderen Ländern funktioniert das auch - sogar mit mehreren Anbietern auf der selben (privaten) Infrastruktur.

  3. Re: Es wird gefördert und dann kostet es mehr? Ach!

    Autor: bombinho 29.11.18 - 15:10

    +1

    Die Foerderung fuehrt tatsaechlich zu einer Preisverzerrung.

    Wenn wir jetzt noch die extra Meile gehen und das Hirn einschalten, dann kann man mal kurz abschaetzen, was hoehere Preise auf dem Markt fuer Folgen haben: Rentabilitaet, damit zunehmende Goldgraeberstimmung --> mehr Anbieter --> mehr Konkurrenz.

    Dass man bei dem einen (oder anderen) Telekommunikationsanbieter extra Geld nimmt, ist klar, man weiss ja sowieso nie, wann und wieviel gezahlt wird. Dann wuerde ich solche Arbeiten auch nur nebenbei und zu Sondertarifen erledigen.

    Marktwirtschaft ist eben etwas Tolles, wenn man sich abseits von Monopolen bewegt.

  4. Re: Es wird gefördert und dann kostet es mehr? Ach!

    Autor: senf.dazu 29.11.18 - 19:53

    Hab eher den Eindruck das die großen Anbieter sich die Flecken suchen wo man mit der Investsumme die meisten Anschlüsse realisieren kann - ohne Förderung - und gleichzeitig die minimale Tiefbaukapazität bindet. Und das läuft dann auf ein Preisniveau von in der Gegend 1500¤/realisiertem Anschluß raus. (Und für 50¤/mtl gibts dann ne ordentlich Datenrate, bald sicher auch das berühmte GBit/s).

    Die echten teuren (aber auch raren) weißen Flecken werden im Augenblick wohl hauptsächlich von lokalen Anbietern - mit Förderung (auch mal 10000¤/Anschluß) - realisiert. Bei einem Anschlußpreisniveau für die Kunden die die aber eher zögern läßt.

    Denke mal das es eher ne Frage der Zeit ist bis auch die Großen - dann sicher auch mit Förderung - in diese Bereiche vorstoßen - der Glasfaserausbau ist ja erst gerade ins Rollen geraten - da hat man jetzt noch die Wahl. Und man muß es auch so tun um sich im Vergleich zum Wettbewerb gut aufzustellen.

    Und die ganzen Kleinen haben sich bis dahin an der Fördersumme und hohen Monatsgebühren hinreichend gesund gestoßen und müssen nur drauf warten bis sie dann von den Großem eingekauft werden .. wenn sie es "richtig" gemacht haben. Die "Ehrlichen" gehen halt pleite.

    Aber das zeigt auch - eine Universaldienstverpflichtung wird wohl irgendwann notwendig - denn irgendwann (in recht vielen 10 Jahren) muß man schließlich die Netze auch in den weißen Bereichen mal wieder erneuern.

    Würde also schon sagen der Staat macht es jetzt ganz richtig: Geld gibt's nur noch für Glasfaser ins Haus - und nur zur Deckung einer Wirtschaftlichkeitslücke. Und ab irgendwann gibt's dann ein Verpflichtung für die Anbieter.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.18 20:03 durch senf.dazu.

  5. Re: Es wird gefördert und dann kostet es mehr? Ach!

    Autor: bombinho 30.11.18 - 00:48

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die echten teuren (aber auch raren) weißen Flecken werden im Augenblick
    > wohl hauptsächlich von lokalen Anbietern - mit Förderung (auch mal
    > 10000¤/Anschluß) - realisiert. Bei einem Anschlußpreisniveau für die Kunden
    > die die aber eher zögern läßt.

    Da gibt es ein "kleines" Problem. Der Foerderprozess ist langwierig, aufwaendig und fehleranfaellig. Wenn da nicht jeder Termin genauestens eingehalten wird, geht das schnell nach hinten los. Genau deswegen bauen die Kleinen meist ohne Foerderung.
    Und es dauert teils Jahre, bis es zur Auszahlung kommt.

    > Aber das zeigt auch - eine Universaldienstverpflichtung wird wohl
    > irgendwann notwendig - denn irgendwann (in recht vielen 10 Jahren) muß man
    > schließlich die Netze auch in den weißen Bereichen mal wieder erneuern.

    Genaugenommen heute schon, wenn man dort ueberhaupt sinnvolle Internetverbindungen anbieten moechte.

    > Würde also schon sagen der Staat macht es jetzt ganz richtig: Geld gibt's
    > nur noch für Glasfaser ins Haus - und nur zur Deckung einer
    > Wirtschaftlichkeitslücke. Und ab irgendwann gibt's dann ein Verpflichtung
    > für die Anbieter.

    Vorsicht, dieser "Wirtschaftlichkeitslueckenausgleich" landet ja als Kapital in einigen wenigen Kassen und zwar ohne Erbringung einer Gegenleistung. Damit wird der ohnehin schon ziemlich verkorkste Markt, insofern man das ueberhaupt noch so nennen will, noch weiter verzerrt und in eine Richtung gedrueckt.

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