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Warum sagt Microsoft nicht ...

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  1. Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: LinuxFan2019 11.03.21 - 07:43

    ...Legale Lizenzen gibt es nur bei uns direkt zu kaufen und verbietet generell den Kauf über andere Quellen ? Dann wäre das eine eindeutige Aussage und das Problem wäre erledigt.

  2. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: Max21 11.03.21 - 16:06

    Das könnten Sie auch bei Neuverkauf vermutlich machen (also nur Business-to-Customer, wenn auch evtl. nicht praktikabel).
    Aber den Gebrauchtverkauf, den der EuGH ja für legal erklärt hat, darf MS vermutlich nicht untersagen.

  3. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: nirgendwer 12.03.21 - 08:06

    Alternativvorschlag: Sie könnten einen individuellen Schlüssel für jede Lizenz einführen und eine verpflichtende Aktivierung in Windows einbauen, so dass sie nur gültige Lizenzen aktivieren. Nur so als Vorschlag.

  4. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: TW1920 12.03.21 - 13:39

    nirgendwer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alternativvorschlag: Sie könnten einen individuellen Schlüssel für jede
    > Lizenz einführen und eine verpflichtende Aktivierung in Windows einbauen,
    > so dass sie nur gültige Lizenzen aktivieren. Nur so als Vorschlag.
    Jede Lizenz HAT einen individuellen Schlüssel, doch nur weil er funktioniert, heißt nicht, dass du die nutzen darfst. Einen Key für einen Rechner kannst problemlos nutzen um 5 Rechner zu aktivieren. Ist es erlaubt? Nein. Man kann jedoch es nicht weiter einschränken, da man sonst den key nicht auf ein anderes Gerät übertragen könnte. Somit sind jedoch mehrfach Verkäufe möglich.

    Ebenso ist es schwer zu verhindern, dass Key z.B. aus Asien mit anderen vertraglichen Bedingungen hier zu Schleuderpreisen verkauft werden ;)
    Würde man die Geräte Zwangsabschalten könnte man von Asien nicht nach Europa reisen...

    uuund um gebraucht verkaufen geht es ja nicht, es geht darum, dass Keys in einer Weise verwendet werden bzw. gehandelt werden, wie es nicht gestattet ist. uund die Massen an billig Keys sind halt meist aus fragwürdigen Quellen, da es sonst nicht so billig gehen würde... Das kommt, weil der Markt überschwemmt wird und die Keys kaum was Kosten, das halt weil die Keys kaum anders genutzt werden könnten/dürften. Leider gibt es kaum einen wirklich seriösen Anbieter von gebrauchten Windows Keys.

    TW1920
    --------------------------------


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  5. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: Spiritogre 12.03.21 - 13:55

    Ob die Keys "legal" sind entscheidet aber kein Microsoft Anwalt sondern das Gesetz. Solange der Key nicht gestohlen oder mit Keygen generiert wurde ist er legal.
    Denn wir in Europa haben entgegen den Amis bei Software viel mehr Rechte als Käufer, was den Softwarefirmen aber ein Dorn im Auge ist.
    Du darfst hier problemlos einen russischen Key nutzen. Genauso wie du eine Volumenlizenz kaufen und den Key so oft einzeln verkaufen kannst, wie Aktivierungen vorgesehen sind.

  6. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: TW1920 12.03.21 - 14:48

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob die Keys "legal" sind entscheidet aber kein Microsoft Anwalt sondern das
    > Gesetz. Solange der Key nicht gestohlen oder mit Keygen generiert wurde ist
    > er legal.
    Falsch. Denn Keys aus Asien dürfen in Europa nicht verkauft werden. Hast nen asiatischen key, dann funzt der, ist aber kein Nutzungsrecht der Software als europäischer Kunde.
    Ebenso gibt es EDU Lizenzen, die dürfen auch nur im EDU Bereich verwendet werden, außerhalb --> kein Nutzungsrecht. Nur mal paar Banale Beispiele.
    > Denn wir in Europa haben entgegen den Amis bei Software viel mehr Rechte
    > als Käufer, was den Softwarefirmen aber ein Dorn im Auge ist.
    > Du darfst hier problemlos einen russischen Key nutzen. Genauso wie du eine
    > Volumenlizenz kaufen und den Key so oft einzeln verkaufen kannst, wie
    > Aktivierungen vorgesehen sind.
    Ja, wir haben mehr Rechte, ebenso kann man Volumen Lizenzen aufteilen. Doch nicht jede aus dem Ausland erworbene Lizenz ist automatisch gültig - sofern sie außerhalb der EU stammt. Innerhalb der EU darf es keine Unterschiede geben (ein einheitlicher Wirtschaftsraum).

