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Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: Justizopfer 04.03.21 - 16:50

    hallo,

    ich bin schon vor Jahren von Windows weg. Linux ist eine gute Alternative. Ich mach mir da keine Gedanken wenn ich einen PC einrichte. Linux drauf und gut ist.

    Spart Geld und bringt mehr Sicherheit. Weniger Datentransfer in die USA und geringere Virengefahr.

    Die Desktop-Varianten div. Linux-Distributionen ins inzwischen sehr gut für das tägliche Arbeiten am PC geeignet. Da braucht man kein Windows.

    Und auch keine Staatsanwaltschaft ;-)

  2. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: notuf 04.03.21 - 17:52

    Linux ist leider auch nicht mehr das was es Mal war. Bin Linux Nutzer seit über 20 Jahren mit ein paar Jahren Linux Desktop Pause. Letztes Jahr wieder Linux auf dem Desktop installiert und mich hat es umgehauen wie schlecht das geworden ist. Dabei spielt es keine Rolle ob Gnome oder KDE, das UX ist so schlecht geworden, dass ich tatsächlich lieber Windows 10 starte, wenn ich etwas machen will.

  3. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: Mike LeBuchet 04.03.21 - 18:05

    Ging mir auch so, allerdings ohne Desktop-Pause. Microsoft hat die Kurve richtig gut gekriegt, während Linux ein paarmal falsch abgebogen ist und sich auf dem Desktop komplett verfahren hat.

  4. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: smurfy 04.03.21 - 18:51

    Ist bei mir zum Glück nicht so. Ich verwende seit 1999 Linux. Zuerst 3 Jahre auf dem Server, dann auch auf dem Desktop. Und bin bisher immer dabei geblieben.

    Dank der Kollegen im Büro, die Windows benutzen, und da ich auch bei anderen Kollegen Support für Windows leisten muss, bin ich auch bei Windows auf dem aktuellen Stand. Aber ich habe in all den Jahren bisher nie einen Grund gesehen, zurück zu Windows zu wechseln. Wenn ich hin und wieder mit Windows arbeiten muss, fühlt sich das für mich irgendwie Fremd an. Unter Linux fühle ich mich da einfach wie bei einem schön eingerichteten und vertrauten "zu Hause".

    Und ich finde es toll was sich bei Linux im Desktop-Bereich in den letzten Jahren so alles getan hat. Es geht in die richtige Richtung, jedenfalls was meine Bedürfnisse angeht.

  5. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: notuf 04.03.21 - 18:54

    Mike LeBuchet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ging mir auch so, allerdings ohne Desktop-Pause. Microsoft hat die Kurve
    > richtig gut gekriegt, während Linux ein paarmal falsch abgebogen ist und
    > sich auf dem Desktop komplett verfahren hat.

    Man bekommt den Eindruck, dass die Enthusiasten von damals weg sind.
    Das schlimme ist, dass bei Linux Desktop seit 20 Jahren die Probleme nicht behoben wurden: vernünftige Darstellung von Schriften, Systemweite Schriftgröße der DPI entsprechend, Systemweite einheitliche UI und ein einheitlicheres Bedienkonzept. Aktuell will man nicht ein Gnome Programm unter KDE laufen lassen und umgekehrt, weil es einfach kacke aussieht und auch nicht wirklich gut miteinander funktioniert. Schon das Einbinden von Netzwerklaufwerken im Userspace ist grauenhaft unter KDE.

  6. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: pythoneer 04.03.21 - 18:58

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Systemweite einheitliche UI und ein einheitlicheres Bedienkonzept.

    Ok, aber wir reden nicht von Windows wenn wir davon ausgehen, dass es ein System gibt wo das gesagte zutrifft oder?

    Systemweite einheitliche UI: als ich das letzte mal gezählt hatte waren das bestimmt 4 oder 5 verschiedene GUI-Toolkits die sich in verschiedenen Ecken des Systems verbergen und natürlich alle mit einem unterschiedlichem Bedienkonzept und Aussehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.21 18:59 durch pythoneer.

