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Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

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  1. Linux kein amerikanisches Produkt?

    Autor: redmord 29.08.13 - 16:30

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob Private die eigene Sicherheit riskieren ist eine Sache, aber auf
    > Regierungssystemen oder kritische Unternehmensrechnern bzw. bei
    > Infrastruktur hat Windows - oder andere amerikanische Produkte -
    > schlichtweg nichts zu suchen.

    Ist Linux kein amerikanisches Produkt? Wer garantiert mir, dass einzelne Entwickler oder Büros, die für Linux entwickeln nicht von der NSA dazu verpflichtet werden bestimmte Möglichkeiten einzubauen?

  2. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 29.08.13 - 16:32

    > Das ist schon klar, aber macht das denn wer? Also ich frage da aus
    > Interesse, ich weiß es nicht.

    Z.B. das BSI um das es hier geht. Die sind für die SINA-Boxen (Verbindung in die Botschaften) verantwortlich.

    > http://de.wikipedia.org/wiki/Sichere_Inter-Netzwerk_Architektur

    > https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/weitereThemen/SINA/Systembeschreibung/systembeschreibung_node.html

  3. Re: Linux kein amerikanisches Produkt?

    Autor: Anonymer Nutzer 29.08.13 - 16:34

    > Ist Linux kein amerikanisches Produkt?
    Nein, ist es nicht.

    > Wer garantiert mir, dass einzelne
    > Entwickler oder Büros, die für Linux entwickeln nicht von der NSA dazu
    > verpflichtet werden bestimmte Möglichkeiten einzubauen?

    Niemand garantiert dir das! Du musst, wenn du wirklich sicher sein willst, den Quellcode analysieren und dann nur deine eigenen Kompilate (aus ebenfalls geprüftem Compiler) verwenden.

  4. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Himmerlarschundzwirn 29.08.13 - 16:35

    Ja für sich schon. Aber ich meinte jetzt so für die üblichen Distributionen und letztendlich auch für alle möglichen Programme in den offiziellen Software-Repos?

  5. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 29.08.13 - 16:39

    > Ja für sich schon. Aber ich meinte jetzt so für die üblichen Distributionen
    > und letztendlich auch für alle möglichen Programme in den offiziellen
    > Software-Repos?

    Wenn du wirklich sicher sein willst kannst du _niemandem_ trauen! Wer sagt dir denn das nicht der Postbote die von deinem Sicherheitsdienstleister kontrollierte Linux-Distri durch eine manipulierte Version der NSA austauscht? Oder das saubere Pakete auf dem Weg vom Server auf deinen Rechner manipuliert werden? Oder... oder... oder...

    Im Endeffekt bleibt einem nichts anderes übrig als zu vertrauen! Wem Du nun mehr vertraust ist deine Sache.

  6. Re: Linux kein amerikanisches Produkt?

    Autor: redmord 29.08.13 - 16:50

    Versuchsperson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand garantiert dir das! Du musst, wenn du wirklich sicher sein willst,
    > den Quellcode analysieren und dann nur deine eigenen Kompilate (aus
    > ebenfalls geprüftem Compiler) verwenden.

    Der Zeitartikel behauptet aber, dass der TPM-Chip umfangreiche Logik beinhalte. Was ist, wenn der schädliche Code dadurch im Quelltext extrem schrumpft und mittels Code-Verschleierung nur extrem schlecht gefunden werden kann?

    Jetzt nicht falsch verstehen. Offene Karten sind besser als keine. Doch die Frage ist, wie weit man auch bei Linux blauäugig in eine Falle tappen kann. ;)

  7. Re: Linux kein amerikanisches Produkt?

    Autor: Anonymer Nutzer 29.08.13 - 16:54

    > Der Zeitartikel behauptet aber, dass der TPM-Chip umfangreiche Logik
    > beinhalte. Was ist, wenn der schädliche Code dadurch im Quelltext extrem
    > schrumpft und mittels Code-Verschleierung nur extrem schlecht gefunden
    > werden kann?

    Dann hast du ein Problem. Im übrigen ein Problem das sich auch durch Einsatz anderer Systeme nicht beheben lässt.

    > Jetzt nicht falsch verstehen. Offene Karten sind besser als keine. Doch die
    > Frage ist, wie weit man auch bei Linux blauäugig in eine Falle tappen kann.