    TW1920
    --------------------------------


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  7. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: Spiritogre 12.03.21 - 15:00

    TW1920 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falsch. Denn Keys aus Asien dürfen in Europa nicht verkauft werden. Hast
    > nen asiatischen key, dann funzt der, ist aber kein Nutzungsrecht der
    > Software als europäischer Kunde.

    > Ebenso gibt es EDU Lizenzen, die dürfen auch nur im EDU Bereich verwendet
    > werden, außerhalb --> kein Nutzungsrecht. Nur mal paar Banale Beispiele.

    > Ja, wir haben mehr Rechte, ebenso kann man Volumen Lizenzen aufteilen. Doch
    > nicht jede aus dem Ausland erworbene Lizenz ist automatisch gültig - sofern
    > sie außerhalb der EU stammt. Innerhalb der EU darf es keine Unterschiede
    > geben (ein einheitlicher Wirtschaftsraum).

    Das ist falsch. Als Privatkunde darf ich meinen Key kaufen, wo immer ich will. Firmen mögen das nicht und erstellen gerne Region Locks aber dürfen das gar nicht.

    Die EU hat es kürzlich mehrere Vertreiber von Software wegen Geoblocking zu fast 8 Millionen Euro Strafe verurteilt.
    https://www.golem.de/news/geoblocking-eu-verhaengt-millionenstrafe-gegen-valve-und-andere-publisher-2101-153556.html

    EDU Keys sind ein wenig ein Sonderfall, um den zu kaufen musst du Schüler oder Student sein. Das muss man in der Regel dann nachweisen. Aber (!) besagter Schüler / Student kann die Software dann weiter verkaufen an wen er will, denn es gibt so etwas, das nennt sich Erschöpfungsgrundsatz. Ob die Software original nur für Verkauf an Schüler / Studenten gedacht war, spielt dann nämlich keine Rolle mehr. Das ist ähnlich wie bei den Volumenlizenzen.

    Es gibt wie gesagt kein lizensiertes Nutzungsrecht in Deutschland im Privatkundenbereich. Durch den Kauf wird der Käufer Eigentümer seiner Kopie der Software. Damit hat er automatisch Nutzungsrecht bis in die Unendlichkeit und das Recht sie zu nutzen, wie auch immer er sie nutzen will.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 12.03.21 15:10 durch Spiritogre.

  8. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: nirgendwer 15.03.21 - 10:55

    TW1920 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nirgendwer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alternativvorschlag: Sie könnten einen individuellen Schlüssel für jede
    > > Lizenz einführen und eine verpflichtende Aktivierung in Windows
    > einbauen,
    > > so dass sie nur gültige Lizenzen aktivieren. Nur so als Vorschlag.
    > Jede Lizenz HAT einen individuellen Schlüssel, doch nur weil er
    > funktioniert, heißt nicht, dass du die nutzen darfst. Einen Key für einen
    > Rechner kannst problemlos nutzen um 5 Rechner zu aktivieren.

    Damit ist eine meiner Bedingungen NICHT erfüllt. Punkt. Es gibt also das von mir vorgeschlagene seitens Microsoft NICHT.

    > Ist es
    > erlaubt? Nein. Man kann jedoch es nicht weiter einschränken, da man sonst
    > den key nicht auf ein anderes Gerät übertragen könnte. Somit sind jedoch
    > mehrfach Verkäufe möglich.