  7. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: smurfy 04.03.21 - 19:04

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Systemweite einheitliche UI und ein
    > einheitlicheres Bedienkonzept.
    Fast jede Desktop-Umgebung arbeitet daran, die Bedienung und Darstellung zu vereinheitlichen. Vergleiche doch mal KDE Plasma von heute mit von vor ein paar Jahren. Mit jedem Release wird die Bedienung einfacher.

    Und bevor hier jemand Windows als Vergleich heranziehen möchte: Microsoft hat es bei Windows 10 bis heute noch nicht hinbekommen, die beiden - sich gänzlich unterscheidenden - Systemeinstellungen zu vereinheitlichen. Da ist ja sogar KDE mit den vielfältigen Systemsettings noch besser.

    > Aktuell will man nicht ein Gnome Programm
    > unter KDE laufen lassen und umgekehrt, weil es einfach kacke aussieht und
    > auch nicht wirklich gut miteinander funktioniert.
    Das stimmt so nicht mehr. Ich verwende diverse Gnome-Anwendungen unter KDE. Von Gimp, über Virt-Manager bis hin zu Homebank, alles GTK-Anwendungen. Und diese sehen von der Darstellung her unter KDE gut aus und lassen sich auch gut bedienen.

    >Schon das Einbinden von
    > Netzwerklaufwerken im Userspace ist grauenhaft unter KDE.
    Auch hier sitzt du auf alten Erfahrungen. KDE hat das Backend im letztem Jahr geändert. Jede Netzwerkfreigabe wird inzwischen so eingebunden, so dass JEDE Anwendung - auch Gnome/GTK - auf die eingebundene Netzwerkfreigabe problemlos zugreifen kann.

  8. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: notuf 04.03.21 - 19:10

    smurfy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > notuf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Systemweite einheitliche UI und ein
    > > einheitlicheres Bedienkonzept.
    > Fast jede Desktop-Umgebung arbeitet daran, die Bedienung und Darstellung zu
    > vereinheitlichen. Vergleiche doch mal KDE Plasma von heute mit von vor ein
    > paar Jahren. Mit jedem Release wird die Bedienung einfacher.
    >
    > Und bevor hier jemand Windows als Vergleich heranziehen möchte: Microsoft
    > hat es bei Windows 10 bis heute noch nicht hinbekommen, die beiden - sich
    > gänzlich unterscheidenden - Systemeinstellungen zu vereinheitlichen. Da ist
    > ja sogar KDE mit den vielfältigen Systemsettings noch besser.
    >
    > > Aktuell will man nicht ein Gnome Programm
    > > unter KDE laufen lassen und umgekehrt, weil es einfach kacke aussieht
    > und
    > > auch nicht wirklich gut miteinander funktioniert.
    > Das stimmt so nicht mehr. Ich verwende diverse Gnome-Anwendungen unter KDE.
    > Von Gimp, über Virt-Manager bis hin zu Homebank, alles GTK-Anwendungen. Und
    > diese sehen von der Darstellung her unter KDE gut aus und lassen sich auch
    > gut bedienen.
    >
    > >Schon das Einbinden von
    > > Netzwerklaufwerken im Userspace ist grauenhaft unter KDE.
    > Auch hier sitzt du auf alten Erfahrungen. KDE hat das Backend im letztem
    > Jahr geändert. Jede Netzwerkfreigabe wird inzwischen so eingebunden, so
    > dass JEDE Anwendung - auch Gnome/GTK - auf die eingebundene
    > Netzwerkfreigabe problemlos zugreifen kann.

    Wenn ich mit Gnome ein Netzwerk Share öffne, kann ich z.B. mit Visual Code Dateien darin problemlos bearbeiten und den ganzen Ordner öffnen. Das selbe in KDE geht nicht. Da werden irgendwelche temporären Dateien geöffnet/erstellt.

