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Linux ist keine Lösung

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  1. Re: Linux ist keine Lösung

    Autor: GodsBoss 29.08.13 - 17:58

    Wenn man jede seiner Entscheidungen davon abhängig machen würde, was sein könnte, wäre man unfähig zu handeln. Was wäre, wenn mich auf dem Weg zur Arbeit jemand trifft, der fanatischer Hosenhasser ist und mich als Opfer ausgewählt hat, um mich zu erschießen? Keine Hose anziehen? Aber es könnte auch einen wilden Hosenfanatiker geben, der …

    Die Fakten sind: Der Windows-Quellcode ist nicht allgemein öffentlich zugänglich und Microsoft hat bewiesenermaßen mit der NSA kooperiert. Der Linux-Quellcode ist öffentlich zugänglich, über eine Kooperation mit Geheimdiensten seitens der Entwickler ist m.E. nichts bekannt.

    Eine Lösung für außerhalb von Gesetzen agierende Geheimdienste oder grotesk bürgerfeindliche Gesetze kann das natürlich nicht sein, aber es ist eine Hilfe für den Einzelnen, zumindest unwahrscheinlicher zu machen, dass er bespitzelt wird.

    Definitiv halte ich diejenigen, die behaupten, Linux sei in dieser Hinsicht als kompromittiert zu betrachten, für in der Bringschuld, diese Behauptungen zu beweisen. Anders als bei Windows können sie direkt den betreffenden Code aufzeigen.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  2. Re: Stimmt! Linux ist nur die Voraussetzung für eine Lösung

    Autor: pythoneer 29.08.13 - 18:01

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Vergleich zeigt, dass du nicht verstanden hast, worum es hier geht.
    > Alle OS sind zu 100% unsicher, wenn sich die Geheimdienste Zugang
    > verschaffen wollen. Es ist schlichtweg unmöglich, sie davon abzuhalten und
    > lediglich eine Illusion, dass dies möglich wäre.

    Aha, gut dass du mir das sagst! Demnach bezieht ein OS den Grad seiner Sicherheit daraus, wie schwierig – nein verzeihung – wie unmöglich es für "den Geheimdienst" es ist sich dort Zugang zu verschaffen. Puh, na ein Glück, dass du mir das noch schnell rechtzeitg gesagt hast. Es wäre ja fast zu spät gewesen und ich hätte da einen entscheidenen Fehler gemacht.

  3. Re: Stimmt! Linux ist nur die Voraussetzung für eine Lösung

    Autor: Anonymer Nutzer 29.08.13 - 18:07

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha, gut dass du mir das sagst! Demnach bezieht ein OS den Grad seiner
    > Sicherheit daraus, wie schwierig – nein verzeihung – wie
    > unmöglich es für "den Geheimdienst" es ist sich dort Zugang zu verschaffen.
    > Puh, na ein Glück, dass du mir das noch schnell rechtzeitg gesagt hast. Es
    > wäre ja fast zu spät gewesen und ich hätte da einen entscheidenen Fehler
    > gemacht.

    Das Thema ist nicht woraus ein OS seine Sicherheit bezieht, sondern das Thema ist wie sicher ein OS vor dem Zugriff von Geheimdiensten ist. Ich hoffe, ich durfte dir das mitteilen...

  4. Re: Linux ist keine Lösung

    Autor: spoffy 29.08.13 - 18:28

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder hat hier jemand einen vollständigen Überblick über Millionen Zeilen
    > Quellcode, welcher sich ständig ändert?

    Dann nimm doch Minix die ca 4k Zeilen Code sind überschaubar wenn man sich die Zeit nimmt.

    >
    > Letztlich kann man sich bei keinem System 100% sicher sein, dass nicht
    > irgendwo eine Hintertür existiert. Da kann auch Linux nichts dran ändern.

    Daran kann nichts etwas ändern im echten Leben gibt es keine 100% Sicherheit. Die kann es nur in der Theorie geben.

    Da Linux ist OSS besteht jedoch die Möglichkeit, dass Aussenstehnede bewusst eingebaute Backbords erkennen und publizieren.

    Wie gross schätzt du eigentlich die Wahrscheinlichkeit ein, dass Windows keine Backdoors eingebaut hat?

  5. Re: Stimmt! Linux ist nur die Voraussetzung für eine Lösung

    Autor: spoffy 29.08.13 - 18:34

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pythoneer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DTF schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Deshalb habe ich doch gesagt, dass es unwichtig ist, ob ein OS nur zu
    > 1%
    > > > sicher ist oder zu 99%.
    > >
    > > Zwei Flugzeuge: Flugzeug A stürtzt in 99% der Fälle nicht ab, Flugzeug B
    > > stürtzt in 1% der Fälle nicht ab. In welches steigst du ein Mr.100% ?
    >
    > Der Vergleich zeigt, dass du nicht verstanden hast, worum es hier geht.
    > Alle OS sind zu 100% unsicher, wenn sich die Geheimdienste Zugang
    > verschaffen wollen. Es ist schlichtweg unmöglich, sie davon abzuhalten und
    > lediglich eine Illusion, dass dies möglich wäre.