    Da gibt es verschiedene technische Mittel. Entweder sie wollen es oder sie wollen es nicht. Nach aktuellem Stand ist die Existenz des Keys nur hinderlich. Er suggeriert hier eine Lizenz, genau das ist es aber nicht. Dann kann man ihn auch weglassen - bzw. dann SOLLTE man das auch. So etwas sollte verboten werden. Bzw. ist es als Vorspielen von Tatsachen ja nun auch. Nicht der eher unwissende Endkunde ist hier derjenige, der bestraft werden sollte, sondern die Verursacher der Problematik - also in dem Fall Microsoft.

    Es gibt Keys, die offensichtlich keine Lizenz darstellen. Wenn ein Produkt sich mit einem Key _immer_ freischalten lässt - auch z.B. offline.
    Es gibt Keys, die tatsächlich einer Lizenz entsprechen. Z.B. wenn sie mit einem Online-Account verknüpft werden und das Programm dann nur mit diesem funktioniert.

    Das hier ist jedoch ein Wischiwaschi, das weder das eine noch das andere ist und mehr für Unsicherheit sorgt als alles andere.

    Das ist halt MS. --- Fear, uncertainty, and doubt in its best.

    > Ebenso ist es schwer zu verhindern, dass Key z.B. aus Asien mit anderen
    > vertraglichen Bedingungen hier zu Schleuderpreisen verkauft werden ;)
    > Würde man die Geräte Zwangsabschalten könnte man von Asien nicht nach
    > Europa reisen...

    Es gilt der Erschöpfungsgrundsatz. Der Hersteller verkauft etwas und damit kann der Endkunde mit dem gekauften Exemplar machen, was er will. Du kannst auch diverse andere Produkte billiger sonst wo kaufen und mit nach Hause nehmen. Sofern das Produkt selber nicht illegal ist - du kannst nicht in den USA eine Walter P90 kaufen und mitbringen. Das ist hier aber bei Windows offensichtlich nicht der Fall. Windows ist hier legal und darf auch legal eingeführt werden.

    > uuund um gebraucht verkaufen geht es ja nicht, es geht darum, dass Keys in
    > einer Weise verwendet werden bzw. gehandelt werden, wie es nicht gestattet
    > ist. uund die Massen an billig Keys sind halt meist aus fragwürdigen
    > Quellen, da es sonst nicht so billig gehen würde...

    Das gibt es nur, weil Microsoft diese Keys alle zulässt. Entweder der Key symbolisiert eine gültige Lizenz, dann soll sich Windows damit aktivieren lassen oder eben nicht, dann soll er Windows nicht freischalten können. Aber zu sagen, ja, schalten wir frei, aber nein, du hast damit keine Lizenz erworben, auch wenn wir hier nach der Freischaltung genau diesen Hinweis, dass es keine gültige Lizent ist, entfernen und damit klar sagen, dass das Windows nun ordentlich lizenziert ist, das ist halt das Problem hier!

    Wie gesagt, wenn der Key und seine Aktivierung keine Lizenz symbolisiert, dann sollen sie das Konstrukt weglassen, dann gibt es die Verwirrung auch nicht.

    > Das kommt, weil der
    > Markt überschwemmt wird und die Keys kaum was Kosten, das halt weil die
    > Keys kaum anders genutzt werden könnten/dürften. Leider gibt es kaum einen
    > wirklich seriösen Anbieter von gebrauchten Windows Keys.

    Ach, warum denn nicht!? Weil das Konstrukt als Ganzes nicht seriös ist! So einfach.

    Es gibt Gegenbeispiele, wo es funktioniert. Keys manch anderer Software lassen sich handeln und funktionieren nur, wenn sie gültig sind. Bzw. wenn sie akzeptiert werden, stehen sie für eine gültige Lizenz. Da gibt es diese Problematik ala Microsoft in dem Fall wohl so nicht.