  9. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: violator 04.03.21 - 19:24

    Das beste OS bringt mir nix, wenn da nicht die Software drauf läuft, die ich nutzen will. Ich kauf mir schließlich keinen PC um das OS anzugucken, sondern um Programme zu nutzen. ;)

  10. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: notnagel 04.03.21 - 20:35

    Das ist deine eigene Schuld.
    Wenn mit Win etwas nicht funktioniert, ist es deine Schuld, weil du Win nutzt.
    Wenn mit Linux etwas nicht funktioniert, ist es deine Schuld, weil du dein Leben nicht
    dem Studium von Linux gewidmet hast.
    Wenn Linux fürs Zocken nicht passt, ist es deine Schuld, da Linux ein "Produktivsystem" ist,
    und nicht für Spielereien gedacht. Leute ARBEITEN damit.
    Wenn Linux nicht für deine produktiven Aktivitäten passt, ist es deine Schuld, weil
    du dich nicht umstellen willst und nicht die des Linux-Ökosystems.
    Du kannst es drehen und wenden wie du willst, es ist immer deine Schuld und liegt nicht
    an "Linux", soviel habe ich mittlerweile gelernt nach vielen Diskussionen mit "begeisterten" Linux-Usern...

  11. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: MasterKyodai 04.03.21 - 21:24

    Ich bin ja hier anonym, von daher kann ich es ja offen zugeben.

    Ich arbeite schon mein ganzes Leben ("Arbeitsleben") als Windows Administrator. Ich habe damals privat mit DOS und Windows 3.11 angefangen, dann das erste mal auf der ARbeit damals noch mit dem grausamen WIndows NT 3.51 - Dann von Windows Server 2000 bis 2019 alles durch, MS SQL, MS Exchange, Sharepoint, ISA/TMG, alle Client Betriebssysteme, etc.

    Was ich in den letzten paar jahren mit Microsoft erlebt habe ist so eine bodenlose Frechheit. Es gab früher einige Produkte die waren mal wirklich "gut" - also sprich sehr stabil, einfach zu bedienen, einfach zu installieren und sogar relativ performant.

    In den letzten paar Jahren bin ich aber regelrecht zum Microsoft Hasser geworden. Die Produkte von Microsoft sind immer teurer geworden und die Lizenzverträge regelrechte Knebelverträge geworden. Office 2016 darf man lizenzrechtlich nicht mehr auf einem Terminalserver einsetzen sondern nur noch Office 365. Dann muß office 365 für JEDEN EINZELNEN User aktiviert werden - also über Internet nach Hause telefonieren. Und das nicht nur einmal sondern "immer wieder" - ich glaube mindestens alle 1-2 Monate. Dann muß JEDER User einen eigenen Account bei Office 365 haben und ein separates Passwort. Klar kann man sein Active Directory auch gleich komplett an Microsoft senden mit allen Daten aber da haben sowohl unser Datenschützer als auch IT Security Officer natürlich gesagt "Grundgütiger, nein!". Und was ist? Ja ich muß hunderte User mit office 365 accounts versorgen. Und klar - die meisten vergessen ihr Passwort weil es sie einen sch.... interessiert und ich darf es zurücksetzen. Klar könnte man auch handy Nr oder e-mail angeben - aber... tada - Datenschutz. Dann waren die Aktivierungsserver auch schon mal down - also die von Microsoft. Und was passiert dann? bei allen usern wird sowas angezeigt a la "Ihr Account konnte nicht geprüft werden, in 72 Stunden schalten wir alle Funktionen ab, Sie können dann in Outlook keine Mails mehr senden". Und wer hat die dann alle an der Strippe? Ja richtig. Wir zahlen so einen Ar... voll geld und was wir bekommen ist so eine Frechheit.

    Mit WIndows ist es ähnlich - die Datensammlung "Telemetrie" - kann man mit den "Pro" Editionen die durchaus im Firemumfeld beliebt sind gar nicht abschalten. Was genau gesammelt wird? Microsofts Geheimnis. Hahaha.

    Bei Servern auch immer schlimmer. Sharepoint 2010 - gutes Produkt, klar hatte auch ein paar Macken, aber wie ging die Installation? 5 Mausklicks und war drauf und lief. Sharepoint 2019? Wer das installiert bekommt dem verleihe ich einen virtuellen Orden. So ein Murks!