    Ich kenne in PC der hat werde Wlan noch Lan verbaut. Wie will dein Super Geheimdienst da bitteschön Daten davon suagen?

  6. Re: Linux ist keine Lösung

    Autor: User_x 29.08.13 - 18:42

    naja... solange es nicht herauskommunizieren kann ist ja ein gewisser schutz da, eine universal threat management lösung für privat ist schwierig...

    zuminest bei open source kann man sich sicher sein was kommuniziert wird??? (zumindest durch die serverbetreiber nachvollziehbar?)... bei windows update... ja irgendwas...

    aber tpm hat nix mit nsa und konsorten zu tun? ich sehe da eher die gefahr, dass der hersteller einfach mal irgendwann nö sagt, wenn man etwas anderes installieren möchte oder in die registry eingreift... und es einfach nicht darf... für industrieanlagen bei einem land einfach der dienst verweigert wird, weil die amis einmaschieren...???

  7. Re: Stimmt! Linux ist nur die Voraussetzung für eine Lösung

    Autor: Anonymer Nutzer 29.08.13 - 20:04

    > Die SINA Boxen sind vielleicht gehärtet, das heißt aber nicht, dass der
    > gesamte Quellcode vom BSI (oder wem auch immer) gelesen wurde.

    Das ist vermutlich auf die aller nötigsten Komponenten reduziert und die eingesetzten Teile wurden in irgendeiner Weise überprüft. Ob sie dafür wirklich den ganzen Code lesen oder irgendwelche automatischen Systeme einsetzen? Keine Ahnung. Einfach von SourceForge laden, kompilieren und auf die produktiven Systeme überspielen werden sie es wohl bestimmt nicht. ;-)

  8. Re: Stimmt! Linux ist nur die Voraussetzung für eine Lösung

    Autor: Wurzelgnom 29.08.13 - 21:49

    Vielleicht sollte man erwähnen, dass die US-Regierung zugriff auf den Windows-Sourcecode haben. Die Security Erweiterung SELinux wurde vom NSA mitgetragen. ;-)

    http://www.nsa.gov/research/selinux/index.shtml

  9. Re: Linux ist keine Lösung

    Autor: nmSteven 29.08.13 - 21:59

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein derartiger Eingriff in die Privatsphäre gehört schlicht gesetzlich
    > verboten. Wenn eine Regierung etwas von mir will, soll sie an meine Tür
    > klopfen, aber nicht heimlich auf meinem Computer rumschnüffeln.


    +1 deswegen bleibt es ein politisches Problem. Die Regierung muss klar machen, welche Systeme ich als Bürger / Unternehmen oder Behörde verwenden kann ohne das ich ohne konkreten Verdachts bespitzelt werde und muss dieses auch Garantieren.

    Ich Hab persönlich kein Problem damit, wenn man von außerhalb auf meine Daten zugreift ich möchte aber auch wenn dies auf digitalen weg passiert einen von einem deutschen Richter unterzeichneten Durchsuchungsbeschluss haben und ich möchte nachprüfen ob sich die Executive daran gehalten hat.

    Solange wie sich die Politik dazu nicht geäußert hat werde ich weiterhin die für mich komfortabelste Lösung nutzen anstatt ein ich hoffe, dass es da nicht so ist, Spiel zu spielen. Ich nutze demnach Windows 8 und weiß nun zu 100% das teile meiner Kommunikation analysiert werden,

  10. Re: Linux ist keine Lösung

    Autor: herreragon 29.08.13 - 22:34

    besser zu wissen das Geheimdienste Backdoors haben, da kann man mit umgehen, denke ich. Als auf ein OS zu setzten von dem Man glaubt das es sicher ist, man es aber nicht wissen kann.

  11. Re: Linux ist keine Lösung

    Autor: IT.Gnom 30.08.13 - 13:18

    Den hat Microsoft aber auch nicht, auch wenn er sich manchmal erst nach Jahrzehnten ändert. Vielfach stammt der Code in Windows noch aus den Uralt-Windows-Versionen.
    Charles Petzold in seinen "Programming Windows"-Büchern.

    Das Problem ist und wird es bleiben das Windowssystem ist auf ein potthäßlicher monolithischer KLUMPEN Software, bei dem man nicht eine einzige Komponente austauschen kann. Selbst wenn das System quelloffen wäre, was man aber zum Wohle der Menschheit unterlassen sollte, würde das auf Grunds schlechter und fehlender Schnittstellen nichts nützen.

    Nicht schade drum, wenn ganz Microsoft von so einem Meteor wie in Tunguska weggesprengt wird.

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