  9. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: TW1920 15.03.21 - 15:52

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TW1920 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Falsch. Denn Keys aus Asien dürfen in Europa nicht verkauft werden. Hast
    > > nen asiatischen key, dann funzt der, ist aber kein Nutzungsrecht der
    > > Software als europäischer Kunde.
    >
    > > Ebenso gibt es EDU Lizenzen, die dürfen auch nur im EDU Bereich
    > verwendet
    > > werden, außerhalb --> kein Nutzungsrecht. Nur mal paar Banale Beispiele.
    >
    > > Ja, wir haben mehr Rechte, ebenso kann man Volumen Lizenzen aufteilen.
    > Doch
    > > nicht jede aus dem Ausland erworbene Lizenz ist automatisch gültig -
    > sofern
    > > sie außerhalb der EU stammt. Innerhalb der EU darf es keine Unterschiede
    > > geben (ein einheitlicher Wirtschaftsraum).
    >
    > Das ist falsch. Als Privatkunde darf ich meinen Key kaufen, wo immer ich
    > will. Firmen mögen das nicht und erstellen gerne Region Locks aber dürfen
    > das gar nicht.
    >
    > Die EU hat es kürzlich mehrere Vertreiber von Software wegen Geoblocking zu
    > fast 8 Millionen Euro Strafe verurteilt.
    > www.golem.de
    Herzlichen Glückwunsch zu "Schreiben ohne Ahnung" und "Schreiben über einen Artikel ohne ihn gelesen zu haben".
    Geoblocking an sich ist a) generell nicht verboten, dies trifft nur für den Gesamteuropäischen Markt zu! Im verlinkten Artikel bezeichnet als "European Economic Area (EEA)" - das betrifft alle Mitglieder der EU, sowie die assoziierten Staaten, auch bekannt als EU Binnenmarkt.
    und b) ist der Verkauf von speziellen Versionen, die auf Bereiche begrenzt sind durchaus möglich - so zum Beispiel Edu Lizenzen für den Bildungssektor.
    Fazit: Handelt es sich um Lizenzen anderer Märkte wie China, Japan oder sonst was, dann ist ne geografische Begrenzung zulässig. Ebenso Edu, Gov usw. Lizenzen sind nicht erlaubt in anderen Bereichen.

    > EDU Keys sind ein wenig ein Sonderfall, um den zu kaufen musst du Schüler
    > oder Student sein. Das muss man in der Regel dann nachweisen. Aber (!)
    > besagter Schüler / Student kann die Software dann weiter verkaufen an wen
    > er will, denn es gibt so etwas, das nennt sich Erschöpfungsgrundsatz. Ob
    > die Software original nur für Verkauf an Schüler / Studenten gedacht war,
    > spielt dann nämlich keine Rolle mehr. Das ist ähnlich wie bei den
    > Volumenlizenzen.
    Solche Lizenzen werden vorrangig an Schulen und dergleichen verkauft und je nach Lizenzierung ist die Nutzung dieser Lizenzen in vielen Bereichen durchaus beschränkt und auch zulässig! Ein Weiterverkauf ist gestattet, doch die Nutzung nicht zwingend zum gewünschten Zweck erlaubt. So wie auch eine Windows Home Lizenz nicht durch einen Weiterverkauf zur Windows Pro Lizenz werden kann.

    > Es gibt wie gesagt kein lizensiertes Nutzungsrecht in Deutschland im
    > Privatkundenbereich. Durch den Kauf wird der Käufer Eigentümer seiner Kopie
    > der Software. Damit hat er automatisch Nutzungsrecht bis in die
    > Unendlichkeit und das Recht sie zu nutzen, wie auch immer er sie nutzen
    > will.
    Er kann sie bis in die Unendlichkeit nutzen, dennoch gelten teil gewisse Beschränkungen.

    TW1920
    --------------------------------


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  10. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: TW1920 15.03.21 - 16:23