    Wir haben auch so viele Probleme - Clients mit identischer Hardware, die automatisch und absolut identisch aufgesetzt sind verhalten sich unterschiedlich - manchmal scheint es als ob Microsoft fehlermeldungen "auslost" - aber technisch betrachtet sind es vielleicht "Race conditions" - auf jeden Fall haben wir auch in neuen versionen von alten Bekannten wie Outlook so viele Bugs gefunden - es ist eine frechheit was da für viel geld ausgeliefert wird.


    Leider habe ich als Admin nichts zu sagen - aber ich bringe meinen Zorn immer ironisch rüber. Wenn es nach mir ginge gäbe es kein MS Office mehr - LibreOffice ist 1000 mal besser und kostet nichts und gängelt die user nicht. Klar werden mich andere Windows Admins dafür hassen - aber mal ehrlich - wenn man von blöden Spezial Anwendungen absieht - Windows ist doch nur noch Schrott. Nutze es zu Hause auch nur weil ich damit nur Zocke und surfe und selbst das ist sowas von buggy, ich könnte an Leid und Kamp mit Windows und Soundproblemen erzählen, aber zu Hause ist das alles nicht so kritisch, da kann man mit leben.

  12. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: Prof.Dau 05.03.21 - 00:18

    Die für mich schönste Distro ist Ubuntu Studio mit xfce. Vom Design her echt Klasse gestaltet. Kann ich nur empfehlen sich das mal anzusehen.
    Dagegen stinkert ein Linux mint oder Debian KDE vom design ab.

  13. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: Michagnom 05.03.21 - 08:32

    MasterKyodai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich in den letzten paar jahren mit Microsoft erlebt habe ist so eine
    > bodenlose Frechheit. Es gab früher einige Produkte die waren mal wirklich
    > "gut" - also sprich sehr stabil, einfach zu bedienen, einfach zu
    > installieren und sogar relativ performant.
    Also bei uns laufen die Windows-Server und Clients mindestens genauso stabil wie die Linux-Server und Clients. Wobei wir auch nicht am ersten Tag Systemweit auf die neusten Halbjahresupdates aufspringen. Sobald die kommen werden einzelne PCS der IT geupdatet und dann sehr viel gestetet und nach etwa 6 Monaten, wenn also das nachfolgeupdate kommt, updaten wir. So gehen wir aber auch bei den Linuxmaschinen vor.
    > In den letzten paar Jahren bin ich aber regelrecht zum Microsoft Hasser
    > geworden. Die Produkte von Microsoft sind immer teurer geworden und die
    > Lizenzverträge regelrechte Knebelverträge geworden. Office 2016 darf man
    > lizenzrechtlich nicht mehr auf einem Terminalserver einsetzen sondern nur
    > noch Office 365.
    Also das ist deffintiv falsch! Wir nutzen alle Office-Versionen und Pakete auf Terminalservern
    > Mit WIndows ist es ähnlich - die Datensammlung "Telemetrie" - kann man mit
    > den "Pro" Editionen die durchaus im Firemumfeld beliebt sind gar nicht
    > abschalten. Was genau gesammelt wird? Microsofts Geheimnis. Hahaha.
    Doch, das geht da auch. Evtl. nicht mit einer schönen Oberfläche wo du das dann runtergegeln kannst aber mit den Reg-Einträgen und Powershell-Befehlen befreist du die Kisten, nachdem du sie einmal rausgesucht hast, in sekundenschnelle bei der Installation des Images zu 99% von allem Homecalls. Die restlichen 1% musst du dann übers Netzwerk regeln und dein Windows funktioniert trotzdem zu 100%, sofern du einen KMS benutzt.