    Da es keine 100% sicheren Systeme gibt besteht auch die Möglichkeit mit Linux in die Falle zu tappen. Nur ist die _Wahrscheinlichkeit_ ungleich geringer! Selbst die vom BSI gehärteten Linux-Versionen sind nicht 100% sicher!

  8. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Deathdrep 29.08.13 - 17:04

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Hat die
    > EU/Deutschland denn überhaupt kein Gesicht mehr?


    Doch doch natürlich hat die EU/Deutschland noch ein Gesicht ... dumm nur das es seelig-dumm grinsend Metertief im Darm von Obama/USA steckt :/

  9. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: jack_torrance 29.08.13 - 18:37

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja von Linux hört man seit gefühlten 30 Jahren dass der Durchbruch kurz
    > bevorsteht und dass die PC-Landschaft in wenigen Jahren komplett anders
    > sein kann und niemand mehr Windows haben will. ;)

    Ich selbst gehöre zur Fraktion "testet Linux seit Jahren hin und wieder". Bislang war es immer ganz nett, aber nie habe ich den Umzug gewagt. Aktuell tut sich da aber was:

    Das Auslaufen von XP bewegte mich dazu, alle Laptops und Rechner 2ter Ordnung (Media-Center) auf Xubuntu bzw. Linux Mint umzustellen. Meinen Arbeitsrechner (Uni-Zeugs hauptsächlich Word2010 mit Formeleditor, Privatmails) rüste ich nun nochmal auf Win7 auf. Wenn ich von der Uni oder dem Beruf her nicht mehr auf Office 2010 angewiesen bin, werde ich auch hier auf Linux umsteigen.

  10. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Switchblade 29.08.13 - 20:21

    In Linux gibt es ebenfalls NSA-Backdoors. Nur findet man die nicht so einfach, da sich alle Linux-User sicher fühlen und kein Schwein den kompletten Sourcecode durchliest. Bzw. das alles ist ja nicht nötig, es ist LINUX und kein Windows. Schon allein deshalb ist man sicher.

    HA HA HA!!!

    U.N. Special Department NERV - Allied with SEELE, SYNAPS and the JSSDF Armed Forces.

  11. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Lala Satalin Deviluke 29.08.13 - 23:15

    Und Hardwareunterstützung wenn man Topaktuelle Geräte kauft.
    Die Linux Community macht es sich einfach und sagt, du hast Schrott gekauft. ;)

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  12. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Himmerlarschundzwirn 30.08.13 - 07:43

    Aber gerade Office soll doch ganz gut mit Wine laufen.

  13. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Himmerlarschundzwirn 30.08.13 - 08:05

    Falls du nicht nur trollen willst, hier ein bisschen Denksport:

    Wer oder was ist denn Linux? Das ist erst mal nur der Kernel. Der wird von einer weltweiten Gemeinschaft entwickelt. Dazu kommen diverse Distributoren, die daraus dann ein Gesamtpaket bauen. Auch diese sitzen nur zu einem kleinen Teil in Amerika. Welche Möglichkeiten sollte die NSA dann also überhaupt haben, die Integration von Backdoors großflächig zu erzwingen? Und warum sollten die über den gesamten Globus verteilten Kernel-Entwickler oder Distributoren einem Wunsch der NSA nachkommen? Klar kann man da jetzt eine riesige Verschwörung unterstellen, nach der die USA sowieso die ganze Welt kontrollieren, aber tatsächlich hat es die NSA bei MS, Apple, Google und Co. wesentlich einfacher.

  14. und warum steigst du nicht schon jetzt auf Linux um?

    Autor: volkerswelt 30.08.13 - 08:10

    warum willst du warten bis das Supportende von Windows 7 erreicht ist?

    Komische Logik. Du kannst ja weiter, für die Dinge wo es keine Software für Linux gibt, für Windows aber wohl, Windows in einer virtuellen Umgebung oder als Dualboot nutzen.

    Also ... warum steigst du nicht jetzt schon Linux um?

