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  5. › Wikileaks-Prämie: Whistleblowing geht…

Finde ich nicht schlimm

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  1. Finde ich nicht schlimm

    Autor: EQuatschBob 19.10.15 - 22:04

    Natürlich freuen wir uns alle über selbstlose Helden, die ihr Leben auf's Spiel setzen und bereit sind, ihre Zukunft der "guten Sache" zu opfern, wie z.B. Edward Snowden.

    Aber nicht alle Menschen funktionieren so. Manche lassen sich eher dazu bringen, ethisch zu handeln, wenn es auch Geld dafür gibt. Und wer als Whistleblower seinen Job verlieren wird, brauch eben auch eine Entschädigung, vor allem, wenn er vielleicht noch eine Familie zu versorgen hat.

    Viele Menschen, die Gutes tun, täten das nicht ohne Bezahlung, z.B. Ärzte (auch die "ohne Grenzen" werden bezahlt!), Bäcker, Sterbehelfer, Fluchthelfer, Altenpfleger (wenn auch schlecht) usw. Warum nicht Whistleblower?

  2. Re: Finde ich nicht schlimm

    Autor: flow77 23.10.15 - 21:39

    Sehe ich auch so. Für mich zählt was ein Whistleblower mit seiner Aktion bewirkt - und wenn es durch Prämien jetzt mehr werden, finde ich das schlichtweg gut.
    Whistleblower ist ja nur ein Wort. Und genau wie du erwähnt hast - etwas Gutes tun heißt nicht zwangsweise auf eine Bezahlung zu verzichten, auch wenn das vielleicht irgendwann einmal so angefangen hat.

    Und letztendlich wird die Prämie wohl durch Spendengelder finanziert - insofern kann jeder selbst entscheiden ob er den Gedanken unterstützt oder eben nicht.

    EQuatschBob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich freuen wir uns alle über selbstlose Helden, die ihr Leben auf's
    > Spiel setzen und bereit sind, ihre Zukunft der "guten Sache" zu opfern, wie
    > z.B. Edward Snowden.
    >
    > Aber nicht alle Menschen funktionieren so. Manche lassen sich eher dazu
    > bringen, ethisch zu handeln, wenn es auch Geld dafür gibt. Und wer als
    > Whistleblower seinen Job verlieren wird, brauch eben auch eine
    > Entschädigung, vor allem, wenn er vielleicht noch eine Familie zu versorgen
    > hat.
    >
    > Viele Menschen, die Gutes tun, täten das nicht ohne Bezahlung, z.B. Ärzte
    > (auch die "ohne Grenzen" werden bezahlt!), Bäcker, Sterbehelfer,
    > Fluchthelfer, Altenpfleger (wenn auch schlecht) usw. Warum nicht
    > Whistleblower?

  3. Re: Ist auch nicht schlimm

    Autor: Atalanttore 24.10.15 - 16:33

    EQuatschBob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich freuen wir uns alle über selbstlose Helden, die ihr Leben auf's
    > Spiel setzen und bereit sind, ihre Zukunft der "guten Sache" zu opfern, wie
    > z.B. Edward Snowden.

    Wobei gerade das Beispiel Edward Snowden gezeigt hat, dass viele großflächig ausspionierte Regierungen der westlichen Welt nicht bereit sind ihren Status als US-Vasall zu ändern und einem Herrn Snowden statt Dankbarkeit nur die kalte Schulter gezeigt haben. Zukünftige Whistleblower wird diese Behandlung nicht gerade ermutigen.

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