    Aber auch dabei gilt, eine normale RedHat-Installation telefoniert auch eine Menge nachhause wo man nicht genau weiß was es dort macht. Aber wie in Windows kann man da 99% abschalten und die restlichen 1% regelt man auch dort übers Netzwerk.
    > Wir haben auch so viele Probleme - Clients mit identischer Hardware, die
    > automatisch und absolut identisch aufgesetzt sind verhalten sich
    > unterschiedlich - manchmal scheint es als ob Microsoft fehlermeldungen
    > "auslost"
    Auch wenn dir der Hersteller eine Lieferung "identischer" Hardware liefert können dort auch abweichungen der Hardware sein, sogar in der gleichen Charge. Wenn der Hersteller dir eine bestimmte CPU verspricht, verbaut er die zwar i.d.R. auch aber das Motherboard kann da durchaus von verschiedenen Zulieferern kommen und seblst wenn das Motherboard vom gleichen Zulieferer kommt, kann dieser dort ebenfalls unterschiedliche Bauteile auflöten.
    Dazu kommen noch individuelle Hardwarefehler die halt auftreten können.
    Ausgewürfelt wird da garnix.

  14. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: xSureface 05.03.21 - 08:48

    Als Windows Admin bist du evtl. nicht mehr geeignet.
    Die Welt ändert sich. Wenn man sich nicht anpasst, bleibt man auf der Strecke. Für jedes deiner Probleme gibt es Lösungen. Und wie schauts mit AD Passwörtern aus? Wenn die User das vergessen, musst du dies auch zurücksetzen. Macht kein Unterschied zu Office365, wobei dir Office365 sogar Arbeit abnehmen könnte, indem eine Alternative E-Mail hinterlegt werden kann.

  15. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: Dampfplauderer 05.03.21 - 08:53

    Justizopfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mach mir da keine Gedanken wenn ich einen PC einrichte.

    Jo, das war anzunehmen.

  16. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: unbuntu 05.03.21 - 08:54

    Und nicht zu vergessen: Am Ende jeder Argumentationskette ist "Linux" doch immer "nur der Kernel". ;)

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  17. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: nirgendwer 05.03.21 - 08:58

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux ist leider auch nicht mehr das was es Mal war. Bin Linux Nutzer seit
    > über 20 Jahren mit ein paar Jahren Linux Desktop Pause. Letztes Jahr wieder
    > Linux auf dem Desktop installiert und mich hat es umgehauen wie schlecht
    > das geworden ist. Dabei spielt es keine Rolle ob Gnome oder KDE, das UX ist
    > so schlecht geworden, dass ich tatsächlich lieber Windows 10 starte, wenn
    > ich etwas machen will.

    Das UX von Linux - alleine die Idee, das so zu bezeichnen, ist schon Banane, da es das so nicht gibt - hat sich überhaupt nicht verändert, wenn man das nicht will.

    Wenn dir Gnome oder KDE schlecht _geworden_ sind, dann nimm statt Gnome den Mate Desktop oder statt KDE eben Trinity. Das sind jeweils Weiterentwicklungen der alten UI-Paradigmen von Gnome und KDE. Geschmäcker sind verschieden und da kann Open Sourcee einen seiner Vorteile ausspielen. Niemand schreibt dir vor, was jetzt der letzte heiße Scheiß ist, so wie man es bei Windows oder macOS hinnehmen muss, was die Macher toll finden.

    Und wenn dir weder Gnome noch KDE (egal ob früher oder heute) gefallen, nimm eine der zig Alternativen. Egal ob an Windows angelehnt, eher Mac oder was völlig eigenes, alles gibt es. Die Auswahl ist groß (was für viele natürlich ein Problem ist, die solcherleich Entscheidung lieber vorgesetzt bekommen).

    Man kann Windows vorziehen und Linux nicht mögen, gerne, mach das ruhig, aber weil irgendetwas früher besser gewesen sein soll, die Ausrede funktioniert hier nicht. Das ist da eher deiner Vorliebe für Windows geschuldet, egal ob sie immer da war oder jetzt wieder durchbricht. Ist ja auch ok, wenn einem Windows besser gefällt, kann man dagegen nichts sagen. Ist deine Sache. Aber die Ausrede selber, es wäre schlecht geworden, die kann ich halt einfach nicht nachvollziehen.

  18. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: Gunslinger Gary 05.03.21 - 09:07

    Auf Linux läuft die benötigte Software nicht.

