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  5. › Zuma: Start erfolgreich, Satellit tot

2-3 mrd Kosten - für nichts :/

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  1. 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Sensei 09.01.18 - 22:04

    Insidern zufolge soll der Satellit (wahrscheinlich zusammen mit der dazugehörigen F&E) mehrere Milliarden gekostet haben.

    Und das bei einem Satelliten (oder raumschiff? oder sonstwas...), der nicht sonderlich viel wiegen kann...

    Aber zum Glück sind die Schattenhaushalte der USA groß genug :/

  2. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Snooozel 09.01.18 - 23:05

    Das Geld ist ja nicht weg. Es hat nun nur jemand anderes.

  3. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Oktavian 09.01.18 - 23:09

    > Insidern zufolge soll der Satellit (wahrscheinlich zusammen mit der
    > dazugehörigen F&E) mehrere Milliarden gekostet haben.

    Man hat keine Idee, wofür der Satellit genau da war (ja, irgenwas geheimes, bestimmt mit Beobachtung oder so), aber kann die Entwicklungs- und Produktionskosten beziffern. Mutig, deren Glaskugel hätte ich auch gerne.

    Aber gerade die F&E sind ja nicht verloren. Man muss ja "nur" noch einen Satelliten bauen.

  4. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: gaym0r 10.01.18 - 09:19

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Insidern zufolge soll der Satellit (wahrscheinlich zusammen mit der
    > > dazugehörigen F&E) mehrere Milliarden gekostet haben.
    >
    > Man hat keine Idee, wofür der Satellit genau da war (ja, irgenwas geheimes,
    > bestimmt mit Beobachtung oder so), aber kann die Entwicklungs- und
    > Produktionskosten beziffern. Mutig, deren Glaskugel hätte ich auch gerne.

    Weißt du was Insider sind?

  5. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Oktavian 10.01.18 - 10:25

    > Weißt du was Insider sind?

    Ja, meist Wichtigtuer, die auch nichts wissen, aber viel reden. Meist Personen, die durch Veröffentlichung solcher Informationen gerade nicht riskieren, jahrelang ins Gefängnis zu kommen wegen Geheimnisverrats, weil sie eben keine Geheimnisträger sind.

  6. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Trollversteher 10.01.18 - 10:44

    >Ja, meist Wichtigtuer, die auch nichts wissen, aber viel reden. Meist Personen, die durch Veröffentlichung solcher Informationen gerade nicht riskieren, jahrelang ins Gefängnis zu kommen wegen Geheimnisverrats, weil sie eben keine Geheimnisträger sind.

    Und das weißt Du woher? Du scheinst ja persönlich viele "Insider" zu kennen...

  7. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Oktavian 10.01.18 - 11:08

    > Und das weißt Du woher? Du scheinst ja persönlich viele "Insider" zu
    > kennen...

    Erfahrung und Wahrscheinlichkeiten. Die meisten Insider-Geschichtenaus Militär und Geheimdienst klappen sehr schnell zusammen, wenn versucht wird, sie zu überprüfen.

    Zudem gelten auch hier die Grundsätze von Popper und Hitchens, die Grundsätze einfacher Wissenschaft und Logik:
    Wer eine Behauptung aufstellt ("Ich bin Insider und ich kenne die Kosten"), ist in der Beweispflicht, und nicht der, der das in Frage stellt. Und alles, was ohne Beleg behauptet wird, kann auch ohne weitere Beachtung verworfen werden.

  8. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Trollversteher 10.01.18 - 11:11

    >Erfahrung und Wahrscheinlichkeiten. Die meisten Insider-Geschichtenaus Militär und Geheimdienst klappen sehr schnell zusammen, wenn versucht wird, sie zu überprüfen.

    Beispiele? Statistiken? Untersuchungen? Irgendwas, was handfeste Fakten liefert und nicht nur "so einem Gefühl" entsprungen ist?

    >Zudem gelten auch hier die Grundsätze von Popper und Hitchens, die Grundsätze einfacher Wissenschaft und Logik:
    >Wer eine Behauptung aufstellt ("Ich bin Insider und ich kenne die Kosten"), ist in der Beweispflicht, und nicht der, der das in Frage stellt. Und alles, was ohne Beleg behauptet wird, kann auch ohne weitere Beachtung verworfen werden.

    Das stimmt natürlich, deshalb sollte man solche Behauptungen auch nicht als Fakt hinnehmen, sondern nur als Anlass um genauer hinzuschauen.

  9. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Oktavian 10.01.18 - 11:17

    > Das stimmt natürlich, deshalb sollte man solche Behauptungen auch nicht als
    > Fakt hinnehmen, sondern nur als Anlass um genauer hinzuschauen.

    Wenn ich jedes mal, wenn ein wildgewordener Poster brüllt, er kenne jemanden, dessen Onkels Cousin nen Kollegen hat, dessen Schwager jemanden kennt, der gehört hat, dass es ein Insider was gesagt hat, komm ich zu nichts anderem mehr. Es gibt ein paar wenige, bei denen behauptete Insider-Informationen zum Aufhorchen Anlass geben könnten. Diese haben schon bereits bewiesen, dass sie tatsächlich gute Kontakte zu Insidern haben. Dann, aber auch nur dann, lohnt es sich, genauer hinzuschauen, und die Angaben zumindest einer ganz groben Plausibilitätsprüfung zu unterziehen.

  10. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Trollversteher 10.01.18 - 11:21

    >Wenn ich jedes mal, wenn ein wildgewordener Poster brüllt, er kenne jemanden, dessen Onkels Cousin nen Kollegen hat, dessen Schwager jemanden kennt, der gehört hat, dass es ein Insider was gesagt hat, komm ich zu nichts anderem mehr.