    nirgendwer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TW1920 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nirgendwer schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Alternativvorschlag: Sie könnten einen individuellen Schlüssel für
    > jede
    > > > Lizenz einführen und eine verpflichtende Aktivierung in Windows
    > > einbauen,
    > > > so dass sie nur gültige Lizenzen aktivieren. Nur so als Vorschlag.
    > > Jede Lizenz HAT einen individuellen Schlüssel, doch nur weil er
    > > funktioniert, heißt nicht, dass du die nutzen darfst. Einen Key für
    > einen
    > > Rechner kannst problemlos nutzen um 5 Rechner zu aktivieren.
    >
    > Damit ist eine meiner Bedingungen NICHT erfüllt. Punkt. Es gibt also das
    > von mir vorgeschlagene seitens Microsoft NICHT.
    Ich kann ein KFZ ohne Zulassung im Straßenverkehr bewegen - ist es deswegen legal?
    Ich kann Importpapiere manipulieren, dass es aussieht als für die EU zugelassen - gilt die Zulassung dann wenn es aufgeflogen ist noch als gültig?
    Mal so als Alternativbeispiel. Man kann alles umgehen, dennoch ist es nicht automatisch legal.
    Ich kann auch fast alles irgendwie importieren, dennoch darf man hier nicht alles verwenden. Ich kann leicht Feuerwerkskörper importieren, sogar aus Österreich einfach ganzjährig kaufen. Darf ich sie in Deutschland abfeuern wie und wann ich will? Nein.
    Darf ich sämtliche China e-Roller hierzulande im öffentlichen Straßenverkehr nutzen? Nein. Aber Import ist dennoch möglich und erlaubt.

    Zudem wäre ein Vorschlag wie von dir nie zu 100% umsetzbar und selbst wenn man es deutlich erschweren würde, dann würde man die Software fast unbenutzbar machen, was dann Frust der Kunden auf sich ziehen würde und ggf. sogar Richtlinien zur Nutzbarkeit verletzen würde, z.B. Probleme Software auf Reisen zu nutzen, die Nutzung von VPN usw.
    > > Ist es
    > > erlaubt? Nein. Man kann jedoch es nicht weiter einschränken, da man
    > sonst
    > > den key nicht auf ein anderes Gerät übertragen könnte. Somit sind jedoch
    > > mehrfach Verkäufe möglich.
    >
    > Da gibt es verschiedene technische Mittel. Entweder sie wollen es oder sie
    > wollen es nicht. Nach aktuellem Stand ist die Existenz des Keys nur
    > hinderlich. Er suggeriert hier eine Lizenz, genau das ist es aber nicht.
    > Dann kann man ihn auch weglassen - bzw. dann SOLLTE man das auch. So etwas
    > sollte verboten werden. Bzw. ist es als Vorspielen von Tatsachen ja nun
    > auch. Nicht der eher unwissende Endkunde ist hier derjenige, der bestraft
    > werden sollte, sondern die Verursacher der Problematik - also in dem Fall
    > Microsoft.
    Ein Key verhindert z.B. reines File Sharing. Allerdings können nicht alle Lizenzbedingen geprüft werden...

    > Es gibt Keys, die offensichtlich keine Lizenz darstellen. Wenn ein Produkt
    > sich mit einem Key _immer_ freischalten lässt - auch z.B. offline.
    > Es gibt Keys, die tatsächlich einer Lizenz entsprechen. Z.B. wenn sie mit
    > einem Online-Account verknüpft werden und das Programm dann nur mit diesem
    > funktioniert.
    >
    > Das hier ist jedoch ein Wischiwaschi, das weder das eine noch das andere
    > ist und mehr für Unsicherheit sorgt als alles andere.
    >
    > Das ist halt MS. --- Fear, uncertainty, and doubt in its best.
    Ne, das ist generell bei Produkt-Keys so.

    > > Ebenso ist es schwer zu verhindern, dass Key z.B. aus Asien mit anderen
    > > vertraglichen Bedingungen hier zu Schleuderpreisen verkauft werden ;)
    > > Würde man die Geräte Zwangsabschalten könnte man von Asien nicht nach
    > > Europa reisen...
    >
    > Es gilt der Erschöpfungsgrundsatz. Der Hersteller verkauft etwas und damit
    > kann der Endkunde mit dem gekauften Exemplar machen, was er will. Du kannst
    > auch diverse andere Produkte billiger sonst wo kaufen und mit nach Hause
    > nehmen. Sofern das Produkt selber nicht illegal ist - du kannst nicht in
    > den USA eine Walter P90 kaufen und mitbringen. Das ist hier aber bei
    > Windows offensichtlich nicht der Fall. Windows ist hier legal und darf auch
    > legal eingeführt werden.
    Habs im vorherigen Beitrag schon deutlicher ausgeführt...
    Wenn etwas für einen bestimmten Markt lizenziert ist, dann ist da auch nur dort gültig. Innerhalb der EU und den assoziierten Mitgliedern ist es unzulässig, da es ein einheitlicher Markt ist. Darüber hinaus ist es durchaus möglich. Und ein Key, der aus dem anderen markt gemäß Lizenz nicht exportiert werden darf, kann hier auch nicht legal eingeführt werden.