    Und tschüss.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  19. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: nirgendwer 05.03.21 - 09:18

    Mike LeBuchet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ging mir auch so, allerdings ohne Desktop-Pause. Microsoft hat die Kurve
    > richtig gut gekriegt, während Linux ein paarmal falsch abgebogen ist und
    > sich auf dem Desktop komplett verfahren hat.

    Linux hat nicht den einen Desktop. Jedesmal, wenn es hieß, irgendwo abzubiegen, dann wurden beide Wege genommen. Beispiel Gnome: Die Gnome Shell hat Kontroversen ausgelöst. Völlig neues Paradigma. Na und?! Wenn man das klasische Gnome lieber mag, nimmt man Mate. Wenn man die Widgets der Gnome Shell mag, aber nicht das Paradigma, nimmt man Cinnamon. Wenn man die Gnome Shell durchaus mag, aber diese mehr konfigurieren will, installiert man passende Tweak-Tools nach. Und so weiter. Ähnliches gilt für KDE. Oder man nimmt völlig andere Alternativen.

    Dir ist die neue Version eines Desktops nicht genehm? Dann nimm einen Fork, der die alte auf eine andere Art weiter entwickelt. Das gibt es bei den Open Source-Desktops* fast immer.

    *) Linux Desktops ist da als Bezeichnung sowieso falsch. X und die Desktops sind unabhängig vom Linux-Kernel. Die BSD-Systeme z.B. kriegt man ebenfalls mit "den Linux-Desktops". Linux ist somit bzgl. Desktops sowieso überhaupt nicht abgebogen.

    Wer sich hier verfahren kann ist höchstens der einfache User, und zwar die Gattung, die weder Tipps holen noch sich selber informieren kann; der Typ, der etwas vorgesetzt kriegen will, das dann möglichst gut passen muss, aber schon eine Vorstellung davon hat, wie das aussehen sollte. Einen der vielen Desktops vorgesetzt bekommen geht da mit gewisser Wahrscheinlichkeit schief, das kann ich absolut nachvollziehen. Insbesondere wenn man eigentlich nur Windows will und bei jeder Kleinigkeit den Vergleich mit diesem zieht. Das kann nur schief gehen. Ein erfolgreicher Umstieg funktioniert sowieso nur, wenn man umsteigen will. Vorgeschobene Gründe sind da nur hinderlich, das funktioniert erfahrungsgemäß schlecht, sehr schlecht.

    Abgesehen davon ist Windows zigmal abgebogen. Wenn man da unterschiedliche Versionen oder gar verschiedene Ebenen in den verschiedenen Einstellungsmenüs vergleicht, ist das Durcheinander nicht geringer bzw. gar größer als zwischen typischen Open Source Desktops völlig unterschiedlicher Communities. Microsoft hat es bis heute nicht hin bekommen, die UI-Änderungen, die seit Windows 8 eingeführt werden, zu vereinheitlichen. Das Chaos zwischen Modern UI über Ribbons und diverse andere Dinge bis zu klassischen Win32-Elementen könnte wohl nicht größer sein.