  15. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: AndréGregor-Herrmann 30.08.13 - 08:16

    Switchblade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Linux gibt es ebenfalls NSA-Backdoors. Nur findet man die nicht so
    > einfach, da sich alle Linux-User sicher fühlen und kein Schwein den
    > kompletten Sourcecode durchliest. Bzw. das alles ist ja nicht nötig, es ist
    > LINUX und kein Windows. Schon allein deshalb ist man sicher.
    >
    > HA HA HA!!!

    Natürlich liest keiner ständig den kompletten Source-Code durch. Das ist auch gar nicht notwendig. Es geht mehr um den Fakt, dass neue, in den Kernel eingebrachte Funktionen durch zig kritische Hände und Stadien gehen. Da haben es selbst gut gemeinte Featurea oft schwer, zumal der Ton bei den Kernel-Maintainern recht ruppig und direkt ist und auch häufig Patches abgelehnt werden. Es geht also um die Überwachung von neu hinzukommenden Code und die scheint zu funktionieren, im guten wie im bösen.

    Anders sieht die Sache natürlich mit CS-Dingen in Linux aus, z. B. nvidea-Treiber oder Steam.

  16. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: violator 30.08.13 - 09:29

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer auf Linux wechseln will, kann's genau so gut
    > jetzt machen. Alle wichtigen Hardware-Hersteller (AMD, Intel, NVidia)
    > unterstützen Linux direkt. Viele Software-Hersteller (Google, Mozilla,
    > Valve,…) ebenfalls. Bis auf wenige Nischen kann Linux bereits seit
    > Jahren problemlos eingesetzt werden.

    Und was bringt mir Unterstützung, wenn diese schlechter ist als bei Windows? Aus dem Linuxlager hört man doch ständig nur Fluchen über die ganzen schlechten Grafiktreiber etc. und solche Probleme wie die hab ich unter Windows nicht.

    Und solange ich irgendwelche Einschränkungen in Sachen Software oder Hardware habe oder mit Wine rumfrickeln muss um irgendwas zum laufen zu bekommen ist Linux für mich keine Alternative.

  17. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 30.08.13 - 09:54

    > Und Hardwareunterstützung wenn man Topaktuelle Geräte kauft.
    > Die Linux Community macht es sich einfach und sagt, du hast Schrott
    > gekauft. ;)

    Wenn du Hardware anschaffst um darauf Linux zu betreiben ohne dich vorher über eventuelle Inkompatibilitäten informiert zu haben bist du auch einfach nur selbst schuld!

    Kein Mitleid! Kein Verständnis für Dein Jammern!

  18. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 30.08.13 - 09:56

    > Und was bringt mir Unterstützung, wenn diese schlechter ist als bei
    > Windows? Aus dem Linuxlager hört man doch ständig nur Fluchen über die
    > ganzen schlechten Grafiktreiber etc. und solche Probleme wie die hab ich
    > unter Windows nicht.

    So schlimm kann es ja nicht sein:
    > https://www.golem.de/news/valve-linux-team-left-4-dead-2-unter-ubuntu-schneller-als-unter-windows-1208-93600.html

  19. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Himmerlarschundzwirn 30.08.13 - 10:08

    Man weiß aber unter Umständen beim Kauf noch gar nicht, was mal drauf laufen soll. Manchmal bekommt man sowas ja (gerade in jungen Jahren von Oma) auch geschenkt und die achtet da unter Umständen nicht so sehr auf Linux-Kompatibilität. Natürlich kann man dafür niemanden verantwortlich machen, außer den Käufer, das sollte schon auch klar sein. Aber für den Ruf von Linux wäre es halt gut, wenn man sich trotzdem halbwegs drauf verlassen könnte, dass alles läuft. Wobei ich sagen muss, dass Standardkomponenten (zu denen man mittlerweile sogar WLAN-Karten zählen kann) unter aktuellen Distributionen idR schon recht anständig funktionieren.

  20. Re: Nach Supp-Ende Win 7 -> Linux

    Autor: Himmerlarschundzwirn 30.08.13 - 10:12

    Dazu muss man aber sagen, dass die Meckerei von Linux-Nutzern häufig auch Jammern auf recht hohem Niveau ist. Für die sind ein paar Mikroruckler schon ein ernsthaftes Grafikproblem, während du unter Windows bei mistigen Treibern schon mal mit XGA-Auflösung vorlieb nehmen darfst ;-)

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