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Wozu überhaupt noch die Störerhaftung?

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  1. Wozu überhaupt noch die Störerhaftung?

    Autor: Sharra 15.11.14 - 02:53

    Wenn Kids in der Familie sind, haftet der Anschlussinhaber nicht mehr zwangsläufig.

    Wenn man "nachweist", dass andere Zugang zum Netz haben, verläuft die Ermittlung ebenso im Sande, da es keiner gewesen ist, aber alle in Frage kommen.

    De Facto ist eine Störerhaftung sowieso nur noch vor dem LG Hamburg durchsetzbar, weil dort scheinbar die Richter in einer Höhle auf der dunklen Seite des Mondes hausen.

    Selbst mit unseren jetzigen Gesetzen ist es also Essig mit der Störerhaftung, es sei denn, man stellt sich als Beschuldigter richtig dämlich an: Ja Herr Richter, der Router ist auf dem neusten Stand. Nein, keine Lücken bekannt. Ja ich habe alleinigen Zugang zum Netz. Nein, keine Freunde oder Familienmitglieder. Nein, es gibt auch keine Anzeichen für einen Einbruch. W-Lan? Nein, kann der Router gar nicht.
    In so einem Fall hat man sich natürlich als einzig möglichen Depp geoutet, der hier was verteilt haben kann (verteilt, nicht runtergeladen!).

    Wenn man sein Netz ganz normal mit der Familie und Freunden zeitweise teilt, ist man doch nach aktueller Rechtsprechung schon fein raus, weil niemals nachvollziehbar ist, wer, was, wann getan hat.

    Ergo können wir die Störerhaftung auch gleich abschaffen.
    Achso, es wäre sinnvoll? Ja dann... Dann macht das die CDU/SPD natürlich nicht. Aus Prinzip versteht sich.

  2. Re: Wozu überhaupt noch die Störerhaftung?

    Autor: lisgoem8 15.11.14 - 12:57

    Ein bekannter von mir wollte auch mal ein kleines WiFi für eine Verantstalltung öffnen. Doch gerade an der Geschichte ist die Sache dann gescheitert. Niemand war bereit das Risiko zu tragen - auch wenn die Zielgruppe eher Smartphones und Tabletts gewesen wären.

    Am Ende profitieren davon zwar die Mobilfunker. Allerdings schaffen sie es so nicht mehr die Netz stabil zu halten. Somit läuft alles nur noch im Schneckentempo ab -> Deutschland. Ein Wintermärchen ;-)


    Einzigste Lösung wäre wohl wirklich nur noch eine Plattform die jedem Nutzer zur Verfügung steht, die man mit einem Access-Point kombinieren kann und so Authentifizierte Codes per SMS vermittelt. Allerdings ist die Methode in meinen Augen viel zu kompliziert und unkomfortable: für den Nutzer wie auch für den Einrichter.

  3. Re: Wozu überhaupt noch die Störerhaftung?

    Autor: AlphaStatus 15.11.14 - 14:23

    lisgoem8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein bekannter von mir wollte auch mal ein kleines WiFi für eine
    > Verantstalltung öffnen. Doch gerade an der Geschichte ist die Sache dann
    > gescheitert. Niemand war bereit das Risiko zu tragen - auch wenn die
    > Zielgruppe eher Smartphones und Tabletts gewesen wären.

    Eine Möglichkeit wäre ein VPN der direkt in den Router eingetragen wird. Das kostet Geld aber wenn es den Umsatz der Veranstaltung steigert kann es eine lohnende Investition sein.

    Wenn z.B. ein Cafe durch unkompliziertes WLAN mehr Gäste bekommt, dann lohnen sich die Kosten sehr schnell.

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