  20. Re: Mit Linux wäre das nicht passiert ;-)

    Autor: ra.78 05.03.21 - 09:27

    MasterKyodai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin ja hier anonym, von daher kann ich es ja offen zugeben.
    >
    > Ich arbeite schon mein ganzes Leben ("Arbeitsleben") als Windows
    > Administrator. Ich habe damals privat mit DOS und Windows 3.11 angefangen,
    > dann das erste mal auf der ARbeit damals noch mit dem grausamen WIndows NT
    > 3.51 - Dann von Windows Server 2000 bis 2019 alles durch, MS SQL, MS
    > Exchange, Sharepoint, ISA/TMG, alle Client Betriebssysteme, etc.
    >
    > Was ich in den letzten paar jahren mit Microsoft erlebt habe ist so eine
    > bodenlose Frechheit. Es gab früher einige Produkte die waren mal wirklich
    > "gut" - also sprich sehr stabil, einfach zu bedienen, einfach zu
    > installieren und sogar relativ performant.
    >
    > In den letzten paar Jahren bin ich aber regelrecht zum Microsoft Hasser
    > geworden. Die Produkte von Microsoft sind immer teurer geworden und die
    > Lizenzverträge regelrechte Knebelverträge geworden. Office 2016 darf man
    > lizenzrechtlich nicht mehr auf einem Terminalserver einsetzen sondern nur
    > noch Office 365. Dann muß office 365 für JEDEN EINZELNEN User aktiviert
    > werden - also über Internet nach Hause telefonieren. Und das nicht nur
    > einmal sondern "immer wieder" - ich glaube mindestens alle 1-2 Monate. Dann
    > muß JEDER User einen eigenen Account bei Office 365 haben und ein separates
    > Passwort. Klar kann man sein Active Directory auch gleich komplett an
    > Microsoft senden mit allen Daten aber da haben sowohl unser Datenschützer
    > als auch IT Security Officer natürlich gesagt "Grundgütiger, nein!". Und
    > was ist? Ja ich muß hunderte User mit office 365 accounts versorgen. Und
    > klar - die meisten vergessen ihr Passwort weil es sie einen sch....
    > interessiert und ich darf es zurücksetzen. Klar könnte man auch handy Nr
    > oder e-mail angeben - aber... tada - Datenschutz. Dann waren die
    > Aktivierungsserver auch schon mal down - also die von Microsoft. Und was
    > passiert dann? bei allen usern wird sowas angezeigt a la "Ihr Account
    > konnte nicht geprüft werden, in 72 Stunden schalten wir alle Funktionen ab,
    > Sie können dann in Outlook keine Mails mehr senden". Und wer hat die dann
    > alle an der Strippe? Ja richtig. Wir zahlen so einen Ar... voll geld und
    > was wir bekommen ist so eine Frechheit.
    >
    > Mit WIndows ist es ähnlich - die Datensammlung "Telemetrie" - kann man mit
    > den "Pro" Editionen die durchaus im Firemumfeld beliebt sind gar nicht
    > abschalten. Was genau gesammelt wird? Microsofts Geheimnis. Hahaha.
    >
    > Bei Servern auch immer schlimmer. Sharepoint 2010 - gutes Produkt, klar
    > hatte auch ein paar Macken, aber wie ging die Installation? 5 Mausklicks
    > und war drauf und lief. Sharepoint 2019? Wer das installiert bekommt dem
    > verleihe ich einen virtuellen Orden. So ein Murks!
    >
    > Wir haben auch so viele Probleme - Clients mit identischer Hardware, die
    > automatisch und absolut identisch aufgesetzt sind verhalten sich
    > unterschiedlich - manchmal scheint es als ob Microsoft fehlermeldungen
    > "auslost" - aber technisch betrachtet sind es vielleicht "Race conditions"
    > - auf jeden Fall haben wir auch in neuen versionen von alten Bekannten wie
    > Outlook so viele Bugs gefunden - es ist eine frechheit was da für viel geld
    > ausgeliefert wird.
    >
    > Leider habe ich als Admin nichts zu sagen - aber ich bringe meinen Zorn
    > immer ironisch rüber. Wenn es nach mir ginge gäbe es kein MS Office mehr -
    > LibreOffice ist 1000 mal besser und kostet nichts und gängelt die user
    > nicht. Klar werden mich andere Windows Admins dafür hassen - aber mal
    > ehrlich - wenn man von blöden Spezial Anwendungen absieht - Windows ist
    > doch nur noch Schrott. Nutze es zu Hause auch nur weil ich damit nur Zocke
    > und surfe und selbst das ist sowas von buggy, ich könnte an Leid und Kamp
    > mit Windows und Soundproblemen erzählen, aber zu Hause ist das alles nicht
    > so kritisch, da kann man mit leben.

    Stimme dir zu 1000% zu - bin seit 2005 ebenfalls IT-Admin und empfinde es gleich, jeder der hier Microsoft noch lobt und verteidigt redet sich doch nur alles gut....genau so wie die Linux Hardcore Fans und Apple Fanaten...

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