    > > uuund um gebraucht verkaufen geht es ja nicht, es geht darum, dass Keys
    > in
    > > einer Weise verwendet werden bzw. gehandelt werden, wie es nicht
    > gestattet
    > > ist. uund die Massen an billig Keys sind halt meist aus fragwürdigen
    > > Quellen, da es sonst nicht so billig gehen würde...
    >
    > Das gibt es nur, weil Microsoft diese Keys alle zulässt. Entweder der Key
    > symbolisiert eine gültige Lizenz, dann soll sich Windows damit aktivieren
    > lassen oder eben nicht, dann soll er Windows nicht freischalten können.
    > Aber zu sagen, ja, schalten wir frei, aber nein, du hast damit keine Lizenz
    > erworben, auch wenn wir hier nach der Freischaltung genau diesen Hinweis,
    > dass es keine gültige Lizent ist, entfernen und damit klar sagen, dass das
    > Windows nun ordentlich lizenziert ist, das ist halt das Problem hier!
    >
    > Wie gesagt, wenn der Key und seine Aktivierung keine Lizenz symbolisiert,
    > dann sollen sie das Konstrukt weglassen, dann gibt es die Verwirrung auch
    > nicht.
    Siehe vorherigen Post...

    > > Das kommt, weil der
    > > Markt überschwemmt wird und die Keys kaum was Kosten, das halt weil die
    > > Keys kaum anders genutzt werden könnten/dürften. Leider gibt es kaum
    > einen
    > > wirklich seriösen Anbieter von gebrauchten Windows Keys.
    >
    > Ach, warum denn nicht!? Weil das Konstrukt als Ganzes nicht seriös ist! So
    > einfach.
    Weil die Meisten Anbieter sich nicht drum kümmern woher die Keys kommen, ob die weiter genutzt werden, doppelt verkauft werden usw.
    Wenige Anbieter wie Rebuy gehen da etwas sorgsamer mit um... Gibt ja z.B. die Lizenzaufkleber, damit kann man die gültigkeit leicht verifizieren ;)

    > Es gibt Gegenbeispiele, wo es funktioniert. Keys manch anderer Software
    > lassen sich handeln und funktionieren nur, wenn sie gültig sind. Bzw. wenn
    > sie akzeptiert werden, stehen sie für eine gültige Lizenz. Da gibt es diese
    > Problematik ala Microsoft in dem Fall wohl so nicht.
    Kommt drauf an wie die Lizenzierung ist und wie der Vertrieb aussieht. Zum Beipiel Spiele haben gewöhnlich keien Edu Lizenzen... Und sind auf nen Markt spezialisiert, da gibt's nur den europäischen markt, nutzt es jemand wo anders, dann wohl weil er aus der EU kommt...

    TW1920
    --------------------------------


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  11. Re: Warum sagt Microsoft nicht ...

    Autor: nirgendwer 15.03.21 - 17:28

    TW1920 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann ein KFZ ohne Zulassung im Straßenverkehr bewegen - ist es deswegen
    > legal?

    Das wäre das Windows ohne Aktivierung. Hier ist die nicht-Legalität auch dort offensichtlich.

    > Ich kann Importpapiere manipulieren, dass es aussieht als für die EU
    > zugelassen - gilt die Zulassung dann wenn es aufgeflogen ist noch als
    > gültig?

    Wird an der Stelle der Käufer des Autos strafrechtlich belangt, wenn man die Manipulation hier nicht sieht?

    > Mal so als Alternativbeispiel. Man kann alles umgehen, dennoch ist es nicht
    > automatisch legal.

    Man kann mit allem vergleichen, aber nicht jeder Vergleich ist sinnvoll. Du hast zwei nicht sinnvolle gewählt.

