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Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: querschlaeger 13.11.15 - 08:10

    Wenn die Objekte verglühen, stellen sie zwar keine direkte Gefahr dar (Einschlag), aber was ist mit den Stoffen aus denen das Objekt besteht bzw. nach dem Verglühen bestand?

    Diese verbleiben doch (je nach Zusammensetzung gebunden oder frei) in der Atmosphäre oder liege ich da jetzt falsch?

    Auf Dauer tut das der Erde auch nicht gut...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.15 08:10 durch querschlaeger.

  2. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: RvdtG 13.11.15 - 08:30

    Die Reststoffe verdampfen in die Atmosphäre und sind da eine Zeitlang als Staub vorhanden. In dieser Zeit kondensiert Wasser an diesen Partikeln und bildet Wolken, die sich abregnen.

  3. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: TobiVH 13.11.15 - 09:25

    UND LANDEN DANN IN UNSEREM TRINKWASSER! Blasphemie! Leute greift nach euren Aluhüten!

  4. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: Niaxa 13.11.15 - 09:29

    Stimmt gar nicht... die transformieren sich zu einer neuen Rasse, welche die Weltherrschaft an sich reisen wird.

  5. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: violator 13.11.15 - 10:30

    Das ist doch alles Teil eines perfiden Plans der Regierung. Die schießen präparierte Raketen ins All, die Teile absprengen und wenn diese verglühen werden chemische Stoffe freigesetzt, mit denen die Menschen kontrolliert werden sollen!!! Chemtrails from Outer Space!

  6. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: querschlaeger 13.11.15 - 10:56

    Niemand weiß, welche Reaktionen diese Partikel in der Atmosphäre auslösen können. Die Auswirkungen könnten auch erst viele Jahre später spürbar sein.

    Was das mit Aluhut und Verschwörungstheorien zu tun hat, erschließt sich mir nicht (das hatte ich nie mit meinen Bedenken im Sinn).

  7. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: m9898 13.11.15 - 11:04

    querschlaeger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand weiß, welche Reaktionen diese Partikel in der Atmosphäre auslösen
    > können. Die Auswirkungen könnten auch erst viele Jahre später spürbar
    > sein.

    Keine. Du weißt schon, wie wenig Masse sich hier auf einen riesigen Raum verteilt?
    In der Erdatmosphäre verglühen schon seit Milliarden von Jahren Asteroiden. Bisher sind noch keine negativen Auswirkungen zu spüren.

  8. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: der_wahre_hannes 13.11.15 - 11:55

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Erdatmosphäre verglühen schon seit Milliarden von Jahren Asteroiden.
    > Bisher sind noch keine negativen Auswirkungen zu spüren.

    Wenn ich mir einige Leute so anschaue, dann wäre ich mir da nicht so sicher...

  9. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: Lemo 13.11.15 - 11:57

    TobiVH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > UND LANDEN DANN IN UNSEREM TRINKWASSER! Blasphemie! Leute greift nach euren
    > Aluhüten!


    Blasphemie? Kennst du das Wort überhaupt? ^^ in welchem Zusammenhang passt denn hier Blasphemie

  10. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: Eheran 13.11.15 - 12:32

    Er wollte (hat) sich darüber lustig machen.

  11. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: Moe479 13.11.15 - 17:55

    Kommt super ... bei z.B. Plutoniumstaub aus nem zerborstenem RTG ... zum Glück verteilt sich das gut ... ;)

  12. Re: Reststoffe verbleiben in Atmosphäre?

    Autor: chefin 16.11.15 - 08:01

    querschlaeger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand weiß, welche Reaktionen diese Partikel in der Atmosphäre auslösen
    > können. Die Auswirkungen könnten auch erst viele Jahre später spürbar
    > sein.
    >
    > Was das mit Aluhut und Verschwörungstheorien zu tun hat, erschließt sich
    > mir nicht (das hatte ich nie mit meinen Bedenken im Sinn).

    Damit du nicht nur dumme Spüche zu hören bekommst:

    Wie schon erwähnt wird permanent in der Erde Material verglüht, dessen zusammensetzung wir kaum erahnen können. Asteroiden und Kometen bestehen aus all den Stoffen die es überhaupt gibt. Dazu kommt der radioaktive Staub aus der Sonne, den wir ab und zu als Nordlicht bemerken. Das ist um vieles mehr als ein RTG so in sich trägt, aber verteilt auf eine gewaltiges Volumen (das der Erdatmosphäre) ergibt es eine Steigerung unterhalb der Messtoleranz, also für uns nicht feststellbar. Immerhin haben wir eine nicht ganz kleine natürliche Strahlung und über 1600 Messstationen in Deutschland

    http://odlinfo.bfs.de/

    Dort siehst du welche Mengen ganz regulär so vorhanden sind. Nun rechne mal die Menge an Plutonium eines RTGs auf die Fläche von Deutschland hoch.

    Was dann noch am Satelliten dran hängt an Kunststoffen wird durch die hohe Temperatur in seine ungefährlichen Bestandteile zerlegt. ab ca 1200 Grad entstehen beim verbrennen von Kunststoffen keine gefährlichen Stoffe mehr, allenfalls Staub und Kohlenstoffverbindungen. Die Gesamtmenge an Stoffe eines solchen Satelliten pro Jahr entspricht ungefähr dem was ein Kohlekraftwerk in der Woche trotz Filter noch aus dem Schornstein jagd. Braunkohle enthält nämlich auch Unmengen an Stoffen, die nicht verbrannt werden. Immerhin sind das Pflanzen gewesen und in Planzen sind alle Arten an Mineralien und auch komplexe Verbindungen enthalten. zB wenn toxische Pflanzen zu Kohle mutieren, werden die Giftstoffe nicht vollständig zerlegt. Sie sind weiterhin in der Braunkohle nachweisbar. Aber in so geringen Mengen, das man an der Nachweisgrenze steht....jedoch hochgerechnet auf die Kohlenmenge die pro Woche rausgeblasen wird, kommt man schnell auch auf einige kg Schadstoffe dieser Kleinstmenge.

    Soll heisen: wir haben Erfahrung mit dem Einbringen dieser Stoffe in die Umwelt und die Menschheit ist deswegen nicht ausgestorben. Das man zusätzliche Mengen einbringt, erhöht sicherlich die Gefahren, jedoch ist Stromerzeugung um das Millionenfache gefährlicher. Wenn also Weltraumerforschung uns nur ein Millionstel an Mehrwert bringt im vergleich zum Komfort von Strom liegt es gleichauf mit unserem Luxusanspruch.

    Und ganz ehrlich: bevor man Forschung abschafft wegen möglicher Umweltbelastung, würde ich Individualverkehr abschaffen. Damit hat man viel mehr Einsparungspotential.

    PS: ich wäre vermutlich derjenige dem man das Auto beschlagnahmen muss, bevor ich es abgebe. Aber gerade deswegen weis ich auch, das Forschung wichtig ist...auch Weltraumforschung, Wettervorhersage, GPS, Satelliten-TV und Kommunikation. Allenfalls würde man militärische Anwendungen wegsparen können. Aber schau dir mal an, wieviel zivile Raketenstarts man hat und wieviel Militärische. Militär ist da inzwischen verschwindend gering geworden, da Drohnen das ganze ersetzen.

    Nun zufrieden mit der Antwort?

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