    Es hat aber nicht irgendwer über 100 Ecken ein paar irre Gerüchte aufgeschnappt, es mehren sich ja die Anzeichen aus mehreren Richtungen, dass da etwas schief gegangen ist...

    >Es gibt ein paar wenige, bei denen behauptete Insider-Informationen zum Aufhorchen Anlass geben könnten. Diese haben schon bereits bewiesen, dass sie tatsächlich gute Kontakte zu Insidern haben. Dann, aber auch nur dann, lohnt es sich, genauer hinzuschauen, und die Angaben zumindest einer ganz groben Plausibilitätsprüfung zu unterziehen.

    Naja, aber da Du die Quelle in diesem Fall nicht kennst, kannst Du auch nicht beurteilen, ob diese zu der Grupper gehört oder nicht - Dein pauschales Urteil "Spinner, der sich wichtig machen möchte" ist ohne nähere Kentnisse genau so unangebracht wie das Gegenteil "Das muss wahr sein, denn es kommt ja von einem Insider".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.18 11:22 durch Trollversteher.

  11. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Oktavian 10.01.18 - 11:28

    > Es hat aber nicht irgendwer über 100 Ecken ein paar irre Gerüchte
    > aufgeschnappt, es mehren sich ja die Anzeichen aus mehreren Richtungen,
    > dass da etwas schief gegangen ist...

    Richtig, und das auch von solchen Quellen, die für gewöhnlich gut informiert sind. Das passt soweit. Hier behauptete aber der OP, er kenne die Kosten des kompletten Satelliten-Projekts, inklusive Forschung/Entwicklung, Produktion, Start, etc. Und das halte ich für nicht beachtenswert. Weder ist die Quelle seriös, noch sind diese Angaben plausibeel.

    > Naja, aber da Du die Quelle in diesem Fall nicht kennst, kannst Du auch
    > nicht beurteilen, ob diese zu der Grupper gehört oder nicht - Dein
    > pauschales Urteil "Spinner, der sich wichtig machen möchte" ist ohne nähere
    > Kentnisse genau so unangebracht wie das Gegenteil "Das muss wahr sein, denn
    > es kommt ja von einem Insider".

    Die Quelle für die Kosten-Information ist ein Poster im Golem-Forum. Nicht wirklich vertrauenserweckend. Insofern halte ich eine erste Einsortierung in die Schublade "Nonsense" für sinnig. Das heißt ja nicht, dass die Information darin verschimmeln muss, aber ohne weitere Belege ist sie da gut aufgehoben. Weder ist die Quelle bekannt seriös, noch ist die Information in irgendeiner Form belegt, noch ist sie hinreichend detailliert, um von offensichtlichem Insider-Wissen sprechen zu können, noch ist sie plausibel.

  12. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Trollversteher 10.01.18 - 11:33

    >Richtig, und das auch von solchen Quellen, die für gewöhnlich gut informiert sind. Das passt soweit. Hier behauptete aber der OP, er kenne die Kosten des kompletten Satelliten-Projekts, inklusive Forschung/Entwicklung, Produktion, Start, etc. Und das halte ich für nicht beachtenswert. Weder ist die Quelle seriös, noch sind diese Angaben plausibeel.

    >Die Quelle für die Kosten-Information ist ein Poster im Golem-Forum. Nicht wirklich vertrauenserweckend. Insofern halte ich eine erste Einsortierung in die Schublade "Nonsense" für sinnig. Das heißt ja nicht, dass die Information darin verschimmeln muss, aber ohne weitere Belege ist sie da gut aufgehoben. Weder ist die Quelle bekannt seriös, noch ist die Information in irgendeiner Form belegt, noch ist sie hinreichend detailliert, um von offensichtlichem Insider-Wissen sprechen zu können, noch ist sie plausibel.

    OK, da hast Du natürlich Recht, das hatte ich missverstanden, ich dachte, es ging darum, dass die Insider-Quelle generell über Probleme bei/ein Scheitern der Mission berichtet hat, nicht um solch konkrete Angaben über detaillierte Budgets.

  13. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: Oktavian 10.01.18 - 11:34

    > OK, da hast Du natürlich Recht, das hatte ich missverstanden, ich dachte,
    > es ging darum, dass die Insider-Quelle generell über Probleme bei/ein
    > Scheitern der Mission berichtet hat, nicht um solch konkrete Angaben über
    > detaillierte Budgets.

    ;-) Dann passt das doch.

  14. Re: 2-3 mrd Kosten - für nichts :/

    Autor: PaBa 10.01.18 - 11:52

    Sensei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das bei einem Satelliten (oder raumschiff? oder sonstwas...), der nicht
    > sonderlich viel wiegen kann...

    Wie steht denn das Gewicht zu den Kosten? Verstehe den Satz im Zusammenhang mit den Kosten nicht.

    Ich würde ja vermuten, dass weil etwas wenig wiegt, F&E sehr teuer ist.
    Einen 2t Golf zu bauen, ist ja kein Problem, den gleichen Golf auf 300kg zu redizieren ist schon eine Herausforderung.

    Das tolle an F&E ist, dass das Wissen nicht einfach mit dem Start weg ist. Die Herstellung eines Ersatz- Satelits (X Mio) und ein weiterer Start (62 Mio) werden zwar nicht gerade günstig sein, aber ein Bruchteil der von Dir benannten 2-3 Mrd.

    Alles unter der Voraussetzung, dass der bisherige Verlauf nicht schon das Missionsziel gewesen ist.

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