    > Ich kann auch fast alles irgendwie importieren, dennoch darf man hier nicht
    > alles verwenden. Ich kann leicht Feuerwerkskörper importieren, sogar aus
    > Österreich einfach ganzjährig kaufen. Darf ich sie in Deutschland abfeuern
    > wie und wann ich will? Nein.

    Das sagte ich schon. Beispiel Schusswaffen. Windows ist in Deutschland jedoch - leider - legal betreibbar.

    > Darf ich sämtliche China e-Roller hierzulande im öffentlichen
    > Straßenverkehr nutzen? Nein. Aber Import ist dennoch möglich und erlaubt.

    Du darfst ReactOS nicht nur importieren sondern auch betreiben. Nur was hilft uns das hier bei der Frage, was MS falsch macht, weiter?

    > Zudem wäre ein Vorschlag wie von dir nie zu 100% umsetzbar und selbst wenn
    > man es deutlich erschweren würde, dann würde man die Software fast
    > unbenutzbar machen, was dann Frust der Kunden auf sich ziehen würde und
    > ggf. sogar Richtlinien zur Nutzbarkeit verletzen würde, z.B. Probleme
    > Software auf Reisen zu nutzen, die Nutzung von VPN usw.

    Und weil man es deshalb seitens MS nicht besser löst, weil man es nicht will, ist die Folge eine Strafverfolgung beim Endkunden sinnvoll? Nope.

    > Ein Key verhindert z.B. reines File Sharing. Allerdings können nicht alle
    > Lizenzbedingen geprüft werden...

    "Können nicht" klingt nach Naturkonstante. Und das ist eben Quatsch. Entweder man macht es richtig oder gar nicht. Es halbherzig machen und damit seine Probleme auf den Endnutzer abwälzen kann man sich nur in einer so gemütlichen Position erlauben.

    > > Das ist halt MS. --- Fear, uncertainty, and doubt in its best.
    > Ne, das ist generell bei Produkt-Keys so.

    Nein, das ist nicht generell so.

    > Habs im vorherigen Beitrag schon deutlicher ausgeführt...
    > Wenn etwas für einen bestimmten Markt lizenziert ist, dann ist da auch nur
    > dort gültig. Innerhalb der EU und den assoziierten Mitgliedern ist es
    > unzulässig, da es ein einheitlicher Markt ist. Darüber hinaus ist es
    > durchaus möglich. Und ein Key, der aus dem anderen markt gemäß Lizenz nicht
    > exportiert werden darf, kann hier auch nicht legal eingeführt werden.

    Da würde mich die Meinung eines Juristen interessieren.

    Dass dies das Wunschdenken verschiedener Hersteller ist, das kann ich nachvollziehen. Aber real auch Gesetz, daran zweifel ich.

    > > > uuund um gebraucht verkaufen geht es ja nicht, es geht darum, dass
    > Keys
    > > in
    > > > einer Weise verwendet werden bzw. gehandelt werden, wie es nicht
    > > gestattet
    > > > ist. uund die Massen an billig Keys sind halt meist aus fragwürdigen
    > > > Quellen, da es sonst nicht so billig gehen würde...
    > >
    > > Das gibt es nur, weil Microsoft diese Keys alle zulässt. Entweder der
    > Key
    > > symbolisiert eine gültige Lizenz, dann soll sich Windows damit
    > aktivieren
    > > lassen oder eben nicht, dann soll er Windows nicht freischalten können.
    > > Aber zu sagen, ja, schalten wir frei, aber nein, du hast damit keine
    > Lizenz
    > > erworben, auch wenn wir hier nach der Freischaltung genau diesen
    > Hinweis,
    > > dass es keine gültige Lizent ist, entfernen und damit klar sagen, dass
    > das
    > > Windows nun ordentlich lizenziert ist, das ist halt das Problem hier!
    > >
    > > Wie gesagt, wenn der Key und seine Aktivierung keine Lizenz
    > symbolisiert,
    > > dann sollen sie das Konstrukt weglassen, dann gibt es die Verwirrung
    > auch
    > > nicht.
    > Siehe vorherigen Post...

