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Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

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  1. Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

    Autor: Netzweltler 22.03.17 - 15:06

    bis zu dem eine Glasfaserleitung geht und dann in's Haus weiter mit Kupfer...

  2. Re: Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

    Autor: RipClaw 22.03.17 - 15:11

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bis zu dem eine Glasfaserleitung geht und dann in's Haus weiter mit
    > Kupfer...

    Wird bei FTTB schon gemacht. Da wird unter anderem der Vorgänger g.Fast eingesetzt.

  3. Re: Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

    Autor: Netzweltler 22.03.17 - 15:26

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netzweltler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > bis zu dem eine Glasfaserleitung geht und dann in's Haus weiter mit
    > > Kupfer...
    >
    > Wird bei FTTB schon gemacht. Da wird unter anderem der Vorgänger g.Fast
    > eingesetzt.
    Und jedes Haus hat da seinen eigenen DSLAM....?

  4. Re: Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

    Autor: Yeeeeeeeeha 22.03.17 - 16:00

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jedes Haus hat da seinen eigenen DSLAM....?

    Ja. Das hat den Grund, dass zum Beispiel Internet-Provider, die Tochterfirmen von Stadtwerken sind (wie M-Net) relativ einfach in die Keller können (da sie dort schon Infrastruktur stehen haben, insbesondere Strom), die Inhouse-Verkabelung aber unter die Zuständigkeit des Hauseigentümers fällt.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  5. Re: Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

    Autor: RipClaw 22.03.17 - 17:53

    Netzweltler schrieb:
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    > RipClaw schrieb:
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    > > Netzweltler schrieb:
    > >
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    > > > bis zu dem eine Glasfaserleitung geht und dann in's Haus weiter mit
    > > > Kupfer...
    > >
    > > Wird bei FTTB schon gemacht. Da wird unter anderem der Vorgänger g.Fast
    > > eingesetzt.
    > Und jedes Haus hat da seinen eigenen DSLAM....?

    ja, jedes Haus mit mehreren Parteien bekommt einen Mini MSAN im Keller. Dann geht es Inhouse über die die klassischen Telefonkabel weiter. So muss der Vermieter nichts umbauen.

    Bei Einfamillienhäusern wird klassisch auf Ethernet gesetzt. Hier sind natürlich Arbeiten im Haus nötig.

  6. Re: Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

    Autor: GenXRoad 22.03.17 - 18:44

    RipClaw schrieb:
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    > Netzweltler schrieb:
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    > > RipClaw schrieb:
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    > > > Netzweltler schrieb:
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    > > > > bis zu dem eine Glasfaserleitung geht und dann in's Haus weiter mit
    > > > > Kupfer...
    > > >
    > > > Wird bei FTTB schon gemacht. Da wird unter anderem der Vorgänger
    > g.Fast
    > > > eingesetzt.
    > > Und jedes Haus hat da seinen eigenen DSLAM....?
    >
    > ja, jedes Haus mit mehreren Parteien bekommt einen Mini MSAN im Keller.
    > Dann geht es Inhouse über die die klassischen Telefonkabel weiter. So muss
    > der Vermieter nichts umbauen.
    >
    > Bei Einfamillienhäusern wird klassisch auf Ethernet gesetzt. Hier sind
    > natürlich Arbeiten im Haus nötig.


    Also bei mir ist von der Wohnung bis zur Zentralen Verwaltungsstelle schon über 1km Kabel...

    Bei KabelTV benötigt meine kabelstrecke 4 verstärker bis zum Hausanschluss, da müsste der MSAN/DSLAM bei mir in der wohnung stehen, glaube da kommt direkt die Glasfaser bis in die wohnung besser ;)

    PS: ich wohne über einem Einkaufszrentrum, dieses wird an einer stelle gespeisst Strom/Wasser/Abwasser/TV/Telekom usw. Einzigster vorteil der DSLAM steht direkt an der Kellerzuführung...

    Naja mal sehen was noch so kommt (irgendwann evtl) mal

  7. Re: Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

    Autor: sneaker 22.03.17 - 19:11

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jedes Haus hat da seinen eigenen DSLAM....?
    Man darf da halt nicht an die riesigen Kästen der Telekom denken. Es gibt G.fast-DSLAMs, die sind wirklich für einzelne Häuser gedacht und lassen sich "mal eben" an einen Telefonmasten schrauben. Die Stromversorgung erfolgt dann durch das G.fast-Modem des Kunden.

    [blog.thinkbroadband.com]

  8. Re: Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

    Autor: Yeeeeeeeeha 22.03.17 - 19:19

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man darf da halt nicht an die riesigen Kästen der Telekom denken. Es gibt
    > G.fast-DSLAMs, die sind wirklich für einzelne Häuser gedacht und lassen
    > sich "mal eben" an einen Telefonmasten schrauben. Die Stromversorgung
    > erfolgt dann durch das G.fast-Modem des Kunden.
    >
    > blog.thinkbroadband.com

    Cooles Teil!

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  9. Re: Also in Zukunft jedem Haus ein eigener DSLAM

    Autor: tg-- 23.03.17 - 00:04

    Mal ganz unabhängig davon, ob 11 Gbps über 30 meter auch 2 Gbps über 100 Meter heißen kann: Wo wäre das große Problem mit dem DSLAM im Haus?
    Wie stellt ihr euch wie die aktuelle Technik im Bereich außerhalb DSL aufgebaut ist?

    Schon jetzt bauen Kabelanbieter genauso:
    Es wird bis in den Wohnblock Glasfaser gelegt, dort sitzt dann das CMTS (analog zum DSLAM bei DSL) wo auf DOCSIS umgesetzt wird und dann wiederum am Kabelmodem (analog zum DSL-Modem) terminiert zu werden.
    Auch hier sind die Kabellängen im Kupfersystem (hier Koaxialkabel) schon stark in der Länge begrenzt, wenn auch bei weitem nicht so drastisch wie bei DSL.
    Für den Anschluss einzelner Häuser sitzt das CMTS maximal ein paar hundert Meter weiter im nächsten Verteiler (je weiter weg, desto geringer die mögliche Modulation und dementsprechend niedriger die Übertragungsrate).

    Oder nehmen wir FTTH:
    Hier werden die Glasfasern bis ins Gebäude gelegt. Dort sitzt dann das ONT, Optical Network Terminal, das das optische Signal demoduliert und in ein elektrisches, typisch Gbase-T Ethernet, umwandelt. Im Prinzip ist das das gleiche wie ein DSLAM.

    DSLAMs müssen keine großen 19" Boxen sein, DSLAMs können auch kleine Boxen im Keller sein, nicht größer als ein Kabelmodem oder Ethernet-Switch.

    Warum würde man so etwas aufbauen?
    Auch hier der Vergleich zum Kabel: Die Kabelanbieter werden einen Wohnblock auch in Zukunft nicht komplett mit Glasfaser ausbauen, genau wie jetzt wird die Koax-Unterverteilung im Haus erst einmal bleiben.
    Es ist schlicht nicht finanziell rentabel, denn die Koax-Verkabelung besteht schon und neue Cat6-Kabel werden die meisten Besitzer nicht in einem Altbau einziehen, weil das sehr aufwändig und teuer ist.

    Telefonkabel sind hingegen nicht nur in knapp 50% der Wohnungen in Deutschland (und weit weniger in Einfamilienhäusern) verlegt wie Koax, sie sind in praktisch 100% der Wohnungen vorhanden.
    Warum also nicht einen kleinen DSLAM im Keller und keine Wände aufreißen und neue Kabel im Haus verlegen?

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