    Der Punkt wird dort nicht behandelt und besteht weiterhin. Wenn sie es nicht hinkriegen, sollen sie es ganz bleiben lassen aber nicht mal hü und mal hott. Ja Kunde, dein Windows ist aktiviert du kannst es benutzen, aber nein, jetzt wo du es nach unserer Erlaubnis benutzt hast, hast du dich strafbar gemacht.

    > > Ach, warum denn nicht!? Weil das Konstrukt als Ganzes nicht seriös ist!
    > So
    > > einfach.
    > Weil die Meisten Anbieter sich nicht drum kümmern woher die Keys kommen, ob
    > die weiter genutzt werden, doppelt verkauft werden usw.

    Ja Herrgott, warum funktioniert das? Da kann man einen Key x-mal bei MS aktivieren und böse Leute, die das dann auch machen. Das heißt nur, dass der Key nicht an eine Lizenz gebunden ist und untauglich ist, eine Lizenz zu validieren und damit kann man das Konstrukt auch weglassen.

    > Wenige Anbieter wie Rebuy gehen da etwas sorgsamer mit um... Gibt ja z.B.
    > die Lizenzaufkleber, damit kann man die gültigkeit leicht verifizieren ;)

    Dummerweise gibt es die nicht mehr. Das ist ja doch genau der Punkt. Sollen sie jeder gültigen Lizenz einen eindeutigen und möglichst fälschungssicheren, physischen Gegenstand beilegen. Einen Lizenzaufkleber zum Beispiel. Aber genau das machen sie ja nicht mehr.

    > > Es gibt Gegenbeispiele, wo es funktioniert. Keys manch anderer Software
    > > lassen sich handeln und funktionieren nur, wenn sie gültig sind. Bzw.
    > wenn
    > > sie akzeptiert werden, stehen sie für eine gültige Lizenz. Da gibt es
    > diese
    > > Problematik ala Microsoft in dem Fall wohl so nicht.
    > Kommt drauf an wie die Lizenzierung ist und wie der Vertrieb aussieht. Zum
    > Beipiel Spiele haben gewöhnlich keien Edu Lizenzen... Und sind auf nen
    > Markt spezialisiert, da gibt's nur den europäischen markt, nutzt es jemand
    > wo anders, dann wohl weil er aus der EU kommt...

    Ganz im Gegenteil. Da lassen sich mitunter chinesische oder russische Lizenzen in der EU aktivieren. Oder halt nicht. Jedenfalls sieht man es sofort. Die kommen wohl eher weniger her und aktivieren alles fleißig, nur um die Gerichte anschließend damit zu beschäftigen.

    Das ist doch genau das, was MS hier auch gut ständ.

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Dragonbox-Pyra-Macher im Interview
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Mit viel Verspätung ist die Dragonbox Pyra erschienen. Entwickler Michael Mrozek musste ganz schön kämpfen, damit es überhaupt dazu kam. Wir haben ihn in Ingolstadt zum Gespräch getroffen.
Ein Interview von Martin Wolf


    TECH TALKS: Kann Europa Chips?
    TECH TALKS
    Kann Europa Chips?

    In eigener Sache Die Autobauer leiden unter Chip-Mangel, die EU will mehr Chips in Europa produzieren. Doch ist das realistisch? Über dieses und weitere spannende Themen diskutiert die IT-Branche am 10. Juni bei den Tech Talks von Golem.de und Zeit Online.

    1. TECH TALKS Drohnen, Daten und Deep Learning in der Landwirtschaft
    2. In eigener Sache Englisch lernen mit Golem.de und Gymglish
    3. Tech Talks Eintauchen in spannende IT-Themen und Jobs für IT-Profis

    Neues Apple TV 4K im Test: Teures Streaming-Gerät mit guter Fernbedienung
    Neues Apple TV 4K im Test
    Teures Streaming-Gerät mit guter Fernbedienung

    Beim neuen Apple TV 4K hat sich Apple eine ungewöhnliche Steuerung einfallen lassen, die aber im Alltag eher eine Spielerei ist.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Shareplay TVOS 15 soll gemeinsame Streaming-Erlebnisse schaffen
    2. Apple TV Farbkalibrierung per iPhone schneidet schlecht ab
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